DE65041C - Achsenregulator - Google Patents

Achsenregulator

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Publication number
DE65041C
DE65041C DENDAT65041D DE65041DA DE65041C DE 65041 C DE65041 C DE 65041C DE NDAT65041 D DENDAT65041 D DE NDAT65041D DE 65041D A DE65041D A DE 65041DA DE 65041 C DE65041 C DE 65041C
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DE
Germany
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eccentric
lever
parallelogram
shaft
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65041D
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English (en)
Original Assignee
L. DEL TORRE in Brackwede, Westfalen
Publication of DE65041C publication Critical patent/DE65041C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher angewendeten Achsenregulatoren mit einer einzigen Feder können nur am Wellenende angebracht werden, jene mit zwei Federn gestatten zwar eine durchgehende Welle; die bisher angewendeten Constructionen haben aber den Nachtheil, dafs beide Federn in der Regel keine gleiche Spannung haben können, was eine Belastung der Bolzen zur Folge hat.
Durch die folgende Construction soll dieser Uebelstand beseitigt werden.
Fig. ι stellt die kinematischen Bewegungen der einzelnen Theile des Regulators dar:
In Fig. 5 ist das Zeuner'sche Diagramm mit einer Geraden als Centralcurve verzeichnet. Dieses Diagramm ist die Grundlage der Construction der neuen Excenterverstellung.
Die Schwunggewichte A, geführt zwischen den zwei Schienen B, sind mit den Federn C belastet, welche sich auf der anderen Seite gegen die zwei Tragstücke D stützen. Die Schienen S sind iri den Augen R verschiebbar, die an dem Schwungrad V sitzen. Die zwei Hebel E sind mit ihren Zapfen durch die Steine F mit den Schwunggewichten A verbunden und die Achse der Hebel E ist in dem Schwungrad V gelagert. (Statt des Schwungrades kann eine Scheibe beliebiger Form genommen werden.)
Eine der Hebelachsen trägt, an der anderen Seite von V befestigt, einen einarmigen Hebel G und die andere eine zweiarmigen Hebel H K.
Der Hebel K ist mittelst Zugstange mit der inneren Excenterscheibe N und die Hebel G und Η mit dem Mitnehmer L verbunden. Der letzte bildet mit der äufseren Excenterscheibe M ein Gelenkparallelogramm abcd, Fig. 1. Dieses Parallelogramm wird durch die1 Hebel G und H um das Schwungradwellenmittel verdreht, während durch den Hebel K die Parallelogrammwinkel geändert werden.
Die zwei Federn C gleichen mittelst der in den an V befestigten Augen R verschiebbaren Rahmen BDBD die erzeugten Fliehkräfte unter einander aus, indem, unabhängig von den übrigen Theilen, die mehrgespannte Feder durch die Rahmenanordnung einen Theil ihrer Spannung an die andere, weniger gespannte Feder abgiebt und so Gleichgewicht erzielt.
Auch etwa auftretende Unterschiede in den Widerständen werden in gleicher Weise selbstthätig ausgeglichen ohne Mehrbelastung der Zapfen oder Bolzen.
Die Anordnung der Schwunggewichte und Federn ist eine solche, dafs durch dieselbe das gröfste Arbeitsvermögen des Regulators erzielt wird, da die Schwunggewichte, die Federn, Hebel und Zugstangen in demselben Sinne wirken.
Mit wachsender Geschwindigkeit erhöht sich der Abstand dieser Theile vom Mittelpunkt und damit die erzeugte Fliehkraft, eine Eigenschaft, die bei richtiger Anwendung günstig auf den Regulator einwirkt.
Die Fliehkräfte werden bei constanter Dampfmaschinengeschwindigkeit durch die direct über dem Schwerpunkt der Schwunggewichte angreifenden Federn aufgenommen, so dafs bei constanter Geschwindigkeit eine Belastung der Drehbolzen vermieden bleibt.
Das Gelenkparallelogramm, welches bei eintretender Aenderung der Umlaufszahl der Welle O gleichzeitig seine Lage und Form

Claims (3)

  1. ändert, hat eine Seite, welche durch das Wellenmittel geht. Die zu dieser Seite parallele ist mit dem Excenter fest verbunden.
    Bei passend gewählten Verhältnissen kann man den Excentermittelpunkt eine Gerade beschreiben lassen, so dafs bei veränderlichen Füllungen der Procentsatz der Voreinströmung constant erhalten wird.
    Die innere Excenterscheibe N ist nicht nothwendig und kann durch einen Hebel T T, Fig. 6, ersetzt werden, der auf der Seite des auf der Welle drehbaren Gelenkparallelogramms gelagert ist und der direct an die Scheibe M angreift und wie früher die Aenderung des Parallelogrammwinkels bewirkt, wie es in Fig. 6 als eine der vielen möglichen Ausführungen gezeichnet ist.
    Pa te ν τ-An s ρ rüche:
    i. Ein Achsenregulator, durch welchen gleichzeitig die Verstellung der Voreilung und der Excentricität eines Excenters mittelst eines Gelenkparallelogramms abcd bewirkt wird, dessen Seite b c mit dem zu verstellenden Excenter M verbunden ist, während die Seite α d um das Schwungradwellenmittel durch die von den Schwunggewichten bewegten Hebel G H verdreht wird und durch Hebel K und Excenterscheibe N die Parallelogrammwinkel verändert werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter ι. gekennzeichneten Achsenregulators, bei welcher die auf die Schwunggewichte A wirkenden Druckfedern C mittelst des in den Augen R verschiebbaren Rahmens JDSi) in ihrer Wirkung sich ausgleichen.
  3. 3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Achsenregulators, bei welcher die Excenterscheibe JV durch einen Winkelhebel T T ersetzt ist, welcher auf der die Welle durchschneidenden Seite des Gelenkparallelogramms gelagert ist und welcher mit dem einen Arm an der Excenterscheibe M, mit dem anderen am Hebel K angeschlossen ist..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65041D Achsenregulator Expired - Lifetime DE65041C (de)

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