DE645499C - Stationsanzeigevorrichtung fuer Radiogeraete - Google Patents

Stationsanzeigevorrichtung fuer Radiogeraete

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DE645499C
DE645499C DES111488D DES0111488D DE645499C DE 645499 C DE645499 C DE 645499C DE S111488 D DES111488 D DE S111488D DE S0111488 D DES0111488 D DE S0111488D DE 645499 C DE645499 C DE 645499C
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Germany
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements
    • H03J1/04Indicating arrangements with optical indicating means
    • H03J1/042Means insuring a precise reading of the dial, e.g. special scale, local illumination possibly temporary, luminous point moving with the pointer

Landscapes

  • Optical Communication System (AREA)

Description

Es sind Stationsanzeigevorrichtungen für Radiogeräte bekannt, bei denen ein in Abhängigkeit von der Amplitude der Empfangsströme betriebenes optisches Anzeigemittel, ζ. B. eine Glimm- oder Glühlampe, vorgesehen ist, durch das dem Bedienenden genau angegeben wird, in welchem Augenblick die optimale Abstimmung auf einen gesuchten Sender erreicht ist. .Praktisch werden solche Vorrichtungen für gewöhnlich in der Weise ausgeführt, daß in üblicher Weise zunächst eine Vollsichtskala, z. B. eine Stationsskala, vorgesehen ist, auf der sich ein Zeiger o. dgl. bewegt. An einer anderen Stelle des Gerätes
•5 ist dann ein Ausschnitt vorgesehen, hinter welchem sich das das Abstimmoptimum anzeigende optische Mittel, z. B. die Glimmoder Glühlampe, befindet.
Die Erfindung gibt eine Lösung für die Aufgabe an, dem Bedienenden beim Abstimmen, d. h. beim Bewegen des Zeigers o. dgl. über der Vollsichtskala, den Augenblick genau anzuzeigen, in welchem er den Blick von der Vollsichtskala weg auf das das Empfangsoptimum anzeigende optische Abstimmittel lenken muß. Zu diesem Zweck wird folgende Anordnung vorgeschlagen: Die Vollsichtskala ist in an sich bekannter Weise mit einer Beleuchtungslampe versehen. Das Licht dieser Beleuchtungslampe soll nun aber nicht unabhängig von der jeweiligen Abstimmung bleiben, sondern die Beleuchtungslampe wird erfindungsgemäß mit Hilfe eines Relais o. dgl. so geschaltet, daß sie im Augenblick des Erreichens des Abstimmoptimums eines gesuchten Senders abgeschaltet wird, wodurch dann die Aufmerksamkeit des Bedienenden zwangsläufig von der Vollsichtskala fort auf das das Abstimmoptimum anzeigende Anzeigemittel gelenkt wird. Dieses Anzeigemittel zeigt gerade dann, wenn die Vollsichtskalenlampe abgeschaltet wird, ihre maximale Leuchtkraft bzw. ihren maximalen Ausschlag.· Bewegt man sich beim Abstimmen wieder von dem Abstimmoptimum des eingestellten Senders fort, wird automatisch mit dem Erlöschen oder Verdunkeln der Anzeigevorrichtung für das Abstimmoptimum die Vollsichtskala wieder erleuchtet.
Die Zeichnung läßt das Wesen der Erfin- So dung deutlicher erkennen, und zwar zeigen die Abb. 1 und 2 in der Draufsicht bzw. im Schnitt, teilweise auch rein schematisch, eine Stationsanzeigevorrichtung, die aus einer Vollsichtskala und einer verdeckten Skala mit optischer Anzeige besteht. Nach Abb. 1 und 2 stellt ι die zum Teil aufgerissene Vorderwand eines Gerätes dar. In diese Vorderwand ist eine Vollsichtskala 2 eingelassen, die einen Aktionswinkel von i8o° hat. Entlang dieser g0 Skala ist ein Zeiger 3 bewegbar. Dieser sitzt an einem Zahnrad 4, das wiederum in Eingriff mit einem Zahnrad 5 steht. Von der Achse des Zahnrades 5 her kann der Antrieb erfolgen, wie dies durch den Einstellknopf 9 dargestellt ist. Mit dem Zahnrad 5 ist weiterhin eine drehbare durchsichtige Skala 6 verbunden, die ebenfalls alle Stationsnamen ent-
hält, aber im Unterschied zu der Vollsichtskala 2 hinter der Gehäusewand ι verdeckt angeordnet ist, wobei jeweils nur ein schmaler Streifen aus ihr ausgeblendet wird, undzwar durch einen Schlitz 8, der sich in einem, in der Vorderwand befestigten Tubus 7 be-: findet. Hinter diesem Schlitz 8 ist, die Skala 6 durchleuchtend, eine in Abb. 3 dargestellte Lampe 14 angeordnet, die jeweils nur bei optimaler Abstimmung des betreffenden Senders aufleuchtet. Es empfiehlt sich ganz allgemein, die Skala für die optische lautlose Stationsanzeige möglichst lang auszubilden, so daß die einzelnen Stationsnamen beim Ausblenden durch den Schlitz 8 gut voneinander getrennt erscheinen. Man ordnet daher die Stationsnamen auf der Skala 6 so an, daß sie einen Aktionswinkel von 3600 statt wie bei der Vollsichtskala nur i8o° aufweisen. Man kann statt dessen die Skala der optischen Stationsanzeigevorrichtung auch als Film oder Band ausbilden, wobei man eine noch bessere Möglichkeit hat, die Stationsnamen möglichst weit auseinander zu legen. Da der einzustellende Drehkondensator einen Aktionswinkel von iSo° hat, empfiehlt es sich, diesen direkt mit dem Anzeigenteil der Vollsichtskala, d.h. mit dem Zeiger 3, zu verbinden, wie dies aus Abb. 2 hervorgeht, wo mit 11 die an dem Zahnrad 4 befestigte Achse, mit 12 der Drehkondensator bezeichnet ist. Die Halterung der genannten Einstellvorrichtung kann, wie dies ebenfalls aus Abb. 2 hervorgeht, etwa durch ein Gestell 10 erfolgen, das an der Innenseite der Gehäusewand 1 befestigt ist und eine Lagerung für die Achse 11 des Kondensators 12 bildet. Die Vollsichtskala 2 wird zweckmäßig ebenfalls beleuchtet, und zwar durch eine Glimm- oder Glühlampe 13. 