DE645686C - Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern - Google Patents
Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten SendernInfo
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- DE645686C DE645686C DET46036D DET0046036D DE645686C DE 645686 C DE645686 C DE 645686C DE T46036 D DET46036 D DE T46036D DE T0046036 D DET0046036 D DE T0046036D DE 645686 C DE645686 C DE 645686C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L5/00—Automatic control of voltage, current, or power
Landscapes
- Transmitters (AREA)
- Amplifiers (AREA)
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
Description
- Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern Es ist bekannt, bei selbsterregten Sendern eine konstante Amplitude dadurch zu erreichen, daß die erzeugte Hochfrequenz z. B. in einer besonderen Röhre gleichgerichtet wird und die Gleichstromkomponente der gleich-, gerichteten Schwingung an einem hochohmigen Widerstand einen Spannungsabfall erzeugt, der auf das Gitter der Senderöhre regelnd wirkt. Steigt die Hochfrequenzarnplitude, so entsteht an dem Widerstand eine negative Spannung, die den Arbeitspunkt der Senderöhre ins Negative verschiebt und dadurch die Amplitude verkleinert.
- Diese Regelung kann aber nur in beschränktem Maße angewandt werden; denn durch Verschiebung des Arbeitspunktes ins Negative steigt die Gefahr des Abreißens der Schwingungen.
- Erfindungsgemäß wird diese Gefahr dadurch behoben, daß außer der erwähnten Regelung ein zusätzlicher amplitudenabhängiger Belastungswiderstand parallel zur Senderöhre verwendet wird, der im Falle des Kleinerwerdens der Amplitude zunimmt, so daß dadurch der Sendekreis entlastet und so die Schwingung aufrechterhalten wird. Die Abbildung stellt ein Beispiel für einen nach der Erfindung ausgebildeten selbsterregten amplitudenkonstanten Sender dar. Tli ist eine normale selbsterregte Senderöhre. Die Hochfrequenz im Anodenkreis gelangt über den Kondensator G in die als Anodengleichrichter geschaltete Regelröhre V@, wird hierin gleichgerichtet und erzeugt am Widerstand R einen Spannungsabfall,. der als Gittervorspannung der Senderöhre dient.
- Außerdem liegt parallel zum Anodenkreis der Senderöhre ein zusätzlicher Belastungszweig, der aus einem Gleichrichter G und einer in Serie liegenden Spannungsquelle B und einer den Gleichstromweg schließenden Drossel Dr besteht. Die Gleichrichtervorspannung B ist so gewählt, daß die positiven Spitzen der von der Senderöhre erzeugten Hochfrequenz im Normalzustand die Gleichrichtervorspannung B übersteigen. Es fließt dann also ein geringer Strom, der eine Belastung für die Senderöhre bedeutet. Nimmt die Hochfrequenzamplitude ab, so sinkt der Strom im Gleichrichter und damit die Belästung verhältnismäßig viel stärker, da die Belastung nicht von der ganzen Hochfrequenzamplitude abhängt, sondern nur von den die Vorspannung übersteigenden Spitzen, welche nur einen Bruchteil der ganzen Hochfrequenzamplitude ausmachen. Die Belastung wird Null, wenn die positiven Spitzen der Hochfrequenz bis auf den Wert der Vorspannung B gesunken sind.
- Erst durch die gleichzeitige Anwendung der beiden Merkmale der Erfindung, nämlich der Aniplitudenregelung und des zusätzlichen ainplitudenabhängigen Belastungswiderstandes, ist es möglich, mit einer großen Regelspannung zu arbeiten und deslia2 eine große Regelwirkung zu erzielen.
- auf diese Weise der Arbeitspunkt der Sende= röhre weitgeliciid unabhängig von äußeren Einflüssen an derselben Stelle gehalten wird, ist nicht nur Amplitudenkonstanz, sondern auch Frequenzkonstanz in hohem -Maße gewährleistet, was besonders bei kurzen Wellen sehr wichtig ist. Außerdem bietet die Erfindung den Vorteil, daß die Amplitude unabhängig von der im Sender erzeugten Wellenlänge ist.
- Insbesondere in Steuerstufen von fremdgesteuerten Sendern oder von Frequenzvervielfachern, bei denen ein hoher Grad von Amplituden- und F requenzkonstanz verlangt wird, kann vorliegende Erfindung angewendet werden.
Claims (1)
- PATLNTA2NsrRÜciiL: i. Anordnung zur Konstaiithaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer Arnplitudenregelung mittels der gleichgerichteten Hochfrequenz zwecks Vermeidung des Abreißens der Schwingung ein zusätzlicher amplitudenabhängiger Belastungswiderstand parallel zur Senderöhre verwendet ist, welcher bei kleineren Amplituden der Hochfrequenz ansteigt. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Belastungswiderstand aus einem derart vorgespannten Gleichrichter besteht, daß bei normaler Hochfrequenzamplitude in dem Gleichrichter ein Strom fließt, der bei Absinken der Amplitude verhältnismäßig schnell abnimmt und damit den Sendekreis entlastet.
Priority Applications (4)
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| NL47282D NL47282C (de) | 1935-11-20 | ||
| DET46036D DE645686C (de) | 1935-11-20 | 1935-11-20 | Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DET46036D DE645686C (de) | 1935-11-20 | 1935-11-20 | Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE645686C true DE645686C (de) | 1938-12-13 |
Family
ID=27770832
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET46036D Expired DE645686C (de) | 1935-11-20 | 1935-11-20 | Anordnung zur Konstanthaltung von Amplitude und Frequenz bei selbsterregten Sendern |
Country Status (4)
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Families Citing this family (7)
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| US2959745A (en) * | 1957-03-06 | 1960-11-08 | Donald D Grieg | Control means for transistor oscillators |
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- 1936-11-21 US US112038A patent/US2138138A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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