DE654425C - Faltboot - Google Patents
FaltbootInfo
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- DE654425C DE654425C DEK145588D DEK0145588D DE654425C DE 654425 C DE654425 C DE 654425C DE K145588 D DEK145588 D DE K145588D DE K0145588 D DEK0145588 D DE K0145588D DE 654425 C DE654425 C DE 654425C
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- keel
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- rubber
- boat skin
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Faltboote tragen auf der Außenseite der Bootshaut im Bereiche des Kiels meist
Schutzstreifen, welche die Bootshaut beim Auffahren auf Grund gegen Beschädigungen
schützen sollen. Diese Streifen müssen verhältnismäßig hohe Breite aufweisen, werden
aber dennoch mit der Zeit von der Bootshaut abreißen, und zwar nicht nur bedingt durch
mechanische Einflüsse, sondern auch durch die Wirkung des Wassers. Da die Schnittflächen
der Streifen ebenfalls dem Wasser ausgesetzt sind, so kann das Wasser in die Gewebestoffe der Streifen eindringen und wird
diese allmählich zerstören.
Ähnliches gilt dann, wenn, wie bekannt, die Außenseite der Bootshaut mit Gummikielen versehen ist. Diese bedingen eine Unebenheit
auf der Außenseite der Bootshaut, die natürlich größeren mechanischen Beanspruchungen
ausgesetzt ist. Wenn der Gummikiel nur aufgeklebt ist, was praktisch an sich möglich ist, so wird er sich allzu leicht von
der Bootshaut lösen. Ist er aber aufvulkanisiert,
was, wenn wirklich, erst nach Zuschneiden der Bootshaut erfolgen könnte, so ist der Gumniikiel lediglich durch die äußerste
Gummischicht der Bootshaut gehalten und wird im Falle mechanischer Beeinflussung bestrebt
sein, die äußere Gummischicht in seinem Bereiche von der darunterliegenden
Gewebeschicht loszulösen.
Gemäß der Erfindung ist aus diesem Grunde der Kiel eines Faltbootes auf seiner der
Bootshaut zugekehrten Seite mit einem Belag aus elastischem Material versehen, mit der
Wirkung, daß die äußere Oberfläche der Bootshaut keine Unebenheiten mehr aufweist.
Zweckmäßig besteht der Belag aus einer in einer Längsnut des Kiels gehaltenen Gummi-
o. dgl. Schnur, welche naturgemäß über die Fläche des Kiels vorsteht.
Es ist zwar bekannt, die Bootshaut auf ihrer Innenseite mit einer Mehrzahl parallel
laufender profilierter Gummileisten zu versehen, welche in entsprechend profilierte
Längsnuten des Kiels und der Spanten eingreifen. Der Zweck ist, die Bootshaut zu
halten.
Diese Einrichtung trägt der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe nicht Rechnung;
denn wenn auch die profilierten Gummileisten in Nuten eingreifen, so liegt dennoch die
Innenseite der Bootshaut auf den Stirnseiten der Spanten und des Kiels auf, mit der Wirkung,
daß Beschädigungen erfolgen können. Jedenfalls bedingen die profilierten Gummileisten
keine elastische Zwischenlage zwischen Bootshaut und Kiel.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltbootes,
und zwar
Fig. ι das Faltboot im Längsschnitt,
Fig. 2 den Kiel im Querschnitt in vergrößertem Maßstab.
Der Kiel 1 eines Faltbootes 2 ist auf seiner der Bootshaut 3 zugekehrten Seite 4 mit einer
Schwalbenschwanznut S versehen, in welche eine Gummischnur 6 eingeschoben ist. Nur
diese Gummischnur steht in Berührung mit der Bootshaut 3, so daß der Kiel beim Auffahren
auf Grund dem Drucke der Bootshaut nachgibt und äußeren Beschädigungen derselben
vorbeugt. Da aber auch eine Berührung zwischen dem Kiel 1 und der Bootshaut
nicht vorliegt, so kann die Bootshaut auch an der Innenseite durch den Kiel nicht verletzt
werden.
Die Einrichtung läßt sich natürlich in eben derselben Weise treffen, wenn zwei oder
mehrere Parallelkiele vorliegen. An Stelle der Gummischnur 6 läßt sich auch eine Schnur
aus anderem Material, z. B. Kohlenwasserstoffpolymerisaten, verwenden. Schließlich ist
es nicht unbedingt notwendig, daß der Belag aus einer Schnur besteht. Dieser kann vielmehr
auch durch eine Polsterung üblicher Art gebildet sein. Jedenfalls ist die Schnur zweckmäßig,
weil sie sehr leicht von Laien in die Nut eingeschoben und wieder gelöst werden kann.
Claims (2)
1. Faltboot, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Kiel (1) auf seiner der Bootshaut (3) zugekehrten Seite (4) einen Belag
(6) aus elastischem Material trägt.
2. Faltboot nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag aus einer
in einer Längsnut (5) des Kiels (1) gehaltenen Gummi- o. dgl. Schnur (6) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK145588D DE654425C (de) | Faltboot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK145588D DE654425C (de) | Faltboot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654425C true DE654425C (de) | 1937-12-17 |
Family
ID=7250953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK145588D Expired DE654425C (de) | Faltboot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654425C (de) |
-
0
- DE DEK145588D patent/DE654425C/de not_active Expired
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