DE652331C - Schael- und Schleifmaschine fuer Getreide und anderes Schaelgut - Google Patents

Schael- und Schleifmaschine fuer Getreide und anderes Schaelgut

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DE652331C
DE652331C DEG92553D DEG0092553D DE652331C DE 652331 C DE652331 C DE 652331C DE G92553 D DEG92553 D DE G92553D DE G0092553 D DEG0092553 D DE G0092553D DE 652331 C DE652331 C DE 652331C
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flap
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schäl- und Schleifmaschine für Getreide und anderes Schälgut Man kennt bereits Schälmaschinen, bei denen die Körner einzeln enge Kanäle passieren müssen und dabei durch federnde Glieder, wie Decklamellen, an die Schleiffläche gedrückt werden. Diesen bekannten Schälmaschinen haftet unter anderem der Nachteil an, daß sie in sich zwei Maschinen vereinigen, von denen die eine die zwischen den Spitzen des Schälgutes (Kornes) befindlichen Schalenteile löst, d. h. das Korn seitlich bearbeitet, während die andere aus einem mit .Schmirgel verkleideten Mantel und einem darin umlaufenden Schlägerwerk bekannter Bauart besteht, welches das Lösen der Spitzen und Keime bewirkt, so daß also das Gut in zwei zeitlich aufeinanderfolgenden und voneinander getrennten Arbeitsgängen behandelt wird. Da das Schälgut durch die im ersten Arbeitsgang stattfindende Seitenschälung an Festigkeit verliert, wird die Bruchgefahr im zweiten Arbeitsgang (Schlägerwerk) erheblich größer. Die mit -der Seitenschälung unter Einwirkung elastischer Glieder erstrebten Vorteile können sich daher unter Umständen sehr leicht in Nachteile verwandeln, namentlich bei Drehzahlschwankungen. Auch besteht die Gefahr, daß das Schälgut, wenn es der Zerstörung entgeht, so doch zumindest durch das Schlägerwerk übermäßig beansprucht wild, mit welchem das Lösen der Spitzen und Keime bewirkt wird, denn das ihm zugeführte Gut ist bereits der Seitenschälung unterworfen worden und hat daher einen Teil seiner ursprünglichen Festigkeit eingebüßt. Ferner sind Maschinen mit liegend umlaufender Walze bekannt, die nur auf einer Hälfte der Schleifwalze mit einem wellenförmigen Schleifkörper versehen sind. Das Schälgut wird hierbei nur einmalig, und zwar in der Fallrichtung der Schälwirkung unterzogen. Der Einwirkung des freien Falles ist man derart entgegengetreten, daß der wellenförmige Schleifkörper durch Schrauben an die Walze, entsprechend der Stärke der Körner, angedrückt wird. Dieser Andruck kann bei zu starker Pressung sehr leicht zu Beschädigungen oder Zerstörungen des Schälgutes führen. In diesem Zustande würden die Schälmaschinen als Schrotmühlen wirken. Will man den Abstand dieser starren Punkte von der Walze vergrößern, um diese Wirkung zu unterbinden, so hat dies zur Folge, daß das Schälgut unbearbeitet die Maschine verläßt, begünstigt durch die Schwere der nachdrückenden Körner und der Einwirkung des freien Falles. Das Spitzen der Körner ist bei diesen Maschinen unberücksichtigt geblieben.
  • Die Erfindung hat zum Gegenstande eine Schälmaschine, die das Schälgut mittels federnder Glieder an die Schleiffläche andrückt. Die Schälmaschine gemäß der Erfindung ist so gebaut, daß in ihr die Schälarbeiten (Schälen und Spitzen) in einem einzigen Arbeitsgang in schonendster Weise durchgeführt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird das Schälgut durch ,federnde Glieder mit regelbarem Druck an die Schleiffläche eines umlaufenden Schleifkörpers von zylindrischer Form angedrückt. Diese federnden Glieder bestehen aus Klap-., pen, die zwischen feststehenden Trägerrijalousieartig angeordnet und schwingbar _ge-' lagert, etwa tangential zur zylindrischen. Schleiffläche gerichtet sind. Die freien Enden der Klappen werden in geringem Abstand von der Schleiffläche gehalten, so daß zwischen den Klappen und der Schleiffläche geschlossene Kammern gebildet werden, in denen die Körner durch die umlaufende Schleiffläche in wirbelartiger Bewegung versetzt und dabei vornehmlich von ihren Spitzen und Keimen befreit werden. Beim Übergang von einer Kammer zur. anderen zwischen den freien Klappenenden und der Schleiffläche unterliegen die Körner der Seitenschälung. Dadurch, daß in den einzelnen Kammern die Körner die verschiedensten Lagen annehmen, werden sie allseitig dem Schäl- und Schleifvorgang unterzogen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch und im Beispiel eine gemäß der Erfindung eingerichtete Schäl- und Schleifmaschine mit zylindrischem Schleifkörper.
