-
Kochvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Kochvorrichtung mit Kochgefäß
und einem das Kochgefäß umgebenden, mit Lufteintrittsöffnungen versehenen Mantelgefäß,
das zur Aufnahme von Chemikalien dient, die unter Zusatz von Wasser und Einwirkung
von Luft Wärme entwickeln.
-
Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, den Luftzutritt zu den
Chemikalien regelbar zu, machen, um die Wärmeerzeugung zu beeinflussen und den jeweils
vorliegenden Verhältnissen anzupassen.
-
Gemäß der Erfindung erfolgt die Regelung dadurch, daß das Kochgefäß
durch einen den Deckel des die Chemikalien aufnehmenden Hohlraumes bildenden Bordring
mit einer als Ringschieber ausgebildeten Muffe zu einem Stück vereinigt ist, mittels
welcher das Kochgefäß verdrehbar und dicht abschließbar in das Mantelgefäß eingesetzt
ist. Das Mantelgefäß weist ebenso wie die als Ringschieber ausgebildete Muffe Lufteintrittsöffnungen
auf, die sich miteinander decken, so daß durch Verdrehen des Mantelgefäßes gegenüber
dem Kochgefäß der Öffnungsquerschnitt veränderbar ist.
-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. i und 2 einen Kocher im Längsschnitt und
Grundriß. Der in den Fig. i und 2 dargestellte Kocher besteht aus dem zur Aufnahme
der wärmeerzeugenden Mittel dienenden Behälter i und dem in diesen einsetzbaren
Kochgefäß 2, welches mit dem den Deckel für den Hohlraum bildenden Bordring io auf
dem Rand des Behälters i aufruht. In den Behälter i ist ein der Bodenfläche des
Kochgefäßes 2 angepaßter Einsatz i i zur Aufnahme der die Wärme erzeugenden Chemikalien
eingelegt, welcher aus einem Drahtnetz, gelochten Blech o. dgl. gebildet und mit
einem im Zwischenraum 3 senkrecht angeordneten, durch einen Deckel 12 abschließbaren
Einfüllstutzen 13 ausgestattet ist. Der Behälter i ist in der Nähe des Bordringes
io mit einer Anzahl über den Umfang gleichmäßig verteilter Löcher 1q. für die Zufuhr
von Frischluft zum Wärmeerzeugungsmittel versehen. Auf dem Behälter 1 ist ein mit
entsprechenden Ausschnitten versehener Ringschieber 15 angeordnet, der am Bordring
io des Kochgefäßes 2 angebracht ist. Durch Drehen dieses Ringschiebers 15 können
die Ausschnitte, welche denen des Behälters i entsprechen, ganz oder teilweise abgesperrt
und dadurch der Luftzutritt in den Hohlraum 3 geregelt werden. Zur Wärmeisolation
nach außen ist der Behälter i mit einem Filzüberzug 16 o. dgl. versehen, der bis
an den Rand des Ringschiebers 15 heranreicht
und durch ani Behälter
i vorgesehene Ösen 2o gehalten wird. Zum Festhalten des Kochgefäßes 2 am Behälterrand
dienen Spannverschlüsse, deren Haken 17 an der Behälterwand i angebracht
sind und von den im Ringschieber 15 befestigten Spannbügeln i,31 umfaßt werden.
Die Schenkel der Spannbügel i8 sind in einem den erforderlichen Verschiebungsbereich
des Ringschiebers 15
entsprechenden Abstand auseinandergehalten und gestatten
daher eine Befestigung des Kochgefäßes -2 in jeder Stellung des Ringschiebers
15. Das Kochgefäß :2 ist noch finit einem Deckel 6 ausgestattet, der im Verpackungszustand
durch einen den Kocher umgebenden Riemen ig festgehalten wird.
-
Das Kochgefäß 2 wird nach Abnahme des Verschlußriemens ig und Öffnens
der Spannverschlüsse 17, 18 freigegeben und aus dem Behälter i herausgenommen.
Der freigelegte netzartige Einsatz ii wird durch den Einfüllstutzen 13 mit
den zur Erwärmung notwendigen Chemikalien und das Kochgefäß 2 mit dein zu kochenden
Gut gefüllt. Den Chemikalien wird nun eine entsprechende Menge Wasser zugesetzt
und nach Aufschraubendes Deckels auf den Einfüllstutzcn das Kochgefäß 2 in den Behälter
eingesetzt. Hierauf wird durch Verdrehen des Kochgefälles die erforderliche Luftzufuhr
zum Hohlraum 3 mittels des Ringschiebers i5 eingestellt und das Kochgefäß mittels
der Spann-@verschlüsse 17, 18 am Behälter i festgeklemmt. '-tl''r
Deckel 6 des Kochgefäßes 2 kann zur Bet_äizfsichtigung des Kochvorganges stets abgehöben
werden. Ist die Speise fertig gekocht, so kann sie nach Lösen der Spannverschlüsse
samt dein Kochgefäß au: dein Behälter i entfernt werden, wobei der Bordring das
Auslieben des Kochgefäßes aus dein Behälter i ermöglicht.