DE65542C - Werkzeug für Uhrmacher - Google Patents

Werkzeug für Uhrmacher

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Publication number
DE65542C
DE65542C DENDAT65542D DE65542DA DE65542C DE 65542 C DE65542 C DE 65542C DE NDAT65542 D DENDAT65542 D DE NDAT65542D DE 65542D A DE65542D A DE 65542DA DE 65542 C DE65542 C DE 65542C
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DE
Germany
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pliers
tool
pin
unrest
watchmakers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65542D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. FISHER in Lancaster, Penns., V. St. A
Publication of DE65542C publication Critical patent/DE65542C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00—Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/02—Tweezers; Vice clamps or other special hand tools for watchmakers
    • G04D1/021—Tweezers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Werkzeug für Uhrmacher, um kleine Gegenstände, Edelsteine, Uhrfedern, Räder oder dergleichen zu erfassen. Das Werkzeug besteht aus zwei Federzangen, die einen gemeinsamen Zapfen besitzen. Das Griffende der einen Zange ist verlängert und mit einem einklappbaren Blatt versehen, welches geeignet ist, die Unruhe oder deren Feder zu halten, während das Maulende dieser Zange mit Ausbiegungen versehen ist, um in der so gebildeten Oeffnung kleine Zapfen, wie die Zeigerstifte behufs Abhebens der Uhrzeiger, aufnehmen zu können. Die andere Zange ist mit geeigneten Zähnen zum Erfassen der Steine versehen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Werkzeuges im zusammengelegten Zustand, Fig. 2 eine Seitenansicht, wobei das Blatt zum Fortnehmen der Unruhe und der Edelsteinhalter nach auswärts gedreht. Fig. 3 ist eine perspectivische Ansicht der aus dem Ganzen herausgenommenen Edelsteinzange, geöffnet zur Aufnahme eines Steines, Fig. 4 ein Querschnitt durch den Zapfen des Blattes zum Fortnehmen der Unruhe oder deren Feder. Fig. 5, 6 und 7 zeigen das Werkzeug in verschiedenen Stellungen.
Mit A sind die Blätter der Federzange (Pincette) zum Halten von Edelsteinen bezeichnet, welche mit den Schenkeln α versehen sind, deren Enden Einschnitte b, Fig. 3, besitzen zum Herausstofsen, z. B. der Zeigerstifte. Die federnden Blätter sind gekrümmt und besitzen am Ende entsprechende Einschnitte c d zum bequemen Halten von Edelsteinen verschiedener Gröfse. Die Innenflächen der Blätterenden sind gleichfalls mit Vertiefungen ef versehen, so dafs eine geriefte Fläche zum Erfassen flacher Steine entsteht. Zum Auseinanderdrücken der Blätter A besitzt das eine Blatt einen gebogenen Ansatz g, welcher durch den Ausschnitt h des anderen Blattes geht und mittelst Daumendruckes bethätigt wird, wenn man die Zange in der Hand hält. Jeder Schenkel α besitzt über der Ausbiegung h1 und vor dem federnden Ansatz E einen Einschnitt i, welcher geeignet ist, den Stift j der zweiten Zange zu umfassen, so dafs sich die Blätter mit ihrem Drehpunkt i in die Verbreiterung k der Schenkel B der anderen Zange legen (Fig. 1). Diese Schenkel B besitzen den Ausschnitt / zur Aufnahme der Schenkel a, wenn das ganze Werkzeug zusammengefaltet wird. An die Schenkel B schliefsen sich vorwärts die Federblätter C an, deren Spitzen m nach aufwärts gebogen sind und runde Ausbauchungen η besitzen, so dafs letztere bei zusammengedrückten Blättern eine kleine Oeffnung bilden, in die sich der Zapfen der kleinen Zahnräder etc. einlegt, wenn solche abgehoben werden sollen. Zu diesem Zwecke ist nur erforderlich, die Enden der Blätter C unter das Rad so zu setzen, dafs der Zapfen in der durch η η gebildeten Oeffnung liegt, die Zange zu schliefsen und hoch zu heben. Das hintere Ende der Schenkel B läuft in die federnden Blätter ο aus, welche mit einer Bohrung q, Fig. 4, zur Aufnahme des Stiftes ρ versehen sind. Zwischen den Blättern ο ο nimmt der Stift ρ das Blatt D auf, dessen Ende einen Einschnitt r, Fig. 2, besitzt, in den sich der Zapfen der Unruhe legt, wenn
sie erfafst und abgehoben werden soll. Die Enden des Stiftes ρ sind durch die beiden Knöpfe s abgeschlossen, welche gleichzeitig zum Drehen des Blattes D dienen. Dient das Werkzeug zum Wegnehmen von Rädern u. s. w., so befinden sich alle Theile in der Lage der Fig. ι. Die arbeitenden Theile sind dann nur die Blätter C, die übrigen Theile dienen als Handgriff. Um die Unruhe oder deren Feder fortzunehmen, wird das Blatt D in die Stellung der Fig. 2 und 4 gedreht, die Unruhefeder legt sich auf die Fläche des Blattes, während der Zapfen in den Einschnitt r zu liegen kommt; hierbei dient das vordere Ende des Werkzeuges als Handgriff. Wenn Edelsteine fortgenommen oder gehalten werden sollen, müssen die Blätter A nach oben in die Stellung der Fig. 2 gedreht werden, oder sie werden nach unten gedreht in die Stellung der Fig. 5, oder sie nehmen die Stellung der Fig. 6 oder 7 ein. Man ist in der Lage, die Steine z. B. vom Arbeitstisch aufnehmen zu können, sobald sie an die geeignete Stelle zwischen die Blätter A zu liegen kommen und diese durch Druck auf g aus einander gebracht worden sind; die nach dem Aufhören der Druckwirkung zusammenfedernden Blätter halten dann den Stein fest.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Ein Werkzeug . für Uhrmacher, bestehend aus den zwei in einander liegenden Federzangen (Pincetten) (A und C) auf gemeinschaftlichem Drehstift (j), von denen die eine Zange (A) mit Einschnitten (cd) und Kerben (ef) zum Erfassen von Edelsteinen, die andere Zange (C) mit Ausbiegungen (n n) zur Aufnahme von Achsstiften und einem um Stift (p) drehbar gelagerten Blatt (D) mit Einschnitt (r) zum Erfassen der Unruhe versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65542D Werkzeug für Uhrmacher Expired - Lifetime DE65542C (de)

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