DE650458C - Vorrichtung zum Mahlen und Zerkleinern von Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Mahlen und Zerkleinern von Stoffen

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DE650458C
DE650458C DEC51643D DEC0051643D DE650458C DE 650458 C DE650458 C DE 650458C DE C51643 D DEC51643 D DE C51643D DE C0051643 D DEC0051643 D DE C0051643D DE 650458 C DE650458 C DE 650458C
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grinding
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rotor
runner
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DEC51643D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/44Cooling or heating rollers or bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung löst bei einer Vorrichtung zum Mahlen und Zerkleinern von Stoffen mit hohlem Läufer und einem durch eine niedrige, ringförmige Mahlkammer davon getrennten Mantel, der auf seiner Innenseite eine Anzahl in gleichen Abständen voneinander angeordnete Mahlleisten aufweist, die Aufgabe, eine bestimmte Temperatur in der Mahlkammer in Abhängigkeit von der Natur der zu zerkleinernden Stoffe aufrechtzuerhalten, wofür es erforderlich ist, daß das zu verwendende Temperaturregelungsmittel im Gegensatz zu bekannten Mahlvorrichtungen in unmittelbarer Nähe des Zerkleinerungsvorganges seine Wirkung ausübt. Außerdem aber dürfen in der ringförmigen Mahlkammer bei der Zerkleinerung keine Zonen mit verschiedenen Temperaturen entstehen.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Mahlleisten des Mantels Kanäle aufweisen, die ringförmige Kammern auf jeder Maschinenseite zwecks Hindurchführung eines Temperaturregelungsmittels miteinander verbinden,. und daß die Hohlräume des Läufers, die zu beiden Seiten der Symmetrieebene sitzen, untereinander und mit Zu- und Ableitungen so verbunden sind, daß das Temperaturregelungsmittel. an dem einen Ende des Läufers eingeführt und an dem anderen Ende abgeführt wird, nachdem jeder Hohlraum radial durchströmt worden ist.
Die Anschlüsse des Läufers der Mahlvorrichtung für die Zu- und Abführung des Temperaturregelungsmittels können durch Abzweigleitungen mit den hohlen Mahlleistsn des Mantels so in Verbindung stehen, daß die Mahlleisten des Mantels und des Läufers nacheinander von demselben Mittel durchflossen werden, wodurch die Einhaltung einer bestimmten Temperatur in der ganzen Mahlvorrichtung gewährleistet ist. Obendrein ist nur ein Einlaß und nur ein Auslaß für das gesamte Temperaturregelungsmittel an der Mahlvorrichtung erforderlich.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt einen Teillängsschnitt durch die Mahlvorrichtung, während die
Fig. 2 bis 4 Einzelheiten der Vorrichtung darstellen.
Das in der Mahlvorrichtung zu zerkleinernde Gut wird auf einem kreisförmigen Wege durch eine ringförmige Mahlkammer iq geführt, die zwischen einem hohlen und mit Mahlleisten 11 besetzten Läufer 12 und einem Mantel liegt, der auf seiner Innenseite eine Anzahl ■ in gleichen Abständen voneinander angeordnete Mahlleisten 13 aufweist.
Der Läufer 12 besteht aus einer auf einer hohlen Welle 14 befestigten Scheibe von T-förmigem Querschnitt mit zwei ringförmigen Hohlräumen 16, 17. Der diese Hohlräume 16, 17 voneinander trennende Steg 18 weist in der Nähe des Läuferumfanges einen Durchlaß 19 auf, während die die Hohlräume 16, 17 nach außen abschließenden Stirnscheiben 15 auf ihren Außenseiten abstehende Bleche 22 tragen, durch die beim Umlauf des Läufers Luftströme erzeugt werden. Die
Luft für diese Luftströme wird durch Öffnungen 20 angesaugt, die das Gehäuse 21 der Mahlvorrichtung mit der Welle 14 bildet. Die Luftströme werden nach den Stirnseiten der Mahlkammer geführt, wo sie durch den Spalt zwischen dem Läufer und dem Mantel eintreten und dadurch verhüten, daß das Mahlgut austreten kann. ■
Die den Läufer 12 tragende Welle 14 ist in zwei mit dem Gehäuse der Mahlvorrichtung verbundenen Lagern 23 gelagert. Das Temperaturregelungsmittel, das ein Heiz- oder Kühlmittel sein kann, wird durch hintereinanderliegende Bohrungen 28, 29 der Welle
'5 14 in den einen Hohlraum 16 des Läufers eingeführt. Nachdem es hier seine Wirkung getan hat, gelangt es durch die öffnung 19 in den anderen Hohlraum 17 und von dort durch die hintereinanderliegenden Bohrungen 3°> 3r der Welle 14 ins Freie.
Die Fig. 2 zeigt den Anschluß eines Zuleitungsrohres für das Temperaturregelungsmittel an der Welle 14. Über das Ende der Welle 14 ist eine Kapsel 25 geschoben, die mit dem Zuleitungsrohr 26 verbunden ist und die auf einen Ringkörper 24 aufgeschraubt ist, in dem sich die Welle dreht. Die Dichtung -wird durch eine Packung 27' bewirkt, die durch gegenseitige Verdrehung der Teile 24, 25 angezogen werden kann.
Das Gehäuse 21 (Fig. 1) weist an den beiden Stirnseiten nahe seinem Umfang zwei Ringkammern 33, 34' auf. An die Kammer 33 ist ein Einlaßstutzen 36 und an die Kammer34 ein Auslaßstutzen 37 für das Temperaturregelungsmittel angeschlossen. Die Verbindung der Ringkammern 33- un(i 34 wird von den Durchlässen 3 5 der sämtlichen Mahlleisten 1.3 des Mantels gebildet.
Das aus dem Austrittsstutzen 37 austretende Temperaturregelungsmittel kann in den Einlaßstutzen 3 8 eingeführt werden, so daß die Mahlvorrichtung nur durch einen einheitlichen Strom eines Heiz- oder Kühlmittels beeinflußt wird. In Fig. 3 ist ein solcher Anschluß dargestellt. Er besteht aus einem ortsfesten Ringkörper 32, der den Stutzen 38 trägt. Dieser steht in Verbindung mit dem Durchlaß 31 in der Welle 14. Der Ringkörper 32 ist gegenüber der Welle 14 mittels Packungen 39 abgedichtet, die zwischen dem Ringkörper 32 und den aufgeschraubten Kappen 40 eingelegt
. sind. Das eine Ende des Durchlasses 31 in der Welle 14 ist mittels einer Madenschraube 41 abgeschlossen.
Die durch die Öffnungen 20 im Gehäuse 21 eintretende Luft kann vorerhitzt oder vorgekühlt werden, wenn es wünschenswert ist, um in der Mahlkammer io eine bestimmte Temperatur aufrechtzuerhalten.
Der Steg 18 in dem Läufer kann auch an der einen Stirnseite des Läufers vorgesehen sein, so daß er einen U-förmigen Querschnitt besitzt. Die offene Seite dieses Läufers ist dann durch eine Scheibe abzuschließen. Der Läufer kann auch aus zwei solcher li-förmiger Scheiben zusammengesetzt sein, die mit ihren offenen Enden aneinanderliegen.
Die Zuführung des Temperaturregelungsmittels erfolgt bei dem Läufer zweckmäßiger- weise in der Nähe seiner Drehachse, die Abführung dagegen an* einer Stelle, die möglichst weit entfernt liegt von der Eintrittsstelle, damit eine möglichst vollkommene Ausnutzung des Mittels erreicht wird.
Wenn man in der neuen Vorrichtung, beispielsweise bei der Feinmahlung von Zucker, kühlen will, so verwendet man zweckmäßigerweise flüssiges oder gasförmiges Kohlendioxyd oder Ammoniak oder gekühlte Chlorcalciumlauge oder Salzsole oder kaltes Wasser als Temperaturregelungsmittel, das unter Druck zugeführt wird,

