DE653450C - Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle - Google Patents

Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle

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DE653450C
DE653450C DEV30153D DEV0030153D DE653450C DE 653450 C DE653450 C DE 653450C DE V30153 D DEV30153 D DE V30153D DE V0030153 D DEV0030153 D DE V0030153D DE 653450 C DE653450 C DE 653450C
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DE
Germany
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loading
roll
unloading
roller
winding
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Expired
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DEV30153D
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JM Voith GmbH
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JM Voith GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/414Winding
    • B65H2301/4148Winding slitting

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle Die Erhndung betrifft eine Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wikkelrolle, deren Wicklungshärte verschieden bceinilußt werden kann, und bezweckt, die 1'c#r.irbeitung der Rollen bestimmter Papiere !u verbessern, indem der Rollvorgang auf bestimmte Weise beeinflußt wird.
  • Bei Wicklung mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle nimmt entsprechend dem wachsenden Durchmesser der Aufwickelrolle auch die durch ihr Gewicht bedingte Pressung zwischen Wickelrolle und Tragwalze -zu; die Wicklung wird demzufolge nach außen immer härter. Da dies nun aber wegen der Gefahr der Schwielenbildung oft unerwünscht ist, sieht man in solchen Fällen Vorrichtungen zum allmählichen Entlasten der Wickelwelle hei wachsendem Durchmesser vor.
  • Für diesen Zweck sind bereits durch Gewichte betätigte mechanische Be- und Entlastungsvorrichtungen bekanintgcworden. Diese Vorrichtungen beruhen im wesent'Ichendarauf, daß während des Betriebes der Rollvorrichtung durch Vergrößern oder Verringern eines der steigenden Belastung durch die zu bewickelnde Wickelwelle entgegenwirkenden Gegengewiclitcs oder veränderlichen Drehmoments die Be- oder Entlastung bewirkt wird. Diese mechanischen Vorrichtungen erfordern einen teilweise sehr umständlichen Aufbau und haben außerdem den Nachteil, daß die Gewichtsveränderung nicht stetig erfolgen kann, so daß leicht Beschädigungen der aufzuwickelnden Papierbahn auftreten können.
  • Es sind weiterhin Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Be- und Entlastung der Wickelwelle bzw. Belastungswelle mittels elektrischer Motoren bewirkt wird. Bei diesen Vorrichtungen muß die Drehbewegung des Motors in ein fast ruhendes Drehmoment für die Be- oder Entlastung überführt werden. Da die hierbei verwendeten Elektromotoren im allgemeinen hohe Drehzahlen haben, sind umständliche Übersetzungen zwischen Antrieb und Be- bzw. Entlastungsstelle notwendig. Außerdem bereitet die Regelung des für die Be- oder Entlastung notwendigen Drehmoments bedeutende Schwierigkeiten, da man an das einmal gewählte tibersetzu:ngsverhältnis gebunden ist.
  • Man hat auch bei einer bekannten Rollmaschine versucht, die Rolle ganz von den Tragwalzen abzuheben und anzutreiben, so . daß die Rolle nur noch unter dem Zug der gespannten Papierbahn steht. Diese Vollentlastung erfordert umständliche Vorrichtungen zum Antrieb und zur Aufhelfung der Rolle.
  • Dagegen eignen sich aber zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe in Verbindung mit elektrischen Maschinen in hervorragendem Maße an sich bekannte Flüssigkeitskupplungen mit einem Strömungskreislauf, die beispielsweise aus einem Pumpenteil und einem Turbinenteil bestehen, von dem der erstere die Leistung von der Antriebsinaschine empfängt und der letztere sie an die Arbeitsmaschine weitergibt. Das Maß des abgegebenen Drehmoments ist bei einer solchen Flüssigkei:skupplung von der Füllung abhäng=g und durch diese in weiten Grenzen regelbar.
  • Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich nicht um die Ausnutzung der bekannten Ni'irkungsweise der Fiüssigkei.skupplung, sondern um eine neuartige Wirkung insofern, als hierbei nicht eine der üblichen Flüssigkeitskupplungen mit nur geringem Schlupf, wie sie in der Technik zur möglichst verlustlosen Lbertragung kinetischer Energie Verwendung finden. sondern eine solche mit sehr großem Schlupf verwendet werden soll zu dem Zweck. das in Form einer gewissen Umdrehungszahl je Minute zur Auswirkung gelangende Drehmoment eines Motors in ein fast ruhendes Drehmoment umzuwandeln, das an der eigentlichen Be- oder Entlastungsvorrichtung angreifen soll.
  • Erfindungsgemäß wird eine solche Flüssigk:itskupplung zwischen die Antriebsmaschine, «-elche das für die Be- und Entlastung erforderliche Drehmoment erzeugt, und die Angriffstelle des erzeugten Drehmoments #Bollstangenlager oder Belastungsschlitten) eingeschaltet. Die Flüssigkei.skupplung kann sowohl in vorher zu bestimmender Weise selbsttätig als auch willkürlich auf Abgabe verschieden großer Drehmomente geregelt werden und so, falls erwünscht, auch in Abhängigkeit von der Größe des Rollendurchtnessers bzw. des Rollengewichtes die Wicklungshärte verschieden beeinflussen.
