DE649226C - Elektromagnetisches Schwingungssystem, insbesondere fuer Lautsprecher - Google Patents

Elektromagnetisches Schwingungssystem, insbesondere fuer Lautsprecher

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DE649226C
DE649226C DE1930649226D DE649226DD DE649226C DE 649226 C DE649226 C DE 649226C DE 1930649226 D DE1930649226 D DE 1930649226D DE 649226D D DE649226D D DE 649226DD DE 649226 C DE649226 C DE 649226C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

Bei den gebräuchlichen elektromagnetischen Schwingungssystemen ist der Anker in einem Spalt zwischen den Polen angeordnet, wobei die Amplitude der Ankerschwingung einerseits durch die Polspaltbreite, anderseits durch die mechanische Rückstellkraft stark beeinträchtigt wird, welche zum Halten des Ankers in der Mitte des Polspaltes erforderlich ist, weil ohne diese der Anker an einem der
jo Pole anklatschen würde. Diese mechanische Rückstellkraft besteht in der Regel aus elastischen Federn oder Gummipuffern, die zwar eine gewünschte Mittellage des Ankers mehr oder weniger sicher herstellen, jedoch dein.
schwingenden Ankersystem entweder eine ausgeprägte Resonanz erteilen oder ihm einen zu großen Betrag von Schwingungsenergie durch unelastische Deformation (Gummilagerung) entziehen. Werden solche Systeme als Antriebsmittel für Lautsprecher verwendet oder zur Konstruktion von Elektnoschalldosen benutzt, so sind Bevorzugungen von bestimmten Tonlagen, Verzerrungen und geringer Wirkungsgrad infolge übermäßiger Dämpfung die
as unausbleiblichen Nachteile.
Man hat auch schon vorgeschlagen, den Anker außerhalb des Polspaltes anzuordnen. Hierbei sollte der Anker jedoch längs eines durch Mehrfachmagnete gebildeten Spaltes schwingen und das magnetische Gleichgewicht des Ankers dabei durch eine rollende Bewegung desselben oder durch die Anordnung je einer Stromspule auf jedem der gleichnamigen Zinken eines gegabelten Poles aufrechterhalten werden, wobei die Stromspulen gegeneinander wirkten.
Ferner ist es auch bereits bekanntgeworden, einen außerhalb und quer zum Polschlitz schwingenden Anker an zwei undehnbaren, in der Schwingrichtung elastischen Bändern membranartig aufzuhängen und den Anker lediglich durch eine magnetische Rückstellkraft in der stabilen Gleichgewichtslagezu halten, die überdies dadurch äußerst gering gemacht ist, daß die Ankerbreite die Polschlitzweite nur um einen äußerst geringen Betrag überragt.
Alle diese Vorschläge waren, sei es durch ihre schwer durchführbare Bauart, sei es durch die Anordnung und genaue Abgleichung zweier Stromspulen, sei es durch das Vorhandensein einer magnetischen und mechanischen Rückstellkraft, sehr nachteilig. Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, die im wesentlichen darin besteht, daß dei* in an sich bekannter Weise außerhalb und quer zu dem durch die ungleichnamigen Pole eines konstanten Magneten gebildeten Polschlitz ohne bzw. nahezu ohne Rückstellkraft schwingende, in seiner Breite die Polschuhschlitzweite nur um einen äußerst geringen Betrag überragende und von einer Stromspule umgebene Anker in an sich bekannter Weise nur an seinem einen Ende pendelartig befestigt ist und die dem Anker gegenüberliegenden Polschuhkanten zwecks Erzielung der günstigsten wirksamen Polschuhschlitzweite abgeschrägt sind.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise und schematisch dargestellt. Außerhalb des durch die Polschuhe ι und 2 eines kon< stallten Magneten gebildeten Polschlitzes ;fet der Anker 3, der von der Stromspulei.