DE652015C - Sauerstoffatemschutzgeraet - Google Patents
SauerstoffatemschutzgeraetInfo
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- DE652015C DE652015C DED64140D DED0064140D DE652015C DE 652015 C DE652015 C DE 652015C DE D64140 D DED64140 D DE D64140D DE D0064140 D DED0064140 D DE D0064140D DE 652015 C DE652015 C DE 652015C
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- Germany
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- oxygen
- protective box
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B7/00—Respiratory apparatus
- A62B7/10—Respiratory apparatus with filter elements
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
- Sauerstoffatemschutzgerät Die Erfindung betrifft ein Sauerstoff atemschutzgerät, dessen gegen Beschädigungen zu schützende Teile in einem Schutzkasten angeordnet sind, unterhalb dessen die Sauerstoffflasche aufgehängt ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Sauerstoffflasche in einem an dem Schutzkasten schwingbar aufgehängten Traggestell angeordnet ist, dessen parallel zur Achse der Sauerstoffflasche verlaufende Drehachse durch das innerhalb des Schutzkastens angeordnete, mit der Sauerstoffflasche durch eine starre Hochdruckleitung verbundene Druckmiriderventil, und zwar zweckmäßig durch dessen :Mittelachse, hindurchgeht.
- Ist am Druckminderventil ein durch die Lunge gesteuertes Sauerstoffzuführungsventil angeordnet, dessen beide Steuerhebel sich im Atembeutel befinden, so wird das Sauerstoffzuführungsventil vorzugsweise derart am Druckminderventil angeordnet, daß die Drehachse des Traggestells der Sauerstoffflasche zwischen den beiden Steuerhebeln des Sauerstoffzuführungsventils hindurchgeht.
- Das Traggestell der Sauerstoffflasche kann an zwei gegenüberliegenden, mit Verstärkungsauflagen versehenen Stellen der Seitenwände des Schutzkastens aufgehängt sein.
- Das nach der Erfindung ausgebildete Sauersto.ffatemschutzgerät hat den Vorteil, daß das Druckminderventil und die mit. ihm verbundenen Steuerhebel des Sauerstoffzuführungsventils bei Bewegungen der Sauerstoffflasche, z. B. beim Bücken des Gerätträgers, nur geringfügige Drehbewegungen ausführen, während im anderen Falle, wenn die Drehachse des Traggestells der Sauerstoffflasche nicht zwischen den Steuerhebeln des Sauerstoffzuführungsventils hindurchgeführt würde, die Steuerhebel im Atembeutel hin und her bewegt werden würden. Auch wird auf diese Weise verhindert, daß der Atembeutel hei Bewegungen der Sauerstoffflasche hin und her bewegt wird, und das lungenbetätigte Sauerstoffzuführungsventil springt daher in jeder Lage des Gerätes gleichmäßig und zuverlässig an. Die Achse, um die das Traggestell schwingt, liegt in einigem Abstand von der an dem Rücken des Gerätträgers anliegenden Tragfläche des Gerätes. Der Schutzkasten wird daher beim Bücken des Gerätträgers durch das Gewicht der Sauerstoffflasche nicht vom Rücken abgehoben, sondern liegt am Rücken des Trägers bequem an, was namentlich für das Begehen enger Räume wichtig ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Ansicht des Gerätes mit geöffneten Schutzkastendeckeln, und Abb. a zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i, wobei die Kastendeckel geschlossen gedacht sind.
- Die empfindlichen, gegen Beschädigungen zu schützenden Teile des Gerätes sind in einem Schutzkasten a- angeordnet, dessen gewölbte Rückwand a1 am Rücken des Gerätträgers anliegt. n ist die Kohlensäureabsorptionspatrone, o der Atembeutel und p der Ventilkasten. Der Einatemschlauch q und der Ausatemschlauch r sind durch Öffnungen . in der Wandung des Kastens a hindurchgeführt. Die Klappdeckel des Schutzkastens a sind mit` s bezeichnet. An den Seitenwänden des Schutzkastens r, ist das Traggestell c der Sauerstoffflasche b schwingbar aufgehängt. Die Drehachse e-el des Traggestells c verläuft parallel zur Achse der Sauerstoffflasche b" und geht durch die Mittelachse des innerhalb des Schutzkastens a angeordneten, mit der Sauerstoffflasche b durch eine starre Hochdruckleitung t verbundenen Druckrrinderventils d und zugleich zwischen den Steuerhebeln f des lungengesteuerten Ventils hindurch. Die Seitenwände h des Schutzkastens d sind an den Aufhängestellen des Traggestells c durch Auflagen i verstärkt.
- An das Druckminderventil d ist eine z. B. aus einer Pfeife bestehende Warnvorrichtung k angeschlossen, die den Gerätträger warnt, falls er bei der Ingebrauchnahme des Atemschutzgerätes vergißt, das Absperrventil der Sauerstoffflasche zu öffnen. Die Warnpfeife k ist fest in den Schutzkasten a eingebaut. In das starre Niederdrückrohr g, das den Sauerstoffdruck vom Druckminderventil d auf die Absperrvorrichtung der Pfeife k überträgt, ist dicht hinter dem Druckminderventil d ein biegsamer Druckschlauch 7n eingeschaltet, der den Bewegungen des Druckminderventils d folgen kann.
- Das Traggestell c kann statt auf der Außenseite der Seitenwände h auch auf der Innenseite befestigt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sauerstoffatemschutzgerät, dessen gegen Beschädigungen zu schützende,Teile in einem Schutzkasten angeordnet sind, unterhalb dessen die Sauerstoffflasche aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sauerstoffflasche (b) in einem an dem Schutzkasten (a) schwingbar aufgehängten Traggestell (c) angeordnet ist, dessen parallel zur Achse der Sauerstoffflasche (b) verlaufende Drehachse (e-el) durch das innerhalb des Schutzkastens (ca) angeordnete, mit der Sauerstoffflasche (b) durch eine starre Hochdruckleitung (t) verbundene Druckminderventil (d), und zwar zweckmäßig durch dessen Mittelachse, hindurchgeht. ,
- 2. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch i mit einem am Druckminderventil angeordneten, durch die Lunge gesteuerten Sauerstoffzuführungsventil, dessen beide Steuerhebel sich im Atembeutel befinden, dadurch gekennzeichnet, daß das Sauerstoffzuführungsventil derart an dem Druckminderventil (d) angeordnet ist, daß die Drehachse (e-el) des Traggestells (c) der Sauerstoffflasche (b) zwischen den beiden Steuerhebeln (f) des Sauerstoffzuführungsventils hindurchgeht.
- 3. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, .daß das Traggestell (c) der Sauerstoffflasche (b) an zwei gegenüberliegenden, mit Verstärkungsauflagen (i) versehenen Stellen der Seitenwände (h) des Schutzkastens (d) aufgehängt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED64140D DE652015C (de) | 1932-08-30 | 1932-08-30 | Sauerstoffatemschutzgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED64140D DE652015C (de) | 1932-08-30 | 1932-08-30 | Sauerstoffatemschutzgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652015C true DE652015C (de) | 1937-10-23 |
Family
ID=7058876
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED64140D Expired DE652015C (de) | 1932-08-30 | 1932-08-30 | Sauerstoffatemschutzgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652015C (de) |
-
1932
- 1932-08-30 DE DED64140D patent/DE652015C/de not_active Expired
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