DE892932C - Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern - Google Patents

Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern

Info

Publication number
DE892932C
DE892932C DEL9965A DEL0009965A DE892932C DE 892932 C DE892932 C DE 892932C DE L9965 A DEL9965 A DE L9965A DE L0009965 A DEL0009965 A DE L0009965A DE 892932 C DE892932 C DE 892932C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
voltage
control voltage
arrangement according
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL9965A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Hoelters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL9965A priority Critical patent/DE892932C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892932C publication Critical patent/DE892932C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/145Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
    • H02M7/15Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means using discharge tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern Es ist bekannt, Stromrichiter zur Verbesserung des Leistungs-fakto-rs ,bei der Spannungsregelung mittels der Gittersteuerung unsymmetrisch auszusteuern (vgl. Patentschrift 729 76d.). Es wird also bei Verringerung der Gleichspannung vorerst nur eine b!estimmte Gruppe von Phasen gesteuert (Vorsteuerung), und erst wenn idiese vollständig stromlos s i d, wird mit der Steuerung der anderen Phasen in t' begonnen (Nachsteuerung). Hierdurch tritt auch nur ider Blindleistungsanteil,dieser gesteuerten Teilsysteme in Erscheinung, und der gesamte Leistungsfaktor wird entsprechend vergrößert. Um nun idie einzelnen Anoden und Phasen gleichmäßig zu .belasten, werden die unterschiedlich ausgesteuerten Phasen in regelmäßigen Abständen vertau-scht. Dies bedeutet, daß die Gitter der einzelnen Anoden in zeitlich aufeinanderfolgenden Perioden unterschiedlich gesteuert werden. Dies sei eingehender an Hand der Fig. r der Zeichnung erläutert, die eine sechsphasige Saugd'rosselschaltung mit zwei Parallelsystemen A und B darstellt, bestehend aus je zwei dreiphasigen Transformaxorwicklungen und einem mehranodi,gen Entladungsgefäß Ga bz.w. Gb. Die Last L kann beispielsweise ein Motor -sein. Für ;die Gittersteuerung ist der aus Motor M und Generator G bestehende Synchron-Synchron-Umformer vorgesehen. Es wird,- wie bereites erwähnt, :die Steuerung so vorgenommen, da,ß im Mittel alle Anoiden gleichmäßig belastet werden und also die Vorsteuerung und Nachsteuerung der einzelnen Anoden zwischen den Systemen A und B .wechselt. Es ist dann von zwei parallel arbeitenden Phasen der beiden Teilsysteme A und B immer eine Phase, z. B. A I, vorgesteuert und die andere Anode, B I, nachgesteuert. Bei der Kommutierung auf die nächste Phase III werden die Rollen vertauscht, und nunmehr ist AIII nachgesteuert und BIII vor;gesteuert. Dies bedingt, daß zwei ,getrennte Gitter.steuerungseinrichtungen für Vor- und Nachsteuerung vorhanden sein müssen, die Steuerimpulse mit der halben Netzfrequenz erzeugen, wobei :das Gitter jeder Anode abwechselnd von den Steuerimpulsen beider Geräte beaufsch-lagt wird, :so daß in zwei aufeinanderfolgenden 5@o-Hz-Perioden abwechselnd ein Vor- iund Nachsteuerimpuls auf Idas Gitter gegeben werden.
  • Fig. 2 der Zeichnung zeigt (die positiven SteuerimputIse der Phasen I bis III der .bei:den Teilsysteme A und B. Man erkennt, id,aß (der Anode A I die Impulse I A der Vorsteuerungen und der Nachsteuerung zugeführt werden. Die hierzu negativen Impulse I B, :die um if;o°, auf 25 Hz bezogen, verschoben sind, werden dem Teilsystem B zugeführt. Es ergibt sich somit -das in Fig. i dargestellte Schema der Gittersteuerung, wobei eine Steuerung mit Mu-Drosseln Mu zugrunde gelegt wird. Die Netztransformatoren der Gittersteuerung werden vom einem Synchron-Synchron-Umformer über eine Phasendreheinrichtung gespeist.
