DE64650C - Maschine zur Befestigung der Böden von luft- und wasserdichten Blechbüchsen mittelst doppelter Falzung - Google Patents

Maschine zur Befestigung der Böden von luft- und wasserdichten Blechbüchsen mittelst doppelter Falzung

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DE64650C
DE64650C DENDAT64650D DE64650DA DE64650C DE 64650 C DE64650 C DE 64650C DE NDAT64650 D DENDAT64650 D DE NDAT64650D DE 64650D A DE64650D A DE 64650DA DE 64650 C DE64650 C DE 64650C
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Germany
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roller
flange
head piece
lever
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64650D
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English (en)
Original Assignee
A. E. BENTLEY in Manchester, Grafschaft Lancaster, England
Publication of DE64650C publication Critical patent/DE64650C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

doppelter Falzung.
Auf der neuen Maschine geschieht das Falzen, indem man mittelst eines rotirendcn Kopfstückes und einer gegen dasselbe beweglichen Prefswalze am Ende des cylindrischen Thciles der Büchse einen nach aufscn gerichteten Flantsch anprefst, dann den Rand des Bodens um dicse/i Flantsch börtelt und zuletzt den auf diese Weise hergestellten Falz nochmals umbiegt.
Das Wesen der Erfindung bildet nun eine solche Einrichtung der Maschine, dafs auf derselben diese drei Operationen hinter einander, ohne Auswechselung irgend welcher Tlieile zu bedingen, vorgenommen werden können, sowie auch die Anordnung eines excentrisch beweglichen Ringes an dem Kopfstück zur Herstellung des oben erwähnten ■ Finnisches am Ende des cylindrischen Tiieiles der Büchse.
!"ig. ι ist eine Vorderansicht und Fig. 2 ein Verticalschnitt der Maschine; Fig. 3 bis 8 sind Einzclansichten der beweglichen Prefswalzen und des mit .excentrisch beweglichem Ring versehenen Domes.
Die Maschine bildet eine Art Drehbank mit zwei Spindeln d d\ welche in den Spindelstöcken er1 gelagert sind und mittelst Riemschciben e e und Riemen oder anderer passenden Mechanismen angetrieben werden. Die Spindel if' ist mittelst Trittes / und eines verstellbaren Hebels in ihren Lagern horizontal verschiebbar und wird von der Zugfeder m in der äufsersten Stellung gehalten. Am vorderen Ende dieser Spindel und mit derselben fest verbunden sitzt eine Scheibe f1, welche einen Ansatz f2 hat, der dem inneren Durchmesser der Blechbüchse entspricht und zur Aufnahme letzterer dient. Die Spindel d ist in ihren Lagern nicht verschiebbar und trügt ein Kopfstück,' dessen Construction aus Fig. 3 und 4 deutlich zu ersehen ist. Dasselbe besteht aus der Scheibe f mit den Ansätzen f°f3, von denen dem inneren Durchmesser der Blechbüchsen entspricht. Mit der Scheibe f ist durch Schrauben/5 und Schlitze eine Scheibe/1 lose verbunden,, welche gegen erstere excentrisch bewegbar ist, und deren äufserer Durchmesser ebenfalls dem der Büchse entspricht. Statt dieser Scheibe /'' kann auch ein beweglicher Ring/7, Fig. 8, in Anwendung kommen, der durch Scheibe ο und Schrauben ρ gehalten wird. Vermittelst dieser Vorrichtung wird der Flantsch am Ende des cylindrischen Theiles g der Büchse hergestellt, indem man letztere über den be^veglichen Ring und Ansatz f schiebt (Fig. 4), die Scheibe f]f, sowie das Kopfstück dann in Drehung setzt und eine Rolle i\ Fig. 5, gegen den beweglichen Ring/1 drückt, wodurch letzterer excentrisch zur Scheibe f bewegt wird, so dafs der Ansatz /2 den Rand des Blcchcylinders umbörtelt und dadurch den Flantsch erzeugt.
Zum Fertigstellen des Falzes sind drei Druckrollen nöthig, eine glatte i', Fig. 5, zur Herstellung des Flantsches und zwei gerillte i2 ϊΆ, Fig. 6 und 7, durch welche der Bodenrand

Claims (2)

um den Cylinderflantsch gebörtelt und der Falz dann nochmals umgebogen wird. Diese drei Rollen i1 i2 ia sind um das Kopfstück herum derart verstellbar angeordnet, dais dieselben mittelst Hebels nach einander an ersteres angedrückt werden können. Die Rolle i' ist an dem Winkelhebel gx gelagert, welcher durch das Glied A:1 an den mit Gegengewicht versehenen Handhebel /ι1 angeschlossen ist, die Rolle fä an dem zweiarmigen Hebel g-, welcher mit dem ebenfalls mit Gegengewicht versehenen Handhebel /Γ- in Verbindung steht, und Rolle is an dem mittelst verstellbaren Gliedes k3 mit Hebel g- verbundenen Winkelhebel g3. Der ganze Mechanismus ist auf der Plattet des Maschinengestelles λ angebracht. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Der cylindrische Theil der Büchse wird auf den Ansatz /2 der Scheibe /' gesteckt und letztere mittelst Trittes / und verschiebbarer Welle*/1 nach dem Kopfstück//4 geschoben, bis das Ende des Cylinders über das Kopfstück bezw. den Ring κ und Ansatz/0 gebracht ist. Nachdem die Maschine in Bewegung gesetzt ist, wird die glatte Druckrolle i' von dem Arbeiter mittelst Hebels /i' gegen die Büchse gedrückt, um auf diese Weise den Flantsch zu erzeugen. Darauf liii'st man den auf Scheibe /' sitzenden Cylinder vom Kopfstück//4 zurückgleiten, setzt nun, wie aus Fig. £ ersichtlich, den vertieften Boden in denselben und schiebt die Büchse nochmals vor, so dafs die Scheibe /4 bezw. der Ring η in die Vertiefung des Bodens gebracht wird. Mittelst Rolle ι- und Hebels /r wird nun der Bodenflantsch um den Cylinderflantsch gefalzt und zuletzt der auf diese Weise hergestellte Falz durch Rolle i3 nochmals umgebogen. Die Rolle i'2 wird mit Vortheil zweitheilig gemacht, um die Benutzung derselben für verschiedene Blechstärken zu ermöglichen. •Patent-An si» küche: . ■
1. Eine Maschine zur Befestigung der Böden von luft- und wasserdichten Blechbüchsen mittelst doppelter Falzung, gekennzeichnet durch die Anwendung dreier Druckrollen (ili-i3), welche derartig angebracht 'sind, dafs dieselben mittelst Hebels (Ii lh-) nach einander an das die Büchse aufnehmende Kopfstück angedrückt werden können, zum Zweck, erstens den Cylinder mit einem Flantsch zu versehen, zweitens den Bodenflantsch um den Cylinderflantsch zu falzen, und zuletzt den auf diese Weise hergestellten Falz nochmals umzubiegen.
2. Bei der unter i. gekennzeichneten Maschine die Anwendung eines mit excentrisch beweglicher Scheibe (f*) oder Ring (n), versehenen Kopfstückes, welches einen' Ansatz/0 besitzt, in Verbindung mit ' einer gegen dieselbe beweglichen glatten Druckrolle, zum Zweck, den auf das Kopfstück gesteckten Blechcylinder durch das Andrücken der Rolle gegen die Scheibe /' bezw. den Ring η mit einem nach aufsen gebogenen Flantsch zu versehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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