DE643198C - Selbsttaetige Feuermeldeanlage - Google Patents

Selbsttaetige Feuermeldeanlage

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DE643198C
DE643198C DER87807D DER0087807D DE643198C DE 643198 C DE643198 C DE 643198C DE R87807 D DER87807 D DE R87807D DE R0087807 D DER0087807 D DE R0087807D DE 643198 C DE643198 C DE 643198C
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cord
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DER87807D
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JOSEPH ROTZINGER
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuermeldeeinrichtung, welche selbsttätig bei Ausbruch eines Brandes an irgendeiner beliebigen Stelle eines Gebäudes oder eines Schiffes sofort ein oder mehrere akustische oder optische Signale in Tätigkeit setzt. Sie bedient sich hierzu des an sich bekannten Gedankens, in dem zu sichernden Raum leicht brennbare Schnüre zu ziehen, die in ihrem normalerweise >o gespannten Zustande Kontakte getrennt voneinander halten, diese aber zur Berührung miteinander freigeben, wenn sie infolge eines Feuers durchbrennen. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen Anlage an den Kontaktvorrichtungen Fallklappen vorgesehen sind, die anzeigen, in welcher Richtung des Fadenstranges der Brandherd zu suchen ist, und zwar wird dies dadurch bewerkstelligt, daß jeder der Fadenkontakte mit einer FaIlklappe versehen ist, die in der Normallage des Kontaktes durch Eingriff eines an ihm sitzenden Nockens in eine Fallklappenöse entgegen einer Federkraft festgehalten,, beim Durchbrennen der den Kontakt haltenden Schnur dagegen freigegeben wird.
Durch den Gegenstand der Erfindung ist es möglich, durch einfaches -Nachsehen der gut zugänglich und sichtbar angeordneten Kontaktvorrichtungen festzustellen, welche von ihnen angesprochen hat und an ihnen sofort zu erkennen, in welchem Teil des Gebäudes der Brand ausgebrochen ist bzw. in welcher Richtung der Brandherd zu suchen ist.
In den Abbildungen ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und im Nachstehenden wird derselbe näher erläutert.
Abb. ι zeigt den zu der Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung gehörenden Kontaktgeber von oben gesehen. Abb. 2 zeigt den Kontaktgeber von der Seite, und Abb. 3 ist ein 4" Schnitt durch Abb. 2 entsprechend der Linie A-B. Abb. 4 zeigt ein Schaltschema, nach welchem die zu der Vorrichtung gehörenden einzelnen Apparate zusammengeschaltet werden.
Auf einer Grundplatte a, die mit Befestigungslöchern versehen ist, befindet sich ein Kasten c aus Hartgummi oder einem ähnlichen für Elektrizität isolierenden Material. An dem Kasten c sind zwei Anschlußklemmen d und e angebracht, welche mit dem im Innern des Kastens befindlichen Federkontakte / in Verbindung stehen. Die Federkontakte / haben durch den Druck der Blattfedern g das Be-. streben, einander an den Kontaktstellen h zu berühren, so daß eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlußklemmen d und e besteht. In der Nähe der Kontaktstücke h ist an jedem der Kontaktarme eine öse i angebracht, welche aus dem Kasten c herausragt. An den Ösen i hängt je eine Feder k, die wiederum mit einer aus brennbarem Material bestehenden Schnur / in Verbindung steht. Werden nun die Schnüre / an geeigneter Stelle in dem zu sichernden Raum ausgespannt, so überträgt sich die Schnurspannung über die Feder k,

Claims (1)

