DE648331C - Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer fuer Papierschnellbohrmaschinen - Google Patents
Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer fuer PapierschnellbohrmaschinenInfo
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- DE648331C DE648331C DEK139324D DEK0139324D DE648331C DE 648331 C DE648331 C DE 648331C DE K139324 D DEK139324 D DE K139324D DE K0139324 D DEK0139324 D DE K0139324D DE 648331 C DE648331 C DE 648331C
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- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 8
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/16—Perforating by tool or tools of the drill type
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Description
- Bohrvorrichtung mit umlaufendem- Bohrer für Papierschnellhohrmaschinen Die Erfindung hat eine BohrvonÜchtung mit umlaufendem Bohner für P,aplerschnellbohrmaschinen zum Gegenstand, bei welcher in der Bohrspindel ein die Bohrspäne nach öben leitender Kanal vorgAehen ist, der sich nach der Abführungsstelle der Späne zu erweitert.
- Es sind bereits Werkzeuge zum Lochen von Papier durch Ausstanzen bekanntgeworden. Diese Werkzeuge sind an ihrem schneidenden Ende zusammengezogen. Dier Durchmesser der Bohrung im Werkzeug übersteigt lohne besonderen Übergang ganz erheblich den Durchmesser der ausgestanzten Papierscheiben. Vor der Auswurfsvelle ist eine konische, sich an den Werkzeugkanal anschließende Verbreiterung vorgesehen, welche einen den Durchmesser der . ausgestanzten Papierscheibe außerordentlich stark übersteigenden Durchmesser aufweist. Zum Ausstanzen von Lochungen in Papierstapieln mag genanntes Werkzeug nicht ganz ungeeignet sein. Für Schnellbohrmaschinen mit umlaufendem Schneidwerkzeug ist Jedoch das Werkzeug ungeeignet. Beim Bohren von Löchern bzw. beim Ausschneiden von Löchern mit mit hoher Drehzahl umlaufenden Schneidwerkzeugen treten bekanntlich Zentrifugalkräfte auf, welche nicht ganz mittig liegende Teile sofort durcheinanderwirbieln. Beim Schneid- und Ausstanzvorgang von Papier treten die Sparscheiben infolge der Eigenart des Werkstoffes in den seltensten. Fällen in genau mittiger ebener Lage in den Werkzeugkanal ein, so daß keine sich selbst überlaßbare, stehende Scheibensäule entstehen kann und bei Anwendung des vorbeschriebenen Werkzeuges ein Dürchwirbeln der ausgeschnittenen Scheiben entsteht, die eine Erhöhung des auszuübenden Schneiddruckes und schließlich .eine Verstopfung des Abführungskanals bedingen.
- Bei Vorrichtungen zur Papierbohrung mit umlaufendem Bohrer ist es bekannt, den Bohrer zum Ableiten der Späne hohl auszubilden. Hier ist entweder die Bohrung im Bohrer vollkommen zylindrisch ausgebildet oder die Bohrung geht unter Bildung eines, Absatzes sprungweise in eine Bohrung größeren Durchmessers über, wobei eine zweite sprungweise Vergrößerung der Bohrung vor der Auswurfstelle unter Bildung eines Absatzes vorhanden ist. Diese Bohner weisen den Nachteil .auf, daß die Spänte nicht als ebene Gebilde, sondern in gewölbtem. Zustand in den Kanal des Bohrers gelangen und hierdurch eine Eigenspannung besitzen, die dem Hochschieben der B,ohrerspänesäule einen nicht unerheblichen Widerstand entgegensetzt. Bei durchlaufender zylindrischer Bohrung hält die Eigenspannung der Späne bis zum Eintritt in die Auswurföffnung auch in letzterer noch an. Die Folge hiervon ist, daß das Bohren verhältnismäßig schwierig ist rund mit einem Verstopfen des Spänekanals infolge mangelnder Freigabe an der Auswurföffnung zu rechnen ist. Falls der Bohrkanal plötzlich um ein erhebliches Maß unter Bildung eines
die Entspannung des einzelnen Bohrspans' nicht allseitig gleichmäßig und gleichzeitig. Die Folge hiervon ist, daß die Späne ihre waagerechte Lage verlieren und mehr oder weniger schräg aufeinander zu liegen kommen, wodurch letzten Endes auch durch die Wirkung der Zentrifugalkraft beim weiteren Ansteigen des Spänestapels Verstopfungen des Kanals eintreten.Absatzes erweitert ist, entspannen sich die Bohrspäne beim Eintritt in den größeren Teil des Bohrkanals. Infolge d°r Dünnheit der einzelnen Papierblätter und der nicht vt, meidbaren feinen Schwankungen der Stär eines Papierblattes erfolgt der Austritt 1i - Bohr-,verkzeuge mit in die Bohrung des Werkzeuges eingesetzter Förderspirale sowie Bohrköpfe für die Metallbearbeitung mit innerer Aushöhlung zum Stehenl,assen eines Kerns sind für Papierschnellbohrmaschinen nicht geeignet. Ebenso können für Papierschnellbohrmaschinen keine Stanzwerkzeuge Verwendung finden, bei denen der Abführungskanal des Stanzwerkzeuges sich von unten nach oben konisch verjüngt.
