DE650796C - Bohrvorrichtung, insbesondere fuer Feinbohrwerke - Google Patents
Bohrvorrichtung, insbesondere fuer FeinbohrwerkeInfo
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- DE650796C DE650796C DEV32149D DEV0032149D DE650796C DE 650796 C DE650796 C DE 650796C DE V32149 D DEV32149 D DE V32149D DE V0032149 D DEV0032149 D DE V0032149D DE 650796 C DE650796 C DE 650796C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 12
- 239000002826 coolant Substances 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B41/12—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for forming working surfaces of cylinders, of bearings, e.g. in heads of driving rods, or of other engine parts
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Bohrvorrichtung·, insbesondere zur Verwendung auf
Feinbohrwerken. Durch die Erfindung wird eine genaue Ausrichtung der zu bearheiten-S
den Bohrung ebenso wie eine zuverlässige Führung der Bohrspindel während des Arbeitsvorganges
gewährleistet. Zum Zwecke der Ausrichtung von auf Bohrmaschinen zu bearbeitenden Werkstücken hat man bereits
mit Fühlfingern oder Druckstücken arbeitende Ausrichtvorrichtungen benutzt, deren
Druckstücke durch eine axial bewegliche Stange mittels konischer Ansätze vorhewegt
werden konnten. Diese Vorrichtungen waren aber mangels einer hinreichend sicheren Führung
sowohl des Ausrichtewerkzeuges als auch des meist an der gleichen Spindel angebrachten
Bohrwerkzeuges nicht dazu geeignet, die Ausrichtung und Bearbeitung der Werkstücke
innerhalb der Genauigkeitsgrenzen zu gewährleisten, wie sie heute in zunehmendem Maße
vorgeschrieben werden. Man hat auch, schon die Bohrspindel von Feinbohrwerken in
Widerlagern geführt, die mit" einer gleichzeitig kühlend wirkenden Schmierölzufuhr
versehen waren, ohne hierbei jedoch Vorkehrungen zum Zentrieren des Werkstücks
von der Bohrspindelmitte aus zu treffen. Es ist ferner bekannt, die Führungsbuchsen für
Spiralbohrer ο. dgl. zum Zwecke des Brechens der von dem Werkzeug mitgenommenen
Späne mit geraden oder spiralig verlaufenden Nuten zu versehen. Gemäß der Erfindung
wird unter teilweise»: Verwendung an sich bekannter Elemente die genaue Ausrichtung
der zu bearbeitenden Bohrung ebenso wie eine zuverlässige Führung der Bohrspindel während des Arbeitsvorganges
dadurch erzielt, daß hinter einem dem freien Bohrstangenende als Führung dienenden
Widerlager gleichmütig eine mit Fühlfingern versehene Ausrichtvorrichtung vorgesehen ist,
die zum Zwecke des Ausrichtens des Werkstückes durch das Widerlager hindurch in die zu bearbeitende Bohrung vorgeschoben
werden kann. Eine zur Vermeidung von Schwingungen und anderen Unregelmäßigkeiten
besonders geeignete Ausbildung des das freie Bohrstangenende aufnehmenden
Widerlagers wird ferner erfindungsgemäß dann erzielt, wenn das genannte Widerlager
aus einer drehbar gelagerten Büchse besteht, die mit einer Längsnut zur Aufnahme der
Werkzeugschneiden sowie eines mit diesen fluchtenden Mitnehmers und der ersten
Längsniut gegenüber zum Zwecke der Auswuchtung
mit 'einer zweiten Längsnut versehen ist.
*) Von dein Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frits Walther in Planen, Vogtl.