  • Oben@genannte Anordnung hat folgende Nachteile: a) Die Phasenlage der 25-Hz-Spannung relativ zur 5o-Hz-Spannung ist nicht eindeutig, -da hier sowohl die Polradwinkel des Motors als auch des Generators eingehen. Der Polradwinkel ändert sich mit der Erregung der Maschinen, der Netzspannung auf der 5o-Hz,Seite und der Belastung. Der Polradwinkel des Generators tritt außerdem mit dem Faktor 2 (25 Hz) in der Steuerung in Erscheinung. Um diese Einflüsse weitmöglichst zu verringern, sind die Maschinen entsprechend reichlich zu bemessen oder sonst Maßnahmen zur Kompensation der Winkeländerung zu treffen.
  • b) Bei Frequenzänderungen und plötzlichen Phasenspirüngen der Netzspannung kann der Synchron-Synchr.on-Umformer nicht sofort folgen, so daß auch hier Phasenabweichungen in der Steuerung auftreten -.können.
  • c) Der Synchron-Synchron-UTnfo-rmer stellt ein elast,i,sches .Glied zwischen .dem Netz und der Steuerung dar, das auch zu Pendelungen Anlaß gelben kann, insbesondere wenn die Netzleistungen klein sind und merkliche Spannungs- und Phasenänderungen auf der 5,o,-Hz-Seite sich durch die Stromri.chterbelastung ergeben.
  • .d) Unsymmetrien in d=er 25-Hz-Spanmun.g des Generators des Synchron-Synchron-Um@fo@rmers wirken sich mit dem doppelten Betrag in der Steuerung aus.
  • e) Spannungsoberwellen des Generators, die bei kleinen Maschinen oft erhebliche Werte annehmen können, wirken sich unangenehm autf die Steuerung aus und können ebenfalls die Symmetrie stören.
  • f) Es sind außergewöhnliche Steuergeräte, für 25 H%z notwendig, die speziell für diese Zwecke entwickelt werden müssen und alsmagnetische Steuerungen wegen der niedrigen Frequenz -einen größeren apparativen Aufwand als 5o-Hz-Steuerungen erfordern.
  • g) Die Phasenungenauigkeit der Steuerung ist, insbesondere bei Umkehrantrieben, die, ,zeitweise im Wechselrichterbetrieb arbeiten, nachteilig. Aber auch im Gleichrichterbetrieib kann bei schmalen St'euerimpulisen durch eine Im:puls,gabe vor dem Phasenschnittpunkt die Gleichspannung durch Aussetzung der Zündung erheiblich absinken.
  • Diese Nachteile obigen ,Steuerverfahrens (können erfindungsgemäß ,dadurch vermieden werden, daß ,man :die 25-,Hz=Spannung nicht @di-rekt zur Erzeugung -der Steuerimpulse verwendet, sondern nur zur Unterdrückung einer Periode der 5-o-Hz-Steuerimpulse. Wie noch gezeigt wird, werden zur Unterbringung der 25-Hz-Impulse keine besonders hohen Anforderungen an ,die Symmetrie und Phasengenauigkeit .der 2-5-Hz=Sp@annung gestellt, so d-aß hierfür ein normaler Synchron-;Syrnch:ron-Umformer kleinerer Leistung verwendet werden kann. Als großer Vorteil ist zu bewerten, .daß die 5o-Hz-@Spannung eine definitive feste Phasenlage zur Netzspannung und somit zur Anodenspannung .der Stro#mrichtgefäße hat und normale 5o-Hz-Steuergeräte verwendet werden können.
