DE655035C - Feineinstellvorrichtung an Schneidemaschinen mit einem Sattel und einem mit der Vorschubeinrichtung verbundenen Anschlage - Google Patents

Feineinstellvorrichtung an Schneidemaschinen mit einem Sattel und einem mit der Vorschubeinrichtung verbundenen Anschlage

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DE655035C
DE655035C DEK140638D DEK0140638D DE655035C DE 655035 C DE655035 C DE 655035C DE K140638 D DEK140638 D DE K140638D DE K0140638 D DEK0140638 D DE K0140638D DE 655035 C DE655035 C DE 655035C
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contact
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fine adjustment
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/26Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed wherein control means on the work feed means renders the cutting member operative

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Feineinstellvorrichtung an Schneidemaschinen mit einem Sattel und einem mit der Vorschubeinrichtung verbundenen Anschlage Sehmarken bei Vorschüben aller Art stellen schon eine wesentliche Erleichterung bei der Bedienung der Vorschübe dar; auch ist es bekannt, den Vorschub der Sättel an Schneidemaschinentischen durch elektrische Kontakte, welche mittels Photozelle ausgelöst werden, zum Stillstand zu bringen. Doch ist diese Einrichtung lange nicht bei allen Schneidarbeiten zu verwerten. Die Genauigkeit eines Sehmarkenvorschubes reicht bei weitem nicht aus, wenn lediglich nach den Sehmarken abgelesen werden soll. Ferner werden die Augen bei der Bedienung derartiger Vorschübe ganz erheblich angestrengt. Bei dem neuen Vorschub sind die Vorteile der Sehmarken gewahrt, aber alle Nachteile dieses Vorschubes restlos beseitigt. Ferner besitzt der neue Vorschub den Vorteil gegenüber dem bekannten Kontaktvorschub durch Photozelle, d.aß er bei allen Schneidarbeiten Anwendung finden kann.
  • Die besondere Wirkung wird dadurch erreicht, daß der am Vorschuborgan sitzende Anschlag gegen eine Kontakteinrichtung wirkt und daß zwischen dem Anschlage und den Kontakten ein mechanischer übertragungsmechanismus eingeschaltet ist, der den vom Anschlage während dieser Berührung zurückgelegten Weg wesentlich vergrößert und daß die Kontakte Signallampen betätigen, die die Einstellung des genauen Maßes genau signalisieren.
  • Durch diese sinnfällige Signaleinrichtung ist eine Einstellung sogar im völlig dunklen Raum möglich. Dieses ist besonders dann wertvoll, wenn Werkstoffe bearbeitet werden müssen, die eine Verdunkelung des Raumes bedingen, wie z. B. in der Photopapierindustrie u. dgl.
  • Ferner ermöglicht es die neue Signaleinrichtung, den Vorschub mit Leichtigkeit auf einen Bruchteil eines Millimeters einzustellen.
  • Die Erfindung stellt also eine wesentliche Verbesserung der Sehmarkenvorschübe nach dem jetzigen Stand der Technik dar.
  • An Hand der Zeichnungen soll nun die Erfindung beschrieben werden.
  • Fig. i stellt beispielsweise eine Aus£ührungs art an einem Tischvorschub für Schneidemaschinen dar, Fig. z eine weitere Ausführungsart.
  • Die Schaltung ist nun in den Zeichnungen schematisch eingefügt.
  • Die Sehmarken i- und ih sind auf der Bandscheibe 2 verstellbar angeordnet und besitzen die Anschläge 3.
  • Diese Anschläge 3 schlagen bei ihrem W.eö in Richtung des Pfeiles A gegen den Anschlaghebel q. Der Anschlaghebel q. ist so an dem Hebel 5 gelagert, daß er den Hebel 5 nur dann vom Anschlag 6 fortbewegt, wenn der Anschlag 3 in Richtung des Pfeiles t1. am Anschlaghebel 4 anschlägt. Wird 'die Bandscheibe 2 im tongekehrten Sinne gedreht, so: schlüpft der Anschlaghebel ¢ unter dem schlag 3 durch, ohne den Hebel 5 zu Bei der Ausführungsart nach Fig. i befindet' sich im Hebel 5 ein Kontakt 7, der bei s@eiiZem Weg der Reihe nach die Gegenkontakte 8, 9 und i o berührt. Die Kontakte 8, 9 und 1 o sind gegen den Körper der Maschine abisoliert, wohingegen der Kontakt 7 galvanisch mit dem Körper der Maschine verbunden ist. Der Körper der Maschine ist beispielsweise am ----Pol einer Stromquelle i i verbunden. Der --Pol liegt parallel an einem Pol der Signale 12, 13 und 14. Der Kontakt 8 ist mit dem zweiten Pol des Signals 12, der Kontakt 9 mit dem zweiten Pol des Signals 13 und der Kontakt io mit dem =zweiten Pol des Signals 1.1 verbunden.
