DE653256C - Abdichtung fuer Trockengasbehaelter - Google Patents

Abdichtung fuer Trockengasbehaelter

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DE653256C
DE653256C DEW98859D DEW0098859D DE653256C DE 653256 C DE653256 C DE 653256C DE W98859 D DEW98859 D DE W98859D DE W0098859 D DEW0098859 D DE W0098859D DE 653256 C DE653256 C DE 653256C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Abdichtung für Trockengasbehälter Der Scheibenumfang von Trockengasbehältern wird nach der Behälterwand hin durch angepreßte Dichtungskörper mit den dazugehörigen dehnbaren, geschrnierten Schleifleisten abgedichtet.
  • Außerdem muß eine gasdichte Verbindung zwischen den radial verschiebbaren Dichtungskörpern und der festen Scheibendecke vorhanden sein. Hierzu diente bisher eine Ringtasse mit Flüssigkeit, in die ein mit den Schleifleisten gasdicht verbundener Ringvorhang eintaucht, oder ein -in den Gasraum halbkreisförmig durchhängender Vorhang, der am Scheibenrand befestigt ist.
  • Nach der Erfindung wird für diese rückwärtige gasdichte Verbindung der Schleifleisten mit der Scheibe eine von den vorgenannten Ausführungen abweichende neue und fortschrittliche Form gewählt, die im Patent 427 145 zwar schon im Prinzip, aber noch nicht in vorteilhafter Form offenbart worden ist. Nach dem Patent 427 145 gleitet der Abdichtungskörper selbst unter Fett auf dem festen Scheibenrand, wobei ein Abheben desselben vom Scheibenrande durch Führungsböckchen verhindert -wird. Letzteres würde sonst beim Abwärtsgang der Scheibe wegen der Umfangsreiblung eintreten, und schon ganz geringe Abhebungen vom Scheibenrande t' L' würden Fettverlust und Gasundichtigkeit ergeben können.
  • Die Gasdichtigkeit der Gleitstelle wird im Patent 427 145 durch konsistentes Fett zu erreichen versucht, das durch einen gebauschten Stoffstreifen überdeckt ist, der fest an die Scheibe anschließt, so wie er im Prinzip heute noch verwendet wird. Nach der Erfindung wird ebenfalls eine geschmierte Gleitdichtung angewendet und sind ebenfalls Führungsböckchen zur Vermeidung des Abhebens der Gleitdichtung von ihrer -Unterlage vorgesehen. Aber die Gleifböckchen sind unmittelbar mit der Schleifleiste verbunden und führen sich am Scheibenrande. Für die geschmierte Gleitdichtung ist eine besondere ringförmige Schleppe mit Schleppleiste vorgeschlagen. Die Erfindung arbeitet also mit verbesserter Form und mit geeigneteren, betriebssichereren Hilfsmitteln.
  • In den Ausführungsbeispielen nach den Abb. i und 2, Querschnitt und Vorderansicht, wird eine ringförmige, dehnbare Schleppleiste2 vorgeschlagen, die den Hauptschleifleisten i verkleinert nachgebildet sein kann.
  • Ferner werden kurze, dicht nebeneinanderliegende Gleitplatten 15 vorgeschlagen, die den unteren Schleifring i unterstützen und sich mittels Führungsböckchen in Schlitzen im Scheibenrande 3 so führeil, daß erhebliche radiale, aher nur ganz kleine senkrechte und tangentiale Verschiebungen der Gleitplatte 15 möglich sind.
  • Die senkrechte Anpressung der Schlepp:-leiste -2 an den Scheibenrand 3 kann durch Druckfedern oder Hebel erfolgen, zweckmäßiger aber werden Gewichte 4 dazu verwendet, die ungefähr die gleiche Länge haben wie die zaMreichen dicht aneinander gereihten Abdichtungskörper 5. Letztere bestehen aus dem senkrechten Steg und den oberen und unteren, fest am Steg angeschweißten Druckplatten 8, die das ihnen - zugehörige kurze Segment der Schleifleiste i halten.
  • je zwei mit geringem Spielraum nebeneinanderliegende Abdichtungskörper 5 -%vzrden gelenkig verbunden durch ein Querstück g. Gegen letztere drückt eine nachstellbare Feder io, wodurch die ringsum laufenden Schleifleisten i um so schmiegsamer an die Behälterwand gepreßt werden, je kürzer die einzelnen Segmente 8 sind.