- Nach der Erfindung weist die Kanalbohrung des Bohrers unmittelbar hinter der Bohrerschneide einen leicht konisch gestalteten Teil auf, der in eine Bohrung mit den Durchmesser der ausgeschnittenen Papierscheiben etwas übersteigendem Durchmesser übergeht. Hierdurch ist erreicht, daß die ausgeschnittenen Papierscheiben zunächst entsprechend ihrer Wölbung beim Niederdrücken des Bohrers in den Abfübrungskanal einlaufen und dann allmählich, in die ebene Lage übergehend, ihre Spannung verlieren, ohne daß der entstehenden Scheibensäule die Möglichkeit gegeben ist, auseinanderzufallen. Die einzelnen Papierscheiben können daher nicht durcheinanderwirbeln Leid hierdurch erhöhten 'Kraftaufwand beim Niederdrücken des Bohrers und schließlich Verstopfungen des Abführungskanals bedingen.
- Die Bohrung mit den Durchmesser der ausgeschnittenen Papierscheiben etwas übersteigendem Durchmesser geht erfindungsgemäß unmittelbar in eine an sich bekannte Kammer mit zum Ableitungskanal abfallender Bodenfläche über. Hierdurch ist Beine sichere Spanableitung gewährleistet, die beim übergang der Bohrung in Kammern mit waagerecht verlaufender Bodenfläche nicht unbedingt gogehen ist.
scheiben etwas übersteigt. Letztgenannte Bohrung hat den gleichen Durchmesser wie der Kanal e in der Bohrspindel c. Am Ende des Kanals e sind in der Bohrspindel c zwei größere Auswurflöcher f angeordnet. In Höhe dieser Auswurflöcher ist ein Bohrspänefanggehäuse g mit einem Kugellager lt angebracht. In dem Kugellager dreht sich die Bohrspindel c. Der Boden des Fanggehäuses g besitzt eine zum Ableitungskanal i abfallende Fläche. An dem Fanggehäuse g ist in Hqhe des Kugellagers h auf beiden Seiten ein Führungsrohr k vorgesehen. In den Führungsrohren k gleiten die Stäbe 1, welche am unteren Ende durch die Druckplatte m verbunden sind. Der durch die Druckplatte auszuübende Druck erfolgt durch die Spiralfedern ut, wenn der Bohrer abgesenkt wird. Am oberen Ende der Stäbe f ist ein Stellring o angebracht, der dein Einstellen der Federspannung dient.Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus- führungsbeispiel der Erfindung. Der Hohlbohrer a ist mitt°ls der Spann- - rutter d durch die Spannzange b in der Bohr- idel c festgezogen. L nmittelbar hinter der ,k Arerschneide weist die Kanalbohrung einen leicht konisch gestalteten Teil auf, welcher in eine Bohrung übergeht, deren Durchmesser den Durchmesser der ausgeschnittenen Papier- - Die neue Vorrichtung kann sowohl bei Einspindelmaschinen als auch bei Mehrspindelmaschinen Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer für Papierschnellbohrmaschinen mit einem die Bohrspäne nach ,oben leitenden Kanal in der Bohrspindel, welcher sich nach der Abführungsstelle der Späne zu erweitert, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalbohrung unmittelbar hinter der Bohrerschneide einen leicht konisch gestalteten, in eine Bohrung mit den Durchmesser der ausgeschnittenen Papierscheiben etwas übersteigendem Durchmesser übergehenden Teil aufweist. z. Bohrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung mit den Durchmesser der ausgeschnittenen Papierscheiben etwas übersteigendem Durchmesser unmittelbar in eine an sich bekannte Kammer mit zum Ableitungskanal abfallender Bodenfläche übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139324D DE648331C (de) | 1935-09-20 | 1935-09-20 | Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer fuer Papierschnellbohrmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139324D DE648331C (de) | 1935-09-20 | 1935-09-20 | Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer fuer Papierschnellbohrmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648331C true DE648331C (de) | 1937-07-28 |
Family
ID=7249369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK139324D Expired DE648331C (de) | 1935-09-20 | 1935-09-20 | Bohrvorrichtung mit umlaufendem Bohrer fuer Papierschnellbohrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648331C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962373C (de) * | 1941-12-19 | 1957-04-18 | Celotex Corp | Verfahren zum Herstellen von Loechern in einer Schallschluckplatte aus langen, zaehen Fasern |
| DE3037255A1 (de) * | 1980-10-02 | 1982-04-29 | Klaus 4803 Steinhagen Kalwar | Vorrichtung zum lochen von materialbahnen |
| DE3613511A1 (de) * | 1986-04-22 | 1987-10-29 | Ver Buchbindereinmaschfab | Verfahren und vorrichtung zum beschneiden von bogenstapeln |
-
1935
- 1935-09-20 DE DEK139324D patent/DE648331C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962373C (de) * | 1941-12-19 | 1957-04-18 | Celotex Corp | Verfahren zum Herstellen von Loechern in einer Schallschluckplatte aus langen, zaehen Fasern |
| DE3037255A1 (de) * | 1980-10-02 | 1982-04-29 | Klaus 4803 Steinhagen Kalwar | Vorrichtung zum lochen von materialbahnen |
| DE3613511A1 (de) * | 1986-04-22 | 1987-10-29 | Ver Buchbindereinmaschfab | Verfahren und vorrichtung zum beschneiden von bogenstapeln |
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