  • Fig. z zeigt die Maschine im Längsschnitt nach Linie II-II in Fig. 2, Fig. 2 im Querschnitt nach Linie I-I -in Fig. i. Fig. 3 zeigt die Klappenanordnung in größerem Maßstabe.
  • Wie aus Fig. i und 2 erkennbar ist, sitzt der zylindrische Schälstein i fest auf der Antriebswelle 2, die drehbar in den Lagerböcken 3, 4 ruht. 5 ist die Antriebscheibe. Der größte Teil der Umhüllung des Schälsteines i besteht aus Klappen 6, welche die aus Fig.3 ersichtliche Querschnittsform haben. Diese Klappen werden beiderseits des Schälsteins i von Scheiben oder Ringen 7, 8 getragen, die auf zylindrischen Ansätzen 9, io der Lagerböcke 3, 4 festsitzen. Jede Klappe 6 sitzt auf einer Achse i i, die mit ihren Enden in den Ringen oder Scheiben 7, 8 schwingbar gelagert ist. Die Enden dieser Achsen i i ragen aus den Ringen 7, 8 heraus und tragen Schwingarme 12, 13. Jeder dieser Schwingarme legt sich mit seinem freien Ende gegen das eine Ende einer gespanten Feder 14, deren anderes Ende sich gegen ein Widerlager 15 stützt. Die Widerlager 15 sind in gleichmäßiger Verteilung an Tragringen 16, 17 befestigt, die auf den zylindrischen Ansätzen 9, io der Lagerböcke 3, 4 aufgeschoben sind. Diese Tragringe 16, 17 können auf den Lageransätzen 9, io um ein kleines Winkelmaß gedreht und in der gewünschten Winkellage in bezug auf die Schwingachsen i i der Klappen 6 festgestellt werden, was ermöglicht, die Spannkraft der die Klappen 6 gegen den Umfang des Schleifsteines drükkenden Federn 14 nach Belieben zu erhöhen oder zu vermindern. Jede Klappe 6 hat an ihrem freien Ende eine kreisbogenförmige Abbiegung 6', welche den die Schwingachse i i: der Nachbarklappe umfassenden Klappen-:üabenkörper tangential berührt und beim Ausschwingen der Klappe mit dieser Nabe in. Berührung bleibt, so daß die in den durch die Klappen 6, die Klappenabbiegungen 6' und den Umfang des Schleifsteines gebildeten Kammern 17 der Bearbeitung unterliegenden Körner nicht nach außen entweichen können.
  • An den Ringen 16, 17 befestigte Anschlagstifte 23 hindern die freien Enden der Klappen daran, in unmittelbare Berührung mit der Schleiffläche zu gelangen. Die Beschüttung des Schleifsteines erfolgt in ähnlicher Weise wie bei den bekannten Schälmaschinen mit Unterbrechungen, z. B. durch passende Umstellung eines oberen und eines unteren Einlaßhahnes, die beide in einem Trichter i8 eingebaut sein können. Beim Öffnen des unteren Einlaßhahnes fällt das Schälgut herab und tritt zwischen zwei einfachen, unterhalb des Trichters 18 angeordneten Leitklappen i9, die ebenfalls federnd sind, jedoch keine Abbiegung 6' aufweisen. Durch diese Leitklappen wird das Schälgut der umlaufenden Schleiffläche zugeführt und unter deren Einwirkung nacheinander den einzelnen Kammern 17. Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Das durch die Leitklappen i9 auf den Schälstein i geleitete Schälgut wird durch den umlaufenden Stein im Sinne des Pfeiles (Fig. 2) nach und nach von einer zur 'anderen der Kammern 17 übergeleitet. In die sen Kammern werden die einzelnen Körner durch den umlaufenden Schleifstein in wirbelnde Bewegung versetzt und dabei gestürzt und gedreht, so daß auch ihre Spitzen und Keime mit dem Schleifstein in Berührung kommen, wobei sie durch die Schleifwirkung vom Kern gelöst werden. Beim Übergang von einer Kammer zur anderen dagegen stellen sich die Körner so, daß sie zwischen Klappe und Schleifstein seitlich geschält werden. Zufolge der Wirbelbewegung in den einzelnen Kammern werden die einzelnen Körner in die verschiedensten Lagen gebracht und-daher allseitig bearbeitet.
