DE650601C - Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten Gleichrichtern - Google Patents
Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten GleichrichternInfo
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- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
- H02M7/04—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
- H02M7/12—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
- H02M7/145—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
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Description
Es ist bekannt, daß man die Spannung eines Gleichrichters durch Verändern der
Lage der Zündmomente der Anode regeln kann. Diese Regelung kann selbsttätig mit Hilfe
von .Schnellreglern erfolgen, die auf die Gittersteuerung einwirken. Sind keine Wellenglätter
auf der Gleichstromseite vorhanden, so sind auch keine Schwierigkeiten bei der Regelung der Gleichspannung zu erwarten.
Wird dagegen die Gleichspannung mittels Wellenglätter (Drosselspulen und Kondensatoren)
geglättet, so treten besondere Schwierigkeiten auf, die nachstehend an Hand der Fig. 1 bis 3 erläutert werden.
Fig. ι stellt das Schema eines gittergesteuerten
Gleichrichters dar. Das Gleichrichtergefäß G wird über den Transformator T aus dem Drehstromnetz N gespeist. Die
Gittersteuerung ist durch den Kontaktgeber K mit dem synchronen Antriebsmotor M angedeutet.
D sind Drosselspulen und C Kondensatoren, die zur Glättung der Gleichspannung
verwendet werden. Fig. 2 stellt die äußeren Charakteristiken der Gleichspannung des Gleichrichters bei verschiedenen Zündpunktlagen
dar, wobei die Kurve a0 für eine kleine Zündpunktverschiebung und die Kurven
K1 bis a5 für größer werdende Zündpunktverschiebungen
gelten. Es zeigt sich, daß im Bereich OB die Kurven ganz oder nahezu in den Punkt X auslaufen. Soll nun die Spannung
des Gleichrichters G entsprechend der gestrichelten Kurve eingestellt werden, so
muß vor Leerlauf die Zündpunktlage der Gitter des Gleichrichters sich so verschieben,
daß man rasch von einer Charakteristik in die folgende übergehen kann (a2, a3 usw.).
Eine solche Regelung ist möglich, wenn man die Reguliercharakteristik des Reglers in der
Nähe der Leerlaufstellung besonders steil macht. Die Nachteile dieser Anordnung ergeben
sich aus Fig. 3, wo die Kurve 1 die Spannung des Ventils unmittelbar vor Leerlauf
darstellt, und deren Mittelwert durch die Gerade 2 angegeben ist. Geht man in den
Leerlaufzustand über und behält die Zündpunktlage bei, die der Kurve .1 entspricht,
dann werden sich die Kondensatoren C auf eine Spannung aufladen, die durch die Maximalwerte
der Zacken der Kurve 1 gegeben ist, d. h. im Leerlauf wird die Spannung
plötzlich vom Mittelwert 2 auf den gestrichelten Spitzenwert 5 ansteigen. Um zu verhindern,
daß die Spannung bei Übergang zum Leerlauf vom Mittelwert 2 zum Spitzenwert 5 ansteigt, wird die Zündpunktlage der Gitter
des Gleichrichters so verschoben, daß die Zackenkurve 3 entsteht. Die Aufladung der
Kondensatoren C erfolgt nun so, daß ihre maximale Ladespannung durch die Spitzenwerte
der Zackenkurve 3 bestimmt werden, so daß die Gleichspannung den Wert der Geraden 2 nicht übersteigt.
Der Nachteil der bisher beschriebenen Einrichtung ist der, daß beim plötzlichen Übergang
von Leerlauf auf eine kleine, aber so große Last, daß sie die Kapazitäten zu entladen
imstande ist, plötzlich die Spannung auf den Mittelwert 4 der Kurve 3 sinkt, be- ,
vor ein mechanischer Regler Zeit hat, anzusprechen. Eine solch große Schwankung vom
Wert 2 auf Wert 4, d. h. praktisch gleich der
halben Gleichspannung, kann von einem mechanischen Regler nicht schnell genug ausreguliert
werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung
von gittergesteuerten Gleichrichtern mit schwankender Belastung, bei denen die Oberwelligkeit
der Gleichspannung mittels Wellenglätter ausgeglichen und die Lage der
ίο Zündmomente der einzelnen Anoden des Gleichrichters mit Hilfe von momentan wirkenden
Elektronen- bzw. Ionenreglern eingestellt wird, wobei erfindungsgemäß der
Elektronen- bzw. Ionenregler bei nicht induktivem Gleichstromkreis eine Zeitkonstante besitzt,
die den Reguliervorgang so lange verzögert, bis die der eingetretenen Belastungsschwankung nächstfolgende Anode zum Zünden
kommen soll. Durch die erfindungsgemäße Zeitverzögerung des Reglers wird erreicht,
daß der Regel Vorgang erst dann einsetzt, wenn die in der Zeitfolge nach dem
Ansprechmoment des Reglers folgende Anode zur Zündung gelangt. Ein Überregeln des
Reglers ist auf diese Weise vermieden. Ohne diese Zeitverzögerung würde dagegen der
Regelvorgang momentan einsetzen, und der Regler würde die Gittersteuerungsapparatur
um einen seinem· gesamten Regulierbereich entsprechenden Betrag verstellen, so daß die
von ihm herbeigeführte Korrektur zu groß würde.
Ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in
Fig. 4 dargestellt. Fig. 5 ist ein Spannungsdiagramm. Das Gleichrichtergefäß G hängt
am Drehstromnetz N2, es speist das Gleichstromnetz
JV1. D und C sind Drosselspulen
und Kondensatoren für die Glättung der Oberwelligkeit der Gleichspannung. Das Gleichrichtergefäß G ist mit Gittersteuerung
versehen. Am Spannungsteiler T. wird die zu regelnde Gleichspannung abgenommen und
dem Elektronen- bzw. lonenregler R zugeführt. Dieser Regler wirkt auf die Steuerapparatur
5 des Gleichrichters und stellt diese dauernd so ein, daß die Gleichspannung den
durch den Regler bestimmten Sollwert erreicht. Elektronen- bzw. lonenregler wirken
momentan, erzeugen also eine zeitlose Regelung.
In Fig. 5 stellt die stark ausgezogene Kurve ι die regulierte Gleichspannung und 2
die mittlere Gleichspannung dar. Nimmt man an, daß im Zeitmoment'i0 eine große Belastungsänderung
auftrete, die eine Änderung der Gleichspannung verursacht, so muß der Elelctronenregler die Zündmomente der folgenden
Anoden so einstellen, daß dann die eingetretene Spannungsänderung wieder ausgeglichen
wird. Man ersieht aus Fig. 5, daß ■ im Falle eines Fehlers bei i0 die durch diesen
'Fehler hervorgerufene Tätigkeit des Reglers erst im Punkte ix wirksam einsetzen darf,
wenn die nächstfolgende Anode zum Zünden kommen soll, d. h. der Elektronen- bzw.
lonenregler darf nicht vollkommen zeitlos ansprechen, sondern er muß eine gewisse
Zeitkonstante erhalten, die so groß ist, daß bei einem Fehler in <0 die Korrektur erst in
If1 oder evtl. in i2 . . . einsetzt. Der Elektronenregler
hat somit gegenüber dem träge arbeitenden mechanischen Regler den Vorteil, daß er nicht erst nach einigen Perioden, sondern
gleich bei der^ Zündung der nächsten Anode, aber auch nicht vorher in Tätigkeit
kommt. Dies trifft zu, falls der Gleichstromkreis nicht induktiv- ist. Sind nämlich im
Gleichstromkreis große Induktivitäten vorhanden, so wirken sich Störungen im Netz
langsamer aus, und es ist dann nicht mehr nötig, die Zeitkonstante des Reglers so klein
zu halten, wie dies oben angegeben wurde. Es ist dann sogar von Vorteil, die Zeitkonstante
des Reglers so zu wählen, daß die von ihm eingeleitete Korrektur der Zündmomente erst
dann zur Wirkung kommt, wenn einige Anoden nach der Störung schon gebrannt
haben und der Regler dann auf den Mittelwert der Gleichspannung, die eich während
der Wartezeit des Reglers einstellt, reagiert.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten Gleichrichtern mit schwankender Belastung, bei denen die Oberwelligkeit der Gleichspannung mittels Wellenglätter ausgeglichen und die Lage der Zündmomente der einzelnen Anoden des Gleichrichters mit Hilfe von momentan wirkenden Elektronen- bzw. Ionenreglern eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronen-bzw. lonenregler bei nicht induktivem Gleichstromkreis eine Zeitkonstante besitzt, die den Reguliervorgang so lange verzögert, bis die dem Störmoment nächstfolgende Anode zum Zünden kommen soll.
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronen- bzw. lonenregler bei induktivem Gleichstromkreis eine Zeitkonstante bekommt, die größer ist als die Brenndauer einer Anode.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74251D DE650601C (de) | 1934-10-06 | 1934-10-06 | Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten Gleichrichtern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74251D DE650601C (de) | 1934-10-06 | 1934-10-06 | Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten Gleichrichtern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650601C true DE650601C (de) | 1937-09-27 |
Family
ID=6946100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA74251D Expired DE650601C (de) | 1934-10-06 | 1934-10-06 | Verfahren zum Konstanthalten der Gleichspannung von gittergesteuerten Gleichrichtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650601C (de) |
-
1934
- 1934-10-06 DE DEA74251D patent/DE650601C/de not_active Expired
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