DE645652C - Vorrichtung zur Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft im Arbeitsraum von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft im Arbeitsraum von Verbrennungskraftmaschinen

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DE645652C
DE645652C DEK138596D DEK0138596D DE645652C DE 645652 C DE645652 C DE 645652C DE K138596 D DEK138596 D DE K138596D DE K0138596 D DEK0138596 D DE K0138596D DE 645652 C DE645652 C DE 645652C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • F02B19/14Engines characterised by precombustion chambers with compression ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description

  • Vorrichtung zur Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft im Arbeitsraum von Verbrennungskraftmaschinen Es ist bereits vorgeschlagen worden, die innige Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft in Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen diese Vermischung im Arbeitsraume selbst vor sich geht, dadurch zu fördern, daß man die Luft mittels eines im Arbeitsraum vorgesehenen Hilfskolbens durch einen engen Kanal hindurchdrängte und die zufolge des engen Querschnittes mit großer Geschwindigkeit strömende Luft vor der Brennstoffeinspritzdüse vorbeistreichen ließ. Hierbei trafen Luft und Brennstoff ün w#esentlichen rechtwinklig zusammen.
  • Bei dieser Anordnung konnten Luft und Brennstoff sich nur unvollkommen vermischen; wurde nämlich ein kompakter Brennstoffstrahl ,eingespritzt, so kam die erforderliche Zerstäubung nicht zustande, bei Verwendung einer den Brennstoff in der üblichen Weise stralilenkegelartig zerstäubenden Einspritzdüse aber trat der bekannte Übelstand auf, daß die feinen Brennstoffteilchen von der senkrecht zur Achse des Brennstoffkegels daherströmenden Luft in ein und derselben Richtung £ortgerissen wurden, sich zusammenballten und die auf diese Weise gebildeten ölkügelchen eine ungünstige Verbrennung ergaben.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, b-ei welcher die Teilchen des kegelartig zerstäubten Brennstoffes von der Luftströmung nicht in einer Richtung fortgerissen, sondern nach divergenten Richtungen auseinandergetrieben werden, wodurch ihre Vereinigung zu größeren Ballen verhindert und eine günstige Vermischung und Verbrennung gesichert wird.
  • Gemäß der Erfindung ist zur Vermischung von Luft und Brennstoff im Arbeitsraume der Verbrennungskraftmaschine eine progressiv bewegte, mit Verbindungsöffnungen für die beiderseits entstehendeü Raumteile ausgerüstete Scheidewand vorgesehen. Die Verbindungsöffnungen sind im Umkreise der verlängerten Einspritzdüsenachse angeordnet und im Verhältnis zu diezer derart ausgebildet, daß die längs der Erzeugenden des Brennstoffkegels, also in divergierender Richtung, dahinstiebenden Brennstoffteilchen von den durch die Verbindungsöffnungen auf sie zuströmenden Luftstrahlen auch weiterhin in divergierender Richtung fortgetrieben werden.
  • Die progressiv bewegte Scheidewand kann gleichzeitig auch um ihre Achse verdreht werden, wodurch sich die Brennstoffteilchen unter der Einwirkung der durch die versetzten öffnungen ausströmenden Luft auf einer sehr günstigen spiraligen Bahn bewegen.
  • Zwecks Einstellung der optimalen Luftströmung kann man die in der Scheidewand vorgesehenen öffnungen mit durch eine geeignete Vorrichtung veränderbarem Querschnitt ausbilden. Zweckmäßig erfolgt dies durch eine blendeartige Ausbildung der Scheidewand, beispielsweise indem man dieselbe aus zwei eng aneinanderliegenden Platten mit sich gegenseitig überdeckenden Öffnungen zusammensetzt, die sich gegeneinander derart verschieben lassen, daß die öffnungenf' der einen Platte je nach Bedarf durch c andere Platte teilweise überdeckt bzw. einge,,= engt werden.
  • Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die Achse der Brennstoffeinspritzdüse einer beispielsweisen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Die in den Arbeitszylinder i zu Beginn des Hubes in üblicher Weise eingeführte Luft wird durch den im Zvlinder aufwärts strebenden Kolben 2 verdichtet. Sobald die. Brennstoffeinführung in den Raum 6 durch die den Brennstoff kegelförmig einspritzende Düse begonnen hat, beginnt auch das in seiner linken Endlage befindliche, kegelförmig ausgebildete Element a unter der Einwirkung der Schraubenfeder g durch Vermittlung der Stange 5 mit großer Geschwindigkeit seinen Weg nach rechts. Infolgedessen strömt die Luft aus dem sich fortschreitend verkleinernden Raum S durch die am Element 4. ausgebildeten, verhältnismäßig engen Öffnungen ; mit großer Geschwindigkeit in d°n sich fortschreitend vergröß°rnden Raum 6 jenseits des -Elementes 4 hinüber. Die durch die in Form divergenter Kanäl° ausgebild°ten üfinungen ; divergierend hindurchströmenden Luftstrahlen vermischen sich beim Zusammenstoßen innig mit den sich in Richtung der Erzeugenden des Brennstoffkegels fortbewegenden Brennstoffteilchen, wobei sie diese in divergenten Richtungen mit sich reißen. lach vollzogener Vermischung kehrt das Element 4. bis zur nächsten Brennstoffeinspritzung mit gewählter Geschwindigkeit in seine ursprüngliche Lage zurück. Die Bewegung des Elementes 4 kann z. B. durch Hebel- .oder hydraulische Kraft bewerkstelligt werden, in beiden oder nur in einer Richtung; im letzteren Falle kann es in der ;hhtgegengesetzten Richtung durch die Kraft-'wü-kung einer Feder bewegt werden. Beginn -und Ende der Bewegung des Elementes lassen sich durch eine geeignete Vorrichtung einstellen nach Maßgabe Gier günstigsten, auf dem Erfahrungswege zu ermittelnden Vermischungsverhältnisse.
  • Das Element 4. übt auch, wenn es sich während der Brennstoffeinspritzung in entgegengesetzter Richtung zu der im Ausführungsbeispiel bewegt, einen günstigen Einfuß auf die Vermischung aus.

Claims (2)

  1. P:1 TLXTANSPitÜCIIL: i. Vorrichtung zur Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft im Arbeitsraum von Verbrennungskraftmaschinen, bestehend aus einem den Arbeitsraum in zwei oder mehr miteinander durch verhältnismäßig engt Öffnungen in Verbindung stehende Teile unterteilenden, durch seine Bewegung eine Luftströmung bewirkenden Element, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Element in Form einer sich progressiv oder gleichzeitig progressiv und drehend bewegenden Scheidewand ausgebildet ist mit im Umkreise der Brennstoffeinspritzdüsenachse angebrachten, die entlang der Scheidewand liegenden Raumteile verbindenden Öffnungen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand zwecks Regelung des Querschnittes der Verbindungsöffnungen blendeartig ausgebildet ist.
DEK138596D 1935-07-13 1935-07-13 Vorrichtung zur Vermischung des Brennstoffes und der Verbrennungsluft im Arbeitsraum von Verbrennungskraftmaschinen Expired DE645652C (de)

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