  • Ist der Schäl- und Schleifvorgang beendet, so öffnet man mittels einer an dem Schwingarm 13 der untersten Klappe 6 vorgesehenen Verlängerung 2o (Fig. i) diese unterste Klappe, und das fertiggeschälte Gut fällt dann in eine untere Rinne 2i, aus der es durch eine Förderschnecke 22 nach außen abgeführt wird.
  • Vorwiegend auf der aufsteigenden Schleiftrommelhälfte (im Drehsinn aufgefaßt) spie- Zen sich die Schleifvorgänge in besonders wirksamer und günstiger Weise ab; weil dort die Klappen, den Körnern gegenüber, sich wie federnde Schützen verhalten, die bewirken, daß das Schälgut in den einzelnen Kammern zu Schälgutpolstern anstaut, welche seine Durchschleusung von Kammer zu Kammer verzögern, so daß es weitestgehend der Schäl- und Schleifwirkung unter schonenden Druckverhältnissen unterworfen wird. Dabei wird ein Rückwandern der durchgeschleusten Körner mit Sicherheit durch den Umstand verhütet, daß die den einzelnen Schleusenspalten zunächst liegenden Körner durch die umlaufende Schleiffläche dauernd emporgerissen werden und die vor den Schleusenspalten angestauten Körner den Rückweg versperren.
  • Die Anschüttung und Entleerung der Maschine kann auch von dieser selbsttätig besorgt werden. An den oberen Schlitzen können auch die losgelösten Schalenteile abgesaugt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schäl- und Schleifmaschine für Getreide und anderes Schälgut, bei der das Schälgut durch federnde Glieder mit regelbarem Druck an die Schleiffläche eines umlaufenden Schleifkärpers von zylindrischer Form angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Glieder aus zwischen feststehenden Trägern (7, 8) jalousieartig angeordneten und schwingbar gelagerten, etwa tangential zur zylindrischen Schleiffläche gerichteten, durch Anschlagstifte (23) o. dgl. mit ihrem freien Ende in geringem Abstand von der Schleiffläche gehaltenen Klappen (6) bestehen, so daß zwischen den Klappen und der Schleiffläche geschlossene Kammern gebildet werden, in denen die Körner durch die umlaufende Schleiffläche in Wirbelbewegung versetzt und dabei vornehmlich von ihren Spitzen und Keimen befreit werden, während sie beim Übergang von einer Kammer zur anderen zwischen den freien Klappenenden und der Schleiffläche auch der Seitenschälung unterliegen.
  2. 2. Schäl- und Schleifmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Enden der Klappenschwingachsen (I I) sitzende Schwingarme (r3) unter Einwirkung von Federn (r4) stehen, durch die die Klappen gegen den Umfang des Schleifsteines hin gedrängt werden.
  3. 3. Schäl- und Schleifmaschine nach den Ansprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klappen (6) belastenden Federn (r4) sich gegen Widerlager (r5) stützen, die an Tragringen (i6, 17) sitzen, welche in bezug auf die die Klappen - (6) tragenden Ringe (7, 8) verdrehbar sind.
  4. 4. Schäl- und Schleifmaschine nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe (6) an ihrem freien Ende eine der Schleiffläche abgewendete, zur Klappendrehachse gleichachsig gekrümmte Abbiegung (6') aufweist, die tangential zwecks dauernder Abdichtung der zugeordneten Kammer (i7) an der Nabe der Nachbarklappe anliegt.
DEG92553D 1936-03-28 1936-03-28 Schael- und Schleifmaschine fuer Getreide und anderes Schaelgut Expired DE652331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4301183A (en) * 1978-05-26 1981-11-17 Cereal Enterprises, Inc. Method and apparatus for degerminating a grain kernel by impelling the kernels along a guide vane into an impact surface

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4301183A (en) * 1978-05-26 1981-11-17 Cereal Enterprises, Inc. Method and apparatus for degerminating a grain kernel by impelling the kernels along a guide vane into an impact surface

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