DE65267C - Zusammenlegbares Bettgestell - Google Patents

Zusammenlegbares Bettgestell

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DE65267C
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DE
Germany
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frame
bed
feet
bed frame
long sides
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65267D
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English (en)
Original Assignee
CH. W. trenholme und m. M. vaughan in Montreal, Quebec, und A. A. parker in Poughkeepsie, County of Dutchefs, State of New-York, V. St. A
Publication of DE65267C publication Critical patent/DE65267C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/70Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
in MONTREAL (Quebec)
Zusammenlegbares Bettgestell.
Das vorliegende Bettgestell, welches hauptsächlich für Kriegszwecke, Krankenhäuser, Hotels und zu ähnlichen Zwecken dienen soll, hat den Vorzug, bei grofser Einfachheit in der Construction, zu einem äufserst kleinen Bündel zusammengelegt werden zu können, dessen Länge die Bettbreite nicht überschreitet.
Der Bettrahmen, welcher aus mehreren durch Gelenke mit einander verbundenen Theilen besteht, ruht auf umlegbaren Füfsen und ist mit einem zwischengeschnürten Tuch bespannt, das durch eine abnehmbare Spannstrebe, welche im aufgeschlagenen Zustande des Gestelles in der Mitte des Rahmens einzufügen ist, straff gehalten wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des aufgeschlagenen Bettgestells, bei welcher ein Theil des Tuches entfernt gedacht ist, um die Spannstrebe sichtbar zu machen. Die Fig. 2 bis 4 erläutern die Art und Weise, in welcher das Gestell zusammenzulegen ist. Fig. 5 zeigt die Spannstrebe und Fig. 6 ein Gelenk für die Längsseitentheile des Rahmens.
Die Längsseiten 1 und 2 und Querseiten 3 und 4 des Rahmens werden vorzugsweise aus Eisen oder Stahl oder auch aus Holz oder Aluminium, das wegen seiner Leichtigkeit zu empfehlen ist, hergestellt.
Die Längsseiten werden am geeignetsten aus zwei Theilen zusammengestellt, welche durch Gelenke derart verbunden sind, dafs sie in senkrechter Richtung auf die halbe Länge zusammengeklappt werden können (Eig. 2). Diese Gelenke bestehen aus je zwei Platten 5 und 6, welche durch Bolzen 7 mit den Längsseitentheilen 1 und 2 lose verbunden sind. Die Querseitentheile 3 und 4 sind U-förmig gebogen und an den Enden zu Scharnierhälften 9 abgesetzt, die in gleichgeformte Gegenstücke 8 an den äufseren Enden der Längsseiten 1 und 2 greifen und mit diesen durch Bolzen zu Gelenken vereinigt sind. Die Drehrichtung dieser Gelenke ist so gewählt, dafs die Längsseiten gegen die Querseiten seitlich umgelegt werden können und der Rahmen aus der Stellung Fig. 2 in die Fig. 3 geklappt werden kann.
Die Bettfüfse 11 und 12 sind an den Längsseitentheilen 1 und 2 in der Nähe der inneren und äufseren Enden derselben derart drehbar befestigt, dafs sie nach innen hochgeschlagen werden können. Beim Aufstellen, des Bettes werden die inneren Bettfüfse 11 durch einen Stift 13 mit einander verbunden, während die äufseren Bettfüfse 12 sich an die am Rahmen befindlichen Ansätze 14 anlegen. Hierdurch wird ein Ausspreizen der geneigt stehenden Füfse verhindert, während gleichzeitig die Einfachheit dieser Anordnung mit dazu beiträgt, das Zusammenlegen in einen so engen Raum (Fig. 4) zu ermöglichen.
Die Spannstrebe 15 besteht aus einem
Metallstab beliebiger Querschnittsform, dessen Enden 16 (Fig. 5) aufgebogen und mit Greifhaken 17 versehen sind, die in Oesen 18 eingreifen, welche an den Gelenkplatten 6 (Fig. 6) der Längsseiten 1, 2 vorgesehen sind. Dadurch, dafs die Enden 16 der Strebe 15 aufgebogen sind, kommt diese mit dem Spanntuch 19 nicht in Berührung.
Die Spannstrebe dient nicht nur zum Straffhalten des Spanntuches 19, indem sie die Längsseiten des Rahmens behindert, seitlich einzuknicken, sondern trägt wesentlich zur Versteifung des ganzen Bettes bei.
Das Tuch 19 kann in beliebiger Weise auf den Rahmen gespannt werden, doch geschieht dieses vorzugsweise durch Schnüren. Zu diesem Zweck ist der Rahmen mit einer Anzahl Löcher 20 und das Tuch mit einer entsprechenden Anzahl Oesen 21 versehen (Fig. 1), mittelst welcher das Tuch durch eingeschlungene Schnüre 22 befestigt wird.
Das Aufstellen des Bettes kann in wenigen Miauten erfolgen. Nach Oeffnen des Bündels werden die Rahmentheile aus einander geschlagen, die Füfse und Spannstrebe in richtige Lage gebracht und das Tuch eingeschnürt. Die Bettstelle ist alsdann gebrauchsfähig.
Wegen des sehr geringen Umfanges in zusammengelegtem Zustande und der niedrigen Herstellungskosten ist das Bettgestell für Kriegszwecke von besonders hohem Werth.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι i Ein zu einem kleinen Bündel, dessen Länge die Bettbreite nicht überschreitet, zusammenlegbares Bettgestell, bei welchem die Längsseiten (1 und 2) des Rahmens gelenkartig in senkrechter Richtung zusammenlegbar und an den Querseiten (3 und 4) seitlich umlegbar angeordnet sind und bei welchem die gelenkartig angebrachten Füfse dem Bett im Gebrauchszustande dadurch Festigkeit verleihen, dafs die äufseren Füfse (12) einen Anschlag gegen am Rahmen sitzende Ansätze (14) finden,, während die inneren Füfse (11) durch Stifte (13) gegenseitig festgestellt werden.
  2. 2. Bei einem Bettgestell der .zu 1. gekennzeichneten Art die abnehmbare Spannstrebe (15), deren Enden (16) aufgebogen und mit Greifhaken (17) versehen sind, zum Zweck, durch Auseinanderhalten der Längsseiten des Rahmens das eingezogene Tuch gespannt zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65267D Zusammenlegbares Bettgestell Expired - Lifetime DE65267C (de)

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