  • Über dem Fett 7, zweckmäßig konsistentes Fett, befindet sich in bekannter Weise im offenen # Schmierkanal ein Ülverschluß i i, durch den das Fett selbsttätig und dauernd aktiv gehalten wird. Sollte auch mir die geringste Gasundichtigkeit der gesamten Ab- dichtung, einschließlich der Schleppleisten 2, vorkommen, dann macht sie sich genau an der undichten Stelle durch Blasenbildung leicht erkennbar.
  • Die Verbindung der Schleppleiste 2 ist nur mit der unteren Schleifleiste notwendig. Sie erfolgt durch die in verblatteten Schichten aus geeignetem dehnbarem Stoff bestehende Ringplatte oder Schleppe 12. Unterhalb der Ringplatte 12 können zweckmäßig noch Seg- mente 14 aus dünnem Blech eingelegt sein, die das nötige geringe Ausbiegen dieser Schleppe i?, nicht behmdern, wenn sich die Schleppleiste 2 abnutzt oder -,venn ein ge- ringes senkrechtes Spiel der Gleitplatte 15 am Führungsböckchen auf dem Scheibenrand eintritt.
  • Die GleitplatteiS enthält im Führungsböckchen einen Zapfen 16,. an den sowohl der Schraubenbolzen 17 angelenkt ist, der die untere Schleifleiste i zusammenhält, als auch der Schraubenbolzen 18, der die Schleppleiste:z zusammenhält.
  • Der ganze Raum -zwischen den Schleifleisten i ist für das Fett 7 von innen her frei zugängig, ebenso für den bedienenden Arbeiter. Der Zweck der am waagerechten Scheibenrandc 3 für sich gesondert an zahlreichen Druckpunkten angepreßten Schleppleiste 2, ist der, die gasdichte Gleitverbindung mit dem Sc'heibenrande unbedingt aufrechtzuerhalteil, also auch dann, wenn die mit ihr ja durch die Ringplatte 12 verbundenen Hauptschleifleisten i kleine senkrechte Nebenbewegungen zur Scheibenbewegung ausführen. Dieser gegenseitigen Unabhängigkeit der Bewegungen dient erstens die biegsame Schleppe 12 mit der Schleppleiste 2 und ferner das Gelenk 16 im Führungsböckchen der Gleitplatte 15. Der Zweck der genannten Teile 12, 15 und 16 ist ferner der, bei den unvermeidlichen, wenn auch geringen Schiefstellungen der Scheibe im Behälter, die feste, gasdichte Anlage der Schleifleiste i an der Behälterwand und der Schleppleiste 2 auf dem Scheibenrande 3 nicht dadurch gefährden zulassen, daß die Scheibe 3 dann zeitweise einen spitzen oder stumpfen Winkel zur Behälterwand 6 bildet.
  • Die Menge des Fettes liegt am Scheibenrande nur in Bereitsäaft und hüllt alle Teile der Dichtung ein. Das ist ein Vorteil, der nicht etwa. durch erhöhten Fettverbrauch gemindert wird. Der Fettverbrauch bleibt dersellie, der sonst zur Verringerung der Reibung und des Verschleißes und somit zur gasdichten Verschmierung der Poren und Porenkanäle, auch erforderlich ist.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPR-Ü CIIE: i. Abdiclitung für Trockengasbehälter gemäß Patent 42-7 145, gekennzeichnet durch eine auf dem Scheibenrand gleitfähige Schleppleiste (2).
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schleppe (12) zur gasdichten Verbindung der Schleppleiste (2) mit der Schleifleiste (i). 3. Abdichtung nach den Ansprüchen i und :2, gekennzeichnet durch Belastungs-> (4) auf der Schleppleiste (:2). ,gewichte 4. Abdichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch Gleitplatten (15), die mit Führungsböckchen irt Schlitzen am Scheibenrande (3) geführt sind. 5. Abdichtung nach den Ansprücheni bis 4, gekennzeichnet durch Zapfen (16) in den Gleitplatten (15), an welche die Haltebolzen (17 und 18) der unteren Schleifleiste (i) und der Schleppleiste (2.) angelenkt sind.
DEW98859D 1936-06-07 1936-06-07 Abdichtung fuer Trockengasbehaelter Expired DE653256C (de)

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