DE645111C - Geruest fuer Kraftrammen - Google Patents

Geruest fuer Kraftrammen

Info

Publication number
DE645111C
DE645111C DEF74753D DEF0074753D DE645111C DE 645111 C DE645111 C DE 645111C DE F74753 D DEF74753 D DE F74753D DE F0074753 D DEF0074753 D DE F0074753D DE 645111 C DE645111 C DE 645111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scaffolding
bars
power rams
rams
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF74753D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Menck und Hambrock GmbH
Original Assignee
Menck und Hambrock GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Menck und Hambrock GmbH filed Critical Menck und Hambrock GmbH
Priority to DEF74753D priority Critical patent/DE645111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE645111C publication Critical patent/DE645111C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/14Components for drivers inasmuch as not specially for a specific driver construction
    • E02D7/16Scaffolds or supports for drivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

  • Gerüst für Kraftrammen Es ist bekannt, das Gestell von Handrammen mit frei fallendem Bär und Nachlaufkatze oder endloser Kette als einfachen Dreibock auszubilden, bei dem die senkrecht stehende Laufrute mit den :eisernen Führungsschinen für den Bär durch zwei geneigte Holzpfähle abgestützt wird. Für besondere Verwendungszwecke ist schon daran gedacht worden, solche Dreiböcke statt in Holz in Eisen auszuführen und sie dabei leicht auszusteifen.
  • Derartige dreibockartige Rammgestelle sind nur für den Handbetrieb, d. h. für vergleichsweise geringe Bärgewichte verwendbar.
  • Gerüste für Kraftrammen, z. B. Dampfbärrammen, mit Bärgewichten von 4000 bis 6ooo kg und mehr wurden bisher fast ausschließlich aus vier Gurten zusammengesetzt, für die man neinfache Profileisen verwandte, die zur Aufnahme der auftretenden Beanspruchungen vergleichsweise starke Querschnitte erhielten. Das ,allein genügte jedoch nicht, um der gefährlichen Knickbelastungen Herr zu werden. Man war gezwungen, zur Aussteifung zahlreiche horizontale Querverbände (Etagen) anzubringen, die in der Regel aus Winkel-, T- oder U-Eisen bestehen. Aber auch dann beanspruchen der an dem Mäkler auf und nieder gehende Rammbär, der an dem Gerüst hängende Pfahl, die versenkbaren Mäklereisen üsw. die Gurte bzw. Querverbindungen noch auf Knickung. Man mußte also trotz der Querverbindungen die Profile für die Gurte rund für die Querverbindungen entsprechend stark wählen. Diese bis heute für schwere Kraftrammen übliche Ausbildung des Gerüstes als Viergurtgerüst bringt schwerwiegende Nachteile mit sich.
  • Zunächst ist diese Bauweise schon an sich durch den großen Werkstoffaufwand teuer und schwer. Werkstoffgewicht !und Baukosten steigern sich weiterhin erheblich, wenn bei der Berechnung derartiger Gerüste alle auftretenden Knickbeanspruchungen berücksichtigt werden. Da das Trägheitsmornent der für die Querverbindungen üblichen Winkel-und U-Eisen @usw. klein ist und diese infolgedessen keine große Knickfestigkeit haben, müssen für die Gurte der Gerüste noch stärkere Stäbe verwendet werden.
  • Bei Gerüsten für Kraftrammen spielen nicht nur die Herstellungskosten in wirtschaftlicher Hinsicht eine große Rollre, sondern -es hängt in rein technischer Beziehung auch sehr viel von den Gewichtsverhältnissen ab.
  • Gerüste für Kraftrammen erreichen Bauhöhen bis über 30 m. Die bekannte, als Viergurtgerüst .durchgebildete schwere und umständliche Eisenkonstruktion erfordert einen außerordentlichen Zeitaufwand bei der Aufstellung des Gerüstes. Das wird besonders nachteilig empfunden, weil die an einer Stelle durchzuführenden Rammarbeiten manchmal rasch beendet sind, die Ramme dann abgebrochen und an einer anderen Verwendungsstelle wieder aufgebaut werden muß.
  • Die beim Viergurtgerüst unvermeidbaren zahlreichen Querverbände bringen vielgestaltige Unterteilungen mit sich, so daß die Zahl der Schraubverbindungen ungewöhnlich hoch wird. Da bei der Herstellung der Gerüste in der Werkstatt aus Sicherheitsrücksichten alle Löcher für die Schraubverbindungen sorg= fähig gebohrt und verpaßt werden müssen,. s@.p treten zu dem ungünstigen Eigengewicht auch: noch hohe Herstellungskosten.
  • In der Tat haben mit Rücksicht hierauf und auf die Schwierigkeiten bei der überführung des zerlegten Rammgerüstes von einer Baustelle zur anderen zahlreiche Baufirmen in letzter Zeit davon Abstand genommen, Rammarbeiten auch dort zu verrichten, wo sie durchaus erwünscht und eigentlich auch gar nicht unwirtschaftlich wären.
  • Die Erfindung beseitigt die den bekannten Gerüsten für Kraftrammen anhaftenden Nachteile und eröffnet die Möglichkeit, Rammarbeiten mit schwersten Bären auch dort wirtschaftlich durchzuführen, wo diese bisher wegen der viel zu schweren und teuren Gerüste, wegen der Schwierigkeiten beim Transport, Aufbau und beim Abbrechen der Ramme als nicht lohnend bzw. unmöglich angesehen wurden.
  • Das Neue besteht in einem Rammgerüst mit drei Gurten aus Hohlstäben, die durch die zweckmäßig ebenfalls aus Hohlprofilen hergestellten Gitterstäbe zu einem pyramidenförmigen Dreigurtgerüst verbunden sind. Die Verbindung erfolgt am zweckmäßigsten durch Verschweißung.
  • Erst durch das gleichzeitige Vorhandensein dieser Merkmale entsteht ein Gerüst mit dem gewünschten geringen Eigengewicht bei höchster Beanspruchungsmöglichkeit und einfachem Aufbau.
  • Die Gewichtsersparnis ist eine doppelte. Einmal nämlich wird ein ganzer Gurt eingespart und auf der anderen Seite fällt die ganze Konstruktion wegen der Verwendung von Hohlstäben an Stelle der bisherigen Profile wesentlich leichter aus.
  • Eine weitere Gewichtsersparnis ergibt sich aus dem Wegfall der horizontalen, bei einem Viergurtgerüst notwendigen Querverbindungen. Die Kosten für den Materialaufwand werden so erheblich geringer, daß sie die Herstellungskosten wesentlich .beeinflussen, zumal sich auch die Kosher. für die Bearbeitung bedeutend niedriger stellen.
  • Da sich das neue- Gerüst einfacher und . räscher aufstellen und zum Zwecke der über-:; ührung von der einen zur anderen Verwendungsstelle in gleicher Weise abbrechen läßt, können die Betriebskosten niedriggehalten werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt ein als Dreigurtgerüst ausgebildetes Rammgerüst in Seitenansicht.
  • Fig.2 zeigt eine Draufsicht.
  • Fig.3 zeigt eine andere Möglichkeit der Lastaufnahme bei einem gemäß der Erfindung als Dreigurtgerüst hergestellten Rammgerüst.
  • Mit a, b und c sind die Gurte des Gerüstes für die Kraftramme bezeichnet. Im Grundriß sind sie zu einem Dreieck vereinigt und laufen oben in einem Punkte zusammen, so daß sie die Kanten einer dreiseitigen Pyramide bilden. Natürlich ist es auch möglich, das Gerüst als dreiseitiges Prisma auszubilden.
  • Die Gurte sind untereinander durch Gitterstäbe d verbunden. Gurte und Gitterstäbe bestehen aus Hohlstäben, beispielsweise aus Rohren oder aus zusammengeschweißten Winkel- oder U-Eisen.
  • An dem Gerüst ist in bekannter Weise der sogenannte Mäkler e angeordnet, der zur Führung des Bären dient, und zwar kann dieser entweder an einer Seitenfläche (Fig.2) oder an einer Kante (Fig.3) des Dreigurtgerüstes angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerüst für Kraftrammen, gekennzeichnet durch drei Gurte aus Hohlstäben, die durch die Gitterstäbe zu einem pyramidenförmigen Dreigurtgerüst, z. B. durch Verschweißung, verbunden sind.
  2. 2. Gerüst für Kraftrammen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Gitterstäbe aus Hohlprofilen bestehen.
DEF74753D 1932-12-29 1932-12-29 Geruest fuer Kraftrammen Expired DE645111C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF74753D DE645111C (de) 1932-12-29 1932-12-29 Geruest fuer Kraftrammen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF74753D DE645111C (de) 1932-12-29 1932-12-29 Geruest fuer Kraftrammen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE645111C true DE645111C (de) 1937-11-24

