DE648389C - Maschinengewehrpatronengurt und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Maschinengewehrpatronengurt und Verfahren zur Herstellung desselben

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DE648389C
DE648389C DER95616D DER0095616D DE648389C DE 648389 C DE648389 C DE 648389C DE R95616 D DER95616 D DE R95616D DE R0095616 D DER0095616 D DE R0095616D DE 648389 C DE648389 C DE 648389C
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DE
Germany
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sleeve
belt
machine gun
gun cartridge
belt sleeve
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Expired
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DER95616D
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English (en)
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Ruberg & Renner
Original Assignee
Ruberg & Renner
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • 1Vdaschinengewehrpatronengurt und Verfahren zur Herstellung desselben Die Erfindung betrifft einen Maschinengew@ehrpatronleno°"urt aus Metall, der aus einzelnen parallel nebeneinander angeordneten Hülsen zum Halten ,der Patronen besteht, die auf einer Längsseite offen sind und auf der gegenüberliegenden Seite in einer Vertiefung oder Ausprägung annähernd halbkreisförmig gebogene ivietallkörper aufnehmen, :die mit über die Gurthülse radial vorspringenden Scharnierrollen versehen und gci.enlzig untereinander verbunden sind, so daß ein Gelenkband ehtsteht; dessen einzelne Glieder von der Gurthülse und den Hülsenträgern gebildet -,verden. Zur Bildung dieser Gurte wird ein rostfreier hochwertiger Stahl verwendet.
  • Bislang konnten die beiden Körper, aus denen :ein metallischer Maschinengewehrpatronengurt besteht, nämlich Gurthülse und Hülsenträger, nur so verbunden werden, daß eine lockere Verbindung zustande kam. Die Gurthülse konnte sich auf dem Hülsenkörper sowohl quer zum Gurt wie auch winkeldrehbar bewegen, wodurch die vollständig genaue gleichmäßige Zuführung der Patronen in das Masrhinengeivehr nicht mit völliger Sicherheit gewährleistet werden konnte. Die Ursache, @daß die vorerwähnten unerwünschten Bewegungsmöglichkeiten zustande kommen können, lag darin, @daß die Gurthülsen mit Aussparungen zum Durchstecken der Scharnierrollen und einer an letzteren anschließenden Winkelleiste des Hülsenträgers versehen sind. Da ferner die Scharnierrollen nicht unmittelbar an den Teil des Hülsenträgers anschließen, der in der Gurthülse eingebettet liegt, sondern an einer sgharfwinlzelig abgeknöpften, auf dem Mantel der Gurthülse liegenden Leiste, welch° bei der Zugbeanspruchung des Gurtes wie ein Hebelarm wirkt, liegt die Gefahr außerordentlich nahe, daß die Leisten der Scharnierrollen entweder aufgebogen Moder an der Biegekante gebrochen werden, wobei durch die Biegung schon der Werkstoff an der Biegestelle vorbelastet worden ist. Die Gurte dürfen deswegen in der bisher benutzten Ausführung nur mit einer Zugkraft von :351,-"- belastet werden.
  • Gemäß :der Erfindung wird angestrebt, die Gurthülse und den Hülsenträger so miteinander zu verbinden, daß eine Eigenbewegung der beiden Teile gegeneinander nicht möglich ist und bei Wahl desselben Werkstoffes und in derselben Stärke- die gefahrlose Zugbeanspruchung um ein mehrfaches, und zwar etwa dreifaches, zu erhöhen.
  • Erfindungsgemäß sind in der Gurthülsie nur so schmale rechteckige Schlitze vorgesehen, daß durch dies:-- nur die Lappen durchgesteckt werden können, aus welchen die Scharnierrollen des Hülsenträgers gerollt werden. sollen, und daß letzten- ohne jede Zwischenform, also ohne die sonst benutzte besondere Leiste an den Grundkörper des Hülsenträgers anschließen, wobei zur Bildung des Gurtes so verfahren wird, daß die Gurthülse und der Hülsenträger bereits im flachen Zustande miteinander verbunden werden, wobei an dem Hülsienträger die Lappen
    für die Scharnierrollen winkelrecht aufge-
    bog en und durch die denn Lappenduerschnitt
    ct:@sprc;:hcnde :\ussparung 'n der Gurthülse
    'e> e,'lct @e-e_-dea und nun erst das Rundbicen'
    @lcr Gurthülse und des Hülsenträgers gt;
    n:c:ii,am erfolgt und spät--r erst die Schar
    n:crroilen gebildet werden. Bei dieser An
    ordnung ragen nur die Scharnierrollen über
    die L"nitläche der Gurthülse hervor und die
    zulässige Zugbeanspruchung kann nach den
    Werten bestimmt werden, die sich aus der
    Zerreißfestigkeit des Querschnittes der Schar-
    nicrlappen cr@l#cn. Zusätzliche Biegungs-
    büanspruchungen können nicht auftreten.
