DE645779C - Zylindrischer Konservierungs- und Aufbewahrungsbehaelter fuer Fleischwaren - Google Patents

Zylindrischer Konservierungs- und Aufbewahrungsbehaelter fuer Fleischwaren

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DE645779C
DE645779C DES117909D DES0117909D DE645779C DE 645779 C DE645779 C DE 645779C DE S117909 D DES117909 D DE S117909D DE S0117909 D DES0117909 D DE S0117909D DE 645779 C DE645779 C DE 645779C
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Germany
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container
cylindrical
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meat products
tight
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DES117909D
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GUSTAV SIEVERT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/18Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient
    • B65D81/22Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient in moist conditions or immersed in liquids

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. JUNI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 b GRUPPE
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 13. Mai
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 193 5 ab
Es sind bereits zylindrische Glasbehälter mit verschiebbarer Platte am Boden zu hygienischer Aufbewahrung von Fleischwaren bekannt. Zum Aufbewahren insbesondere von Pasteten werden jedoch vorzugsweise aus Weißblech hergestellte Behälter verwendet. Es ist für die in Frage kommlenden Fachkreise eine bekannte Tatsache, daß derartige Genußmittel sich nur kurze Zeit, d.h. etwa 4 bis 5 Tage, halten und daher die Verwertung größerer Mengen derartiger Gen'ußmittel aus gesundheitlichen Gründen sehr oft nicht möglich ist.
Für die Erfindung werden Behälter benutzt, die beiderseitig offen sind und im Innern des Behälters, wie an sich bekannt ist, mit zwei ©der mehreren auf der Behälterinnenwandung verschiebbaren-Schieiben o. dgl. versehen sind, die an ihrem äußeren Umfang flüssigkeits- und insbesondere fettdicht ausgebildet sind. Es besteht also keine Möglichkeit, daß das Fett, das in der Masse sich in dem Behälterinnern befindet, zwischen der Behälterinnenwand und den vorerwähnten Scheiben hindurchtreten kann. Diese Behälter erhalten außerdem beiderseitig Deckel mit Dichtungen Hxnd werden nach der Füllung durch einen Kochvorgang verschlossen, wie dies beim Verschließen von Einmachegläsern an sich allgemein bekannt ist.
Soll der Behälter entleert werden, so ist es nach dem Öffnen desselben, etwa nach Abziehen der vorhandenen Gummiringe, lediglich erforderlich, in an sich bekannter Weise die im Behälterinnern vorgesehenen Scheiben zu verschieben. Auf diese Weise ist es ohne weiteres möglich, den Inhalt aus dem Behälter herauszudrücken, wobei gleichzeitig ein Zerteilen desselben, etwa durch Inscheibenschneiden o. dgl., möglich ist, und zwar ohne daß die Ware mit den Fingern in Berührung kommt. Außer der sicheren Unterbringung und der einwandfreien Entleerung bietet also auch der neue Behälter in hygienischer Beziehung gegenüber dem Bekannten ganz besondere Vorteile.
Die Abbildungen stellen ein Ausführungsbeispiel nach dem Erfindungsgedanken dar, und zwar erstrecken sich dieselben auf einen verschlossenen Behälter von zylindrischer Eorm, der aus Glas gefertigt ist.
Die Abb. 1 stellt den verschlossienen, mit Inhalt versehenen Behälter in einem Längsschnitt dar, während die Abb. 2 leinen Querschnitt in Pachtung A-B der Abb. 1 zeigt.
Der eigentliche Behältern ist an beiden Seiten offen ausgebildet. Im Innern des Behälters α befinden sich zwei auf der Innenwandung desselben verschiebbare Scheiben b. Dieselben sind auf ihrem äußeren Umfang mit einer Gummidichtung c versehen, um einen flüssigkeits- und insbesondere fettdichten Abschluß gegenüber der inneren Behälterwandung zu gewährleisten. Zu diesem Zwecke kann selbstverständlich auf den Ringen b auch irgendein anderes geeignetes Material aufgetragen sein bzw. kann die angegebene Wirkung durch zweckentsprechende Ausbildung der Scheiben & erreicht werden. Der untere Teil des Behälters α ist noch mit 'einem
radial nach innen gerichteten Flanscht versehen, so daß es unmöglich ist, die Scheiben b und damit das in dem Behälter α befindliche Material in dieser Richtung zu entleeren. Andererseits erhält durch diesen Flansch d die untere Scheibe b bei entsprechender Füllung des Behälters eine feste Unterlage.
Auf eine oder beide der erwähnten Scheiben b wirkt die Kraft einer Federn ein, wo-
ίο durch, insbesondere während des Kochvorganges, eine bestimmte Lage der verschiebbaren Scheiben & und der in dem Behälter befindlichen Masse erreicht wird. Diese Federn sind auswechselbar, und es kann eine der jeweils in dem Behälter vorhandenen Masse entsprechend dimensionierte und in der Länge ausgebildete Feder bzw. Federn angeordnet werden.
Der Behälter wie auch die Deckel und die verschiebbaren Scheiben können aus einem geeigneten Glas entsprechender Wandstärke oder aus einem anderen geeigneten Werkstoff, wie Metall, z. B. Weißblech, gefertigt sein.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Zylindrischer Konservierungs- und Aufbewahrungsbehälter für Fleischwaren, insbesondere Pasteten, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere verschiebbare, an . ihrem äußeren Umfang gegen die Behälterwand flüssigkeits- und insbesondere fettdicht ausgebildeten Scheiben (b) und zwei ·■ vorzugsweise mittels Gummiringes und plan auf den Flanschen (/) des Behälters (a) aufliegende Deckel (/ und g), die in der bei Einmachegefäßen für einen Deckel üblichen Weise durch den Atmosphärendruck nach dem Einkochen .festgedrückt werden.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide der verschiebbaren Scheiben (b) im geschlossenen Zustand des Behälters (a) unter der Einwirkung von Federn (e) stehen.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) an seinem unteren offenen Ende mit einem radial nach innen gerichteten Flansch (d) versehen ist.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a), die Deckel (/ und g) und die verschiebbaren Scheiben (b) aus geeignetem Glas entsprechender Wandstärke und/oder aus Metall, z. B. Weißblech, gefertigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES117909D 1935-04-09 1935-04-09 Zylindrischer Konservierungs- und Aufbewahrungsbehaelter fuer Fleischwaren Expired DE645779C (de)

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