Die Zeichnung zeigt einen Seitenriß eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung nach
der Erfindung,
Das Werkstück, beispielsweise ein Kraft wagenkolben,
wird eingemittet auf einer Grundplatte 2 aufgestellt. Zum Zwecke desr
Ausrichtens der zu bearbeitenden. Kolbenbolzenbohrungen wird die in dem Widerlagerbock
3 längs verschieblich gelagerte Stange 4 . durch das zur Aufnahme und Führung des
freien Bohrstangenendes bestimmte Widerlager S hindurch in die zu bearbeitenden Bohrungen
geschoben und alsdann durch Drehen des Handgriffes 6 die Druckstange 7, die in
der Stange 4 längs verschieblich gelagert ist, so verschoben, daß beispielsweise mit Hilfe
der kegeligen Ansatzes die Druckstücke9
bis 12 radial nach außen bewegt werden bis, zur Berührung mit der Oberfläche der auszurichtenden
Bohrung. Die Ausrichtestange 4 ist an ihrem äußeren Ende mit einem
schraubenförmigen Einschnitt 23 versehen, in den eine Schraube oder irgendein Ansatz an
der Schubstange 7 hineingreift, so daß durch Drehen des Handgriffes 6 die erstere eine,
Längsverschiebung erfährt. Die Druckstücke 9 bis,12 werden vorzugsweise paarweise durch
kreisförmig geschlossene Spiralfedern 24,25 auf die konischen Stellflächen 8 der Schubstange
7 gedrückt. Nach erfolgter Ausrichtung kann das Werkstück festgespannt werden
und die Bearbeitung· der Bohrungen erfolgen. Hierbei wird das freie Ende der Bohrstange
13 von der in den Lagerschalen 14 drehbar
gelagerten, mit Gleitsitz auf die Bohrstange
passenden Lagerhülse S aufgenommen, die mit zwei Längsnuten ι S und 16 versehen ist, von
denen die eine zur Aufnahme der aus der Bohrstange herausragenden Werkzeugschneiden
dient, wobei ein federnd in der Bohrstange gelagerter Mitnehmer 17 zur Mitnahme
der Lagerbüchse 5 durch die Bohrstange 13 dient. Die zur Aufnahme der Lagerbüchse 5
dienenden Lagerschalen 14 sind mit äußeren Umfangsnuten 18 versehen, durch die ein
Kühlmittel· hindurchgeleitet werden kann, das z.B. durch die Bohrung 19 zugeführt und
durch die Bohrungen 20 bis 22 abgeführt ,.-wird. ■
?= Der Erfindungsgegenstand kann auch An-'Wendung
finden, falls eine Mehrzahl von "Werkstücken gleichzeitig bearbeitet werden
soll, wobei zweckmäßig zwischen je zwei Werkstücken Lagervonrichtungen der beschriebenen
Art zwischengeschaltet werden. Es können alsdann gleichzeitig eine Mehrzahl
von Werkstücken lediglich durch Drehung des Handgriffes 6 mit für die Feinstbearbeitung ausreichender Genauigkeit ausgerichtet
werden.
Claims (3)
1. Bohrvorrichtung, insbesondere für Feinbohrwerke, dadurch gekennzeichnet,
daß hinter einem dem freien Bohrstangenende als Führung dienenden Widerlager
(5, 14) gleichmütig eine mit Fühlfingern (9 bis. 12) versehene Ausrichtvorrichtung
vorgesehen ist, die zum Zwecke des Aus- - richtens des Werkstücks durch das Widerlager
hindurch in die zu bearbeitende Bohrung vorgeschoben werden kann.
2. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das freie
Bohrstangenende aufnehmende Widerlager aus einer drehbar gelagerten Büchse (5)
besteht, die mit einer Längsnut (15) zur Aufnahme der Werkzeugschneiden (26,
27) sowie eines mit diesen flüchtenden
Mitnehmers (17) und der ersten Längsnut (15) gegenüber zum Zwecke der Auswuchtung
mit einer zweiten Längsnut (16) versehen ist.
3. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
die Lagerbüchse (5) hältende Widerlager (14) mit äußeren Umfangsnuten (18)
zwecks Hindurchleitung eines Kühlmittels versehen ist. '■ ' . 9"
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV32149D DE650796C (de) | 1935-09-21 | 1935-09-21 | Bohrvorrichtung, insbesondere fuer Feinbohrwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV32149D DE650796C (de) | 1935-09-21 | 1935-09-21 | Bohrvorrichtung, insbesondere fuer Feinbohrwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650796C true DE650796C (de) | 1937-10-01 |
Family
ID=7587036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV32149D Expired DE650796C (de) | 1935-09-21 | 1935-09-21 | Bohrvorrichtung, insbesondere fuer Feinbohrwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650796C (de) |
-
1935
- 1935-09-21 DE DEV32149D patent/DE650796C/de not_active Expired
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