    Durch das gerncitisain° Biegen von Gurthülsc
    und tliilsentr:iger und die schließende Ein-
    fassung der die Scharnierrollen tragcndeit
    Lappcii des Hülsenträgers in den Aus-
    sparungen der Gurthülse kommt eine Ver-
    bindung zustande, welche die Möglichkeit
    einer @igenbe;veung der Gurtteile aufein-
    andcr verhindert. Da ferner die beiden
    Körper vermöge des gemeinsamen Ru.nd-
    biegens mit Spannung sich auf der gesamten
    i"Intläche berühren, ist die Gefahr des Offen-
    bicgens der Gurthül=e oder des Hülscnträ gers
    bei größerer" Zugbeanspruchung gleichfalls
    beseitigt.
    Auf der Zeichnung ist der Erfindungs.-
    gegenstartd beispielsweise dargestellt.
    Abb. i zeigt einen Teil eines Patronen-
    g LlI"tCS, '
    Abb.2 eine Draufsicht.
    Die Abb. ; bis 12 zeigen Finzelhehen der
    Forinsebung mid des Herstellungsverfahrens.
    Der Patronengurt besteht aus einzeln"cn,
    mittels Scharniere a gelenkig untereinander
    verbundenen hülsenförmigen Gliedern b,
    welche die Patronenhülsen c fedei"iid elastisch
    umgreifen und mittels an besonderen
    Zungen cl angeordneten Zapfen, Warzen e
    o. d-1. in eine Ringnute i der Patronen ein-
    greifen und letztere an einer axialen Ver-
    schiebung innerhalb der Hülse b hindern.
    Die Scharnierrollen a sind nicht an den Gurt-
    hülsen b, sondern an besondere Blechkörper
    allgeschlossen, welche als Hülsenträger be-
    zeichnet sind. Die Gurthülsen sind auf einer
    Längsseite offen, damit eine radiale Fede-
    ruri- der Hülsen zustande ko=mmt. Gegen-
    über dem Schlitz ist, ivie insbesondere aus
    Abb. ; und 4 ersichtlich ist, die die Gurt'-
    hülse in Abwicklung zei7en. eine rechteckige
    Vertiefung g vorgesehen, welch:- zur bün-
    digen Aufnahme und Einb ettunj des Grund-
    körpers lt des Hülsentr:igers dient, der in
    Abb. 5 glcic-lifalls in ab,-_ewickeltem Zustande
    dargestellt ist. In der Gurthülse b sind irre
    Anschluß an zwei gegenüberliegende, parallel
    zur Mittellinie des Körpers b verlaufende
    Seitenkanten der Vertiefung g Aussparungen!
    ','und k vorgesehen. Der Hülsenträger ist mit
    @aiflichen Zungen nt und n versehen. In
    tlli. 5 ist mit strichpunktierten Linien die
    'se,streckte Lag der Zungen dargestellt. Aus
    Abb. 6. --die eine Draufsicht nach Abb. 5 dar-
    stellt, ist ersichtlich, daß die Zungen n recht-
    winklig zu dem Grundkörper h aufgebogen
    worden sind. Die Zungen nt und n liegen
    deckungsgleich zu den Schlitzen i und k.
    Abb. 7, von welcher Abb. S einen Querschnitt
    nach der Linie B-B' bildet, zeigt die Ver-
    bindung des Hülsenträgers mit der Gurthülse.
    Sie erfolgt in der Weise, daß die Zungenm-
    und rt durch die Schlitze i und k gesteckt und
    der Grundkörper h in der Vertiefung g des
    Gurthülsenkörpers versenkt wird. Die beiden
    Körper werden, wie Abb. 9 und i o zeigen,
    halbrund gerollt. Daraufhin werden die bei-
    den Körper weiterhin rund zu=-a-nmengebogen,
    bis auf einen Schlitz p. Die Lappen m und n
    werden hierauf zu Scharnierrollen u gebogen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCIIE. t. Maschinengewehrpatronengurt, bei welchem die zum Halten der Patronen dienenden Gurthülsen von annähernd halb- kreisförmig gebogenen, in einer Ausprä- gung des Hüls,etikörpers bündig eirege" betteten Blechkörpern getragen werden, deren radial angebogene Scharnierrollen durch Aussparungen in der Gurthülse nach außen treten, dadurch gekennzeich- net, daß die Scharniere (a) ahne Zwi- schenform direkt aus den die Gurthülse ohne Spiel durchsetzenden Lappen (m, n) des kreisförmig gebogenen Hülsenträgers gerollt sind und ohne Übergang auf den Mantel der Gurthülse (b) liegen. 2. Maschinengewehrpatronengurt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gurtliülse vorgesehene Ausspa- rungen (i, k) dein Querschnitt der Lappen (m und tt) des Hülsenträgers entsprechen, also die .Lappen dicht umschließen. " 3. Verfahren zur Herstellung eines Ma- schinengewehrpatronengurtes nach den An- sprüchen i und 2, dadurch gekennzeich- net, daß vor dem Rundbiegen die Gurt- hülse und der Hülsenträger flach auf- einandergelegt und dessen Lappen (m und n) durch die Aussparungen (i und k) der Gurthülse gesteckt werden und beide Körper daraufhin gemeinsam rund- gebogen werden, worauf dann erst das Rollen des Scharnieres (a) stattfindet.
DER95616D 1936-02-26 1936-02-27 Maschinengewehrpatronengurt und Verfahren zur Herstellung desselben Expired DE648389C (de)

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