Family

ID=7112296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF74753D Expired DE645111C (de) 1932-12-29 1932-12-29 Geruest fuer Kraftrammen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE645111C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE645111C (de) Geruest fuer Kraftrammen
AT146858B (de) Gerüst für Kraftrammen.
DE822154C (de) Geschweisster Dreieckgittertraeger
DE586020C (de) Hyperboloidischer Kuehlturm
AT217082B (de) Einrichtung zum Betonieren langer Bauteile
DE557473C (de) Verfahren zum Herstellen von Eisenbetonschornsteinen mit steifen Eiseneinlagen
DE696847C (de) Zerlegbarer Bockkran
DE888762C (de) Dreigurt-Metalltraeger zur Bildung von Dachstuehlen und Dachstuhl mit solchen Traegern
DE510831C (de) Hochziehbare Schalung
DE3913532A1 (de) Balkonanordnung
DE2559268A1 (de) Anordnung zum liften von vorgefertigten stahlbetonelementen
DE3713152C1 (en) Box-type telescoping crane jib
AT201835B (de) Freitragendes Tragwerk, vorzugsweise für Dachkonstruktionen
DE932631C (de) Verfahren zur Errichtung weitgespannter Tragwerke
DE1126096B (de) Torsionssteifer Stuetzbock fuer Auslegerkrane
AT156606B (de) Rammgerüst.
DE2037360A1 (de) Großflächenschalung und Verfahren zu ihrer Ausschalung
DE512191C (de) Einholmiger Flugzeugfluegel
AT370183B (de) Freitragendes lehrgeruest
AT202587B (de) Verfahren zur Herstellung von Brücken, insbesondere Schluchtbrücken
DE656841C (de) Fahrbahntafel fuer Bruecken aus betongefuellten, in sich ausgesteiften Buckel- oder Tonnenblechen
AT115521B (de) Auflager für Holzkonstruktionen.
DE727078C (de) Baustoss eines aus Sperrholz-Vollwandstegen und Kantholz-Gurtungen hergestellten Rahmenbinders
AT132564B (de) Verfahren zum Aufrichten von liegend hergestellten Gebäudewänden.
DE550786C (de) Arbeitsgeruest mit einstellbaren Stuetzen