DE629101C - Elektromotorischer Antrieb fuer Umwickelvorrichtungen mit Tragwalzen - Google Patents

Elektromotorischer Antrieb fuer Umwickelvorrichtungen mit Tragwalzen

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DE629101C
DE629101C DEM126798D DEM0126798D DE629101C DE 629101 C DE629101 C DE 629101C DE M126798 D DEM126798 D DE M126798D DE M0126798 D DEM0126798 D DE M0126798D DE 629101 C DE629101 C DE 629101C
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DEM126798D
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C G HAUBOLD AG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/195Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H23/198Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations motor-controlled (Controlling electrical drive motors therefor)
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven

Description

  • Elektromotorischer Antrieb für Umwickelvorrichtungen mit Tragwalzen Gegenstand der Erfindung ist ein elektromotorischer Antrieb für Umwickelmaschinen mit Tragwalzen. Das Ziel, das mit dem neuen Antrieb verfolgt wird, besteht darin, die Aufwickelverhältnisse vollständig zu beherrschen, d. h. bei der Aufwicklung gewünschte Wickelhärten zu erzielen, insbesondere gleichbleibende Härte während des ganzen Wickelvorganges, aber auch andere Verhältnisse, z. B. steigende Härte nach dem Wickelkern hin, sollen zu ermöglichen sein.
  • Bei den bekannten Umrollmaschinen mit zwei Tragwalzen gibt es zwei Bauarten, und zwar Maschinen ohne und Maschinen mit Antrieb der Aufwickelachse. Bei den Maschinen der erstgenannten Art, bei denen also die Wickelachse nicht angetrieben ist, hat nur das zunehmende Gewicht der Aufwickelrolle Einfluß auf die Wickelhärte. Bei Beginn der Wicklung ist somit nur das Gewicht der Wickelstange vorhanden, d. h. es kann das Papier nur mit einer Bremsspannung aufgewickelt werden, die den Mitnahmeverhältnissen aus Gewicht und Reibungskoeffizient entsprechen. Man muß also die Spannung des Papiers so weit vermindern, daß die Aufwickelachse von den Tragwalzen mitgenommen wird, d. h. nicht stehenbleibt. Bleibt aber die Papierspannung unter einer gewissen Größe, so ergibt sich ein schlechter Lauf der Papierbahn, ergeben sich Faltenbildung und Ausschuß. Hinzu kommt, daß auf die sogenannte weiche Anfangswicklung mit zunehmendem Rollengewicht Papierlagen mit größerer Papierspannung aufgewickelt werden. Die Vergrößerung der Papierspannung der äußeren Lagen führt zu einem konzentrischen Druck auf die inneren Lagen, die zusammengedrückt und damit unbrauchbar werden. -Man hat bei diesen Umrollmaschinen mit Tragwalzen noch eine Belastungswalze angewandt, um den Anfangsdruck zu erhöhen. Eine derartige Rollmaschine ergibt zwar bessere Anfangsverhältnisse, im Grunde genommen aber nur eine Verschiebung des Nullpunktes für die Aufwickelspannung. Es ist auch ferner bekannt, und zwar sowohl mechanisch wie elektrisch, sowohl die Aufwickelachse als auch die Papierfördereinrichtungen anzutreiben. Mechanische Einrichtungen setzen der Arbeitsgeschwindigkeit niedrige Grenzen, da durch die zahlreichen Zahnräder ein ruhiger Gang bei den heute üblichen Geschwindigkeiten von beispielsweise zooo m/min nicht mehr erzielbar ist oder aber die Ausführung der mechanischen Teile außerordentlich verteuert. Auf einer sehr breiten Rollmaschine müssen die mechanischen Übertragungsteile große Abmessungen erhalten, und besonders bei den Zahnrädern ergeben sich erhebliche Umfangsgeschwindigkeiten, ganz abgesehen von den erheblichen Kosten. Hinzu kommt noch, daß die mechanischen Teile sehr unübersichtlich und sehr empfindlich sind. Man hat daher schon bei Umrollmaschinen je einen besonderen Antriebsmotor sowohl für die Tragwalzen als auch für die Aufwickelrolle vorgesehen und die beiden Motoren zeitlich hintereinander arbeiten lassen. Dabei erfolgte zuerst das Einschalten des Antriebsmotors der Aufwickel@velle, dann das Ausschalten desselben bei einem gewissen Durchmesser der Aufwickelrolle und hierauf das Einschalten des Antriebsmotors der Tragwalte.