4„ Man kann die Auffindung und Einstellung einer Station dadurch erleichtern, daß man die Aufmerksamkeit des Benutzenden nach erfolgtem Grobeinstellen einer Station auf der Vollsichtskala zwangsläufig auf die optische Stationsmeldung, die am Schlitz 8 erfolgt, richtet. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise die Beleuchtungslampe 13 der Vollsichtskala derart mit der Lampe 14 verbinden, daß beim Auf leuchten der Lampe 14 die Lampe 13 abgeschaltet wird, so daß dann der Benutzende weiß, daß er nicht mehr die VoIlsichtskala, sondern den Ausschnitt aus der optischen Stationsanzeigevorrichtung zu betrachten hat. Die Schaltung der beiden Lampen kann dann etwa nach Abb. 4 vorgenommen werden. Diese Abbildung zeigt zunächst, in welcher Weise die Lampe 14 für die optische Stationsanzeige mit der eigentlichen Empfängerschaltung zusammenhängt. Im vorfio liegenden Fall sei mit 15 die Endröhre bezeichnet, in deren Anodenkreis ein Relais oder ein kleiner Transformator vorgesehen ist, an dessen Ausgangsseite die Lampe 14 ■ angeschlossen ist. Ist vor dem Erreichen, der 'Maximalabstimmung eines gesuchten Senders die Röhre 15 in der an sich bekannte» Weise gesperrt, so fließt in ihr kein Anodenstrom, zumindest kein Anodenwechselstrom. In dem Augenblick, wo die Röhre 15 beim Erreichen der Maximalabstimmung freigegeben wird, wird durch die in ihrem Anodenkreis fließenden Ströme die Lampe 14 über das Relais oder den Transformator zum Ansprechen gebracht. Um nun zu erreichen, daß im gleichen Augenblick die Anzeigelampe 13 der Vollsichtskala erlischt, kann im Stromkreis der Röhre 15 ein kleines Relais 16 vorgesehen werden, dessen Anker als Schaltkontakt im Stromkreis der Lampe 13 wirkt. Das Relais ist so ausgebildet, daß beim Erreichen des Maximalstromes im Stromkreis der Lampe 14 der Anker angezogen und dadurch der Stromkreis der Lampe 13 unterbrochen wird.
Die letztgenannte Maßnahme läßt sich noch in folgender Weise verbessern: Würde das Relais 16 augenblicklich ansprechen, so würde das bedeuten, daß beim Entlangwandern des Zeigers 3 auf der Vollsichtskala 2 dauernd die Beleuchtung zwischen der Vollsichtskala 2 und dem Schlitz 8 der optischen Stations- · anzeigevorrichtung hin und her wechseln würde; denn bei jedesmaliger Maximalabstimmung eines Senders würde die Lampe 14 zum Aufleuchten und infolgedessen die Lampe 13 zum Erlöschen gebracht werden. Um dies zu verhindern, wird gemäß der weiteren Erfindung das Relais 16 als Verzögerungsrelais ausgebildet, das je nach Bedarf etwa erst nach einer halben Sekunde anspricht. Es wird dann also noch nicht ansprechen, wenn man den Zeiger 3 rasch über die Vollsichtskala 2 bewegt; es spricht erst dann an, wenn man die endgültig gewünschte Station eingestellt hat.
Wenn man die Anzeigelampe statt in der Endstufe z. B. im Stromkreis der Fadingausgleichs chaltung anordnet, so läßt sich dadurch erreichen, daß ihre Leuchtintensität sich stetig mit dem Genauigkeitsgrad der Ab- no Stimmung ändert.
Statt der bisher beschriebenen Ausführungsarten der Erfindung können selbstver- . ständlich noch zahlreiche andere Ausführungsarten gewählt werden. So ist man beispiels- weise bei der Konstruktion der Getriebe nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden; statt der dargestellten Zahnradgetriebe kann man beispielsweise Reibradgetriebe, Seiltriebe o. dgl. verwenden. Wenn man fer- iao ner die Skala der optischen Stationsanzeigevorrichtung nicht als Rundskala, sondern als
bandartige Skala ausbildet, so wird man auch zwischen dem Antrieb des auf der Vollsichtskala bewegbaren Gliedes eine andere Übersetzung· zu nehmen haben als die aus Abb. ι und 2 hervorgehende Übersetzung 1 :2. Ferner ist man bei der Lösung der Aufgabe, sowohl eine Vollsichtskala wie auch eine optische Stationsanzeigevorrichtung zu haben, nicht an die beschriebene Ausführungsform gebunden. Schließlich kann man zur Skalenbeleuchtung statt der beschriebenen Glühlampen auch kleine Glimmlampen verwenden, die den Vorteil geringeren Stromverbrauches haben. '

