DE655260C - Schaltungsanordnung von geschlossenen Sicherungspatronen - Google Patents
Schaltungsanordnung von geschlossenen SicherungspatronenInfo
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- DE655260C DE655260C DEA76007D DEA0076007D DE655260C DE 655260 C DE655260 C DE 655260C DE A76007 D DEA76007 D DE A76007D DE A0076007 D DEA0076007 D DE A0076007D DE 655260 C DE655260 C DE 655260C
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- Germany
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- fuse cartridges
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/46—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the protective device
Landscapes
- Fuses (AREA)
Description
1933
AUSGEGEBEN AM
12. JANUAR 1938
12. JANUAR 1938
Es ist bekannt, daß parallel geschaltete Sicherungen mitunter Schwierigkeiten bereiten,
da sich nicht immer die Abschaltleistung auf die verschiedenen Sicherungen verteilt, so daß häufig nur eine Sicherung die
gesamte Abschaltleistung übernehmen muß. Es ist bereits vorgeschlagen worden,- in
einem Patronenkörper mehrere Schmelzleiter parallel zu schalten, wobei in den Querver-Windungen
ebenfalls Schmelzleiter derart angeordnet sind, daß nach Durchschmelzen der Sicherungen in den Querverbindungen die
parallel geschalteten Schmelzleiter hintereinandergeschaltet sind. Bei der bekannten
Sicherung erfolgt die Abschaltung der gesamten Last in einem Patronenkörper, so daß
sie also nur für eine beschränkte Nennstromstärke verwendbar ist.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bisher bekannten parallel geschalteten Sicherungen
dadurch, daß parallel geschaltete geschlossene Sicherungspatronen durch in Reihe
zu diesen geschaltete geschlossene Sicherungspatronen derart vermascht sind, daß
«5 bei Kurzschluß stufenweises Schalten auftritt und in der letzten Schaltstufe mehrere
Sicherungspatronen hintereinandergeschaltet sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß
normale geschlossene Sicherungspatronen verschiedener Charakteristik verwendet werden
und bedeutend höhere Stromstärken damit abgeschaltet werden können.
Eine ähnliche Aitfgabe liegt bekanntlich bei Maschennetzen vor. Während es jedoch hier
darauf ankommt, ein schadhaftes Maschennetzteil selektiv abzuschalten, besteht der
Zweck der neuen Schaltungsanordnung darin, die Schaltreihenfolge der Sicherung so zu
wählen, daß die gewünschte Stromverteilung eintritt. Dieses Ziel wird erreicht, indem entweder
die Maschen entsprechend gewählt oder die Nennstromstärke der Sicherungen entsprechend
zueinander abgestimmt oder die Sicherungen verschiedener Kennlinien miteinander gemischt werden.
In der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis 5 verschiedene Schaltungsanordnungen nach der
Erfindung dargestellt.
Nach Abb. 1 sind die Netzsicherungen 1
bis 6 parallel geschaltet, während in den Querverbindungen die Sicherungen 7 bis 11 angeordnet
sind. Bei Überstrom w-erden zuerst die Sicherungen 7 bis 11 in den Querverbindungen
durchschmelzen. Es entstehen dann zwei Parallelstromkreise mit je drei hintereinandergeschalteten
Sicherungen. Der eine Stromkreis geht über die Sicherungen 3, 2 und ι und der andere Stromkreis über die
Sicherungen 4, 5 und 6.
Dasselbe Ziel wird nach Abb. 2 erreicht, indem die parallel geschalteten Sicherungen
Maschennetzsicherungen und die quer liegenden Sicherungen kurzschlußflinke Sicherungen
höherer Nennstromstärke sind.
Abb. 2 stellt einen Zweig der Schaltung nach Abb. 1 dar.
In den Abb. 3' und 4 sind zwei Ableitungen
18 und 19 vorgesehen. Bei einem Kurz-
Schluß in einem Abzweig fallen nur dieser Abzweig und die zugehörigen speisenden
Sicherungen heraus. In diesem Falle sind in der oberen Querverbindung die beiden Sicherungen
7 und 8- vorhanden, während die untere Querverbindung nur eine Sicherung
10 enthält.
Nach Abb. 4 sind in der unteren Querverbindung ebenso wie nach Abb. 1 drei Sicherungen
angeordnet.
Nach Abb. S sind vier parallel geschaltete Sicherungen 12, 13, 14 und 15 vorhanden. In
den Querverbindungen ist je eine Sicherung 16 und 17 an den in der Zeichnung angegebeneu-Stellen
eingeschaltet. Bei einem Kurzschluß schmelzen zuerst die Sicherungen 16
und 1.7 in den Querverbindungen durch. Es sind dann zwei Sicherungen hintereinandergeschaltet,
und zwar die Sicherungen 14 und ] 5, die beide abschmelzen, während die Sicherungen
12 und 13 intakt bleiben. Die Anordnung
kann auch so getroffen sein, daß z. B. die Sicherungen 12 und 13 aus kurzschluß-■
'flinken und kurzschlußträgen Sicherungen bestehen, so daß zuerst die eine durchschmilzt,
während die andere in Ordnung bleibt. Es sind dann drei Sicherungen direkt hintereinandergeschaltet,
deren Abschaltleistung entsprechend hoch ist.
Es ist selbstverständlich, daß die verschiedensten Kombinationen von verschiedenartigen
Sicherungen und Sicherungen verschiedener Nennstromstärke möglich sind. Die Anordnung wird vorteilhaft in Sammelschienenanlagen
von Verteilungsstationen angewendet. Hierbei wird zweckmäßig die
Schaltung mit den zugehörigen Sicherungen zu einem Aggregat möglichst gedrängt zusammengebaut.
Eine zweckmäßige Bauart ist z. B, die kreisförmige Anordnung in einem besonderen Gehäuse, wo die Sicherungspatronen
nach Bedarf leicht ausgewechselt werden können.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung von geschlossenen Sicherungspatronen, dadurch gekennzeichnet,
daß parallel geschaltete geschlossene Sicherungspatronen durch in Reihe zu diesen geschaltete geschlossene
Sicherungspatronen derart vermascht sind, daß bei Kurzschluß stufenweises Schalten auftritt und in der letzten
Schaltstufe mehrere Sicherungspatronen hintereinandergeschaltet sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltung mit den zugehörigen Sicherungen in gedrängter Bauart zusammengefaßt
und in einem besonderen Gehäuse leicht auswechselbar angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA76007D DE655260C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Schaltungsanordnung von geschlossenen Sicherungspatronen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA76007D DE655260C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Schaltungsanordnung von geschlossenen Sicherungspatronen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655260C true DE655260C (de) | 1938-01-12 |
Family
ID=6946642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA76007D Expired DE655260C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Schaltungsanordnung von geschlossenen Sicherungspatronen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655260C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005606B (de) * | 1954-03-09 | 1957-04-04 | Siemens Ag | Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemen in Gleich- und Wechselstromnetzen |
-
1935
- 1935-05-12 DE DEA76007D patent/DE655260C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005606B (de) * | 1954-03-09 | 1957-04-04 | Siemens Ag | Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemen in Gleich- und Wechselstromnetzen |
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