DE64653C - Klemmgesperre für Seile - Google Patents

Klemmgesperre für Seile

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DE64653C
DE64653C DENDAT64653D DE64653DA DE64653C DE 64653 C DE64653 C DE 64653C DE NDAT64653 D DENDAT64653 D DE NDAT64653D DE 64653D A DE64653D A DE 64653DA DE 64653 C DE64653 C DE 64653C
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DE
Germany
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rocker arm
rope
housing
pulley
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64653D
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English (en)
Original Assignee
P. M. E. LETANG in Paris, 45 Rue St. Sebastian
Publication of DE64653C publication Critical patent/DE64653C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/06Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
    • B66D3/10Applications of braking or detent devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Klemmgesperre für Seile, welches zufolge der aufserordentlich einfachen und zweckmäfsigen Anordnung eine besonders betriebssichere Handhabung gewährleistet.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungen dargestellt. ■
Das Gehäuse des Klemmgesperres (Fig. 1) entspricht in der äufseren Form dem allgemein Gebräuchlichen, und ist zwecks Aufhängung auf der Oberseite ein Haken vorgesehen. In dem Gehäuse befindet sich ein Schwinghebel (Fig. 2), welcher sich aus zwei übereinstimmend gleichförmig gebildeten Stücken zusammensetzt, von denen hier nur das eine zur Abbildung, gelangt ist. Diese beiden Theile werden in starrer Verbindung durch. Steifen gehalten, welche an jedem Ende des Schwinghebels in den Löchern C und C1 befestigt sind. Die Steife trägt einen Ring Z', Fig. 3, ferner sind zwei Rollen L und L1 auf Achsen D drehbar zwischen den beiden Theilen des Schwinghebels gelagert. Dieser selbst, trägt beiläufig in der Mitte ein Loch O1, welches von einer Achse O. durchdrungen wird. Mittelst dieser Achse ist der Schwinghebel drehbar in dem Gehäuse des Klobens gelagert (Fig. 3). Das Seil wird über die Rolle L1 und L geführt und streift hierbei die Klemmbolzen E1 und E, welche an dem Schwinghebel starr befestigt sind. Oberhalb dieser Klemmbolzen befindet sich ein am Gehäuse ebenfalls starr angebrachter Klemmbolzen K. Angenommen, es wird auf das Seil bei ρ ein Zug augeübt, etwa durch ein angehängtes Gewicht oder dergleichen, so wird der Schwinghebel, dieser Kraftrichtung folgend, sich auf der entsprechenden Seite senken. Hierbei drücken die Klemmbolzen EE1 das Seil gegen den Klemmbolzen K, so dafs dem bei ρ angehängten Gewichte unmöglich ist herabzusinken. Wird auf das entgegengesetzte Trum des Seiles bei p1 ein Zug ausgeübt, welcher die Einwirkung des an ρ angehängten Gewichtes überwiegt, so senkt sich der Schwinghebel wiederum an der entsprechenden Seite, und die Klemmbolzen EE1 entfernen sich von dem Bolzen K, wodurch ein Durchtritt des Seiles in der Zugrichtung von pl möglich ist. Soll umgekehrt das bei ρ angehängte Gewicht nicht gehoben, sondern gesenkt werden, so wird auf .den Ring ^, welcher ein Zugseil aufnimmt, ein entsprechender Zug ausgeübt, wodurch gleichfalls die Verriegelung des Seiles freigegeben wird. Es ist ohne Weiteres klar, dafs man durch Feststellen des Schwinghebels diese selbsttätige Bremswirkung beliebig aufheben kann.
Die Stellung der Seilrollen Z,1 L kann auch entsprechend anders gewählt sein, z. B. die zum Gesperre führenden und denselben verlassenden Seiltrumen nicht, wie bisher gezeigt, parallel, sondern gekreuzt geführt sein (Fig. 6). Fig. 4 veranschaulicht hierbei das Gehäuse, Fig. 5 den Schwinghebel. Das Gehäuse besteht wiederum aus zwei Theilen, welche durch Stifte ABCD in starrer Verbindung gehalten werden. Das Loch O dient zur Aufnahme der Achse des Schwinghebels. In K ist ein Stift vorgesehen, welcher als Klemmbolzen dient. Die Seilrollen L L1 und Reibungsrollen EE1 sind entsprechend gelagert, und eine

Claims (2)

