DE64651C - Vorrichtung zum selbstthätigen Abschliefsen des Spaltes unter Thüren und Fenstern - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Abschliefsen des Spaltes unter Thüren und Fenstern

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DE64651C
DE64651C DE189264651D DE64651DA DE64651C DE 64651 C DE64651 C DE 64651C DE 189264651 D DE189264651 D DE 189264651D DE 64651D A DE64651D A DE 64651DA DE 64651 C DE64651 C DE 64651C
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J. WESSENDORFT in Ruhrort
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
    • E06B7/20Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Thüfverschlufs, welcher sich dadurch kennzeichnet, dafs an oder in der unteren Leiste des Thürflügels eine sich über die ganze Breite des Flügels erstreckende Platte senkrecht auf- und abbeweglich angeordnet ist, welche beim Oeffnen der Thür selbstthä'tig hoch geht, beim Schliefsen der Thür aber gesenkt wird und dann den zwischen der unteren Leiste des Flügels und der Schwelle des Thürstockes befindlichen Spalt verschliefst. Diese Verschlufsplatte wird an ihrer unteren, der Schwelle zugewendeten Fläche. mit Tuch oder einem Gummirohr bekleidet, um bei geschlossener Thür eine ^sichere Abdichtung zu erzielen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen dieses Thürverschlusses dargestellt, und zwar ist in allen Fällen die Verschlussplatte in' die untere Leiste des Thürflügels eingelassen gedacht.
Die Verschlufsplatte a, Fig. 1, 2 und 3, welche an ihrer unteren Fläche mit einem Gummirohr a1 bekleidet ist, ruht senkrecht auf- und abbeweglich in einer entsprechenden Aussparung der unteren Leiste b des Flügels und steht durch zwei Lenker c und zwei Winkelhebel d mit einer waagrecht verschiebbaren, ebenfalls in der Leiste b untergebrachten Stange e derart in Verbindung, dafs durch Verschieben dieser Stange in der einen Richtung die Verschlufsplatte α gehoben (Fig. 1) und durch Verschieben der Stange in der entgegengesetzten Richtung die Platte α gesenkt wird (Fig. 2). Die Winkelhebel d haben sowohl auf ihren in der Thürleiste b festen Drehzapfen als auch an den Verbindungspunkten ihrer Arme mit dem Stab e und den Lenkern c etwas Spiel, um die geradlinige Auf- und Abwärtsbewegung der Platte α und die waagrechte Verschiebung der Stange e zuzulassen.
Beim Schliefsen der Thür wird die Stange e, welche bei geöffneter Thür mit ihrem einen Ende aus der Schlagleiste der Thür vorsteht, gegen eine in dem entsprechenden Ständer f des Thürstockes vorgesehene abgeschrägte Fläche f1 gedrückt und dadurch nach innen verschoben in die Stellung Fig. 2. Durch Vermittelung der Winkelhebel d und der Lenker c ist dann gleichzeitig die Verschlufsplatte α gesenkt worden.
Beim Oeffnen der Thür mufs die Stange e wieder nach aufsen verschoben werden, um das Heben der Verschlufsplatte α herbeizuführen. Diese Bewegung der Stange e erfolgt durch einen belasteten Hebel g, welcher mit einem (in Fig. 1, 2 und 3 linken) Winkelhebel d so verbunden ist, dafs er das Bestreben hat, alle beweglichen Theile aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. 1 zu führen, sobald das äufsere Ende der Stange e von der geneigten Fläche_/] des Ständers f abgleitet. Anstatt des eines Gewichtshebels g können auch zwei, an jedem Winkelhebel d einer vorgesehen werden.
Die in Fig. 4, 5 und 6 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen nur dadurch, dafs die Gewichtshebel g in anderer Weise angeordnet sind. Diese Hebel haben ihren Drehpunkt hier über der Stange e und liegen jeder gegen einen aus letzterer seitlich vorstehenden Stift e' derart,
