DE65007C - Maschine zum gleichzeitigen Falzen und Verlöthen der Deckel an Blechgefäfsen - Google Patents
Maschine zum gleichzeitigen Falzen und Verlöthen der Deckel an BlechgefäfsenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
- B21D51/30—Folding the circumferential seam
- B21D51/34—Folding the circumferential seam by pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closing Of Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit Hülfe der nachstehend beschriebenen Maschine sollen Blechgefä'fse nach dem im
Patent No. 50650 angegebenen Verfahren gefalzt und verlöthet werden. In Fig.. 1 bis 3
ist zunächst die Aufeinanderfolge der verschiedenen Vorgänge, welche, die Gefäfse durchzumachen
haben, dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι bis ic Gefäfse mit einfachem Falz für
geringen Druck, Fig. 2 bis 2 c solche mit dop-■ peltem Falz für mittleren Druck und Fig. 3
bis 3 c solche mit dreifachem Falz für hohen Druck.
Der Gefäfskörper α wird an den Schnittflächen
verzinnt und an den Rändern oben und unten mit einer' stärkeren Zinnschicht b
versehen, wie dies in Fig. 1 bis 3 gezeigt ist. Zum Verzinnen dieser Theile wird ein Zinnbad
benutzt, welches in einem· kupfernen Trog c,- Fig. 4, erzeugt und so hoch gehalten
wird, wie an den Gefäfstheilen der Zinnauftrag erfolgen soll. Die zu verzinnenden Theile
werden : nun in das flüssige Zinn gedrückt und darin bewegt, wobei der Trog c als Löthkolben
j dient. Nach dem Verzinnen werden die Gefäfskörper gebördelt, jedoch können diese
auch erst gebördelt und dann verzinnt werden. Um besseren Schutz zu haben, kann auch die
Löthzinnschicht auf den Deckel oder Boden aufgetragen werden.
Nachdem die betreffenden Theile mit der nöthigen Verzinnung versehen sind, werden
dieselben durch einfachen oder doppelten Falz mit einander verbunden. Ist hierauf der Falz
fest zugedrückt, so kommt das Gefäfs in ein seiner Form entsprechendes erwärmtes zwei-
oder mehrtheiliges Band oder in erwärmte Backen, welche mit einem nach innen vorspringenden
Rand versehen sind, welcher während des Zusammendrückens des Falzes bezw.
während des Löthens in die Hohlkehle d der Dosen eingreift und diese festhält.
Beim Verlöthen voller Dosen wird die Löthnaht des Körpers in der Hohlkehle d entweder
nicht gelöthet, oder diese Hohlkehle erhält an der Löthnaht oder auch an einer
anderen Stelle ein kleines Loch. Diese Vorkehrung ist deshalb getroffen, damit der beim
Löthen der vollen Dosen sich entwickelnde Dampf oder die zusammengeprefste Luft abziehen
kann. Man gewinnt dadurch die Sicherheit, dafs die Löthung am ganzen Umfange gut
vor sich geht. Nach der Herausnahme der Dose aus den zwei- oder mehrtheiligen Bändern
schliefst man diese Abzugsstelle mit einem Tropfen Löthzinn.
Fig. 5 bis 9 zeigen nun eine Maschine·,
welche die Deckel und Böden gleichzeitig falzt und löthet. Die dargestellte Maschine ist für
Maschinenbetrieb eingerichtet und besonders für viereckige Dosen mit abgerundeten Ecken
bestimmt.
Die Presse, welche, in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, besitzt den Kolben G mit einem
kleinen Rand R, welcher durch das aus der
Gasleitung J ausströmende Gas erwärmt wird und zum Zusammenpressen der Dosen dient.