  1. welche als Längsausgleich für Temperaturunterschiede dienen, auf die Ösen ;' und von da auf die Kontaktarme /, so daß die Kontakt-, arme / auseinandergehalten werden, \vie; dies in Abb. 3 dargestellt ist. Es findet sofffit,, solange die Schnüre / gespannt sind, kein^ Berührung der Kontaktstellen Ii miteinander statt, und es besteht daher auch keine elektrische Verbindung zwischen den Anschlußstücken c und </.
    Bricht ein Feuer in dem Raum aus, in welchem die Schnüre / überall an der Decke oder an den Wänden oder an sonst geeigneten Stellen gespannt sind, wobei einzelne Schnüre evtl. über Rollen ;;; laufen, so \rerbrennt die dem Feuerherd ziinächstliegende Schnur, die Spannung in der Schnur hört auf und der mit dieser Schnur verbundene Kontaktarm schnellt nach dem andern Kontaktarm zu, wie in Abb. 6
    ao oben gestrichelt mit dem Bezugszeichen η angedeutet.
    Die beiden Kontaktstück^ /; berühren sich ilann. der Stromkreis ist geschlossen und es fließt ein Strom vom Plus-Pol der Batterie r über die Verbindungsleitung 0, über die Anschlußklemme t\, durch die Kontaktfedern / zur Anschlußklemme rf und von dort über die \ erbindungsrückleitung (7 zu der akustischen oder optischen Waniungsvorriclitung .? wieder zurück zu dem Minus-Pol der Batterie. Es spricht somit die W'aniuiigsan'age an, d. h. es ertönt eine elektrische Klingel, ein Fortscheik-r, ein Boschhoni, eine Sirene oder es leuchten Warnlampen auf oder es wird eine automatisch wirkende Lösehanlage, z. B. eine Kolilensänrelösohvorriclnung, in Tätigkeit gesetzt.
    Die. Rnliidiing bestellt nun darin, daß auf dem W-rschluJ.i'.leckel t des Kastens c sich zwei Klappen ■:· l.ehnden, welche unter dem Druck der im Scharnier it· angebrachten Spiralfedern χ stellen. Die Spiralfedern χ haben das Bestreben, die Klappen ν herunterzuklappen, wie dies in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt ist. ':-r. Die Klappen ν tragen an ihrer Unterseite ■'.'jse eine Üse, welche durch eine entsprechend angeordnete Öffnung in das Innere des Kastens c derartig hineinragen, daß ein sperrklinkenartiger Vorsprung u an den Kontaktstücken in diese Ösen hineinragt und somit die Klappen ν festhält, wenn die beiden Kontaktstücke durch die Spannung der Schnüre / auseinandergehalten werden, wie in Abb. 3 darr gestellt. Sobald die Spannung einer Schnur nachläßt und somit die zugehörige Kontaktfeder nach der Gegenfeder zu schwenkt, so daß sich die Kontaktstücke berühren, so verläßt der betreffende klinkenartige Vorsprung w die Ösen an der Unterseite der Klappen'v, und die betreffende Klappe ν wird dann durch die Kraft der Spiralfeder χ geschwenkt bzw. aufgeklappt wie in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt. Der Zweck für die Anordnung dieser Klappen ν ist, daß es bei unübersichtlichen Räumen möglich ist, an der Stellung der Klappen ν zu erkennen, welcher Schnurzug durchgebrannt ist, und somit festzustellen, in welcher Richtung der Feuerherd zu suchen ist.
    Ρλ τ entansi'Ruch:
    Selbsttätige Feuermeldeanlage, bei der Kontaktfedern durch gespannte, leicht brennbare Schnüre in der Normallage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Fadenkontakte mit einer Fallklappe versehen ist, die in der Normallage des Kontaktes durch Eingriff eines an ihm sitzenden Nockens in eine Fallklappenöse entgegen einer Federkraft festgehalten, beim Durchbrennen der den Kontakt haltenden Schnur dagegen freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BKRIJN. GKDR[JCKT IN DER
DER87807D 1933-04-25 1933-04-25 Selbsttaetige Feuermeldeanlage Expired DE643198C (de)

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DE (1) DE643198C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2550351A (en) * 1948-09-20 1951-04-24 Hick John Thomas Flame detector system

Cited By (1)

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