DE646510C - Linsensatz - Google Patents

Linsensatz

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DE646510C
DE646510C DEO21826D DEO0021826D DE646510C DE 646510 C DE646510 C DE 646510C DE O21826 D DEO21826 D DE O21826D DE O0021826 D DEO0021826 D DE O0021826D DE 646510 C DE646510 C DE 646510C
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DE
Germany
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spherical
lens
lenses
cylindrical
cylinder
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Expired
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DEO21826D
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OCULUS GmbH
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OCULUS GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Linsensatz Die Erfindung bezieht sich auf einen mit zylindrischen Flächen, die sich zur stetigen Veränderung der Zylinderwirkung gegeneinander verdrehen lassen, versehenen Linsensatz; der zum Ausgleich der auftretenden sphärischen Komponente noch sphärische Flächen aufweist.
  • Es sind Instrumente zur Bestimmung der Fehlsichtigkeit astigmatischer Augen bekannt, die dem Auge mittels einer Sammellinse! das Bild einer scharf einzustellenden Marke darbieten. Zur Bestimmung .des Astigmatismus sind bei dieser Einrichtung zwischen der Sammellinse und dem Auge zwei gegeneinander verdrehbare °Lylinderlinsen angeordnet. Die bei der Verdrehung dieser Zylinderlinsen auftretende sphärische Zusatzwirkung wird durch Verschiehen der Marke joder der Sammellinse ausgeglichen. Eine derartige Vorrichtung hat aber den Nachteil, daß sie nur zur Betrachtung von Objekten meiner ganz bestimmten Ebene geeignet ist, die durch den vorderen Brennpunkt der Sammellinse geht. Für wechselnde Entfernungen muß also jeweils eine ,andere Sammellinse eingesetzt werden. Andererseits wehen aber in diesem Falle die Verschiebungen der Sammellinse bzw. die Marke- zum Ausgleichen der sphärischen Zusatzwirkung so groß, daß die Einrichtung eine praktisch unhandliche Größe erhält.
  • Es ist ferner bei sphärischen Linsensystemen bekannt, durch Abstandsänderung zweier Flächen die Gesamtbrechkraft des Systems zu ändern. Bei seinem Linsensatz mit zylindrischen und sphärischen Flächen soll die voii den sphärischen Flächen erzeugte Brechkraft entsprechend dem jeweiligen Betrage der sphärischen Komponente der zylindrischen Flächen nach der Erfindung durch Regelung des Abstandes der einander benachbarten und nach derselben Seite durchgebogenen sphärischen Flächen von gleicher oder annähernd gleicher Krümmung veränderlich sein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung angegeben. In den Fig. i bis 3 der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. i sind i und 2 die beiden gegeneinander verdrehbaren Zylinderlinsen. Mit diesen Zylinderlinsen ist eine plankonkave sphärische Linse 3 und eine plankonvexe sphärische Linse 4 zu einem System vereinigt. Die gewölbten Flächen der Linsen 3 und 4 sind von gleicher oder annähernd gleicher Krümmung und einander benachbart. Diese Linsen lassen sich gegeneinander in Richtung der Systemachse 5 verschieben. Bei der gezeichneten Stellung liegen die Achsen der Zylinderlinsen i und z parallel, so daß keine sphärische Zusatzwirkung auftritt. , Die Linsen 3 und 4 liegen daher mit ihren gewölbten Flächen dicht aneinander, so daß sie praktisch eine planparallele Glasplatte ohne Brechkraft bilden. Bei Verdrehung der Linsen i und 2 wird gleichzeitig durch eine geeignete Kupplung ,eine längsachsige Verschiebung einer der Linsen 3 bzw. 4 herbeigeführt, wodurch eine sphärische Wirkung entsteht, die derjenigen der Zylinderlinsen gleich, jedoch entgegengesetzt ist, so daß diese aus-_: geglichen wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig.2, die Prinzip der Ausführung nach Fig. i eriX spricht, sind die bei letzterer vorgesehenen beiden Mittellinsen 2 und 3 zu einer Linse vereinigt, die auf ihrer der Zylinderlinse 6 zugewandt@n Seite als Zylinderlinse und auf ihrer der plankonvexen sphärischen Linse 8 zugewandten Seite als sphärische K.onkavlinse ausgebildet ist. Auch hier kann durch gegenseitige Verschiebung der Linsen 7 und 8 die sphärische Zusatzwirkung der Zylinderlinserx ausgeglichen werden.
  • Fig.3 zeigt eine noch mehr vereinfachte Ausführungsform. Gegenüber der Ausführung nach Fig. 2 ist die eine Zylinderlinse 6 fortgefallen und statt dessen die Linse S (Fig. 2) auf ihrer Plans-citc als Zylinderlinse ausgebildet. Dia Linsen 9 und 1a (Fig. 3) weisen also auf ihren Außenseiten Zylinderflächen und auf ihren einander zugekehrten Seiten sphärische Flächen von gleicher oder annähernd gleicher Krümmung auf. Bei den Ausführungsformen nach Fig. i bis 3 können die Konkav- und Konvetseiten miteinander vertauscht sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit zylindrischen Flächen, die sich zur stetigen Veränderung der Zylinderwirkung gegeneinander verdrehen lassen, versehener Linsensatz, der zum Ausgleich der bei der Verdrehung der Zylinderflächen auftretenden sphärischen Komp.onente noch sphärische Flächen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zu diesem Ausgleich der Abstand der einander benachbarten, nach derselben Seite durchgebogenen sphärischen Flächen von gleicher 7oder annähernd gleicher Krümmung veränderlich ist.
  2. 2. Linsensatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus drei Linsen besteht, von denen die erste (6) eine Planzylinderlinse ist, die zweite (7) auf ihrer einen Seite eine zylindrische und auf ihrer anderen Seite eine sphärische Fläche aufweist, während die dritte Linse (8) als sphärische Linse mit planer Außenfläche ausgebildet ist.
  3. 3. Linsensatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei Linsen (9, io) besteht, die auf ihren Außenseiten zylindrische Flächen haben und deren einander zugewandte Innenflächen sphärisch sind.
DEO21826D 1935-05-18 1935-05-18 Linsensatz Expired DE646510C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155615B (de) * 1957-02-06 1963-10-10 Wilhelmus Johannes Biessels Refraktionsgeraet zur subjektiven Bestimmung der sphaerischen und astigmatischen Seheigenschaften des Auges
DE2901459A1 (de) * 1979-01-16 1980-07-17 Moeller J D Optik Verfahren zur erzielung kreuzzylinderaehnlicher wirkungen zur anwendung der als kreuzzylindermethode bekannten abgleichenden messung in phoroptern zur subjektiven refraktion und phoropter zur durchfuehrung des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155615B (de) * 1957-02-06 1963-10-10 Wilhelmus Johannes Biessels Refraktionsgeraet zur subjektiven Bestimmung der sphaerischen und astigmatischen Seheigenschaften des Auges
DE2901459A1 (de) * 1979-01-16 1980-07-17 Moeller J D Optik Verfahren zur erzielung kreuzzylinderaehnlicher wirkungen zur anwendung der als kreuzzylindermethode bekannten abgleichenden messung in phoroptern zur subjektiven refraktion und phoropter zur durchfuehrung des verfahrens

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