dafs sie beim Oeffnen der Thür das Verschieben der Stange e nach aufsen und das Heben der Verschlufsplatte α herbeiführen (Fig. 4), beim Schliefsen der Thür aber durch die Stifte e1 wieder gehoben werden (Fig. 5).
Der in Fig. 7, 8 und 9 gezeigte Verschluss weicht von den in Fig. 1 bis 6 dargestellten darin ab, dafs die Lenker c der Verschlufsplatte α statt durch Winkelhebel durch doppelarmige Hebel d mit der Stange e gelenkig verbunden sind und der Drehpunkt jeder dieser doppelarmigen Hebel an dem Ende eines einarmigen Hebels dx sitzt, dessen Drehpunkt sich an der Thürleiste b befindet. Diese Anordnung ist insofern vortheilhaft, als es nicht nöthig ist, in den Gelenken Spiel zu lassen. Statt der beiden in Fig. 4 bis 6 gezeigten Gewichtshebel g ist hier nur ein solcher vorgesehen.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen einen Verschlufs, bei welchem die Stange e durch einen doppelarmigen Hebel e ersetzt ist, der bei seinen Drehpunkt hat und bei g ein Gewicht trägt. Die Winkelhebel d sind ebenfalls durch doppelarmige, bei drehbare Hebel d ersetzt. Die einander zugekehrten Enden der drei Hebel dde sind durch einen Zapfen d1 verbunden, der in dem einen Hebel d festsitzt und mit Spiel durch Langlöcher der Enden der anderen beiden Hebel greift. Beim Schliefsen der Thür gleitet der nach aufsen vorstehende Arm des Hebels e auf einer von oben nach unten geneigten Bahn fl des Thürstockes f abwärts und wird dadurch so gedreht, dafs die Hebel d das Senken der Verschlufsplatte α herbeiführen (Fig. 1 1). Beim Oeffnen der Thür (Fig. 10) erfolgt die umgekehrte Bewegung der beweglichen Theile durch Vermittelung des am Hebel e angebrachten Gewichtes g. Das Gewicht kann auch an einem der Hebel d angebracht werden. Der Hebel e kann kürzer gestaltet sein, wie punktirt in Fig. 10 und 11 links angedeutet ist; in diesem Falle ist der innere Arm· des Hebels e nicht mit den Hebeln d verbunden, sondern liegt nur gegen den inneren Arm des einen Hebels d an.
Die Vorrichtung zum Heben und Senken der Verschlufsplatte α kann auch noch in anderer Weise, als dargestellt, gebildet sein, da das Wesentliche der Erfindung in der zwangläufig geführten Verschlufsplatte besteht, d. h. in einer Verschlufsplatte, welche nur eine senkrechte Auf- und Abbewegung ausführen kann.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs der beschriebene Verschlufs auch bei Fenstern Ver-7 Wendung finden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum selbsttätigen Verschliefsen des zwischen Thür- bezw. Fensterflügel und Thürstock bezw. Fensterrahmenschwelle befindlichen Spaltes, dadurch gekennzeichnet, dafs die in oder an der unteren Thür bezw. Fensterflügelleiste auf- und abbeweglich gelagerte Verschlufsplatte (a) mit einem belasteten Hebelwerk (d e g) in Verbindung steht, welches beim Schliefsen der Thür bezw. des Fensters durch eine an der Schlofsseite der Thür bezw. Fensterrahmens vorgesehene schiefe Ebene ff 1J die zum Senken der Platte (a) erforderliche Bewegung empfängt, beim Oeffnen der ThUr bezw. des Fensters aber, durch die sich dann senkende Belastung (g) entgegengesetzt bewegt, das Heben der Platte (a) herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189264651D 1892-01-08 1892-01-08 Vorrichtung zum selbstthätigen Abschliefsen des Spaltes unter Thüren und Fenstern Expired DE64651C (de)

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DE64651T 1892-01-08

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DE64651C true DE64651C (de) 1892-09-24

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DE189264651D Expired DE64651C (de) 1892-01-08 1892-01-08 Vorrichtung zum selbstthätigen Abschliefsen des Spaltes unter Thüren und Fenstern

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