DE65398C - LAMB'sche Strickmaschine zur Herstellung von Fangwaare - Google Patents

LAMB'sche Strickmaschine zur Herstellung von Fangwaare

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DE65398C
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Germany
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needle
knitting machine
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lamb
fishing goods
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DENDAT65398D
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English (en)
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G. H. NÜSTER und H: BARTH in Oschatz i. S., Strehlaerstrafse
Publication of DE65398C publication Critical patent/DE65398C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
    • D04B15/362Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Strickmaschine für Fangwaare ist mit einem Fangschlofs ausgestattet, dessen einzelne Theile unbeweglich und gleichzeitig derart gestaltet sind, dafs die Nadeln in der Fangstellung oder sogen. Hochkulirstellung nicht über ihre höchste Stellung hinausgeschnellt werden können, also die Entstehung von Waarenfehlern, sogen. Perlfangmaschen, vermieden wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Schlofstheilung in bekannter Ausführung,
Fig. 2 einen Durchschnitt durch Nadelbett und Schlitten zur Darstellung falschen Nadelhubes, Fig. 3 die Perlfangmaschenbildung,
Fig. 4 ein Gestrick mit Perlfangmaschen,
Fig. 5 eine Schlofsbildung der neuen Einrichtung bei Rechtsgang,
Fig. 6 einen Durchschnitt durch Nadelbett und Schlitten hiervon,
Fig. 7 eine fehlerfreie Fangmaschenbildung,
Fig. 8 ein fehlerfreies Fangmaschengestrick,
Fig. 9 das neue Schlofs bei Linksgang,
Fig. 10 einen Durchschnitt durch Bett und Schlitten davon,
Fig. 11 eine anderweite Schlofstheilung bei zwangläufiger Nadelführung,
Fig. 12 desgleichen.
Beim Stricken von Fangwaare auf der Strickmaschine mit sogen. Fangschlofs werden die Nadeln vom Nadelheber abwechselnd in zwei verschiedene Höhenlagen gebracht, "wovon; die tiefere Lage die Fangstellung, die hohe die Hochkulirstellung genannt wird.
Um diesen Vorgang durchzuführen, wurden bisher solche Nadelheber (Mitteltheile) angewendet, von denen sich entweder gewisse Theile seitwärts drehbar bewegen oder bei anderen Ausführungen sich gewisse Theile auf- und abwärts senken, und dies bei jedem Schlittenhub (halbtourig) wiederkehrend.
Um nun das Fangstricken ebenfalls mit zwei verschiedenen Nadelwegen zu erreichen, ohne hierzu besondere bewegliche Nadelhebertheile in Anwendung bringen zu müssen, ist die nachstehend erläuterte Einrichtung getroffen worden.
Zu dem angegebenen Zweck ist der Nadelheber so zerlegt, dafs seine Theile stets in Ruhe bleiben und trotzdem zwei verschiedene Nadelwege erzielt werden.
Wie in Fig. 5 und 9 gezeigt, liegen hier die Stücke No. 6, 4, 2 stets in Ruhe. Bei Fig. 5 sieht man durch die Nadellauf linie L-L die Nadelfüfse oberhalb von No. 4 in der Fangstellung, bei Fig. 9 in umgekehrter Laufrichtung befinden sich die Nadelfüfse oberhalb No. 2 in Hochkulirstellung. Derselbe Erfolg kann auch durch Anordnung der Schlofstheile, wie dies Fig. 11 und 12 erkennen lassen, erreicht werden.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist bei den bisher gebräuchlichen Einrichtungen der Uebel-.stand sehr fühlbar geworden, dafs einzelne Nadeln zu hoch geschnellt werden und dann Perlfangmaschen entstehen, die sich als Waarenfehler' im Gestrick zeigen. Es ist dieser fehler-
hafte Vorgang durch die Zeichnung (Fig. ι bis 4) näher erläutert. In Fig. 1 ist ersichtlich, dafs einzelne Nadeln zu hoch geschnellt worden sind, wodurch die Maschen von den betreifenden Nadelzungen herunter auf den Nadelschaft gleiten, was in Fig. 2 durch die Nadel h a dargestellt ist, wo die Masche d auf dem Nadelschaft sitzt. Fig. 4 zeigt falsches, Fig. 8 richtiges Gestrick. Solche Nadeln erzeugen Fehlermaschen, und diese fehlerhafte Wirkung soll gleichzeitig durch die Neueinrichtung vermieden werden, indem sämmtliche Nadeln zwangläufig geführt werden, d. h. nach oben hin eine Decke erhalten, welche ein Höhergehen der Nadelfüfse verhindert. Zu diesem Zwecke ist noch der Theil 7 im Fangschlofs angebracht (s. Fig. 5 und 9), so dafs die Nadeln stets sicher vor weiterem Höhergang zurückgehalten werden, was in Fig. 5 und 6 leicht zu erkennen ist. Die Masche mufs stets auf der Nadelzunge (s. Fig. 6) hängen bleiben, so dafs das Vorkommen von Maschenfehlern in Fangwaare auch bei schnellster Gangart der Maschine vollständig ausgeschlossen wird.
In Fig. 5, 9 und 10 ist zu erkennen, in welcher Lage Nadel a-h verbleibt, während Nadel b-h zum Hochkuliren gebracht wurde; die Nadel a-h wird erst dann in die Fangstellung gehoben, wenn Nadel b-h sich wieder gesenkt hat, so dafs nun beide Nadeln a-h, b-h, wie Fig. 6 zeigt, in gleicher Höhe verharren, um den Faden die offenen Haken, zum Einlegen darzubieten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Herstellung von Fangwaaren eine Lambsche Strickmaschine, deren Schlofstheile unbeweglich sind und von denen der Mittelheber so getheilt ist, dafs er die Nadeln beim Ausschub nach der einen Richtung in die höchste Stellung und beim Ausschub nach der anderen Richtung nur in die Fangstellung hebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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