DE64454C - Regelvorrichtung mit Achsenregulator - Google Patents

Regelvorrichtung mit Achsenregulator

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DE64454C
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Germany
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lever
valve
eccentric
rod
axis
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Application number
DENDAT64454D
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English (en)
Original Assignee
Dr. R. PROELL in Dresden, Rabenerstrafse 13
Publication of DE64454C publication Critical patent/DE64454C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der Patentschrift No. 57034 dargestellte Regulirvorrichtung mit Achsenregulator ist mit Ventilen in Verbindung gebracht und dementsprechend sind auch die aus der Construction sich ergebenden neuen Eigenschaften der Regulirung und Steuerung zu den sogen, zwangläufigen Ventilsteuerungen in Beziehung gesetzt worden. Erstere bleiben aber auch bestehen bei Ersatz der Ventile durch Corlifs-Hähne.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 bis 5 die Construction für liegende Maschinen, die ohne Weiteres der Abbildung Fig. 5 des Haupt-Patentes entspricht, auch auf stehende Maschinen übertragen werden kann.
Der Achsenregulator R befindet sich auch in diesem Falle auf einer parallel der Cylinderachse gelagerten Steuerwelle S, welche von der Schwungradwelle durch Schraubenräder T, Fig. 3, angetrieben wird. Wie Fig. 4 zeigt, erhält dadurch die Steuerwelle mit Regulator eine solche Lage zum Cylinder, dafs es möglich ist, die an tiefster Stelle oder bei stehenden Maschinen auf der einen Seite des Cylinders nach Art der Wheelock-Steuerung gelagerten Corlifs-Hähne C unmittelbar von den Excentern E aus zu betreiben. In diesem Falle schwingen aber die Hahnkurbeln in einer anderen Ebene als die Excenter. Es ist daher die Bewegung von letzteren auf erstere durch ein Kreuzgelenk übertragen (Fig. 2), oder es sind die Excenterflächen kugelig gedreht und die Hahnkurbeln mit Kugelzapfen versehen.
Die Einlafshähne C1 stehen unter Herrschaft des Regulators; Fig. 1 stellt die Auslafshähne C2 und die Hähne C1 im Querschnitt dar.
Bei der Anwendung der Steuerung auf Ventile ergiebt sich als Folge der Verwendung verdrehbarer oder verstellbarer Excenter an Stelle des sonst üblichen Gelenkmechanismus ein etwas grofser Unterschied zwischen den Ventilerhebungen bei kleinen und grofsen Füllungen.
Um denselben zu vermindern, ist statt der in Fig. ι des Haupt-Patentes dargestellten Gegenhebel für jedes Einlafsventil ein Abwälzungshebel angenommen, letzterer aber mit einer Gelenkconstruction verbunden, welche in Fig. 6 bis 9 dargestellt ist.
In Fig. 6 ist der Hebel H am Ventilgehäuse gelagert und einerseits im Punkt A mit der Ventilspindel s, andererseits im Punkt B mit der Excenterstange L verbunden. Beim Abwärtsgang des Punktes B wälzt sich der Hebel auf der Platte ρ ab und berührt dann die Rolle r, welche auf einem um α drehbaren Hebel h gelagert ist, und um die dann die weitere Drehbewegung des Hebels h stattfindet. Der Stützhebel h hat über α einen Zapfen b, ebenso die Ventilstange s einen Zapfen c, und sind diese beiden Zapfen durch eine Lenkerstange / mit einander verbunden. Die Lage dieser Stange zur Ventilspindel s und dem Hebel h ist derartig, dafs mit gröfserer Ventilerhebung auch der Hebel h zu einem gröfseren Ausschlag genöthigt wird, wodurch die Stütz-
rolle r in wachsendem Mafse nach innen verlegt wird, wie durch punktirte Linien in Fig. 6 angedeutet. Infolge dessen wirkt die Excenterstange an einem zunehmenden, die Ventilspindel an einem abnehmenden Hebelarm, und das Resultat dieser doppelten Veränderung des Hebelarmes ist eine verhältnifsmäfsig bedeutende Verkürzung des Ventilhubes bei gröfseren Füllungen, während dieselbe bei kleineren Füllungen nur gering ist.
Dadurch, dafs nach Schlufs des Ventils der beschriebene Gelenkmechanismus in Ruhe kommt, tritt auch kein Rücklauf ein. Derselbe findet aber statt, wenn die Bewegung der Stützungsrolle nach Fig. 7 bis 9 vorgenommen wird.
In Fig. 7 ist der Hebel /; als Winkelhebel ausgebildet, an dessen kurzen Schenkel im Punkt b die Stange / angebolzt ist, welche direct mit der verlängerten Excenterstange im Punkt c verbunden ist. Der Hebel h dreht sich nach rechts, sobald das Excenter das Ventil öffnet, und nach links, wenn er letzteres schliefst.
In Fig. 8 ist die Excenterstange im Hebelpunkt B gelenkig mit dem Zwischenhebel k verbunden, von dem aus der Ausschlag auf den Hebel h übertragen wird.
In Fig. 9 befindet sich der Zwischenhebel k unterhalb des Punktes B. In allen Fällen ist die Stützbahn am Hebel H innerhalb des Ausschlagswinkels der Rolle r etwas gekrümmt, um bei der der gröfsten Ventilerhebung entsprechenden schiefen Stellung des Hebels H möglichst wenig Seitenschub auf die Ventilspindel gelangen zu lassen.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Unter Benutzung der im Haupt - Patent No. 57034 gekennzeichneten Anordnung des Achsenregulators auf einer parallel zur Cylinderachse angeordneten Steuerwelle:
1. die directe Uebertragung der Excenterstangenbewegung auf die Kurbeln von Corlifs - Hähnen mittelst eines Kugelzapfens oder Kreuzgelenkes (Fig. 1 bis 5);
2. die Uebertragung der Excenterbewegung auf Einlafsventile unter Zwischenschaltung eines Abwälzungshebels (H) in Verbindung mit einem durch die Ventilstange fs) oder die Excenterstange (L) beeinflufsten Hebelmechanismus, der durch eine Stützrolle (r) auf den Abwälzungshebel einwirkt, um eine mit wachsendem Ventilhub zunehmende Veränderung der Hebelarme zu dem Zwecke zu erzeugen, dafs die Ventilerhebungen bei gröfseren Füllungen in zunehmendem Grade verkleinert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64454D Regelvorrichtung mit Achsenregulator Expired - Lifetime DE64454C (de)

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