  • In Fig. 3 der Zeichnung :sind wiederum für den Fall; voller Aussteuerung die Steuerimpulse der Phasen A I und der um iSo° (5-o Hz) versetzten Phase A IV idarge.stellt. Der erste Steuerimpuls I A -des 5,o-;Hz-,Steuersatzes i wird der Anode A I zugeführt, der eine Halb-welle später liegende negative Impuls 'kann -zur ,Steuerung der Anode A IV .dienen (in Fi,g.3 voll .ausgezogen). Die 'bei-den in der nächsten 5o-Hz-Periiode auftretenden Impule IA und LVA (in Abb. 3) schraffiert) müssen unterdrückt wenden, -da hier die .Steuerimpulse .des 5,o-Hz-Steuersatzes 2 wirksam werden sollen. Zur Unterdrückung dieser Impulse können zahlreiche Wege .beschritten werden. Es muß entweder piaral,1e-1 zu dem S-to:ßwiderstand der Gittersteuerung, an dem der Steuerimpuls abgenommen wird, ein Kurzschluß eingeleitet werden oder in Reihe mit ,dem .Stoßwi:derstarnd ein zusätzlicher induktiver oder Ohm-scher Widerstand eingefügt werden, der den von dem Steuergerät erzeugten Impuls aufnimmt. Diese Impulsunterdrückung muß mit 25 Hz erfolgen,: da ju nur in jeder zweiten Periode die beiden Impulse verschwinden sollen. Hierfür können steuerbare Ohmsche oder induktive Widerstände, z. B. Röhren, Trockengleichrichter oder magnetische Glieder mit Vormagnetisierungssteuerung, verwendet werden. In Fig. q. ist beispiels-,wei;se eine Schaltung mit Trockengleichrichtern ,dargestellt. Die Impulsunterdrückung wird so. vorgenommen, daß parallel zu den Stofwiderständen R Trockengleichrichter V, liegen, die von einer 25-Hz-Spannung des Synchron-Synchron-Umformers gespeist werden. Von to bis t1 ist diese Spannung entgegen der D urchlaßrichtung .des Ventils h1 gerichtet. Da diese Spannung außerdem größer als die Impulsspannung UIA an R ist, kann kein .Strom über das Ventil TVi fließen. Von t. bis t2 ist diese 25-H7,-*Spannung so gerichtet, daß :sich ein Strom über V1, h2 ergibt, der durch den Widerstand R' begrenzt wird. Beim Auftreten des zweiten Impulses (schraffiert) der 5o-Hz-Steuerung ist dieser daher über den Trockengleichrichaer V2 kurzgeschlossen, da der Vorwärtsstrom von der 25-Hz-Seite größer gewählt als der Impulsstrom von der 5o-Hz-Seite wird. Der Impulsstrom wird durch den Widerstand R" begrenzt. Es verlagert sich also .gewissermaßen die Impulsspannung von ,dem Stoßwiderstand R auf R". Derselbe Vorgang wiederholt sich beim .Steuersatz 2 mit einer um 180' (25 Hz) versetzten 25-Hz-Spannung. Bei den negativen Impulsen der 5o-Hz-Stetierung, die für die um n80° (5,o Hz) versetzte Phase IV verwendet werden, wird ebenfalls wieder ein Impuls durch eine Um 9':o0 (25 HZ) versetzte 25-Hz-@Spannun..g unterdrückt.
  • Die Schaltung mach Fig. .4 hat den Nachteil, daß jeder zweite 5,o-Hz-I@m@puls unterdrückt und somit für die .Steuerung nicht ausgenutzt wird. Es sind also insgesamt sechs derartige zweiphasige Steuersätze notwendig.
  • Dieser Nachteil kann durch eine Schaltung gemäß Fig. 5 vermieden werden. Die Wirkungsweise der Schaltung ist ähnlich der in Fig. ,#l. Tritt z. B. von dem Steuersatz i ein positiver Steuerimpuls auf (I A), so gelangt dieser über die Trockengleichrichter h3A und V,A zu dem Stoßwiderstand RA, an dem :die Steuerspannung u1A für die Anode A1 abgegriffen wird. Die parallel zu VJA liegende 25-Hz-Spannung itA ist so, gerichtet, daß V, A stromführend ist. Falls ;der 25-.Hz-Strom ,größer als der Impulsstrom ist, kann dieser also über das Ventil zum ,Stoßwiderstand gelangen. In dem Parallelkreis .mit h3B, Tliß ist die 25-Hz-Spannung itB entgegengesetzt gerichtet, V1ß ist stromlos und Ader Impuls über V.B abgeriegelt, da die 25-Hz-Spannung größer als die Impulsspannung ist. Mit dem um 18o°' :(5o Hz) versetzten negativen Impuls IVt1 wird entsprechend verfahren. Nunmehr wird der nächste positive Impuls des .Steuersatzes I auf den Widerstand RB geführt, da die 2@5-Hz-Spannungen itA, UB sich -inzwischen Umgepolt haben.
