DE57435C - Werkzeug zum Abnehmen der Scheibe von Unruhspindeln - Google Patents

Werkzeug zum Abnehmen der Scheibe von Unruhspindeln

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DE57435C
DE57435C DENDAT57435D DE57435DA DE57435C DE 57435 C DE57435 C DE 57435C DE NDAT57435 D DENDAT57435 D DE NDAT57435D DE 57435D A DE57435D A DE 57435DA DE 57435 C DE57435 C DE 57435C
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DE
Germany
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jaws
punch
tool
spindles
gripping jaws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57435D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. HARDINGE in Toronto, 9 King Street West, Canada
Publication of DE57435C publication Critical patent/DE57435C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/02Tweezers; Vice clamps or other special hand tools for watchmakers
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/04Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position
    • G04D3/045Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position for lever, Impulse-pin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende'Erfindung besteht in einem zangenartigen Werkzeug, welches die auf der Spindel der Unruhe sitzende Scheibe sicher zu erfassen bezw. zu entfernen ermöglicht und sich von den bisherigen ähnlichen Werkzeugen dadurch unterscheidet, dafs die beiden* Greifbacken unabhängig von einander verstellbar sind. Infolge dessen sind die Backen geeignet, das Klöbchen oder Scheibchen von beliebiger Gröfse derart zu ergreifen, dafs die Unruhespindel genau der Achse des mittleren Punzens gegenüber zu liegen kommt.
Die Gesammteinrichtung ist übrigens aus der beiliegenden Zeichnung klar ersichtlich.
A ist der mittlere oder Hauptkörper des Werkzeuges, der zur Aufnahme des Punzens B hülsenartig ausgehöhlt ist. Der Punzen" B ist unten mit einem Schraubgewinde α versehen und kann mittelst der Mutter C, die in einer passenden Oeffnung im Körper A gelagert ist, verstellt werden. Die seitlichen Hülsen der Muffen D sind aus einem Stück mit dem Hauptkörper A gefertigt und nehmen eine schräge Stellung zur Achse des Werkzeuges ein, und zwar so, dafs ihre eigenen Achsen sich genau an dem Punkte kreuzen, wo sie der Achse des Punzens begegnen. In diese schrägen Hülsen D sind die Greifarme E eingesetzt, wobei zwischen dem unteren Ende eines jeden Armes E und der Bodenfläche seiner Hülse D eine Schraubenfeder F angeordnet ist. Jeder der Greifarme E ist mit einem Knopfe G versehen, dessen Stift durch einen in der Wandung von D vorgesehenen Schlitz dringt. Eine eigentliche Greifbacke H ist dann noch am oberen Ende eines jeden der Arme E gebildet oder dort befestigt. Die Enden dieser Backen H sind derart einwärts gebogen, dafs ihre Spitzen einander in der Hörizontalebene begegnen.
Dieses Werkzeug ist, wie gesagt, dazu bestimmt, das Unruhestiftklöbchen mit dem Rubinstift von der Spindel abzuschieben und zu entfernen. Um dessen Wirkungsweise zu veranschaulichen, ist in der Zeichnung bei / die auf der Punzenspitze sitzende Unruhespindel dargestellt, wobei die gekrümmten Greifbacken H zwischen dem Klöbchen oder Scheibchen / und der Unruhe K gelegen sind. Befindet sich das Werkzeug in- dieser Stellung, so hat man nur die Mutter C derart zu verstellen, dafs die Punzenspitze B aufwärts gedrängt wird, was zur Folge hat, dafs die Spindel 1 vom Klöbchen / fortgeschoben wird, so dafs letzteres dann ohne Schwierigkeit oder Beschädigung (und namentlich, was ja sehr wünschenswerth ist, ohne den Stift L zu verletzen) entfernt werden kann.
Infolge ihrer besonderen Gestalt und schrägen Stellung können die Greifbacken H hinter J bequem eingeführt werden, wie gering der Raum zwischen J und K auch sein mag. Andererseits aber verhindert diese Gestalt und Stellung die Backen H, sich aus einander zu spreizen, gleichviel wie stark der vom Punzen B auf das Spindelende / ausgeübte Druck sein mag, vielmehr wird J desto fester erfafst werden, je gröfser dieser Druck ist.

Claims (1)

  1. Aufserdem gestattet die schrage Stellung der Greifbacken H in Verbindung mit der Wirkung der Springfedern F, besagte Backen leicht zu verstellen und Spindeln oder Stielen von beliebiger Gröfse hinter / anzupassen. Dabei bewirken die genannten Federn eine selbstthätige Einstellung der Greifbacken derart, dafs deren ideelle Achsen sich genau am Orte der Begegnung mit der Punzenachse kreuzen, so dafs die Spindel / stets gerade gehalten wird.
    Zu erwähnen ist noch, dafs die Stellschrauben G der Arme E in den Schlitzen nicht nur zur Einstellung der Backen H, sondern auch zum Andrücken der letzteren behufs Festhaltung in der justirten Lage dienen.
    Paτεnt-Ansρruch:
    Eine Vorrichtung zum Abnehmen von Unruhscheiben, bestehend aus einem verschiebbaren Punzen B und aus zwei. verstellbaren, ,mit B in demselben Hauptkörper gelagerten Armen E, welche mit gekrümmten, zangenartigen Greifbacken H versehen und derartig schräg zu einander angeordnet sind, dafs ihre Achsen mit der Achse des Punzens B in einem Punkt zusammentreffen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57435D Werkzeug zum Abnehmen der Scheibe von Unruhspindeln Expired - Lifetime DE57435C (de)

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