DE643129C - Gewindeschneideisen fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Automaten - Google Patents
Gewindeschneideisen fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer AutomatenInfo
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- DE643129C DE643129C DED69806D DED0069806D DE643129C DE 643129 C DE643129 C DE 643129C DE D69806 D DED69806 D DE D69806D DE D0069806 D DED0069806 D DE D0069806D DE 643129 C DE643129 C DE 643129C
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- machine tools
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/02—Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
- B23G5/04—Dies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gewindeschneideisen für Werkzeugmaschinen,
insbesondere für Automaten. Die bisher bekannten Schneideisen sind wohl scheibenförmig
ausgebildet, und der Querschnitt der Scheibe ist über den Schneidbacken verjüngt;
es fehlt aber ein am Rand vorgesehener vorspringender Kranz zum Auffangen des Schmieröles,
der gleichzeitig auch als Absteifung für ίο das Schneideisen dient. Andere bekannte
Schneideisen sind wohl mit einem Kranz versehen, dessen Querschnitt sich aber nach
der Scheibenmitte zu allmählich verjüngt und daher nicht das Abspritzen des Schmieröles
verhindern kann, sondern eher noch begünstigt. Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt und ein Schneideisen geschaffen,
welches allen auftretenden Anforderungen, besonders im Automatenbetrieb, gerecht
wird. Erfindungsgemäß sind auf beiden Seiten des Schneideisens ringförmige, konzentrische Ausdrehungen mit muldenförmigem
Querschnitt angebracht, so daß der Querschnitt der Scheibe über den Schneidbacken
verjüngt und gegen den Rand ein vorspringender Kranz gebildet ist. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß das Schneideisen
in sich die erforderliche Festigkeit erhält. Ferner wird das zugeführte Öl nicht
fortgeschleudert, sondern den Schneidzähnen wieder zugeführt. Besonders wird den Anforderungen
bei Hochleistungsautomaten vollauf Rechnung getragen. Derartige Automaten haben in neuerer Zeit Gewindepinolen, welche
durch Überholen das Gewinde aufschneiden. Die Arbeitsspindel läuft im gegebenen Falle
mit 4000 Umdrehungen in der Minute und die Gewindepinole mit bis ι ο οοο Umdrehungen
in der Minute. Durch die hohe LTmdrehungszahl
der Gewindepinole wird das Öl beim gewöhnlichen Schneideisen zum großen Teil abgeschleudert, wodurch sich das Arbeitsstück
erwärmt und hierdurch ein sauberes Gewinde nicht erzielt werden kann. Muß das Schneideisen
nach der vorherigen Erwärmung beim Rücklauf mit bis zu ι ο οοο Umdrehungen in
der Minute ablaufen, so ist die Gefahr des Festsetzens der Schraube im Schneideisen so
groß, daß dasselbe meist nicht mehr zu gebrauchen ist. Bei dem Schneideisen gemäß
der Erfindung wird das Öl sich in der Ölnut fangen und den Spanlöchern zufließeil, und
auch nach dem Stillstand der Maschine wird sich das Öl in der Nut gleich einem Trichter
einfüllen.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. 1 in Draufsicht
und in Abb. 2 im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Der scheibenförmige Körper des Schneideisens α ist in bekannter Weise mit in radialer
Richtung vorkragenden Backen b versehen, gegen deren Schneidzähne in axialer Richtung
das Werkstück geführt wird. Die in axialer Richtung angebrachten Löcher c dienen hierbei
zur Abführung der beim Arbeiten anfallenden Metallspäne.
Gemäß der Erfindung sind zu beiden Seitenflächen des scheibenförmigen Schneidkörpers
muldenförmige Ausdrehungen d und e vorgesehen, so daß der Scheibenquerschnitt über
und zwischen den Schneidzähnebacken verjüngt ist. Durch den durch die Verjüngung
geschaffenen Spalt treten die Späne frei nach außen. Gegen den Umfang des scheibenförmigen
Schneidkörpers ist ein vorspringender Kranz/ angebracht, welcher das leichte Abschleudern des Öles verhindert, so daß das
Öl immer wieder der Bearbeitungsstelle zugeführt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Scheibenförmiges Gewindeschneideisen für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Automaten, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden Seiten des Schneideisens (ff) ringförmige, konzentrische Ausdrehungen (d, e) mit muldenförmigem Querschnitt angebracht sind, so daß der Querschnitt der Scheibe über den Schneidbacken (b) verjüngt und gegen den Rand ein vorspringender Kranz (/) gebildet ist, durch den trotz Fliehkraftwirkung das Fortschleudern des in den ringförmigen Ausdrehungen (d, ei sich sammelnden und den Spanlöchern (c) wieder zufließenden Öles verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED69806D DE643129C (de) | Gewindeschneideisen fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Automaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED69806D DE643129C (de) | Gewindeschneideisen fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Automaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE643129C true DE643129C (de) | 1937-03-25 |
Family
ID=7060384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED69806D Expired DE643129C (de) | Gewindeschneideisen fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Automaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE643129C (de) |
-
0
- DE DED69806D patent/DE643129C/de not_active Expired
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