  • Dieses zeitliche Hintereinanderschalten und -arbeiten von Wickelwellenantrieb und Tragwalzenantrieb ergibt, selbst wenn der Übergang stoßfrei sein sollte, eine Richtungsänderung der auf die Aufwickelwelle wirkenden Kräfte. Solange der Kern angetrieben wird, wird die Papierbahn auf den Umfang der Rolle gezogen; in dem Augenblick aber, wo die Tragwalze die Wickelrolle bewegt, wird das Papier auf die Attfwickelrolle geschoben. Wir haben also vor und nach der Umschaltung vollkommen entgegengesetzte Kräfte: Das wirkt sich in der Praxis dergestalt aus, daß ein Absatz in der Papierrolle entsteht, eine Tatsache, die durch die vollkommen geänderten Aufwickelbedingungen ohne weiteres -einzusehen ist und im Betrieb sich bestätigt. Eine- Rolle aber mit absatzweiser Wicklung wird von jedem Kunden beanstandet. Es fehlt also bei diesen Antrieben die Gleichmäßigkeit der- Härte zwischen Kern- und Umfangswicklung der Aufwickelrolle.-Bei der Umwicklung, besser, Abwicklung von einer Rolle und Aufwicklung auf eine andere- Rolle, unter Zwischenschaltung von Führungs- und unter Umständen auch Schneidvorrichtungen, ergeben sich folgende Verhältnisse. Die Bahn wird von der Abwickelrolle; die meist noch einer Bremsung unterliegt, auf angetriebene Führungsteile gebracht, so daß zwischen Abwickelrolle und diesen Führungs- bzw. auch Schneidteilen eine Spannung herrscht, die aber nicht konstant, sondern-veränderlich ist. Andererseits kommt die Papierbahn mit konstanter -Spannung auf die Tragwalzen, die ebenso wie die Fördereinrichtungen einem Antrieb unterliegen, der die Auswirkung der mechanischen Abwickelbremse bei kleiner -werdendem Rollendurchmesser der Abwickelrolle ausschaltet.
  • Die konstante Papierspannung zwischen den Tragwalzen und der voranlaufenden Förderwalze stellt eine Vorspannung dar, und diese muß aufrechterhalten oder nach bestimmten Gesetzen geregelt 'werden, so lange, wie sich der Aufwickelvorgang vollzieht. Die Papierbahn soll- unter Beanspruchung der Papierelastizität mit größerer oder geringerer Dehnung aufgewickelt werden. Ein wenig gedehntes Papier ergibt eine weiche Wicklung, ein mehr gespanntes eine harte Wicklung. Maßgeblich dafür ist die Papierspannung, mit -der das Papier auf die Aufwickelrolle aufgewickelt wird. Diese Aufwickelspannung entsteht zwischen den Tragwalzen und den vorangehenden Förderteilen einerseits und der Aufwickelrolle andererseits und ergibt sich einerseits durch den Auflagedruck der Wickelwelle bzw. der stetig wachsenden Wickelrolle, andererseits durch den Wickelantrieb.
  • Erfindungsgemäß arbeitet der Antriebsmotor der Aufwickelwelle während des ganzen Aufwickelvorganges gleichzeitig mit dem Antriebsmotor der die Papierbahn fördernden Tragwalze,- wobei der Antriebsmotor der Aufwickelwelle von einem mit dem Antriebsmotor der Tragwalze gekuppelten Generator gespeist wird, also jeder Geschwindigkeitsänderung des die Papierförderung bewirkenden Motors folgt.
  • Durch Einschaltung eines Widerstandes oder sonstiger Regeleinrichtungen ist das Drehmoment des Antriebsmotors für die Aufwickelwelle regelbar.
