DE653395C - Flachriemen mit Reibungsauflagen - Google Patents
Flachriemen mit ReibungsauflagenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/28—Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed
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Description
Es sind bereits Flachriemen mit einzelnen, reihenweise angeordneten nachgiebigen Reibungsauflagen
auf der Lauffläche bekannt, um die Berührungsfläche zwischen Riemen und Riemenscheibe zu verkleinern und dadurch
einen höheren Auflagedruck und ein besseres Greifen zu erzielen. Um hierbei ein sanftes und stoßfreies Auflaufen des Riemens
auf die Scheibe'n zu gewährleisten, hat man bei derartigen Belagstücken auch schon
die Auflaufkanten derart abgeschrägt, daß die auf der Riemenlauffläche oder Riemeninnenseite
liegenden Querkanten der Auflagen zur Erzielung einer schrägen Übergangsfiäche in
Laufrichtung nach der Riemeninnenseite hin vorspringen. Ferner hat man bereits vorr
geschlagen, durch Anordnung von saugenden Ausnehmungen in den Belagstücken die Haft'
fähigkeit des Riemens zu verstärken.
Die bekannten Flachriemen mit Reibungsauflagen erreichen jedoch trotz der genannten
Ausbildung noch nicht eine Greiffähigkeit, wie sie z. B. von Keilriemen erreicht wird, so
daß sie auch nicht so hohe Übersetzungen wie die Keilriementriebe zulassen. Dafür sind allerdings
die Keilriementriebe, welche bekanntlich besonders ausgebildete Riemenscheiben benötigen,
erheblich teurer.
Durch die Erfindung wird nun bezweckt, die Flachriemen mit Reibungsauflagen derart
zu verbessern, daß ein besseres Greifen der Scheiben als bisher erzielt wird, ohne daß
besondere Riemenscheiben erforderlich sind.
Um dies zu erreichen, sind erfindungsgemäß die unteren, mit den Riemenscheiben
in Berührung kommenden Querkanten der elastischen Auflagen in Laufrichtung des Riemens
schräg vorwärts gerichtet, wodurch eine Klemmwirkung der vorspringenden Querkanten
auf der den Riemenscheiben zugewandten Seite der Auflagen hervorgerufen wird. Denn
die schräg vorwärts gerichteten Querkanten sind beim Auflaufen des Riemens bestrebt,
sich keilartig zwischen Riemen und Scheibenkranz einzuklemmen, wobei sie entsprechend
gestaucht werden und sich der Mitnahme entgegenstemmen. Durch diese Klemm- und Stemmwirkung der schräg vorwärts gerichteten
unteren Querkanten der elastischen Auflagen wird die Reibung und damit die Greiffähigkeit
der Flachriemen erheblich vergrößert und die Gefahr eines Rutschens der Riemen entsprechend verringert. Die Wirkung
der erfindungsgemäß ausgebildeten Flachriemen nähert sich auf diese Weise der Wir- 55'
kung von Keilriemen, ohne daß besonders ausgebildete Riemenscheiben benötigt werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besitzen die Auflagen einen trapezförmigen
Querschnitt, wobei die schmalere Trapezgrundfläche auf der Riemeninnenseite liegt. Hierdurch wird erreicht, daß der Riemen
in beiden Laufrichtungen die schräg vorwärts gerichteten unteren Querkanten der Auflagen aufweist.
Die Erfindung kann sowohl bei in Querrichtung durchlaufenden als auch bei in Querrichtung
unterteilten Auflagestreifen angewendet werden. Bei gewölbten Scheibenkränzen kann die Unterteilung vorteilhafter sein. Die
elastischen Auflagen können besonders am Riemen befestigt sein oder mit letzterem aus
einem Stück bestehen. Als Material für die Auflagen kommt vorzugsweise Gummi in B|
tracht; jedoch kann auch jedes andere enty
sprechende Material benutzt werden. Die elastische Federung der Auflagen kann durch
Anordnung von Ausnehmungen zwischen den Querkanten und bzw. durch eine die Querto
kanten abfedernden Einlage o. dgl. erhöht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar
zeigt
Fig. ι ein Riemenstück teilweise im Querschnitt
und teilweise in Seitenansicht parallel zur Laufrichtung beim Aufliegen auf einer
Riemenscheibe.
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dar.
Fig. 3 veranschaulicht eine Ansicht der armierten oder profilierten Lauffläche auf
einer geraden Riemenstrecke, und
Fig. 4 schließlich zeigt eine weitere Ausführungsform
einer Auflage mit eingelegter Feder.