H ist der Teller, auf welchen die Dose gestellt wird. Die Dose wird nun beim Löthen
von den beweglichen Backen K umschlossen, und treten hierbei die Rippen O an den
Backen K in die Sicke der Dose ein, wie es Fig. 9 zeigt, wo die Backen in verschiedenen
Stellungen dargestellt sind. Das Oeffnen und Schliefsen der Backen K geschieht auf folgende
Weise: Mit den Führungen L der Backen K ist ein Ring M verbunden (Fig. 7), welcher
vermittelst Zahnkranzes und Getriebes von der Presse bewegt wird. Er kann aber auch mittelst
Hand gedreht werden. Der Ring M besitzt dort, wo die Führungen L der Backen K
mit ihm in Verbindung stehen, Einschnitte und Nasen P, die Führungen L dagegen jederseits
Rollen N, Fig. 8. Bei Drehung des Ringes M werden also durch die Nasen und Einschnitte P
und Rollen N die Backen K geöffnet oder geschlossen. Diese Backen K könnten aber
auch mit Hülfe einer anderen mechanischen Anordnung bewegt werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Nachdem die nach Fig. 9 vorbereitete
Dose mit gestanztem Deckel auf den Teller H gestellt ist, wird durch das Excenter T, und
zwar zunächst durch den etwas kleineren Theil des Umfanges T1 desselben der geheizte Kolben
G auf den Deckel gedrückt, wobei der Theil R dieses Kolbens G in die Vertiefung
des Deckels S fafst, auf welche Weise ein Zusammendrücken des letzteren vermieden
wird. Darauf wird der mit Zahnkranz versehene Ring M durch das Excenter U mit
Gestänge V in Bewegung gesetzt, wodurch die Backen K vorgeschoben werden und die
Nasen O den Rand W des Deckels gleichförmig im Winkel von 45 ° umlegen (K-,
Fig. 9). Die weitere Umdrehung des Excenters T hat zur Folge, dafs von demselben
nun dessen gröfserer Umfangstheil T2 den Kolben G weiter niederdrückt, so dafs jetzt
durch diesen Kolben G und das weitere Vorgehen der Backen K der halb zugelegte Rand
vollständig zugedrückt wird; die dabei übermittelte Wärme führt gleichzeitig die Löthung
herbei (Fig. 9, Ks).
Für jede besondere Dosenform dürften kleine Aenderungen der Maschine vorgenommen werden
müssen, welche jedoch an dem Wesen der Erfindung nichts ändern.
Claims (3)
1. Eine Maschine zum gleichzeitigen Falzen und Verlöthen der Deckel und Böden an
Blechgefäfsen beliebiger Form gemäfs des im Patent No. 50650 gekennzeichneten Verfahrens,
dadurch gekennzeichnet, dafs ein erwärmter Stempel (G) mit Rand (R) auf
den Deckel bezw. Boden des zu verlöthenden Gefäfses in zwei Perioden gedrückt
wird, während gleichzeitig eine Rippe (O) eines die Dose umschliefsenden mehrtheiligen
Bandes (K), welches auf irgend eine mechanische Art bewegt wird, den Rand des Deckels umbiegt, vollständig
gegen die Sicke der Dose drückt und zudrückt und so Dose und Deckel bezw. Boden gleichzeitig falzt und verlöthet.
2. An der unter. 1. gekennzeichneten Maschine die Bewegung des erwärmten, auf die Dose
drückenden Kolbens (G) in zwei Perioden in der Weise, dafs derselbe von einer
zweistufigen Curvenscheibe (T) beeinflufst wird.
3. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine das Oeffnen und Schliefsen des Bandes (K)
in der Weise, dafs die Führungen (L) dieses Bandes mit einem drehbaren Ring (M)
verbunden sind, welcher mit Nasen und Einschnitten (P) ausgestattet ist, welche
gegen Rollen (N) in den Führungen (L) wirken, so dafs bei Drehung des Ringes-(M)
das Band geöffnet und geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65007C true DE65007C (de) |
Family
ID=338835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65007D Expired - Lifetime DE65007C (de) | Maschine zum gleichzeitigen Falzen und Verlöthen der Deckel an Blechgefäfsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006050371A1 (de) * | 2006-10-25 | 2008-04-30 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Bördelvorrichtung mit mehreren Segmenten und zugehöriges Bördelverfahren |
-
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- DE DENDAT65007D patent/DE65007C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006050371A1 (de) * | 2006-10-25 | 2008-04-30 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Bördelvorrichtung mit mehreren Segmenten und zugehöriges Bördelverfahren |
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