DE653798C - Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen

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DE653798C
DE653798C DES120591D DES0120591D DE653798C DE 653798 C DE653798 C DE 653798C DE S120591 D DES120591 D DE S120591D DE S0120591 D DES0120591 D DE S0120591D DE 653798 C DE653798 C DE 653798C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/14Implements for applying plaster, insulating material, or the like in shafts, e.g. chimneys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen Es ist bereits bekannt, die Innenwände von Schornsteinen dadurch zu verputzen, daß eine Schleudervorrichtung in den Schornstein eingebracht wird, die durch einen miteingeführten Elektromotor in Drehung versetzt wird. Durch ein in den Schornstein eingeführtes Rohr fließt der Mörtel Aer Schleudervorrichtung zu, die zweckmäßig von unten nach oben geführt wird.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieses Verfahrens; durch sie wird die Anwendung des an sich bekannten Mörtelspritzverfahrens mittels Druckluft zum Verputzen der Innenwände von Schornsteinen ermöglicht.
  • Das neue Verfahren zum Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen besteht darin, daß der- ,Mörtel durch Druckluft einer Spritzdüse am Ende eines Schlauches zugeführt wird. Der Spritzdüsenkörper ist derart ausgebildet, daß in dessen Innern ein oder mehrere von einem oberen Einlaufkanal ausgehende Mörtelaustrittskanäle vorgesehen sind. Er besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, nämlich einem oberen 'und einem unteren, wobei die Enden der Mörtelaustrittskanäle sich in dem unteren Teile befinden. Vorteilhaft ist an dem unteren Ende des Spritzdüsenkörpers eine vornehmlich zum Glätten des aufgebrachten Verputzes, aber gleichzeitig zur besseren Führung dienende Platte befestigt. Diese Platte kann aus Gummi gebildet, in Form einer Stulpdichtung gehalten und mittels zweier Einspannplatten durch einen Schraubbolzen am Düsenkörper befestigt sein. Sollte eine Platte zum Führen des Düsenkörpers -und zum Glätten nicht genügen, so werden erfindungsgemäß an die am Düsenkörper befestigte Platte je im Abstande weitere Platten gelenkig angeschlossen. Die gelenkige Verbindung dieser weiteren Platten ist deshalb notwendig, um auch oft vorkommenden Krümmungen des Kaminschachtes ohne weiteres folgen zu können.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine schematische Anordnung der Vorrichtung und Fig. 2 den Düsenkörper im Schnitt mit angeschlossener Glättvorrichtung.
  • Zur Durchführung des Verputzens der Schornsteininnenwände dient üblicherweise eine Mischtrommel I mit einer luftdicht verschließbaren Einbringungstür 2, weiter ist eile Drucklufteintrittsflansch 3 vorgesehen, an welchem :entweder ein Luftverdichter oder eine Druckluftflascheangeschlossenist. Weiteristein Mörtelauslaßstutzen q. .angeordnet, an welchem luftdicht ein Schlauch 5 angeschlossen ist. Der Schlauch 5 wird insbesondere bei sehr langen Schornsteinen über eine Schlauchtrommel geführt. Der Schlauch 5 endet an einem Düs@enk örper 6. Dieser Düsenkörper besteht aus zwei Teilen, und zwar einem oberen Teil 7 und einem unteren Teil 8, die miteinander verschraubt sind. In dem unteren Teil 8 sind die Mörtelaustrittskanäle 9 angeordnet. Mit dem unteren Teil 8 des Düsenkörpers wird an einem Schraubenbolzen io mittels :eines Zwischenkörpers i i eine gleichzeitig zum Glätten dienende Führungsplatte 12 aus Gummi, die zwischen zwei Einspannplatten 13 und 14 liegt -und in Form einer Stulpdichtung gehalten ist, mit Hilfe einer Mutter 15 angeschraubt. Sollte zu den angegebenen Zwecken eine Führungsplatte 12 nicht genügen, so werden mit der ersten Platte 12 noch eine Reihe weiterer Platten 121, 122, 12s gelenkig verbunden.
  • Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zunächst der Schlauch 5 in den Kamin bis auf seinen Boden herabgelassen und hierauf der Düsenkörper 6 mit den Glättplatten 12, 121, 122, 123 ,angeschlossen. Hierauf wird in der Mischtrommel i der Mörtel hergestellt, der nach seiner Fertigstellung durch den Mörtelaustrittsstutzen q. und weiter nach öffnen des Drucklufteinlasses 3 durch den Schlauch 5 in den Düsenkörper 6 b:eför-_ dort wird, wo der Mörtel durch die Mörtelaustrittskanäle 9 strahlenförmig austritt und die Innenwand des Schornsteines mit Mörtel belegen wird. -Unter ständiger Mörtelzufuhr wird nun der Düsenkörper langsam hochgezogen, wobei die nachfolgenden Platten 12, 121, 122, 123 den aufgeworfenen Mörtel zu einer glatten Fläche streichen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen durch Anwendung des Mörtelspritzverfahrens, bei welchem der Mörtel durch Druckluft einer Spritzdüse am Ende eines Schlauches zugeführt wird.
  2. 2. Spritzdüsenkörper zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dessen Innern ein oder mehrere von einem oberen Einlaufkanal ausgehende Mörtelaustrittskanäle (9) vorgesehen sind.
  3. 3. Spritzdüsenkflrper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei miteinander verbundenen Teilen, einem oberen und einem unteren, besteht, wobei die Enden der Mörtelaustrittskanäle (9) sich in dem unteren Teil befinden. ¢: Spritzdüsenkörper nach Anspruch 2 ,und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an seinem unteren Ende leine zum Glätten des aufgebrachten Verputzes dienende Platte (12) befestigt ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (12) aus Gummi besteht, in Form einer Stulpdichtung gehalten ist und mittels zweier Einspannplatten (13, 14) durch, einen Schra!ubbolzen (io, 15) am Düsenkörper befestigt ist. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die am Düsenkörper befestigte Platte (12) je im Abstand weitere Platten (1-21, J22, 123) gelenkig angeschlossen sind.
DES120591D 1935-03-30 1935-11-27 Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen der Innenwandung von Schornsteinen Expired DE653798C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932270C (de) * 1952-08-17 1955-08-29 Wilhelm Jordan Vorrichtung zum Ausfuellen von Mauerwerksfugen in Kaminen sowie zum Auskleiden der Innenwandung von Kaminen
DE943675C (de) * 1939-05-16 1956-05-24 Roemisch Katholische Kirchenge Einrichtung zum Verputzen von Waenden, Decken u. dgl. oder zum Betonieren
AT380509B (de) * 1984-12-28 1986-06-10 Prokop Wilhelm Vorrichtung zum herstellen einer moertelschicht auf der wandung von schaechten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943675C (de) * 1939-05-16 1956-05-24 Roemisch Katholische Kirchenge Einrichtung zum Verputzen von Waenden, Decken u. dgl. oder zum Betonieren
DE932270C (de) * 1952-08-17 1955-08-29 Wilhelm Jordan Vorrichtung zum Ausfuellen von Mauerwerksfugen in Kaminen sowie zum Auskleiden der Innenwandung von Kaminen
AT380509B (de) * 1984-12-28 1986-06-10 Prokop Wilhelm Vorrichtung zum herstellen einer moertelschicht auf der wandung von schaechten

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