DE650673C - Presskontaktstoepsel - Google Patents

Presskontaktstoepsel

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Publication number
DE650673C
DE650673C DES121700D DES0121700D DE650673C DE 650673 C DE650673 C DE 650673C DE S121700 D DES121700 D DE S121700D DE S0121700 D DES0121700 D DE S0121700D DE 650673 C DE650673 C DE 650673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
sleeve
nut
contact
cones
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Expired
Application number
DES121700D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Kaufhold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES121700D priority Critical patent/DE650673C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE650673C publication Critical patent/DE650673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/20Pins, blades, or sockets shaped, or provided with separate member, to retain co-operating parts together

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Preßkontaktstöpsel, wie sie bei Verteileranlagen, insbesondere Kreuzschienenverteiler!! u. dgl., verwendet werden. Bei diesen Stöpseln dient zur Herstellung der leitenden Verbindung zwischen zwei Schienen eine geschlitzte, federnde Kontaktbuchse, die mit Hilfe längs verschieblicher Konen zur Preßanlage gegen Bohrungen innerhalb der Kontaktschienen gebracht werden kann.
Es ist bekannt, bei solchen Kontaktstöpseln Maßnahmen zu treffen, daß beim Einschieben und Herausziehen des Stöpsels die Hülsesich nicht gegen einen der beiden zur Aufweitung der Hülse dienenden Konen abstützen kann. Das ist notwendig·, weil im anderen Falle eine in diesem Augenblick unerwünschte Aufweitung der Hülse stattfinden würde. Man hat der oben gestellten Forderung bislang da-
ϊ.ο durch genügt, daß der Schraubbolzen, auf welchem die beiden Konen mit Gewinde ge-· lagert sind und der mit einem Ende >fest in einem Handgriff sitzt, an seinem freien Ende mit einem Anschlag, zweckmäßig einer aufgeschraubten und festgesetzten Mutter, versehen ist, gegen den sich die Hülse beim Herausziehen des Stöpsels stützen kann. Beim Einführen des Stöpsels stützt sich die Hülse gegen den Handgriff.
Erfindungsgemäß wird die besonders festzusetzende Mutter ersetzt durch eine Mutter, die drehbar auf dem Gewindebolzen gelagert ist und von der das Kontaktrohr gegen den Handgriff bzw. einen daran befindlichen Ansatz gepreßt wird, wenn durch Drehen des Handgriffs die Konen außer Eingriff mit der Kontakthülse gebracht werden. Auf diese Weise wird das Festsetzen der früher üblichen Mutter, das mit hinreichender Sicherheit nur durch einen Stift erfolgen konnte, der ein die ganze Mutter durchsetzendes Bohrloch erforderte, vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist ein isolierender Handgriff bezeichnet. 2 ist die Kontakthülse, die an beiden Enden durch vier um je 900 gegeneinander versetzte Schlitze in je vier federnde Zungen aufgetrennt ist. 3 ist ein Bund an der Kontakthülse, der den Zweck hat, bei dem Festsetzen der Hülse durch Anlage gegen die Kontaktschiene eine hinreichende Reibung zu erzeugen, derart, daß bei dem Drehen des Handgriffes zur Verschiebung der Konen die Hülse sich nicht mitdreht. In dem Handgriff ist ein Schraubenbolzen 4 befestigt, der auf seinem längeren, dem Handgriff zugekehrten Ende beispielsweise Linksgewinde und auf seinem äußeren kürzeren Ende Rechtsgewinde trägt. Auf dem Linksgewinde sitzen drehbar zunächst ein dem Handgriff 1 zugekehrter Konus 5 und eine Mutter 6, deren Form aus der besonders
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodor Kaufhold in Berlin-Charlottenburg.
gezeichneten Aufsicht hervorgeht. Auf dem Rechtsgewinde sitzt ein äußerer Konus 7. Die Konen 5 und 7 haben je zwei einander gegenüberstehende Nasen 8, so daß ihre Vorder* ansicht der in der Zeichnung- dargestellten Ansicht der Mutter 6 .entspricht. Infolgedessen können sich weder die Konen 5 und 7 noch die Mutter 6 gegenüber der Kontakthülse 2 verdrehen, da die an ihnen sitzenden Nasen in Schlitzen der Kontakthülse 2 geführt sind.
Beim Einsetzen des Preßkontaktstöpsels befinden sich alle Teile in der in der Zeichnung dargestellten Lage. Die Konen 5 und 7 sind also außer Eingriff mit der Hülse 2, und die Hülse 2 stützt sich mit dem Bund 3 gegen den Handgriff 1 ab. Die Hülse wird also nicht gespreizt und kann ohne Schwierigkeiten eingeführt werden.
Wird nach dem Einführen der Hülse 2 der Handgriff 1 rechts herumgedreht, dannnimmt die Hülse 2 an dieser Drehung nicht teil, weil der Bund 3 im Reibungseingriff mit der gegen ihn anliegenden Kontaktschiene steht. Infolgedessen nehmen auch die Konen 5 und 7 und die Mutter 6 an der Drehung nicht teil. Es wandert also der Konus 7 infolge der Drehung auf den Handgriff zu, während die Mutter 6 und der Konus 5 sich vom Handgriff entfernen. Infolgedessen gelangen die Konen 5 und 7 zum Eingriff mit der Kontakthülse 2, und die federnden Enden der Hülse werden bis zur festen Anlage aufgespreizt.
Soll der Kontaktstöpsel wieder entfernt werden, dann wird durch Linksdrehung des Handgriffes 1 die in der Zeichnung dargestellte Lage der Konen 5 und 7 und der Mutter 6 wieder hergestellt. Die Mutter 6 stützt sich dabei mit ihren beiden Nasen gegen die Endflächen zweier Schlitze der Kontakthülse 2 ab, so daß bei dem Herausziehen des Stöpsels die Zugkraft vom Handgriff auf die Kontakthülse 2 über die Anschläge der Mutter 6 übertragen wird und die Konen 5 und 7 nicht zum Eingriff kommen können.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Preßkontaktstöpsel, bei welchem innerhalb einer geschlitzten, federnden Kontakthülse zwei oder mehr Spreizkonen mittels einer gegenläufigen Schraubspindel längs verschieblieh gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf demjenigen Gewindeteil, der den dem Handgriff zunächstliegenden Konus (5) bewegt, eine Mutter (6) angeordnet ist, von der die Kontakthülse (2) gegen den. Handgriff (1) bzw. einen daran befindlichen Ansatz gepreßt wird, wenn die Konen (5 und 7) zum Einführen oder Herausnehmen des Kontaktstöpsels außer Eingriff mit den konischen Flächen der Kontakthülse (2) gebracht sind.
2. Kontaktstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (6) zwei zweckmäßig um i8o° gegeneinander versetzte Nasen trägt, die in zwei dem Handgriff abgewendete Schlitze der Kontakthülse (2) eingreifen, so daß ein besonderer Anschlag für die Mutter (6) entbehrlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES121700D 1936-02-23 1936-02-23 Presskontaktstoepsel Expired DE650673C (de)

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DE650673C true DE650673C (de) 1937-09-27

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