  • Berührt der Kontakt 7 auf seinem Wege den Kontakt 8, so wird der Stromkreis geschlossen, und das Signal 12 spricht an, bei der Berührung des Kontaktes 7 mit Kontakt 9 das Signal 13 und bei Berührung des Kontaktes 7 mit Kontakt io das Signal 14.. Durch die -große Hebelübersetzung wird die Wegstrecke des Anschlages 3 gegenüber der Wegstrecke des Kontaktes 7 um ein Vielfaches übersetzt. Weil nun der Kontakt 9 in dem Moment mit dem Kontakt 7 in Bexührung kommt, wenn die Sehmarke 1 a mit dem Zeiger 15 genau übereinstimmt, und der Kontakt 9 nur einige Zehntelmillimeter breit ist, verläßt der Kontakt 7 schon bei der geringsten Unstimmigkeit des Vorschubes den Kontakt 9, und das Feinsignal 13 spricht nicht mehr an.
  • Das Feinsignal 13 spricht also nur dann an, wenn die Sehmarke ja haargenau mit dein Zeiger 15 übereinstimmt.
  • Bevor das Feinsignal 13 in Tätigkeit tritt, spricht das V orsignäl oder Achtungssignal 12 an; hat man aus Versehen die Sehmarke ja am Zeiger 15 vorbeibewegt, also das Maß überschritten, tritt das Warnungssignal in Tätigkeit.
  • Man kann also mit größter Leichtigkeit den genauesten Vorschub :einstellen, ohne seine Augen im mindesten anzustrengen.
  • Der Hebel 5 läßt sich in der Stellung verriegeln, wenn der Kontakt 7 den Kontakt 9 berührt; dieses geschieht beispielsweise mittels eines Knopfes 16, indem dieser in die Rast 17 eingedrückt wird. Das ist dann nötig, wenn die Sehmarke ja nicht nach dem Maß 18, sondern nach einer Marke des Werkstückes eingestellt werden soll und damit das Feinsignal 13 mit dieser Einstellung genau übereinstimmt. Nach erfolgter Einstellung wird die Verriegelung sofort wieder gelöst. Beim Beschneiden und Teilen von Papier kommt es beispielsweise häufig vor, daß der erste Schnitt gegenüber der Anlage zwischen .den einzelnen Stapeln wechselt, die Abstände ''der Teilschnitte jedoch gleich sind. Sollte -_-@Lzs der Fall sein, brauchen die Sehmarken ia, ib usw. nicht verstellt zu werden; der Fehler wird dadurch ausgeglichen, daß der Zeitpunkt der Kontaktgebung entsprechend vorverlegt oder rückverlegt wird. Zu diesem Zmeck wird beispielsweise der ganze Kontaktapparatkörper 19 in den Schlitzen 2o und 21 verschoben. Die Normalstellung ist durch einen Zeiger 22 markiert.
  • Es ist auch möglich, einen mechanischen Vorschub zum Stillstand zu bringen, wenn sich der Kontakt 7 auf dem Kontakt 8 befindet, indem gleichzeitig ein die Stillsetzung einleitendes Relais mitbetätigt wird. Die endgültige Feinstellung erfolgt dann von Hand mittels Feinsignals.
  • Auch kann man eine Anzeigevorrichtung mit dem Kontakt 7 oder dessen Bewegungsorgan in Verbindung bringen, mittels welcher die genaue Stellung auch noch ablesbar ist.
  • Fig. 2 zeigt z. B. .eine noch höher übersetzte Anordnung vorbeschriebener Signalfeineinstellv orrichtung.
  • Der Umfang des Hebels 5 trägt einen Zahnkranz 23, welcher in'ein Ritzel 24. eingreift.
  • Der fest auf der gleichen Welle sitzende Kontakthebel 25 trägt zwei Kontakte 26a und 2611 , die auf ihrem Weg die Kontakte 27, 28 und 29 berühren. Bei Berührung des Kontaktes 26v mit dem Kontakt 28 spricht das Vorsignal12, bei Berührung des Kontaktes 26a mit Kontakt 29 das Feinsignal 13 und bei Berührung des Kontaktes 261, mit Kontakt 27 das Warnungssignal 1 ¢ an. Die Wirkung ist daher die gleiche. Die Verriegelung des Hebels 5 in der Stellung, wenn das Feinsignal 13 anspricht, geschieht hier z. B. mittels Riegels 30 und Rast 31. Mit dieser Ausführungsart wird auch die volle erwünschte Wirkung erzielt. Der Hebel 5 wird bei dieser Ausführung durch eine in der Richtung B wirkenden Torsionsfeder, welche auf der Welle des Kontakthebels 25 sitzt, immer gegen den Anschlag 6 gedrückt.
  • Ob die Vervielfachung der Wegstrecke der Sehmarken ja, ib auf - andere Art geschieht, ändert nichts ,am Wesen der Erfindung.
  • An demWesen derErfindungwird.auchnichts geändert werden, wenn die elektrische Signalfeineinstellung bei geradlinig bewegten Schlittenvorschüben Anwendung findet. In diesem Falle stehen die Sehmarken ja und iv mit ihren Anschlägen 3 fest, und der Schlitten mit der gesamten Kontakteinrichtung bewegt sich an den Sehmarken vorbei.