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Mahlen und Zerkleinern von Stoffen mit hohlem Läufer und einem durch eine niedrige, ringförmige Mahlkammer davon getrennten Mantel, der" auf seiner Innenseite eine Anzahl in gleichen Abständen voneinander angeordnete Mahlleisten aufweist, dadurch gekeimzeichnet, daß die Mahlleisten des Mantels Kanäle aufweisen, die ringförmige Kammern auf jeder Maschinenseite zwecks Hindurchführung eines Temperaturregelungsmittels- miteinander verbinden', und . daß die Hohlräume des Läufers, die zu beiden Seiten der Symmetrieebene sitzen, untereinander und mit Zu- und Ableitung so verbunden sind, daß das Temperaturregelungsmittel an dem einen Ende des Läufers eingeführt und an dem anderen Ende abgeführt wird, nachdem jeder Hohlraum radial durchströmt worden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse des Läufers der Mahlvorrichtung für die Zu- und Abführung des Temperaturregelungsmittels durch Abzweigleitungen mit ί den hohlen Mahlleisten des Mantels in Verbindung stehen, so daß die Mahlleisten des Mantels und der Läufer nacheinander von demselben Mittel durchflossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC51643D 1936-05-17 1936-05-17 Vorrichtung zum Mahlen und Zerkleinern von Stoffen Expired DE650458C (de)

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