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Stationsanzeigevorrichtung für Radiogeräte mit in Abhängigkeit von der Amplitude der Empfangsströme betriebenem optischem Anzeigemittel, ζ. Β. Glimmoder Glühlampe, dadurch gekennzeichnet, daß außer diesem Anzeigemittel eine besonders beleuchtete Vollsichtskala vorgesehen ist, deren Lichtquelle mit der des Anzeigemittels derart zusammenarbeitet, daß beim Grobeinstellen einer gesuchten Station die Vollsichtskala erleuchtet ist, während beim genauen Abstimmen auf das Optimum die Beleuchtung der Vollsichtskala abgeschaltet und das optische ' Anzeigemittel eingeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle des Optischen Anzeigemittels z. B. unter Verwendung eines Relais oder eines Transformators mit dem Anodenkreis einer Röhre, z. B. Detektor- oder Endröhre, verbunden ist, deren Anodenstrom von der Empfangsamplitude beim Abstimmen abhängig ist, und daß im Stromkreis dieser Lichtquelle ein weiteres Relais liegt, durch das bei Stromdurchgang die normalerweise eingeschaltete Beleuchtungslampe der Vollsichtskala abgeschaltet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Stromkreis der Lichtquelle des optischen Anzeigemittels liegende Relais als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, das mit etwa V2 Sekunde Verzögerung arbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES111488D 1933-10-28 1933-10-28 Stationsanzeigevorrichtung fuer Radiogeraete Expired DE645499C (de)

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