  • Gegenüber den bekannten Vorrichtungen hat die erfindungsgemäße Vorrichtung noch den weiteren Vorteil, daß man zu ihrem Antrieb normale Drehstrommotoren benutzen kann, wobei die Ausbildung der erforderlichen Flüssigkeitskupplung außerordentlich einfach und dem Fachmann bekannt ist. Die i-',egelung des zu übertragenden Drehmoments katiti stufenlos mit gro13er Genauigkeit erfolgen, so daß die Vorrichtung sich den praktischen Bedürfnissen aufs beste anzupassen vermag.
  • Die Anwendung einer Turbokupplung zur Verwandlung der kinetischen Energie eines gewöhnlichen Elektromotors in ein fast ruhendes Drehmoment mit feiner Regelbarkeit stellt rine wesentliche Verbesserung der bisher bekanntgevordentn Vorrichtungen dar.
  • Zur Herabsetzung des Drehzahlunterschiedes zwischen dem Pri-närteil und dem Sekundärteil der Flüssigkeitskupplung kann es zweckmäßig sein, der Flüssigkeitskupplung ein mechanisches, z. B. Zahnrad- oder Schnekkengetriebe nachzuschalten, das die Bewegung in Richtung auf die Be- und Entlastungsvorrichtung zu ins Langsame übersetzt. Zwischen diesem mechanischen Getriebe und der Be- und Entlastungsvorrichtung der Rollstangenlager wird alsdann eine lösbare Kupplung eingefügt, die es ermöglicht, die beiden genannten Teile voneinander zu trennen. Diese Möglichkeit wird dann benutzt, wenn es sich darum handelt, nach Fertigwickeln einer Rolle die Rollstangenlager und gegebenenfalls auch den Längsschneiderschlittenmit der an ihm gelagerten Belastungswalze in .ihre Anfangsstellung zurückzuführen.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Seitenansicht einer Rollenschneidmas(;hine mit Be- und Entlastungsvorrichtung in Verbindung mit elektrischen Maschinen und einer Flüssigkeitskupplung, Abb.2 Antriebsaggregat mit Elektromoor, Flüssigkeitskupplung und Getriebe zur Be-und Entlastung.
  • Die Papierrolle .=1 wird von Tragwalzen B bewegt, auf denen die Rolle während des Aufwickelvorgangs ruht. Nach dem anfänglich härteren Wickeln des Rollenkerns kommt eine z. B. vom Lagerschlittenal der Rolle aus gesteuerte Entlastungsvorrichtung zur Wirkung, die von einem am oder neben dem StänderC der Maschine angeordneten Elektromotor D mit einer Strömungskupplung cli und einem Getriebe.th betätigt wird. Die Flüssigkeitskupplung dl bewegt über ein Vorgeleged2 durch eine über Rollen g1 laufende endlose kette a2 den Lagerschlitten a1. Die Füllung der Flüssigkeitskupplung rh kann entsprechend dem zunehmenden Rollendurchmesser in an sich bekannter Weise geändert werden, wodurch die Entlastung der Rolle El bewirkt wird. Mit dem Lagerschlitten a1 verbunden ist eine Gleitschiene a3, die entsprechend der Änderung des Rollendurchmessers ein Ventil cl im Flüssigkeitskreislauf c=, d', c'= öffnet oder schließt.
  • Die vorstehende Beschreibung erläutert die Arbeitsweise der Vorrichtung zur Entlastung der Wickelwelle bzw. Belastungswalze. 111 analoger Weise wird die Belastung derselben durch Umkehrung der Drehrichtung der zur Erzeugung des Drehmoments dienenden .\ntriebstnaschine erreicht. Hierbei wird dann die Wickelrolle gegen die Tragwalzen bzw. die Belastungswalze gegen die M-ickelrolle angeprellt, so daß auf diese Weise ein härteres Wickeln erreicht wird.
  • Durch die beliebige Anwendung der beiden Be- und Entlastungsvorrichtungen an der Rollstange oder dem Lä ngsschneiderschlitten E kann die Wicklungshärte der Rolle von innen und von außen her beeinflußt werden. Man hat mit Hilfe dieser Mittel nach der Erfindung d:e Be- und Entlastung der Rolle ganz in der Hand und kann die Wicklung jetzt vom Anfang bis zum Ende voll beherrschen und sie fortlaufend oder zeitweise beeinflussen. Der Papiermacher kann nunmehr ganz nach den Wünschen seiner Abnehmer Rollen herstellen, deren Wicklung jeder Art von Papier und deren Weiterverarbeitung aufs feinste angepaßt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle, deren Auflagedruck durch Belastung und'oder Entlastung geändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung des Auflagedruckes ein Motor (D) vorhanden ist, dessen Leistung auf die Rollenlagerung (a1) von einer durch das Maß ihrer Füllung regelbaren Flüssigkeitskupplung (d1) übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitskupplung (dl) entsprechend dc:r Zunahme des Rollendurchmessers im Sinne zunehmender Be- oder Entlastung von der Rolle (A) aus durch Bemessung ihrer Flüssigkeitsfüllung gesteuert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Rollstangenlagerung (ai) auch der Längsschneiderschlitten (E) mit der an ihm gelagerten Belastungswalze mit einer Vorrichtung gemäß Anspruch i oder 2 zur Be- undioder Entlastung versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da13 zwischen de Fiüssigkeitskupplung (d1) und die Ro:lenlagerung (a1) ein mechanisches Zahnrad- oder Schneckengetriebe (d=) eingefügt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das mechanische Getriebe (d=) und die De-oder Entlastungsvorrichtung eine lösbare Kupplung eingefügt ist.
DEV30153D 1933-11-28 1933-11-28 Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle Expired DE653450C (de)