  • Die von dem Steuersatz 2 ankommenden Impulse werden ebenfalls, wie aus .dem Schema Fig. 5 hervorgeht, durch die 25-Hz-Spannung awf die jeweiligen Stoß@-#viderstände geschaltet.
  • Der Unterschied :dieser Anordnung gegenüber der von Fig.:I besteht also darin, daß der .Stoßwiderstand nicht im 25-Hz-Takt kurzgeschlossen und der Steuerimpuls damit unwirksam gemacht wird, sondern durch Abriegeln _bzw. Freigabe des Stoßwiderstandes (Impulsweiche) ,der Impuls auf .die beiden parallel liegenden Stoßwiderstände uringeschaltet wird. Es sind nunmehr nur noch zwei dreiphasige 5io-Hz-Steuersätze notwendig.
  • Auch bei dieser Schaltung können zur Abriegelung der Impulse andere Schaltelemente, z. B. Drosseln mit ausgeprägtem Sättigungsknick, die im 2,5-Hz-Rhythmus magnetisiert werden, verwendet "verden. Diese stellen im ungesättigten Zustand einen hohen induktiven Widerstand dar und riegeln den Impuls ab. Nach der Sättigung ist der induktive Widerstand praktisch Null, und der Impuls kann zu dem Stoßwiderstand gelangen.
  • Bisher wurde in den Abhil.dung-en immer vorausgesetzt, daß die Impulse in dem .Scheitelwert der 25-Hz-Spannung liegen. Nun ist aber zu .bedenken, d@aß die Steuerimpulse sich !bei der Regelung der Gleichspannung verschieben. Diese Phasenverschiebung der Steuerimpulse der Vorsteuerung und Nachsteuerung hat bei den einzelnen Leerlauf-Gleichspannungen Eg, auf 5o Hz bezogen, folgende Werte:
    Eg . . . . . . . . . . . . . . . 1001/0 5,0010 0 0/a -83 0/0
    Vorsteu -erung . . . , 0 0 12o0 15 0 0 150°
    Nachsteuerung ... o° o° 9o° 2100
    Hierbei ist ein Wechselrichterzündwin'kel von 3-0° zugrunde gelegt. Außerdem kommt hinzu, daß die Nachsteuerung eine Impulsbreite von mehr als 6o0 (5,o Hz) aufweisen muß bzw. aus zwei um 6,o0 versetzten Steuerimpulsen bestehen muß. Dies ist aus Fig. 6 zu erkennen, die die Gleichspannung des dreiphasigen Teilsystems r11. . . <d111 bei Aussteuerung auf halbe Gleichspannung und die zugeordneten Steuerimpulse zeigt. Man erikennt, :daß eine Phase vollkommen ausfällt. Der Impuls IIIA der Phase III ist für eine etwas höhere .Gleichspannung bei einer Phase nochmals vergleichsweise gestrichelt in Fig. 6 eingetragen. Unmittelbar vorher zündet die Phase V in t1 (Impuls VA), in t2 zündet III und im Phasenschnittpunkt wiederum: V. Für die Phase V @b,zw. für die gesamte Nachsteuerung muß also eine zweimalige Zündung in einem Abstand von 6o0 erfolgen -(Impulse TVA und V'A). D'ies bedeutet lediglich, daß für :die Nachsteuerung noch ein zweites um 6o0 versetztes I@mpuls,gerät notwendig ist, das auf ,denselben Stoßwiderstand arbeitet, bzw. daß der Steuerimpuls entsprechend breit gemacht wird. Für die hier zur Erörterung stehenden Fragen ist dies ohne Belang. Es ist lediglich zu berücksichtigen, ,daß für die Impulse der Nachsteuerung mit einer wirksamen Breite von rund 70° gerechnet werden muß.