In der Zeichnung ist mit 1 ein flacher Treibriemen bezeichnet, der aus Leder, Gummi,
Balata oder einem sonstigen Gewebe besteht, jedoch auch als Stahlbandriemen usw. ausgebildet
sein kann. In Fig. 1 und 2 ist ein um eine Riemenscheibe 2 gelegter Abschnitt des
Riemens 1 dargestellt wobei die Scheibe 2
lediglich schematisch angedeutet ist. Auf der den Riemenscheiben zugewandten Fläche des Riemens 1 sind nachgiebige,
federnde Auflagen 3 vorgesehen, deren untere, mit den Riemenscheiben in Berührung kommende
Querkanten 4 in Läufrichtung des Riemens schräg vorwärts gerichtet sind. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese in Form von Streifen quer über die Riemenbreite laufenden Auflagen 3 noch in Querrichtung
unterteilt, indem vier in verhältnismäßig geringem Abstand voneinander angeordnete
Auflagenabschnitte nebeneinander angeordnet sind. Anstatt dessen kann die Auflage auch als durchgehender Querstreifen
ohne Unterteilung ausgebildet sein. Die einzelnen Auflagen 3 sind in der Längsrichtung
des Riemens ebenfalls in verhältnismäßig geringen Abständen voneinander angeordnet.
Diese Abstände werden mindestens so groß sein müssen, daß die Auflagen in den
Krümmungen des Riemens, wie sie auf den Riemenscheiben vorkommen, sich nicht gegenseitig
stauchen.
Vorteilhaft erhalten die Auflagen 3 einen
etwa trapezförmigen Querschnitt, wie dies aus Fig. ι ersichtlich ist. Bei einem solchen
Querschnitt ergibt sich zwanglos die schräge Vorwärtsrichtung der Querkanten 4 in beiden
Laufrichtungen, wenn die schmalere Trapezfläche mit der Innenseite des eigentlichen
'■Riemens verbunden wird.
',. Die Auflagen 3 können bei Gummiriemen
^unmittelbar aus dem Riemenmaterial heraus-
; gearbeitet sein. ' Die Auflagen 3 können aber auch getrennt hergestellt und einzeln an dem
Riemen befestigt sein. Eine solche Ausbildung zeigt das in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel.. Die Auflagen 3 sind hier z. B. mit Hilfe von Klammern 5 am Riemen 1
befestigt, welche aus Metalldrähten, Metallblechen, Nieten usw. bestehen können. Natürlich
kann die Befestigung auch durch Nähen, Kleben oder auf sonstige Weise erfolgen.
Die Befestigungsklammern oder -drähte liegen versenkt in zwischen den Querkanten
4 vorgesehenen Ausnehmungen 6 der Auflagen 3. Diese Ausnehmungen 6 sind im übrigen geeignet, die Federung der vorspringenden
Querkanten 4 zu verstärken. Zur Vergrößerung der Federwirkung oder bei wenig elastischem Material könnte gegebenenfalls
auch eine Blattfeder 7 oder ein ähnliches federndes Element verwendet werden, welches
gemäß Fig. 4 in die Auflage eingelegt werden kann. Auch hier ist eine Ausnehmung
6 vorgesehen, damit die Querkanten 4 besser nachgeben können.
Die Wirkungsweise eines Riemens gemäß der Erfindung ist im wesentlichen folgende:
Infolge der vorhandenen Riemenvorspan-' nung werden die Auflagen 3 beim Auflaufen
auf die Riemenscheiben mit einem entsprechenden Druck auf die Scheiben gepreßt.
Dieser Druck wirkt in radialer Richtung nach dem Scheibenmittelpunkt bzw. nach der
Scheibenachse hin. Wenn, nun die federnden Auflagen 3 auf die Scheibe auflaufen, so
stemmen sich die keilförmigen Querkanten 4 je nach der Laufrichtung der Mitnahme entgegen
und sind bestrebt, sich keilartig zwischen dem eigentlichen Riemen 1 und dem
Scheibenkranz einzuklemmen, indenf diese Querkanten 4 am meisten gestaucht werden.
Dadurch wird eine Reibung und erhöhte Längsspannung des Riemens erzielt, wie sie
entsprechend sonst nur bei den Keilriementrieben auftritt. Daher kann man mit Flachriemen
gemäß der Erfindung höhere Übersetzungen und größere Achsabstände anwenden. Wesentlich ist hierbei, daß man diese
Flachriemen ohne weiteres bei den üblichen Riemenscheiben verwenden kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Flachriemen mit einzelnen, reihenweise angeordneten, nachgiebigen Reibungsauflagen auf der Lauffläche, da-durch gekennzeichnet, daß die unteren, mit den Riemenscheiben in Berührung kommenden ■ Querkanten (4) der elastischen Auflagen (3) in Laufrichtung des Riemens schräg vorwärts gerichtet sind.
- 2. Riemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen (3) einen trapezförmigen Querschnitt besitzen, wobei die schmalere Trapezfläche auf der Riemenlauffläche liegt.
- 3. Riemen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen (3) mit einer 'die Querkanten (4) abfedernden Einlage (7) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144442D DE653395C (de) | 1935-07-25 | 1935-07-25 | Flachriemen mit Reibungsauflagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144442D DE653395C (de) | 1935-07-25 | 1935-07-25 | Flachriemen mit Reibungsauflagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653395C true DE653395C (de) | 1937-11-22 |
Family
ID=7179430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH144442D Expired DE653395C (de) | 1935-07-25 | 1935-07-25 | Flachriemen mit Reibungsauflagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653395C (de) |
-
1935
- 1935-07-25 DE DEH144442D patent/DE653395C/de not_active Expired
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