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DEV30153D DE653450C (de) 1933-11-28 1933-11-28 Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle

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DEV30153D DE653450C (de) 1933-11-28 1933-11-28 Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle

Publications (1)

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DE653450C true DE653450C (de) 1937-11-24

Family

ID=7585456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV30153D Expired DE653450C (de) 1933-11-28 1933-11-28 Rollenschneidmaschine mit auf Tragwalzen ruhender Wickelrolle

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DE (1) DE653450C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014425B (de) * 1954-12-23 1957-08-22 Goebel Gmbh Maschf Rollenschneidemaschine fuer bahnfoermige Werkstoffe, insbesondere Papierbahnen
DE1141152B (de) * 1956-07-27 1962-12-13 Samuel M Langston Company Maschine zum Aufwickeln von Papierbahnen oder aehnlichen Stoffbahnen
DE1460557B1 (de) * 1965-10-23 1970-06-25 Drabert Soehne Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines m¦glichst spannungsgleichen Gewebewickels zum Dekatieren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014425B (de) * 1954-12-23 1957-08-22 Goebel Gmbh Maschf Rollenschneidemaschine fuer bahnfoermige Werkstoffe, insbesondere Papierbahnen
DE1141152B (de) * 1956-07-27 1962-12-13 Samuel M Langston Company Maschine zum Aufwickeln von Papierbahnen oder aehnlichen Stoffbahnen
DE1460557B1 (de) * 1965-10-23 1970-06-25 Drabert Soehne Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines m¦glichst spannungsgleichen Gewebewickels zum Dekatieren

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