DE64662C - Schiefe Ebene zum Befördern von Personen - Google Patents

Schiefe Ebene zum Befördern von Personen

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Publication number
DE64662C
DE64662C DENDAT64662D DE64662DA DE64662C DE 64662 C DE64662 C DE 64662C DE NDAT64662 D DENDAT64662 D DE NDAT64662D DE 64662D A DE64662D A DE 64662DA DE 64662 C DE64662 C DE 64662C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor track
railing
inclined plane
people
transporting people
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64662D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. W. RENO in New-York, Strafse 27 Nr. 110, V. St. A
Publication of DE64662C publication Critical patent/DE64662C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B21/00Kinds or types of escalators or moving walkways
    • B66B21/10Moving walkways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B23/00Component parts of escalators or moving walkways
    • B66B23/02Driving gear
    • B66B23/04Driving gear for handrails

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht 'sich auf eine schiefe Ebene, welche die Verbindung zwischen den einzelnen Stockwerken eines Gebäudes u. s. w. herstellt und dadurch die Beförderung einer grofsen Anzahl von Personen in der einen oder der anderen Richtung ermöglicht. Zu diesem Zweck werden mittels einer geneigten endlosen Förderbahn die auf derselben stehenden Personen aufwärts oder abwärts befördert, wobei seitliche Geländer, die entweder feststehen oder sich in gleicher Richtung mit der Förderbahn bewegen, zum Festhalten und Stützen dienen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung dargestellt.
Fig. ι zeigt den unteren Theil der Förderbahn und des beweglichen Geländers in seitlicher Ansicht, Fig. 2 das obere Ende der Förderbahn, Fig. 3 veranschaulicht die allgemeine Einrichtung der schiefen Ebene. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Aufzug und das Geländer.
Die endlose Förderbahn oder Plattform ist aus Gufsstücken 2 zusammengesetzt, die in Verbindung mit geeigneten Uebergangstheilen nach der oberen und unteren Plattform stehen. Die Gufsstücke 2 sind, wie bei 12 gezeigt, gelenkig mit einander verbunden und auf ihrer Oberfläche mit Rillen und Längsnuthen versehen. In diese greifen die leicht gebogenen Zähne 5 der kammartigen, fest mit den einzelnen Plattformen verbundenen Uebergangstheile 14 ein\ Die Förderbahn läuft über zwei Paar Kettenräder 3, in deren Ausschnitte 17 die Gelenktheile 1 2 einfassen. Der Antrieb des Aufzuges erfolgt am besten durch Drehen der oberen Kettenräder 3. Die Plattform der Förderbahn, welche die zu befördernden Personen trägt, läuft hierbei mit Rollen 22 auf geeigneten T-Eisen 4, Fig. 2 und 4. Eine seitliche Verschiebung der Förderbahn wird durch die in die Randnuthen 15 der Kettenräder 3 eingreifenden Führungsrippen 23 der Gufsstücke 2, Fig. 4, verhindert.
Da es das Sicherheitsgefühl der zu befördernden Personen erhöht, wenn sich dieselben mit der Hand an einem Geländer festhalten bezw. stützen können, so sind an den Seiten bewegliche Geländer 10 vorgesehen. In Fig. 4 ist auf der einen Seite ein bewegliches und auf der anderen Seite ein feststehendes Geländer 21 angeordnet. Das bewegliche Geländer ist wiederum aus einzelnen Theilen 10 zusammengesetzt und läuft über entsprechende Zahnräder 6, die, um eine gleichmäfsige Bewegung zwischen Plattform 2 und Geländer 10 zu erzielen, von gleicher Gröfse wie die Räder 3 sind. Der Antrieb des Geländers erfolgt ebenfalls von der Welle 13 aus, auf welche ein drittes Rad 6 aufgekeilt ist, um das das Geländer ι ο führt (Fig. .3).
In Fig. 4 ist im Querschnitt gezeigt, wie das Geländer 10 auf der Unterstützungs- oder Trägerschiene 7 geführt wird. Die unter einander durch Gelenkstücke 9 und mit den einzelnen Geländerstücken 10 verbundenen Platten 8 gleiten in Nuthen der Schiene 7, und Ausschnitte 18 der Platten 8 passen über Zähne oder Zapfen 19 der Räder 6. Es empfiehlt sich, die Geländerstücke 10 aus hartem Holz herzustellen und abwechselnd hell und dunkel zu färben, um die zu befördernden
auf das Geländer aufmerksam zu
Personen
machen.
An Stelle
auf der Oberfläche der
sprechende Zapfenreihen
bringen, welche in die
der Längsnuthen
kann man auch Gufsstücke 2 ent- oder Rippen anZwischenräume der
Zinken 5 der Uebergangstheile einpassen. Das Gewicht der Förderbahn ist möglichst auszugleichen, so dafs die Reibung auf das geringste Mafs beschränkt wird, ferner sind die Gleitflächen und die Nuthen oder Einschnitte in den Rädern 3 und 6 gegen Staub und Schmutz zu schützen. Die oberen und unteren Enden der beweglichen Geländer sind durch geeignete Schutzgehäuse 20 abzudecken.
Die auf die in mehr oder weniger schräger Richtung laufende endlose Förderbahn tretende Person wird ohne weitere Anstrengung ihrerseits von der Förderbahn schräg auf oder abwärts getragen, wobei jeglicher Unglücksfall ausgeschlossen ist. Die Förderbahn bewegt sich mit der Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fufsgängers, so dafs also mit einer nur mannsbreiten Förderplatte in einer Stunde ungefähr 6000 Personen hinter einander befördert werden können. Die auf die Plattform der Förderbahn tretende Person erfährt keine Aenderung in ihrer Bewegungsschnelligkeit und wird ohne jede Gefahr und ohne irgend welche Eigenbewegung auf die kammartigen Uebergänge abgesetzt, gleichsam auf dieselben aufgeschoben.
Um das Umwechseln der Bewegungsrichtung des Aufzuges zu umgehen, empfiehlt es sich, dort, wo ein gröfserer Personenverkehr stattfindet, zwei Förderbahnen neben einander anzuordnen, von denen die eine beständig schräg aufwärts, die andere abwärts läuft, so dafs der Verkehr nach den verschiedenen Richtungen hin in keiner Weise eine Unterbrechung erleidet. Bei einer solchen Anordnung kann man mit Hülfe geeigneter Uebertragungen das Gewicht der abwärts zu befördernden Personen zum Ausgleich des Gewichtes der aufwärts zu befördernden ausnutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Eine schiefe Ebene zum Befördern von Personen, bestehend aus einer endlosen, aus einzelnen Gliedern (2) zusammengesetzten Förderbahn in Verbindung mit kammartigen Uebergangstheilen (14), deren Zinken so in die Förderbahn eingreifen, dafs die beförderten Personen auf die Zinken und die Kammstücke (14) abgesetzt bezw. aufgeschoben werden, wobei ein gleichmäfsig mit der Förderbahn sich bewegendes endloses Gliedergeländer (10) zum Stützen und Festhalten dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64662D Schiefe Ebene zum Befördern von Personen Expired - Lifetime DE64662C (de)

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DE (1) DE64662C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3698535A (en) * 1970-11-04 1972-10-17 Goodyear Tire & Rubber Passenger conveyor landing
EP2269938A1 (de) * 2009-07-03 2011-01-05 ThyssenKrupp Elevator Innovation Center S.A. Bewegliche Rampe zum Transport von Personen und/oder Waren

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CN101941633B (zh) * 2009-07-03 2015-05-20 泰森克鲁普电梯创新中心股份公司 用于人员和/或货物运输的移动坡道

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