DE647837C - Beizkorb fuer das Beizen von Blechen - Google Patents

Beizkorb fuer das Beizen von Blechen

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DE647837C
DE647837C DEA78128D DEA0078128D DE647837C DE 647837 C DE647837 C DE 647837C DE A78128 D DEA78128 D DE A78128D DE A0078128 D DEA0078128 D DE A0078128D DE 647837 C DE647837 C DE 647837C
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DE
Germany
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pickling
sheets
basket
sheet metal
spacers
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Expired
Application number
DEA78128D
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ARDELTWERKE GmbH
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ARDELTWERKE GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

  • Beizkorb für das Beizen von Blechen Bleche, welche eine völlig metallisch reine Oberfläche erhalten sollen, werden in Beizanlagen einer Säurebehandlung unterworfen; dabei wird eine größere Anzahl von Blechen in einem sog. Beizkorb gestapelt und zusammen mit dem Beizkorb in die Beizflüssigkeit eingetaucht. Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung für einen derartigen Beizkorb. Es ist bekannt, die Bleche senkrecht in den Beizkorb hineinzustellen und am unteren Ende des Beizkorbes Zahnleisten so vorzusehen, daß die einzelnen Bleche in den Zahnlücken lagern -und durchdie Zähne voneinander in einem bestimmten Abstand gehalten werden. Um den Abstand auch an den Oberkanten der Bleche zu wahren, wurden bisher Klammern benutzt, welche auf die einzelnen Bleche aufgesetzt wurden und durch die eine Berührung der Bleche verhindert wurde. Das Einsetzen der Klammern ist eine erhebliche zeitraubende Arbeit; die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Verwendung der Klammern zu vermeiden und eine schnelle und sichere Stapelung der Bleche zu erreichen. Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der Beizkorb außer den bekannten mit Zähnen versehenen Unterteilen mit in senkrechter Richtung verschiebbaren Oberteilen ausgerüstet wird, an welchen Abstandsstücke zum Auseinanderhalten der Bleche so angeordnet sind, daß jedes einzelne Abstandsstück für sich zwischen die Bleche eingeschoben werden kann. Die Zahl der einzelnen Abstandsstücke an den Oberteilen entspricht dabei der Zähnezahl an den Unterteilen.
  • Zur näheren Erläuterung der Einzelheiten und der Vorteile der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung eine Ausführungsform des Beizkorbes als Beispiel dargestellt. Abb. t zeigt eine Seitenansicht des Bieizkorbes senkrecht zu den Flächen der Bleche, Abb. 2 eine Seitenansicht in der Richtung der Blechkanten und Abb.3 eine Aufsicht auf die Unterteile des Beizkorbes.
  • Wie aus Abb. c ersichtlich ist, besteht der Beizkorb aus einem Querträger a, welcher eine Anzahl von Hängebalken b trägt, an denen die Unterteile c befestigt sind, welche als Zahnleisten ausgebildet sind und- die zu behandelnden Bleche tragen. Die unteren Enden der Hängebalken b können durch eine Querverbindung d versteift sein. Diese an sich übliche bekannte Bauart wird nun erfindungsgemäß ergänzt durch die Anbringung der Oberteile e, welche an den Hängebalken b in senkrechter Richtung verschiebbar angeordnet sind. An jedem Oberteile sind einzelne Abstandsstücke f angebracht, welche alle um eine gemeinsame Achse g einzeln beweglich sind.
  • Das Einlegen der Bleche k in den Btizkorb geschieht in der Weise, daß die einzelnen Bleche in die Zahnlücken der Unterteile c eingesetzt werden und zunächst an die Aufhängebalken bzw. aneinander angelegt werden. Dann werden die Oberteile e bis. in die Nähe der Blechoberkanten heruntergeschoben; sämtliche Abstandsstücke f sind dabei aus der gezeichneten Lage um etwas mehr als r8o° nach oben herumgeklappt. Dann wird zunächst das äußerste Blech senkrecht aufgerichtet und durch das Herunterklappen von zwei Abstandsstücken f in seiner Lage gesichert. Jedes weitere Blech wird nach dem Einbringen in die senkrechte Lage durch das Herunterklappen eines weiteren Abstandsstückes an jedem Oberteil in seiner Lage gesichert. Diese Arbeit ist sehr schnell ausführbar; nach dem Herunterklappen aller Abstandsstücke bildet das Oberteile eine dem Unterteil c genau entsprechende Zahnstange, und zwischen beiden Zahnstangen werden die Bleche in einer besonders sicheren Art in völlig senkrechter Stellung so gehalten, daß eine Berührung der Bleche während des Beinvorganges vollkommen ausgeschlossen ist. Die Zahl dei- Unterteile richtet sich nach der Länge der beizenden Bleche, bei kurzen Blechen genügen zwei Unterteile, bei längeren Blechen sind entsprechend mehr Unterteile vorzusehen. Die Zahl der Oberteile braucht mit der Zahl der Unterteile nicht übereinzustimmen; in den meisten Fällen genügen zwei verschiebbare Oberteile e .an den Enden der Bleche, tun die: richtige Lage zu sichern; bei sehr langen oder sehr feinen Blechen kann selbstverständlich auch die Zahl der Oberteile beliebig vermehrt werden.
  • Zin besonderer Vorteil der beschriebenen Bauart liegt darin, daß die Teile des Beizkorbes, soweit sie mit der Beizflüssigkeit in Berührung kommen, ohne weiteres aus säurefestem Werkstoff, wie Preßglas, Steinzeug usw., hergestellt werden können; die Anwendung sog. säurebeständiger Werkstoffe, wie Kupfer, Phosphorbronze usw., ist also nicht erforderlich, was eine Ersparnis an ausländischen Rohstoffen bedeutet. Für die Herstellung der Hängebalken b empfiehlt sich die Verwendung von Holz, welches ebenfalls eine ausreichende Säurefestigkeit aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Beizkorb für das Beizen von Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der Bleche außer den bekannten mit Zähnen versehenen Unterteilen in senkrechter Richtung verschiebbare Oberteile mit zwischen die Bleche eingreifenden Abstandsstücken angeordnet sind. z. Beinkorb nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne der an den Oberteilen angebrachten Abstandsstücke für sich beweglich und zwischen die Bleche einschiebbar ist.
DEA78128D 1936-01-05 1936-01-05 Beizkorb fuer das Beizen von Blechen Expired DE647837C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008080B (de) * 1953-02-13 1957-05-09 Siegener Akt Ges Fuer Eisenkon Vorrichtung zum Beizen von Blechen und Platten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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