DE6430C - Bohranker - Google Patents
BohrankerInfo
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- DE6430C DE6430C DENDAT6430D DE6430DA DE6430C DE 6430 C DE6430 C DE 6430C DE NDAT6430 D DENDAT6430 D DE NDAT6430D DE 6430D A DE6430D A DE 6430DA DE 6430 C DE6430 C DE 6430C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/74—Means for anchoring structural elements or bulkheads
- E02D5/80—Ground anchors
- E02D5/801—Ground anchors driven by screwing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Piles And Underground Anchors (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
1878.
Klasse 5.
ANTON BOHLKEN in VAREL a. d. Jade. Bohranker.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1878 ab. Längste Dauer: 25. Juni 1890.
Die in beiliegender Zeichnung abgebildeten Bohranker verschiedener Gröfse und Construction
bestehen aus drei wesentlichen Theilen:
1. dem unteren Theile, dem eigentlichen Bohrer,
2. der Stange,
3. der Kette.
Sie bilden zusammen ein System. Der untere Theil (der Bohrer) besteht aus zwei getrennten
Schraubengängen verschiedener Steigung; der untere Schraubengang hat eine geringere Steigung
als der obere.
In der die beiden Schraubengänge verbindenden Nabe ist eine schmiedeiserne Stange
eingegossen, oder bei kleineren in Stahlgufs gegossenen Erdankern geht die Nabe gleich in
die Stange über. Die Stange hat unten einen festen Bund. Zwischen diesem Bunde und der
Nabe ist der Befestigungspunkt der Kette.
Damit sich die Kette beim Einschrauben des Erdankers (Bohrankers) aber nicht um die
Stange wickeln kann, ist die Kette nicht direct an der Stange befestigt, sondern an einer um
die Stange drehbaren Schelle, die auf der dem Angriffspunkt der Kette gegenüberliegenden
Seite als Messer ausgebildet ist.
Beim Eindringen des Erdankers in die Erde bewegt sich das Messer senkrecht mit herunter,
ohne die Drehung der Stange und des Bohrers mitzumachen, da das Messer etwas vor dem
Umfang des gröfsten Schraubengangdurchmessers vorsteht und sich demzufolge in einem Erdreiche
befindet bezw. bewegt, das durch die Schraube gar nicht berührt und nicht aufgewühlt
wird.
Die Stange, welche bei den gröfseren Erdankern nur zum Einschrauben dient, endet oben
entweder in einem kleinen Auge zur Aufnahme eines Ankerstockes oder in einem gröfseren
Auge zur Aufnahme eines Baumes, oder aber sie ist quadratisch, um darauf einen verschiebbaren
Schlüssel befestigen zu können, oder aber sie endet oben quadratisch um einen später abnehmbaren Stechschlüssel aufstecken
zu können.
Die Kette ist an der Schelle befestigt und erhält in einzelnen Fällen oben ein Querstück,
das sich auf die Erde auflegt, damit sich der in diesen Fällen nahezu horizontal wirkende
Zug der Kette zerlegt in einen senkrecht wirkenden Zug und in einen in diagonaler Richtung
wirkenden Druck auf die Erde.
Beim Einschrauben des Bohrankers (Erdankers) bestimmt die Ganghöhe (Steigung) der
unteren Schraube das Eindringen in die Tiefe, da diese Schraube in ungelockertem Boden
arbeitet. Die obere Schraube dringt in dem von der unteren bedungenen Mafse in die Erde
hinein, da sie aber mehr Steigung hat, hebt sie die Erde ab; es entsteht zwischen beiden
Gewindegängen ein verdünnter Raum, während oberhalb der oberen Schraube die Erde comprimirt
wird. Es schraubt sich der Erdanker nicht so in die Erde, wie z. B. ein Korkzieher,
sondern die obere Schraube will mehr Material wegschaffen, als ihr die untere Schraube erlaubt
und schraubt sich deshalb, weil zwischen beiden 'Schraubengängen die Erde gelockert ist,
der Erdanker verhältnifsmäfsig sehr leicht ein.
Fig. ι verdeutlicht, in welchem Verhältnisse etwa die Erde unterhalb des Bohrankers zwischen
den Schraubengängen und oberhalb des oberen Schraubenganges gelockert bezw. verdichtet
ist. Es geht daraus hervor, dafs während des Einschraubens des Bohrankers (Erdankers)
auf der unteren Seite des oberen Schraubenganges und auf der oberen Seite des unteren Schraubenganges nur sehr geringe Reibung
stattfindet. Dadurch nun wiederum, dafs die Erde oberhalb der oberen Schraube comprimirt
wird, leistet der Bohranker so grofseh Widerstand gegen das Herausziehen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6430C true DE6430C (de) |
Family
ID=284586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6430D Active DE6430C (de) | Bohranker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6430C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069467B (de) * | 1955-05-12 | 1959-11-19 | ||
| DE1101141B (de) * | 1958-08-29 | 1961-03-02 | Zeiss Ikon Ag | Einrichtung zum Aufzeichnen von Schaltimpulsen |
| DE1145484B (de) * | 1957-11-06 | 1963-03-14 | Friedrich Fred Mueller | Zusatzgeraet fuer Mehrspur-Magnetton-Geraete |
| DE1220252B (de) * | 1961-02-15 | 1966-06-30 | Steenbeck & Co W | Verfahren und Vorrichtung zur Auswahl bzw. Wiedergabe von Stuecken aus bandfoermig aufgespulten Bildstreifen |
| DE1245165B (de) * | 1958-12-11 | 1967-07-20 | Kalart Co Inc | Projektor mit Bildwerferteil und Tonteil zur Wiedergabe einer Folge von Stehbildern mit zugehoerigen Tonaufzeichnungen |
-
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- DE DENDAT6430D patent/DE6430C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069467B (de) * | 1955-05-12 | 1959-11-19 | ||
| DE1145484B (de) * | 1957-11-06 | 1963-03-14 | Friedrich Fred Mueller | Zusatzgeraet fuer Mehrspur-Magnetton-Geraete |
| DE1101141B (de) * | 1958-08-29 | 1961-03-02 | Zeiss Ikon Ag | Einrichtung zum Aufzeichnen von Schaltimpulsen |
| DE1245165B (de) * | 1958-12-11 | 1967-07-20 | Kalart Co Inc | Projektor mit Bildwerferteil und Tonteil zur Wiedergabe einer Folge von Stehbildern mit zugehoerigen Tonaufzeichnungen |
| DE1220252B (de) * | 1961-02-15 | 1966-06-30 | Steenbeck & Co W | Verfahren und Vorrichtung zur Auswahl bzw. Wiedergabe von Stuecken aus bandfoermig aufgespulten Bildstreifen |
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