  • Die Fig.7 und 8 zeigen die Impulslagen bei maximaler Gleichspannung, Gleichspannung Null und :maximaler Wechselrichtergegenspannung. Für die Vorsteuerung ergibt sich dann bei einer Impulsbreite von ro° ein gesamter Bereich von 15o -1- 1o = 16o0, auf 5o Hz bezogen, in dem eine positive Gitterspannung auftreten kann. Bei der Nachsteuerung würden sich entsprechend 21o -f- 6o -I- no = 28o° ergeben. Nun ist es aber unwichtig, ob der zweite um 6o0 nacheilende Impuls bei größerer Aussteuerung verschwindet, da dieser nur in dem Bereich zwischen ioo und 50% Gleichspannung von Bedeutung ist. Man kann also für die Nachsteuerung mit einem Bereich von 2:0o° rechnen.
  • Die 25-;Hz-Spannung würde nun eine Halbwelle lang (3;6o0 auf 50 IIz ;bezogen) die 5o-Hz-Impulse freigeben und eine Halbwelle lang sperren. Da der maximale Verschiebungsbereich der Impulse nur 220' beträgt, so ergibt sich noch ein Übersch:uß von 1q:00 (5o Hz). Wählt man :die Amplitude der 25-Hz-Spannung gleich dem dreifachen des positiven ,Steuerimpulses, so ergeben ,sich gemäß Fig.. 9 bei 2eio° Verschiebungsbereich zulässige Winkelfehler der 2@5-Hz-Spannu,ng von ± 30'°, auf 5o Hz bezogen. Nun ist es ohne weiteres möglich, die Wicklung :des 25-tHz-iGenerators ides Synchron-Synchron-Umformers .so auszubilden, daß dieser eine starke Oberwelle enthält und die Generatorspannung sich mehr der Rechteckform nähert. In Fig. 9 ist z,. B. angenommen, daß eine stark ausgeprägte dritte Oberwelle vorhanden ist. Macht man den Scheitelwert der Grundwelle doppelt so groß wie den Steuerimpuls (gestrichelte Kurve), so ergibt sich nunmehr ein zulässiger Winkelfehler von ± q.5°. Damit dürfte selbst bei erheblichen Winkelaibweichun.gen der Spannung des Synchron-Synchron-Umformers eine Beeinflussung der Steuerimpulse vermieden werden.
  • Eine weitere Möglichkeit, den zulässigen Winkelfehler zu vergrößern, besteht darin, daß man die 25-Hz-iSpannung :gemeinsam mit der 5,o-Hz-Spannung -der Phasenschwenkschaltung verschiebt, indem man beispielsweise auch für .die 2'5-Hz-Spqnnung eine Phase.uschwenkschaltung nach dem gleichen Prinzip vorsieht. Der Vormagnetisier.un,gsstrom müßte dann sowohl die 5,o-(Hz-Drosseln als auch die 25-Hz Drosseln. ,dur.chfließen. Es wäre idamit möglich, den Scheitelwert ider 25-#Hz-Spannung und somit auch die auf der 25-Hz-Seite notwendige Leistung zu verringern.