Schlitzführung B ermöglicht den Durchtritt des Klemmbolzens K des Gehäuses. Fig. 6 stellt die Vorrichtung zusammengesetzt dar. Das Seil wird von der Rolle L zu Rolle L1 geführt und streift hierbei die Reibungsrollen EE1, ist jedoch aufser Eingriff mit dem Klemmstift K. Wenn ein Zug ausgeübt wird, preist der Schwinghebel, um O schwingend, die Reibungsrollen EE{ in den Führungen B gegen den Klemmstift K und fängt das Seil. Ein Zug in umgekehrter Richtung oder auf das bei Z angeschlossene Hülfsseil löst diese Verriegelung. Dieses Klemmgesperre kann zweckmäfsig mit einem Flaschenzuge in Verbindung gebracht werden, derart, dafs Flaschenzug und Gesperre unabhängig von einander zur Wirkung und Verwendung gelangen können. In Fig. 3 ist zu diesem Zweck im Gehäuse eine Achse M zur Aufnahme der Rolle des Flaschenzuges vorgesehen. Ein entsprechender Hülfskloben vervollständigt dann die Anordnung des Flaschenzuges. Die Lagerung der Achse M ist so gewählt, dafs die Schwingung, welche der ganzen Vorrichtung bei jeder Bremswirkung des Klobens ertheilt wird, auf das möglichst geringste Mais zurückgeführt wird. Auch bei der durch Fig. 6 gezeigten Anordnung kann diese Aenderung ohne Weiteres Verwendung finden. Die Art und Weise, wie der Schwinghebel wirkt, kann sehr viel Aenderungen ausgesetzt sein, und zeigen Fig. 7 und 8 zwei weitere Vorschläge zur Ausübung dieser Wirkung. In dem durch Fig. 7 erläuterten Falle wird die Bewegung des Schwinghebels in der Weise zum Fangen ausgenutzt; dafs ein Stift K in der Schlitzführung des Gehäuses C durch Vermittelung eines Daumens D, welcher auf einer excentrischen Platte E der Achse O fest angebracht ist, von dem Schwinghebel B aus bethätigt wird. Es kann das Fangen sowohl in senkrechter Linie, als auch seitlich ausgeübt werden. Fig. 8 zeigt eine Anordnung letzterer Art. AA1 sind die beiden Seitenflächen des Gehäuses, B B1 die entsprechenden des Schwinghebels. Ein Gehäuse H, welches eine Achse JV trägt und in Fig. g besonders dargestellt ist, wird beiderseits der Seitenflächen A A] starr befestigt. Um die Achse Λτ schwingen die Kniehebel CC1, welche Klemmbacken S 5 tragen; an der unteren Seite des Kniehebels sind gelenkig die zwei Streben D1 angeordnet, welche bei F drehbar mit einander vereinigt sind. Ein Zwischenglied K verbindet die beiden Seitenflächen BB1, des Schwinghebels und ist durch einen Ring I mit den Streben £>' vereinigt. Eine Drehung des Schwinghebels veranlafst dann eine scheerenartige Wirkung der Kniehebel C, um das Seil zu fangen. Die umgekehrte Drehung des Schwinghebels löst diese Kupplung. Dadurch, dafs der eine oder andere Hebelarm des Schwinghebels langer oder kürzer ausgebildet ist, kann eine entsprechend kräftigere Wirkung des Fangens oder Auslösens erreicht werden. Pateντ-Anspröche:
1. Ein Klemmgesperre für Seile, gekennzeichnet durch einen zwei Seilrollen LL1 aufnehmenden Hebel, welcher in einem eventuell als Flaschenzuggehäuse ausgebildeten Gehäuse um eine zwischen beiden Seilrollen liegende Achse schwingt und ein Festklemmen des Lastseiles, sobald die Last freiseseben wird, in der Weise herbei-
OD 7
führt, dafs er das zwischen beiden Rollen liegende Seiltrum gegen das Gehäuse preist, während ein die Wirkung der Last überwindender Zug an dem nicht belasteten Part oder der Zugöse Z die Klemmung löst.
2. Eine Ausführungsform . des unter 1. gekennzeichneten Klemmgesperres, bei welcher durch die Bewegung des schwingenden Hebels zwei scheerenartig gelagerte Kniehebel C : und C das Seil entweder abfangen oder freigeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64653D Klemmgesperre für Seile Expired - Lifetime DE64653C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906517C2 (de) * 1979-02-20 1981-03-26 Geroh GmbH Mechanische Systeme, 91344 Waischenfeld Vorrichtung zum Führen und Festklemmen eines Seiles oder Kabels, insbesonders bei freistehenden Masten wie Masten von beweglichen Antennenanlagen oder auf Zelten mit Abspannseilen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906517C2 (de) * 1979-02-20 1981-03-26 Geroh GmbH Mechanische Systeme, 91344 Waischenfeld Vorrichtung zum Führen und Festklemmen eines Seiles oder Kabels, insbesonders bei freistehenden Masten wie Masten von beweglichen Antennenanlagen oder auf Zelten mit Abspannseilen
US4337553A (en) * 1979-02-20 1982-07-06 Geroh Gmbh Mechanische Systeme Apparatus for guiding and clamping flexible ropes and the like

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