DE647705C - Verfahren zur Rueckgewinnung von Loesungsmitteln aus der Abluft von Spritzlackiereinrichtungen - Google Patents

Verfahren zur Rueckgewinnung von Loesungsmitteln aus der Abluft von Spritzlackiereinrichtungen

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DE647705C
DE647705C DEC51285D DEC0051285D DE647705C DE 647705 C DE647705 C DE 647705C DE C51285 D DEC51285 D DE C51285D DE C0051285 D DEC0051285 D DE C0051285D DE 647705 C DE647705 C DE 647705C
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    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
    • B01D53/04Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with stationary adsorbents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Verfahren zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus der Abluft von SpritzlaWiereinrichtungen Die Rückgewinnung der Lösungsmittel aus der Abluft von Spritzlackiereinrichtungen mit Hilfe von festen Adsorptionssboffen, z. 3. aktiver Kohle, macht es notwendig, daß vor Eintritt der Abluft in die Adsorptionsvorrichtung in ihr enthaltene Schwebestoffe, wie z. B. Farbstoffe in Tropfen- oder Nebelform, nach Möglichkeit vollständig entfernt werden.
  • Eine für die Zwecke einer Wiedergewinnungsanlage genügende Entfernung dieser Stoffe mit bekannten Filtermitteln, wie Ringkörpern, Metallspänen, Holzwolle o. dgl., ist nicht erreichbar. Diese Filterstoffe reichen allenfalls aus, wenn man mit der Abscheidung gröberer Bestandteile unter Hinnahme schlechterer Ergebnisse in der Rückglewinnungsanlage zufrieden ist. Mit feineren Filterstoffen, wie Cel]ulose oder Watte, kann man nvar eine bessere Reinigungswirkung erzielen. Man muß sie zu diesem Zweck jedoch sehr dicht packen, woraus sich der Nachteil ergibt, daß man sie mit Rücksicht auf den infolge der dichten Packung sehr hohen Filterwiderstand nur in dünner Schicht anwenden kann, die sehr schnell erschöpft ist. Infolgedessen müssen diese Filter oft ausgewechselt werden.
  • Die Erfindung besteht nun darin, die Abluft von Spritzlackiereinrichtungen vor Eintritt in die Adsorptionsanlage einer Behandlung mit Torfwolle zu unterwerfen. Es wurde gefunden, daß Torfwolle im Gegensatz zu anderen Filtermaterialien eine Feinreinigung auch ermöglicht, ohne daß eine dichte Pakkung erforderlich ist. Es besteht darum auch die Möglichkeit, die Torfwolle in höheren Schichten anzuwenden, ohne daß dies an zu hohen Filtenviderständen scheitert. Die weitere Folge ist, daß Torfwollefilter unter den gleichen Verhältnissen ihre Reinigungswirkung wesentlich länger behalten als die bisher üblichen, aus anderen Filtermaterialien bestehenden Filter. Dies erklärt sich daraus, daß Spritzlackierabluft neben fein verteilten suspendierten Teilchen auch meist leine beträchtliche Menge gröberer Teile enthält, die die Filter an der Lufteintrittsstelle bis zu einer bestimmten Tiefe nerhältnismäßig schnell verschmutzen, was zur Folge hat, daß den bekannten Filtern von geringer Schichthöhe nach Durchsatz einer gewissen Luftmenge nur noch eine geringe Reserve für die Reinigung weiterer Luftmengen bleibt.
  • Auch bei einem Torfwollefilter gemäß der Erfindung tritt nach Durchsatz der gleichen Menge Luft eine Verschmutzung des Filters an der Eintrittsstelle bis zu einer gewissen, den bekannten Filtern entsprechenden Tiefe ein. Der verschmutzte Teil ist aber, da das Filter ohne Erhöhung des Luftwiderstandes um ein Mehrfaches höher gepackt werden kann, im Verhältnis zur verbleibenden Reserve nEur gering.
  • In der Zeichnung ist die Verbindung einer Spritzvorrichtung mit einer Adsorptionsvorrichtung, zwischen die ein Torfwollefilter gemäß der Erfindung geschaltet ist, beispielsweise wiedergegeben. In, der Zeichnung stellt I die Spritzvorrichtung dar, aus der die Abluft durch ein Ventil 2 abgesaugt und zur Adsorptionsanlage 3 geführt wird, welche beispielsweise mit aktiver Kohle beschickt ist.
  • 4 ist ein Grobfilter, dessen Filterschicht aus Holzwolle, Metallspänen 0. dgl. besteht und das zur Zurückhaltung grober Schwebestoffe dient. Das Torfwollefilter ist mit 5 bezeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus der Abluft von Spritzlackiereinrichtungen mit Hilfe fester Adsorptionsstoffe, insbesondere aktiver Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluft vor Eintritt in die Adsorptionsvorrichtung durch ein Filter aus Torfwolle hindurchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Torfwollefilter ein weiteres mit Prallplatten, Füllkörpern, Spänen 0. dgl. beschicktes Filter vorgeschaltet wird.
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