DE651902C - Waeschepresse mit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Presskolben - Google Patents

Waeschepresse mit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Presskolben

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DE651902C
DE651902C DEK138290D DEK0138290D DE651902C DE 651902 C DE651902 C DE 651902C DE K138290 D DEK138290 D DE K138290D DE K0138290 D DEK0138290 D DE K0138290D DE 651902 C DE651902 C DE 651902C
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DEK138290D
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THEODOR KAMPSCHULTE
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THEODOR KAMPSCHULTE
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F47/00Apparatus of the press type for expelling water from the linen
    • D06F47/02Apparatus of the press type for expelling water from the linen by a mechanically-actuated ram

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Wäschepresse mit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Preßkolben Die Erfindung betrifft eine Wäschepresse finit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Preßkolben. Es sind bereits Wäschepressen bekannt, bei welchen ein Behälter mit Deckel zur Aufnahme der nassen Wäsche und unter dem Behälter ein beweglicher Preßkolben vorhanden sind. Die Bewegung des Preßkolbens erfolgt durch ein mittels einer Kurbel antreibbares Zahnradgetriebe, das in eine den Preßkolben tragende Zahnstange eingreift. Zu diesem Zweck ist eine Reihe von Zahnrädern und Wellen vorgesehen, wodurch die Presse unhandlich und teuer wird. Auch muß der Preßkolben nach jedem beendeten Preßvorgang von Hand in die Anfangstellung zurückgedreht werden, was Zeit und Arbeitskraft erfordert. Die Zahnstange hat nur eine Reihe gleicher Zähne, so daß bei gleichmäßigem Drehen der Kurbel auch ein gleichmäßiges Fortschreiten der Zahnstange stattfindet. Es sind auch Wäschepressen bekannt, bei denen die mit zwei Reihen von Zähnen besetzte Zahnstange mittels eines Handhebels bewegt wird. Aber auch bei diesen Pressen ist nur eine Übersetzung vorhanden, weil alle Zähne gleich lang sind; auch hier muß der Preßkolben nach beendetem Preßvorgang von Hand in die Anfangstellung zurückgebracht werden. ; Diesen bekannten Wäschepressen gegenüber «eist der Erfindungsgegenstand den Fortschritt auf, daß die Zahnstange auf ihren beiden Längsseiten mit je einer Reihe verschieden langer Zähne versehen ist, so daß eine zweifache Übersetzung stattfindet und der Preßkolben bei Beginn des Pressens schneller gehoben wird als beim weiteren Fortgang der Arbeit. Dies hat den Vorteil, daß das Preßgut zu Beginn des Pressens, wo es noch lose liegt, ohne besonderen Kraftaufwand schnell zusammengedrückt und das schon festere Preßgut dann mit demselben Kraftaufwand leicht vollends trocken gepreßt wird. Die Anordnung zweier Übersetzungen ist bei anderen Pressen, z. B. bei Heupressen, zwar bekannt, doch sind zum Übergang von der einen Übersetzung zur anderen verschiedene Einrichtungen und Handgriffe erforderlich, die sich gemäß der Erfindung erübrigen. Allen bisher bekanntgewordenen Pressen gegenüber weist der Erfindungsgegenstand aber den großen Fortschritt auf, daß der Preßkölben nach beendetem Preßvorgang durch eine leichte Fußbewegung in die Anfangstellung zurückgeführt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Wäschepresse in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. r einen teilweisen senkrechten Schnitt, Abb. a einen waagerechten Schnitt nach der Linie I-I der Abb. r, Abb. 3 eine Einzelheit in schaubildlicher Darstellung. Das auf Füßen a stehende Gehäuse besteht aus einem Außenmantel b, in dem ein etwas kürzerer, gelochter Einsatz c befestigt ist. Als Verschluß ist ein starker Deckel d vorgesehen. Im unteren Teil des Gehäuses ist ein zweiwandiges Lager e befestigt, an dem unterhalb, und zwar in derselben senkrechten Ebene liegend, ein um einen Bolzen f schwingender zweiwandiger Schwinghebel g angeordnet ist (Abb. 3). Der Bolzen f lagert in an den Lagerwänden e befestigten Laschen h. In dem Lager e sind Führungsrollen i drehbar gelagert, zwischen .denen eine Zahnstange h geführt wird, die an einer Seite im oberen Teil mit längeren Zähnen l besetzt ist, während der untere, längere Teil dieser Seite von Zähnen frei ist. Die andere Seite der Zahnstange ist ganz mit kürzeren Zähnen in besetzt. Oben trägt die Zahnstange einen Preßkolben n und darunter eine Schutzhaube o. In zwei an dem Lager e befestigten Laschen p ist eine Welle q gelagert, auf deren einem Ende ein Handhebel r sitzt. An dem zwischen den beiden Lagerwänden e liegenden Teil der Welle q sitzt ein Arm s fest. Auf einem die beiden Wände des Schwinghebels g verbindenden Bolzen t sind zwei Gelenkbacken zt drehbar angeordnet, die an ihrem anderen Ende durch einen Gelenkbolzen v mit dem Arm s der Welle q verbunden sind. Die beiden Gelenkbackenu bilden zusammen mit dem Arm seinen Gelenkhebel (Abb. 3). Auf dem dem Handhebel entgegengesetzten Ende sitzt auf der Welle q ein Anschlag w fest. Auf einer Achse x des Schwinghebels g ist außen ein Winkelhebel y, z befestigt, während zwischen den beiden Wänden g auf derselben Achse eine Schubklinke z1 festsitzt. In einem bestimmten Abstand von der Achse x ist in den Wänden des Schwinghebels g eine Achseyl gelagert, auf der außen ein einarmiger Hebel x1 befestigt ist, während zwischen den beiden Wänden, auf derselben. Achse eine Schubklinke w1 festsitzt. Die Entfernung zwischen den beiden Schubklinkenachsen x und y1 ist so bemessen, daß beim Ausschwingen des Schwinghebels g der von der Achse y1 zurückgelegte Weg (Bogenstrecke) etwa die Hälfte der von der Achse x zurückgelegten Bogenstrecke beträgt, so daß mit der gleichen Schwenkbewegung einmal die langen Zähne und zum anderenmal die kurzen Zähne unterfaßt werden. Im oberen Teil des Lagers e ist eine Achse v1 gelagert, auf der außen ein Fußhebel t1 befestigt .ist, während zwischen den beiden Wänden e auf derselben Achse eine Sperrklinke u1 festgekeilt ist.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: In der Ruhestellung befindet ,dich der Preßkolben it in der Tieflage, der Handhebel r steht nach links, der Schwinghebel g befindet sich in seiner tiefsten Lage. Nachdem der Einsatz c mit (lern Preßgut gefüllt ist, wird der Deckel d geschlossen und darauf der Handhebel r in Richtung des Pfeils (Abb. i) . verschwenkt. Der Arm s des Gelenkhebels bewegt sich dadurch nach oben, und die Gelenkbacken ii, die an dieser Bewegung teilnehmen, heben den Schwinghebel g so weit an, daß er mit seinen oberen Flächen an die unteren Flächen der Lagerwände e anstößt. An dem Steigen des Schwinghebels g nehmen die beiden Schubklinken z1 und w1 teil. Die Schubklinke w1 tritt hierbei zunächst nicht in Wirkung, weil die Schubklinke z1, die einen langen Zahn untergreift, einen größeren Hub ausübt. Darauf wird der Handhebel r in die Anfangstellung zurückgeschwenkt, die Schubklinke z1 untergreift den nächsten Zahn, und die Arbeit wird fortgesetzt. Ein Heruntergleiten der Zahnstange k während dieses Arbeitsvorganges verhindert die bei der Arbeit stets in die kurzen Zähne eingeschnappte Sperrklinke u1. Nachdem die Zahnstange bis zum Ende der Reihe der langen Zähne gehoben ist, gleitet die Schubklinke z1 wirkungslos auf der glatten Fläche der Zahnstange, und nun tritt die Schubklinke w1 in Wirkung, deren Steighöhe den kurzen Zähnenni angepaßt ist. Hierdurch wird das Trockenpressen der Wäsche mit einem geringen Kraftaufwand erreicht. Zum selbsttätigen Zurückführen des Preßkolbens in die Anfangstellung wird der Handhebel in der Pfeilrichtung ganz ausgeschwenkt. Dabei drückt der Anschlag w gegen den Arm y des Winkelhebels, dessen Arm z den einarmigen Hebel x1 anhebt. Hierdurch werden beide Schubklinken z1 und w1 von der "Zahnstange gelöst. Darauf wird der Fußliebel t1 mit dem Fuß in der Pfeilrichtung angehoben, wodurch die Sperrklinke u1 ausgelöst wird, so daß die Zahnstange mit dem Preßkolben infolge ihres Eigengewichtes selbsttätig herabfällt.
  • Zum Auffangen des ausgepreßten Wassers kann zwischen den Füßen a eine Ringwanne mit Abflußrohr angebracht werden.