  • Das vorgeschlagene Steuerverfahren hat nicht nur für die unsyinmetrisc'he Steuerung Bedeutung, sondern überall dort, wo man die Steuerimpulse mit einer von,der Netzfrequenz abweichenden Frequenz benötigt, deren Phasenlage zu der Netzspannung in einer eindeutigen Beziehung stehen muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung Zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern unter Benutzung von Steuerimpulsen mit einer von der Netzfrequenz abweichenden Frequenz, die eine genau @definierte, gegebenenfalls einstellbare Phasenlage zur Netzspannung aufweisen müssen, insbesondere zur Steuerung mit einer Steuerfrequenz von f : n, wobei n eine ganze Zahl .und mindestens gleich 2 ist, dadurch gekeriuzeichnet, @daß die netzfrequenten Steuerimpulse durch eine Hilfssteuerspannung im R'hyt'hmus der geforderten Steuerfrequenz freigegeben und gesperrt werden und somit die vom Netz erzeugten Steuerimpulse definierter Phasenlage für die Steuerung erhalten bleiben und diese lediglich im Rhythmus der Steuerfrequenz zur Wirksamkeit .gebracht werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuerkreis Schaltelemente eingefügt werden, :deren Widerstand durch die Hilfssteuerspannung im Rhythmus ,der Steuerfrequenz verändert wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, da-,durch gekennzeichnet, daß .diese Schaltelemente paralled zu der Steuerspannungsquelle angeordnet sind und im Rhythmus der Steuerfrequenz so verändert werden, daß sie jeweils für einen Teil ider Periode tder Steuerfrequenz. einen .Kurzschluß darstellen und damit die Steuerspannung während ,dieser Zeit unwirksam wachen und für den restlichen Teil der Periode einen hohen Widerstand ergeben und :damit die Steuerspannung wirksam werden lassen.. q.. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltelemente in Reihe mit der Steuerspannungsquelle angeordnet sind und im R'hyt'hmus der Steuerfrequenz so verändert werden, daß sie jeweils für einen Teil der Periode einen hohen Widerstand darstellen und damit die Steuerspannung unwirksam machen und für den restlichen Teil :der Periode einen Kurzschluß ergeben und diamit dife,Steuerspannung wirksam werden lassen. 5. Anordnung nach Anspruch i oder 2, da-.durch ;gekennzeichnet, daß die netzfrequenten Steuerimpulse Über eine elektrische Weiche 2ibwechselnd den gleichphasigen Anoden der parallel arbeitenden ,Systeme zugeführt werden. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrischeWeiche Schaltelemente eingefügt sind, deren Widerstand ,durch die Hilfssteuerspannung im Rhythmus der Steuerfrequenz verändert wird, so daß das Schaltelement in dem einen Abzweig ,den Wi der-@stand Null und in dem anderen Abzweig einen sehr großen Widerstand aufweist, und umgekehrt. 7. Anordnung nach .Anspruch 2 oder den folgenden, daadurch gekennzeichnet, daß als Schaltelemente gesteuerte oder ungesteuerte Ventile, z. B. Trockengleichrichterzellen, verwendet sind. 8.. Anordnung nach Anspruch 2 oder den folgenden, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Trockengleichri.chber mittels :der Hilfssteuerspa.nnung durch einen Strom der Steuerfrequenz so vorbelastetsind, daß dieser Strom größer ist als ider entgegen der Durchlaßrichtung auftretende Strom des Steuerimpulses, so @daß :der Trockengleichrichter in diesem Teil ,der Periode .praktisch einen Kurzschluß darstellt und den Steuerimpuls hindurchläßt, während in dem negativen Teil der Periode der Trockengleichrichter sperrt, und (die Größe der Hilfssteuerspannung so gewählt ist, -daß diese größer als die Impulsspannung ist, und .diese somit abgeriegelt wird, wobei durch einen weiteren Trockengleichrichter eine Rückwirkung der Hilfssteuerspannung auf das Impulsgerät verhindert wird:. 9. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfssteuerspannung eine. bestimmte Winkelungenauigkeit aufweisen kann, ohne ihre Funktion zu beeinflussen und die Genauigkeit der Steuerung zu verringern. io. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, ,dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der zulässigen. Winkelafbweichung der Hilfssteuerspannung deren Amplitude zu einem Mehrfachen des positiven Steuerimpulses gewählt wird. i i. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der zulässigen Winkelabweichung der Hi:lfssteuerspannung eine trapezkurvenförmige Form gegeben wird, beispielsweise durch eine Vergrößerung der Oberwelligkeit. 1z. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch ;gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der zulässigen Winkelabweichung und zur Verringerung der Leistung der Hilfs.steuerspannung diese gemeinsam mit der netzfrequenten Steuerspannung in der Phase verschoben werden. 13. Anordnung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Hilfssteuerspannung ein Synchron - Synchron - Umforrcner vorgesehen ist. 1q.. Anordnung nach Anspruch 1a oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die trapezför:mige Spannungskurve durch entsprechende Bemessung und Ausbildung ödes Generators des Synchron-,Synchron-Umformers erreicht wird.
