DE650263C - Anordnung zum Ausgleich von Spannungsschwankungen einer von einem Wechselstromnetzanschlussgeraet gelieferten Gleichspannung - Google Patents

Anordnung zum Ausgleich von Spannungsschwankungen einer von einem Wechselstromnetzanschlussgeraet gelieferten Gleichspannung

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DE650263C
DE650263C DEK131941D DEK0131941D DE650263C DE 650263 C DE650263 C DE 650263C DE K131941 D DEK131941 D DE K131941D DE K0131941 D DEK0131941 D DE K0131941D DE 650263 C DE650263 C DE 650263C
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GUENTHER KRAWINKEL DR ING
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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Description

  • Anordnung zum Ausgleich von Spannungsschwankungen einer von einem Wechselstromnetzanschlußgerät gelieferten Gleichspannung Beim Betrieb von @empfindlichen Verstärkern, insbesondere von Gleichstromverstärkern, ist es noaivendig, die Spannungsschwankungen der Stromquellen,- die bei Netzanschlußgeräten durch Netzspannungsschwankungen :entstehen, auszugleichen. Die g:ebräuchli.chen Mittel, wie Glimms.treck:en,spannungsteil:er oder vorgeschaltete Eisenwasserstoffwiderstän.de, reichen in vielen Fällen zur Spannungsberuhigung nicht aus. Es ist ferner bekannt, :eine Spannungsberuhigung durch :eine zwischen Netzans:chlußg:erät und in keihe oder parallel mit dem Verbraucher liegen-die Ausgleichsröhre vorzunehmen. Dabei wirkt die schwankende Spannung zwischen Anode und Kathode der Ausgleich.sr@öhre, und die Spannungsschwankungen werden zugleich in geeigneter Weisse dem Steuergitter zugeführt. Die Ankopplung dies Gitters fand :entweder über Kflndensatore,n und bzw. :oder Transforinatoren statt, oder die Gitterspannung wurde einem stromdurchf:ossezren Spannungsteiler :entnommen. Im :erst-en Falle besteht der Nachteil, daß die Kompensation der Schwarikungen nur in :einem gewissen Frequenzbereich erfolgt, während die zweite Anordnung eine unerwünschte Erhöhung des Leistungsverbrauches bedeutet.
  • Nach der Erfindung wird zur Lieferung der praktisch leistungslosen Steuerspannung für das Gitter der Ausgleichsröhre ein zweites Netzanschlußgerät vorgesehen, dessen Eingangsseite parallel zu dem Bersten Netzanschlußg Brät an das Wechselstromnetz angeschlossen - ist und dessen Ausgangsseite derart mit dem Gitterkreis der Ausgleichsröhre verbunden ist, daß auch bei langsamen Spannungsschwankungen des Wechselstromnetzes die Spannung im Verbraucherkreis konstant ist. Diese Anordnung unterscheidet sich also v.on den bekannten Verfahren der Spannungsberuhigung durch die Verwendung von zwei zusammenarbeitenden Netzanschlüssen. Hierbei liefert der eine Netzanschluß die zu verbrauchende Leistung, während der zweite Netzanschluß nur eine leistungslose Steuerspannung liefert. Dieser zweite Netzanschluß kann dementsprechend ganz klein gehalten werden.
  • Durch diese Anordnung werden die beschriebenen Nachteile beseitigt. Es tritt ein sicherer Spannungsausgleich für alle l; requenzen ein. Weiter besteht, insbesondere bei der Spannungskonstanthaltung größerer Leistungen, der Vorteil, daß kein Spannungsteiler oder Vorwiderstand vom Strom- durchflossen werden muß, dessen Verbrauch durch entsprechend größer zu bem@essiende Leistung des Netzanschlusses gedeckt werden müßte.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung. An ein Wechselstromnetz isind zwei Netzanschlüsse NA' und NA-' angeschlossen, von denen der eine die Anodenspannung, der andere die Gitterspannungeiner Dreielektrodenröhne liefert. Die Gleichspannungen der beiden Netzanschlüsse müssen in solchem Verhältnis zueinander stehen, daß sich bei Spannungsschwankungen des gemeinsamen Netzes die Einflüsse der Anoden.s.pannungsänderungen und der Gitterspan;nungsänderungen auf den Anodenstrom der Ausgleichsröhre aufheben, so daß ,ein konstanter Anodenstrom fließt. Die z. B. einer Hilfsbatterie Eg entnommene Gitt.ervorspannung wird so gewählt, daß die Röhre etwa auf der Mitte des geradlinigen Kennlinie;nt@eiles arbeitet. Am Widerstand r kann dann eine konstante Gleichspannung abgenomm@en werden. Die Kathodenheizung der Röhre kann durch Wechsel- oder Gleichstrom aus dem Netz erfolgen. Zur vollständigen Befreiung der beruhigten Gleichspannung von etwaigen Wechselspannungsresten kann sich an die Ausgangsklemmen der Kompensationsschaltung eine Siebkette bekannter Bauart anschließen, wobei ein Punkt vorteilhaft direkt oder über eine Kapazität an ein Ruhepotential, beispielsweise Erde, gelegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Anordnung zum Ausgleich von Spannungs,schwankungen einer von einem Wechselstromnetzanschlußgerät ge'ieferten Gleichspannung unter Verwendung einer zwischen Netzanschlußgerät und in Reihe oder parallel mit dem Verbraucher liegenden, netzgeheizten, gittergesteuerten Ausgleichselektronenröhre, dadurch gekennzeichnet, _daß zur Lieferung der Steuerspannung für das Gitter der Ausgleichsröhre ;ein zweites Netzanschlußg@erät vorgesehen ist, dessen Eingangsseite parallel zu dem ersteren Netzanschlußgerät an das Wechselstromnetz angeschlossen ist und dessen Ausgangsseite derart mit dem Gitterkreis der Ausgleichsröhre verbunden ist, daß auch bei langsamen Spannungsschwankungen des Wechselstromnetzes die Spannung im Verbraucherkreis konstant ist. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Kompensationsschaltung eine Siebkette anschließt, wobei ein Punkt der Schaltung direkt oder über Kapazitäten an ein Ruhepotential gelegt ist.
DEK131941D 1933-10-26 1933-10-26 Anordnung zum Ausgleich von Spannungsschwankungen einer von einem Wechselstromnetzanschlussgeraet gelieferten Gleichspannung Expired DE650263C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043422B (de) * 1956-02-25 1958-11-13 Grundig Max Verfahren zur Gewinnung einer konstanten Verbrauchergleichspannung aus einer Wechselspannung
US3411066A (en) * 1965-01-15 1968-11-12 Bausch & Lomb Ac to dc converter for ac voltage measurement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043422B (de) * 1956-02-25 1958-11-13 Grundig Max Verfahren zur Gewinnung einer konstanten Verbrauchergleichspannung aus einer Wechselspannung
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