Claims (2)

  1. P.ITENTANSPRLCHE: i. Feineinstellvorrichtung an Schneidemaschinen mit eineiri Sattel und einem mit der Vorschubeinrichtung verbundenen Anschlage, der elektrische Kontakte steuert, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlage und den Kontakten ein mechanischer Übertragungsmechanismus eingeschaltet ist, der den vom Anschlage während dieser Berührung zurückgelegten Weg wesentlich vergrößert.
  2. 2. Schneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter dem Kontakt für die Feineinstellung, verbunden mit einem Feinsignal, noch je ein Kontakt mit je einem Stromkreis angeordnet sind und daß diese beiden Stromkreise mit einem Vorsignal und einem Warnsignal verbunden sind. Schneidemaschine nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Anschlages der Kontakt oder dessen Bew e;gungsorgan in der Kontaktstellung für das Feinsignal verriegelt wird. q.. Schneidemaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kontaktvorrichtung tragende Körper (i9) mit Mitteln (Schlitze und Schrauben 20, 21) versehen ist, durch die eine Verschiebung dieses Körpers derart ermöglicht wird, daß der Zeitpunkt der Kontaktgebung gegenüber der Normaleinstellung vor- oder rückverlegt werden kann. Schneidemaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Kontakt für die Signale eine Anzeigevorrichtung betätigt wird, die die jeweilige Stellung des Anschlages (3) zum Anschlaghebel (¢) anzeigt.
DEK140638D 1935-12-28 1935-12-28 Feineinstellvorrichtung an Schneidemaschinen mit einem Sattel und einem mit der Vorschubeinrichtung verbundenen Anschlage Expired DE655035C (de)

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