DEL9965A 1951-09-01 1951-09-01 Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern Expired DE892932C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL9965A DE892932C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL9965A DE892932C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE892932C true DE892932C (de) 1953-10-12

Family

ID=7258231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL9965A Expired DE892932C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE892932C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110284B (de) * 1954-11-11 1961-07-06 Philips Nv Vorrichtung mit einem Mehrphasen-transformator zum Regeln der Speisung einer Wechselstrombelastung mittels steuer-barer, gas- oder dampfgefuellter Entladungsroehren
DE1206520B (de) * 1953-09-24 1965-12-09 Siemens Ag Steuersatz fuer Gas- oder Dampfentladungsgefaesse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206520B (de) * 1953-09-24 1965-12-09 Siemens Ag Steuersatz fuer Gas- oder Dampfentladungsgefaesse
DE1110284B (de) * 1954-11-11 1961-07-06 Philips Nv Vorrichtung mit einem Mehrphasen-transformator zum Regeln der Speisung einer Wechselstrombelastung mittels steuer-barer, gas- oder dampfgefuellter Entladungsroehren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3438504A1 (de) Verfahren und einrichtung zur regelung einer drehfeldmaschine
DE3151318A1 (de) &#34;steueranordnung fuer ein antriebssystem&#34;
CH670922A5 (de)
DE2708305B2 (de) Symmetrierungseinrichtung für ein von einem unsymmetrischen Verbraucher belastetes Drehspannungsnetz
DE892932C (de) Anordnung zur unsymmetrischen Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern
DE2705343C2 (de) Steuerverfahren für einen selbstgeführten, pulsgesteuerten Wechselrichter und Steueranordnung zur Bildung der Sollwerte für die Pulssteuerung
DE2641294B1 (de) Schaltungsanordnung mit einer Anzahl von Umrichtern mit Einphasen-Wechsel-Spannungsausgang
DE2355857A1 (de) Steuersatz fuer einen stromrichter
EP0097958B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Unterdrücken eines im Ausgangsgrössensystem eines Stellgliedes enthaltenen Gegensystems und Anwendung bei einem Direktumrichter mit Drehstromausgang
DE1513518B2 (de) Einrichtung zur zwangskommutierung fuer einen selbstgefuehrten stromrichter zur steuerung der drehzahl und drehrichtung eines drehstrommotors
DE668882C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Kreisstroeme in einer Kreuzschaltung zweier Stromrichter mit gegenseitig abhaengiger Aussteuerung
DE677552C (de) Anordnung zur Gittersteuerung von Stromrichtern, insbesondere Umrichtern
DE2914596C2 (de)
DE660973C (de) Anordnung zur elastischen Kupplung eines Drehstromnetzes gegebener Periodenzahl mit einem Einphasennetz kleinerer Periodenzahl
DE909968C (de) Stromrichter mit Spannungsregelung
AT344824B (de) Schaltungsanordnung mit einer anzahl von umrichtern, insbesondere von direktumrichtern in sternschaltung
DE644083C (de) Anordnung zur Erzielung einer Zwangskommutierung
AT152256B (de) Verfahren zur Steuerung von Stromrichtern.
AT210957B (de) Verfahren zum Betriebe gittergesteuerter StromrSichter od. dgl.
DE877636C (de) Anordnung zur Leistungsregelung bei starren Umrichtern
DE703181C (de) Steuereinrichtung fuer gittergesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken zur Umwandlung von Wechselstroemen normaler Frequenz in Wechselstroeme sehr niedriger Frequenz
DE1513518C (de) Einrichtung zur Zwangskommutierung für einen selbstgeführten Stromrichter zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung eines Drehstrommotors
DE2510302A1 (de) Verfahren zur mehrpunktregelung der ausgangsstroeme eines mehrphasigen, selbstgefuehrten umrichters mit gleichspannungszwischenkreis
DE691936C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Kreisstroeme in einer Kreuzschaltung zweier Stromrichter mit gegenseitig abhaengiger Aussteuerung
DE664280C (de) Anordnung zum Kommutieren bei Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Entladungsstrecken