DE650109C - Selbstgefuehrter Parallelwechselrichter - Google Patents

Selbstgefuehrter Parallelwechselrichter

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DE650109C
DE650109C DES113002D DES0113002D DE650109C DE 650109 C DE650109 C DE 650109C DE S113002 D DES113002 D DE S113002D DE S0113002 D DES0113002 D DE S0113002D DE 650109 C DE650109 C DE 650109C
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capacitor
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DES113002D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
    • H02M7/44Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/445Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

Bei den .bisherigen Wechselrichtern ein- oder mehrphasiger Schaltungsart, bei denen zwischen den Anoden der einzelnen Entladungsstrecken Löschkondensatoren vorgesehen sind, haben sich Übelstände dadurch gezeigt, daß infolge der stetigen Umladung des bzw. der Kondensatoren in Zusammenwirken mit den Induktivitäten der Transformatorwicklungen Schwingungen auftreten.
Die Amplituden dieser inneren Ausgleichsströme erreichen mitunter den Wert des normalen Arbeitsstromes in jeder Transformatorphase und stellen somit eine sehr bedeutende Verschlechterung des Wirkungsgrades des Wechselrichters dar. Weist vor allen Dingen der Transformator des Wechselrichters eine kleine Streuung auf, so liegt die Frequenz dieser Schwingungen oft wesentlich höher als die normale Betriebsfrequenz des Wechselrichters. Der schwingende Kondensatorentladestrom überlagert sich dem ursprünglichen Arbeitsstrom in jeder Transformatorwicklung und verzerrt dessen Kurvenform, so daß die sekundäre Spannungsform des (teils als Stromtransformator arbeitenden) Wechselrichtertransformators ebenfalls verzerrt, oft infolge des Eiseneinflusses des Transformators mit erheblichen, für die Dauer des Arbeitsbereiches jeder Phase gedämpften Oberwellen überlagert wird.
Als Mittel zur Vermeidung dieser Übelstände könnte man nun Widerstände in den Kondensatorstromkreis einbauen, beispielsweise in der Art, daß vor dem Löschkondenr sator ein Dämpfungswiderstand angeordnet wird. Wollte man jedoch eine wesentliche bzw. eine vollkommene Dämpfung der hervorgerufenen Ausgleichströme bzw. Glättung der Kurvenform erzielen, so wären die Widerstände in den Kondensatorstromkreisen derart hoch zu bemessen, daß alsdann die Wirkung der Kondensatoren als Löschkondensatoren und somit ein einwandfreier Wechsel- richterbetrieb überhaupt in Frage gestellt würde.
Gemäß der Erfindung werden nun bei einem selbstgeführten Parallelwechselrichter mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken die infolge der stetigen Umladung jedes einzelnen Löschkondensators im Zusammenwirken mit den Transformatorphasen hervorgerufenen Schwingungen und die dadurch eintretende ungünstige Beeinflussung der Kurvenform des von dem Wechselrichter abgegebenen Stromes und der Spannung dadurch vermieden, daß der mit einer Belegung an ein Löschgitter einer Entladungsstrecke angeschlossene Löschkondensator mit seiner anderen Belegung an die im Arbeitszyklus folgende Anode angeschlossen ist. In den Entladungsweg des Kondensatorstromes können vorteilhaft noch regelbare Widerstände eingeschaltet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. In dieser ist der Wechselrichter transformator mit 1. bezeichnet, an dessen Primärphasenenden die Entladungsstrecken 21, 22 und 23 mit ihren
Anoden angeschlossen sind, während die Ka,-thoden dieser Entladungsstrecken mit dem Nulleiter des speisenden Gleichstromdreileiternetzes verbunden sind. Der Nullpunkt der Primärwicklung ist über eine nicht näher bezeichnete Drosselspule mit dem positiven Pol 5 des Gleichstromnetzes verbunden. Die Kondensatoren 8, g und io der Wechselrichterschaltung sind nun erfindungsgemäß einerseits an ein Löschgitter 24 bis 26 der einzelnen Entladungsstrecken und andererseits an die Anode der im Arbeitszyklus folgenden Entladungsstrecke angeschlossen. Außer, den Löschgittern 24 bis 26 besitzen die Entladungsstrecken 21 bis 23 noch je ein Steuergitter 4, das über einen Widerstand 27 an einer Steuervorrichtung 28 beliebiger Art liegt. Jede Steuereinrichtung 28 ist einerseits über einen nicht näher bezeichneten Widerstand an den positiven Pol 5 und andererseits an den negativen Pol 6 des Gleichstromnetzes angeschlossen. In die Verbindungsleitung der einen Belegung jedes einzelnen Kondensators 8 bis 10 mit dem zugehörigen Löschgitter kann noch ein Widerstand 29 eingefügt sein, der veränderlich ist.
Durch die vorgenannte Anordnung werden die Löschkondensatoren von den Transformatorinduktivitäten getrennt, ohne daß sie jedoch ihren Zweck, nämlich die Löschung der Entladung in der einzelnen Entladungsstrecke im geeigneten Augenblick, verlieren. Der Entladestrom des Kondensators muß wie üblich zwei Entladungsstrecken durchlaufen, von denen die eine Strecke (Kathode-Löschgitter) vorteilhaft den Löschbedingungen des Kondensators angepaßt werden kann, während die andere als Arbeitsstromentladungsstrecke durch die an die Anlage gestellten Forderungen von vornherein festgelegt ist. ·
Der Entladestrom jedes Kondensators kann, falls notwendig, durch den regelbaren Widerstand 29 geändert werden. In einer solchen Anordnung hat der Löschkondensator nicht mehr die Möglichkeit, durch schwingende Entladung die Kurvenform von Strom und Spannung im Transformator in unerwünschter Weise zu verzerren.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Selbstgeführter Parallelwechselrichter mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der .mit einer Belegung an ein Löschgitter einer Eatladungsstrecke angeschlossene Löschkondensator mit seiner anderen Belegung an die Anode der im Arbeitszyklus folgenden Entladungsstrecke angeschlossen ist.
  2. 2. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Entladeweg des Kondensatorstromes ein regelbarer Widerstand geschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES113002D 1934-02-24 1934-02-24 Selbstgefuehrter Parallelwechselrichter Expired DE650109C (de)

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