  • Die Zeichnung gibt hierzu eine schematische Darstellung. Fig. i zeigt die auf der Wickelwelle 7 in Aufwicklung befindliche Aufwickelrolle in Stirnansicht mit den zugehörigen Trag- und Papierförderwalzen. Fig.a stellt eineSeitenansicht derAufwickelrolle mit einer Tragwalze und der elektrischen Einrichtung dar.
  • DieWickelwelle 7 ruht bei Beginn der Aufwicklung auf den Tragwalzen 5 und 6 auf. Es ist angenommen worden, daß der Antrieb der- Fördermittel a- bis 6 einschließlich der Schneidvorrichtung durch den Motor 8 erfolgt, und zwar wirkt er in dem dargestellten Ausführungsbeispiele auf die Tragwalze 6.. Die Wickelwelle 7 erhält ihren Antrieb durch den Motor g. Diesen Motor 9 speist ein Stromerzeuger io, den der Motor 8 antreibt. Hierdurch wird erreicht, daß der Motor 9 genau jeder Geschwindigkeitsänderung des Motors 8 folgt. Läuft der Motor 8 langsam, so ist die vom Stromerzeuger io abgegebene Spannung entsprechend geringer, und der Motor 9 läuft dann ebenfalls langsam, und zwar mit der für Aufrechterhaltung der gewählten Papierspannungsverhältnisse zweckmäßigen Drehzahl. Der Motor 9 wird -von Anfang bis Ende der Aufwicklung nicht abgeschaltet. In dem Speisekreis für den Motor 9 befindet sich ein Regelwiderstand i i, so daß man Änderung des Drehmomentes des Motors g nach Wunsch herbeiführen kann. An einem Anzeigegerät 1a, das als Amperemeter oder Wattmeter ausgebildet sein kann, kann man jederzeit das eingestellte Drehmbment ablesen. Durch diese Ablesemöglichkeit in Verbindung mit dem Regelwiderstand kann man für jede Papier- oder Kartonsorte immer wieder die einmal als günstig erkannten Wicklungsverhältnisse einstellen. Der Aufbau der gesamten Maschine mit dem elektrischen Antrieb ist übersichtlich, und es lassen sich Geschwindigkeiten erzielen, die mit den bekannten Einrichtungen niemals erreichbar wären.
  • Aus vorstehendem geht hervor, daß die mit der Neuerung ausgerüsteten Rollmaschinen für jeden Wickelvorgang zu gebrauchen sind, also als Universalmaschine gelten. Diese Rollmaschine gibt dem Papierfabrikanten das Mittel in die Hand, Ausschuß und die damit zusammenhängenden Reklamationen zu verhindern, da es möglich ist, die Papierrollen immer in der vorgeschriebenen Wickelhärte herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotorischer Antrieb für Umwickelvorrichtungen mit Tragwalzen, bei denen sowohl die Tragwalzen als auch die Aufiwickelwelle durch je einen besonderen Motor angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) der Aufwickelwelle (7) während des ganzen Wickelvorganges gleichzeitig mit dem Antriebsmotor (8) der Tragwalzen (6) arbeitet, wobei der Antriebsmotor (9) der Wickelwelle (7) von einem mit dem Antriebsmotor (8) gekuppelten Generator (ro) gespeist wird.
DEM126798D 1934-03-13 1934-03-13 Elektromotorischer Antrieb fuer Umwickelvorrichtungen mit Tragwalzen Expired DE629101C (de)

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ID=7331091

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19851947B4 (de) * 1997-12-12 2011-03-17 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Walzenantrieb für den Vorschub einer Materialbahn, insbesondere für den Vliesvorschub einer Nadelmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19851947B4 (de) * 1997-12-12 2011-03-17 Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer Ag Walzenantrieb für den Vorschub einer Materialbahn, insbesondere für den Vliesvorschub einer Nadelmaschine

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