DE645703C - Kochvorrichtung - Google Patents

Kochvorrichtung

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DE645703C
DE645703C DEG87986D DEG0087986D DE645703C DE 645703 C DE645703 C DE 645703C DE G87986 D DEG87986 D DE G87986D DE G0087986 D DEG0087986 D DE G0087986D DE 645703 C DE645703 C DE 645703C
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cooking vessel
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cooking
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Description

  • Kochvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Kochvorrichtung mit Kochgefäß und einem das Kochgefäß umgebenden, mit Lufteintrittsöffnungen versehenen Mantelgefäß, das zur Aufnahme von Chemikalien dient, die unter Zusatz von Wasser und Einwirkung von Luft Wärme entwickeln.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, den Luftzutritt zu den Chemikalien regelbar zu, machen, um die Wärmeerzeugung zu beeinflussen und den jeweils vorliegenden Verhältnissen anzupassen.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Regelung dadurch, daß das Kochgefäß durch einen den Deckel des die Chemikalien aufnehmenden Hohlraumes bildenden Bordring mit einer als Ringschieber ausgebildeten Muffe zu einem Stück vereinigt ist, mittels welcher das Kochgefäß verdrehbar und dicht abschließbar in das Mantelgefäß eingesetzt ist. Das Mantelgefäß weist ebenso wie die als Ringschieber ausgebildete Muffe Lufteintrittsöffnungen auf, die sich miteinander decken, so daß durch Verdrehen des Mantelgefäßes gegenüber dem Kochgefäß der Öffnungsquerschnitt veränderbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. i und 2 einen Kocher im Längsschnitt und Grundriß. Der in den Fig. i und 2 dargestellte Kocher besteht aus dem zur Aufnahme der wärmeerzeugenden Mittel dienenden Behälter i und dem in diesen einsetzbaren Kochgefäß 2, welches mit dem den Deckel für den Hohlraum bildenden Bordring io auf dem Rand des Behälters i aufruht. In den Behälter i ist ein der Bodenfläche des Kochgefäßes 2 angepaßter Einsatz i i zur Aufnahme der die Wärme erzeugenden Chemikalien eingelegt, welcher aus einem Drahtnetz, gelochten Blech o. dgl. gebildet und mit einem im Zwischenraum 3 senkrecht angeordneten, durch einen Deckel 12 abschließbaren Einfüllstutzen 13 ausgestattet ist. Der Behälter i ist in der Nähe des Bordringes io mit einer Anzahl über den Umfang gleichmäßig verteilter Löcher 1q. für die Zufuhr von Frischluft zum Wärmeerzeugungsmittel versehen. Auf dem Behälter 1 ist ein mit entsprechenden Ausschnitten versehener Ringschieber 15 angeordnet, der am Bordring io des Kochgefäßes 2 angebracht ist. Durch Drehen dieses Ringschiebers 15 können die Ausschnitte, welche denen des Behälters i entsprechen, ganz oder teilweise abgesperrt und dadurch der Luftzutritt in den Hohlraum 3 geregelt werden. Zur Wärmeisolation nach außen ist der Behälter i mit einem Filzüberzug 16 o. dgl. versehen, der bis an den Rand des Ringschiebers 15 heranreicht und durch ani Behälter i vorgesehene Ösen 2o gehalten wird. Zum Festhalten des Kochgefäßes 2 am Behälterrand dienen Spannverschlüsse, deren Haken 17 an der Behälterwand i angebracht sind und von den im Ringschieber 15 befestigten Spannbügeln i,31 umfaßt werden. Die Schenkel der Spannbügel i8 sind in einem den erforderlichen Verschiebungsbereich des Ringschiebers 15 entsprechenden Abstand auseinandergehalten und gestatten daher eine Befestigung des Kochgefäßes -2 in jeder Stellung des Ringschiebers 15. Das Kochgefäß :2 ist noch finit einem Deckel 6 ausgestattet, der im Verpackungszustand durch einen den Kocher umgebenden Riemen ig festgehalten wird.
  • Das Kochgefäß 2 wird nach Abnahme des Verschlußriemens ig und Öffnens der Spannverschlüsse 17, 18 freigegeben und aus dem Behälter i herausgenommen. Der freigelegte netzartige Einsatz ii wird durch den Einfüllstutzen 13 mit den zur Erwärmung notwendigen Chemikalien und das Kochgefäß 2 mit dein zu kochenden Gut gefüllt. Den Chemikalien wird nun eine entsprechende Menge Wasser zugesetzt und nach Aufschraubendes Deckels auf den Einfüllstutzcn das Kochgefäß 2 in den Behälter eingesetzt. Hierauf wird durch Verdrehen des Kochgefälles die erforderliche Luftzufuhr zum Hohlraum 3 mittels des Ringschiebers i5 eingestellt und das Kochgefäß mittels der Spann-@verschlüsse 17, 18 am Behälter i festgeklemmt. '-tl''r Deckel 6 des Kochgefäßes 2 kann zur Bet_äizfsichtigung des Kochvorganges stets abgehöben werden. Ist die Speise fertig gekocht, so kann sie nach Lösen der Spannverschlüsse samt dein Kochgefäß au: dein Behälter i entfernt werden, wobei der Bordring das Auslieben des Kochgefäßes aus dein Behälter i ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kochvorrichtung mit Kochgefäß und einem das Kochgefäß umgebenden, mit Lufteintrittsöffnungen versehenen Mantelgefäß zur Aufnahme von Chemikalien, die unter Zusatz von Wasser und Einwirkung von Luft Wärme erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgefäß durch einen den Deckel des Außenbehälters (3) bildenden Bordring (io) mit einer als Ringschieber ausgebildeten, den Außenbehälter übergreifenden Muffe (i5) verbunden ist, die zum Zwecke der Luftregelung mit einer den Außenbehälteröffnungen entsprechenden Anzahl von Öffnungen versehen ist.
DEG87986D 1933-08-10 1934-05-01 Kochvorrichtung Expired DE645703C (de)

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FR645703X 1933-08-10

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DE645703C true DE645703C (de) 1937-06-02

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ID=9000902

Family Applications (1)

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DEG87986D Expired DE645703C (de) 1933-08-10 1934-05-01 Kochvorrichtung

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