^; umgeben ist, pendelartig angeordnet, und' zwar derart, daß er in Richtung der Pfeile, also quer zum Polschlitz, sich frei bewegen kann. Der Anker 3 ist über das Verbindungsstück 5 an einem Schneiden- oder Drehlager 6 befestigt und wird gegebenenfalls durch irgendeine Vorrichtung, in der Abbildung ist beispielsweise ein Gummipolster 7 gezeichnet, gehalten. Um mechanische Schwingungsenergie auf den Anker zu übertragen oder von ihm fortzuführen, ist das Verbindungsstück 8 vorgesehen, welches zweckmäßig durch eine Feder 9 mit defh Anker in Verbindung
ao steht. Diese Feder 9 wird zweckmäßig als eine Blattfeder ausgeführt, die in ihrer Querrichtung nicht schwingen kann bzw. in dieser Richtung eine Eigenfrequenz besitzt, die größer ist als die höchste zu übertragende Frequenz. Auf diese Weise wird die Entstehung etwaiger Querschwingungen unterbunden.
Von ausschlaggebender Bedeutung für die Wirkung der Anordnung ist die Bemessung des Ankers im Verhältnis zur Polschuhschlitzweite. Würde man, wie aus der Theorie bekannt ist und wie Versuche gezeigt haben, den Polschuhabstand genau gleich der Ankerdicke wählen, dann würde der Anker bei der geringsten Bewegung aus der Mittellage kräftig herausgezogen werden. Es wäre also in diesem Falle eine starke elastische Gegenkraft notwendig, die den Anker in die Mittellage zurückführt. Das gleiche ist in erhöhtem Maße der Fall, Λνβηη die Ankerdicke geringer als der Polabstand wird. Wenn dagegen der Anker den Polspalt beträchtlich überragt, dann wird er durch eine magnetische Haltekraft stets in die Ruhelage gezogen. Wählt man dagegen, wie bekannt und in der Abbildung gezeigt, die Ankerbreite derart, daß sie den Polspalt nur um einen äußerst geringen Betrag überragt, dann wird es gemäß ■ίφ? Erfindung möglich, durch Brechen der ^S£j]schuhkanten dasjenige Verhältnis leicht zu ;Hpden, bei welchem die zurücktreibende magnetische Kraft zum Verschwinden gebracht ist und der Anker an den Polen ohne bzw. nahezu ohne Arbeitsleistung vorbeigeführt werden kann. Das Festlegen dieses Verhältnisses der Polschlitzweite zur Ankerbreite ist ohne diese Maßnahme, etwa durch Verwendung kalibrierter Teile, äußerst schwierig. Zur Wahrung der Mittellage ist gegebenenfalls nur noch eine minimale elastische Kraft notwendig. An Stelle eines reinen Drehlagers kann eine schwache Feder in der gleichen Weise wie bei Uhrpendeln Verwendung finden. Die Zugfestigkeit einer solchen Feder ist auf alle Fälle genügend groß und ihre Eigenschwingungszahl kann leicht unter die Hörbarkeitsgrenze gebracht werden, so daß etwaige Resonanzwirkungen nicht auftreten können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektromagnetisches Schwingungssystem, insbesondere für Lautsprecher, bei dem der von der Stromspule umgebene, in seiner Breite die Polschlitzweite nur um einen äußerst geringen Betrag überragende Anker außerhalb tind quer zu dem durch die ungleichnamigen Pole eines konstanten Magneten gebildeten Polschlitz ohne bzw. nahezu ohne Rückstellkraft schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker in an sich bekannter Weise nur an einem Ende pendelartig befestigt ist und die dem Anker gegenüberliegenden Polschuh kanten zwecks Erzielung der günstigsten wirksamen Polschuhschlitzweite abgeschrägt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930649226D 1930-03-04 1930-03-04 Elektromagnetisches Schwingungssystem, insbesondere fuer Lautsprecher Expired DE649226C (de)

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