Claims (2)

  1. PATENTAN SPRÜCHE i. Wäschepresse mit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Preßkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (k) auf ihren beiden Längsseiten Zähne, und zwar auf der einen Seite lange, sich nur über den oberen Teil der Zahnstangenlänge erstreckende (L), und auf der anderen Seite kurze, sich über die ganze Länge verteilende (m), hat, in die Schubklinken (z1, W) eingreifen, die a,.n einem vom Handhebel (r) bewegten und am Maschinengestell gelagerten Schwinghebel (g) angelenkt sind, wobei die Zahnstange (k) durch eine mittels eines Trethebels (t1) auslösbare Sperrklinke (u1) am Rückgang verhindert wird.
  2. 2. Wäschepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Handhebels (q) ein Anschlag (w) sitzt, der bei vollständigem Herumlegen des Handhebels gegen den einen Arm (y) eines mit der in die langen Zähne eingreifenden Schubklinke (z1) fest verbundenen Winkelhebels (y, z) stößt, während der andere Arm (z) gegen einen mit der Schubklinke (w1) für die kurzen Zähne fest verbundenen Hebelarm (x1) stößt und beide Schubklinken gleichzeitig außer Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange bringt, so daß die Zahnstange (k) mit dem Preßkolben (n) nach Auslösen der Sperrklinke (u1) selbsttätig herabfällt.
DEK138290D 1935-06-19 1935-06-19 Waeschepresse mit in einem Siebmantel durch Zahnstange und Handhebel bewegbarem Presskolben Expired DE651902C (de)

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