DE648352C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizflaechen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer HeizflaechenInfo
- Publication number
- DE648352C DE648352C DEN35694D DEN0035694D DE648352C DE 648352 C DE648352 C DE 648352C DE N35694 D DEN35694 D DE N35694D DE N0035694 D DEN0035694 D DE N0035694D DE 648352 C DE648352 C DE 648352C
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- DE
- Germany
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- resistance wire
- electrical heating
- heating surfaces
- synthetic resin
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/20—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater
- H05B3/22—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater non-flexible
- H05B3/28—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater non-flexible heating conductor embedded in insulating material
- H05B3/286—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater non-flexible heating conductor embedded in insulating material the insulating material being an organic material, e.g. plastic
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
- Reinforced Plastic Materials (AREA)
Description
1 "9 V -il
Ί3ΐίΓ. Iz&dL Ei
2 2 AUGL1937
2 2 AUGL1937
AUSGEGEBEN AM
29.JULI1937
29.JULI1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 648352 KLASSE 21h GRUPPE 2 01
N 35694 VIIIcj2ih
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 8. Juli 1937
Philips Patentverwaltung G. m. b. H. in Berlin*)
Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizflächen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1933 ab
Die Priorität der Anmeldung in den Niederlanden vom 26. Oktober 1932 ist in Anspruch genommen.
Zur Erzielung· von gleichmäßiger Wärme
ausstrahlenden Flächen sind verschiedene-Verfahren
vorgeschlagen worden, bei denen ein elektrischer Widerstandsdraht mit einem
Isolierstoff umgehen wird.
Man hat u.a. vorgeschlagen, einen elektrischen Widerstandsdraht in einen tonartigen
plastischen Isolierstoff zu verlegen unter Verwendung eines den Widerstandsdraht tragenden
Hüfskörpers, der, nachdem der elektrische
Widerstandsdraht dieses Hüfskörpers in die plastische Masse eingedrückt worden ist, wieder entfernt werden muß.
Wesentlich ist, daß der Widerstandsdraht von der Luft abgeschlossen und auf diese
Weise vor Oxydation geschützt ist, und weiter, daß die Teile des Widerstandsdrahtes an
ihrem Platze bleiben, auch wenn die wärmestrahlende Oberfläche fortwährend Erschütterungen
und Stößen ausgesetzt ist, wie es z. B. bei Zügen, Schiffen, Automobilen und im allgemeinen bei Verkehrsmitteln der FaE sein
kann.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung
der bekannten Verfahren und besteht darin, daß eine isolierende Platte mit einem elektrischen
Widerstand belegt und hierauf eine härtbares Kunstharz enthaltende, den Widerstandsdraht
ganz bedeckende Schicht unter Einwirkung von Wärme aufgepreßt wird. Für diesen Zweck haben sich Phenolformaldehydkondensationsprodukte
sehr gut bewährt.
Gemäß einer Ausführungsform, der Erfindung kann die Kunstharzschicht in Form
einer aus Fasermaterial, z. B. Papier, bestehenden Schicht aufgebracht werden, die
mit einer Kunstharzlösung getränkt ist und wobei die Schicht mit einer dekorativen Verzierung
versehen sein kann.
Die Erfindung ist besonders bei wärmestrahlenden
Wandplatten von Bedeutung, da durch, die Anwendung von Kunstharzen ermöglicht
wird, gleichzeitig technischen und dekorativen Anforderungen zu entsprechen.
Die isolierende Grundplatte kann gekrümmt und ferner mit Unebenheiten versehen sein,
so daß gemäß der Erfindung heizendes Geschirr, wie Heizteller, hergestellt werden
können.
Gegenstände gemäß der Erfindung genügen den bereits · erwähnten Bedingungen, und
außerdem ist es möglich, das Widerstandsmaterial nahe an der Oberfläche der ausgepreßten
Kunstharzschicht anzubringen, wodurch die Nutzwirkung günstig beeinflußt wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Roelof Houwink in Eindhoven, Holland.
(548352
Als isolierende Grundschicht eignet sich besonders eine mit einer Lösung von Kunstharz,
z. B. eine Lösung eines Phenolformaldehydbondensationspnoduktesj
getränkte Papplatte; aber auch andere Stoffe, z. B. eine Asbestzementplatte, können benutzt werden.
In. der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Pappbogen i, der mit
ίο elektrischem Widerstandsdraht 2 belegt ist,
der mit Hilfe von in die Pappe eingeschnittenen kleinen Schlitzen mit Zungen befestigt
sein kann, wobei es auch möglich ist, den Draht in Kanälen anzuordnen, die zu diesem
Zweck vorher in der Pappe, z. B. durch Pressen, angebracht sind. Nachdem die Pappschicht
mit einer Kunstharzlösiing getränkt und dann getrocknet worden ist, wird eine
dünne Preßstoffschicht 3 (Fig. 2) derart angebracht und aufgepreßt, daß der Draht 2 vollständig
abgedeckt wird." Es ist auch möglich, die Pappsclucht auf zwei Seiten mit Widerstandsdraht
und einer dünnen Deckschicht auszustatten. Es ist ersichtlich, daß der elektrische
Widerstandsdraht vollkommen an seinem Platze befestigt ist, sehr nahe an
der Oberfläche liegt und dennoch völlig geschützt ist. Die Pappschi'cht kann auch die
Form einer gekrümmten Ebene haben. Bei Verwendung einer nicht mit dem Kunststoff
getränkten, z.B. aus Asbestzement bestehenden Unterlage, kann es in Hinsicht auf die
Porosität dieser Unterschicht vorteilhaft sein, auf diese Unterlage zunächst eine dünne
Kunststoffschicht oder eine mit einem Kunststoff getränkte Faserstoffschicht (z. B. Papier)
aufzupressen und erst dann das Belegen mit elektrischem Widerstandsmaterial erfolgen zu
lassen, woraufhin gemäß der Erfindung schließlich die dünne Kunstharz enthaltende
Deckschicht aufgepreßt wird.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizflächen, dadurch gekennzeichnet,
daß eine isolierende Platte mit einem elektrischen Widerstandsdraht belegt und hierauf eine härtbares Kunstharz enthaltende,
den Widerstandsdraht ganz bedeckende Schicht unter Einwirkung von Wärme aufgepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abdeckschicht
ein härtbares Phenolformaldehydkondensationsprodukt verwendet wird.
3. Verfahren'nach Anspruch i,- dadurch
gekennzeichnet, daß die isolierende Unterlage aus einer mit einer Kunststofflösung
getränkten Schicht besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL648352X | 1932-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648352C true DE648352C (de) | 1937-07-29 |
Family
ID=19791983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN35694D Expired DE648352C (de) | 1932-10-26 | 1933-09-07 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648352C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969195C (de) * | 1944-04-13 | 1958-05-08 | Aeg | Biegsamer elektrischer Flaechenheizkoerper |
| DE3530690A1 (de) * | 1985-08-28 | 1987-03-05 | Aschwege Gerd Von | Heizplatte |
-
1933
- 1933-09-07 DE DEN35694D patent/DE648352C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969195C (de) * | 1944-04-13 | 1958-05-08 | Aeg | Biegsamer elektrischer Flaechenheizkoerper |
| DE3530690A1 (de) * | 1985-08-28 | 1987-03-05 | Aschwege Gerd Von | Heizplatte |
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