DE642430C - Einrichtung zur Steuerung von Gas- oder Dampfentladungsstrecken - Google Patents
Einrichtung zur Steuerung von Gas- oder DampfentladungsstreckenInfo
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- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M7/12—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
- H02M7/145—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Steuerung oder Regelung des Stromdurchganges
bzw. der mittleren Ausgangsspannung von Anordnungen mit Gas- oder Dampfentladungsstrecken in Abhängigkeit von
dem elektrischen Zustand strahlungsempfindlicher elektrischer Zellen,, insbesondere lichtempfindlicher
sogenannter Photozellen. Die Erfindung kann jedoch auch zur Steuerung
ίο der Entladungsstrecken in Abhängigkeit von
anderen veränderlichen Widerständen, beispielsweise temperaturabhängigen Widerständen,
verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, erne Photozellensteuerung zu schaffen, bei der
die Photozelle lohne besondere Verstärkereinrichtungen direkt in den Gitterkreis der
zu 'Steuernden Gas-' oder Dampfentladungsstrecken
geschaltet ist und bei der trotzdem eine sichere Beeinflussung der Entladung möglich ist.
Das Prinzip der Gittersteuerschaltung, mit Hilfe denen die Aufgabe gemäß der Erfindung
gelöst wird, besteht im wesentlichen darin, daß die Photozelle oder ein anderer
veränderlicher Widerstand auf Größe und Richtung einer Komponente der Gitterspannung
einwirkt, welche gegenüber der.Anqdenspannung ium einen Winkel von etwa 90 elekirischen
Grad verschoben ist. Die Gitterspannung wird zu dem Zweck aus einer konstan-Erfindung
daran
ten Spannung und einer mit der Spannung der Zelle veränderlichen Spannung gebildet.
Der Vektor der mit der Spannung der Zelle veränderlichen Spannung steht bei allen Aussteuerüngsgraden
auf dem Vektor der Anodenspannung zumindest annähernd senkrecht.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaltungsschema
dargestellt, um die Wirkungsweise der Steuerungseinrichtung nach der
erläutern zu können.
erläutern zu können.
In Fig. ι wirft der Stromverbraucher 1 über
ein gittergesteuertes gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäß 5, beispielsweise einen Quecksilberdampfgleichrichter
oder ein dampfgefülltes Glühkathodenrohr, aus einem Transformator
gespeist, dessen Sekundärwicklung über die Leitung 2 an den Stromverbraucher 1 und
über die Leitung 3 an den Nullpunkt 4 einer Heizwicklung für die Glühkathode angeschlossen
ist. Eine besondere Sekundärwicklung 10 des gleichen Transformators liefert die
auf der Anodenspannung des Entladungsgefäßes S senkrecht stehende Spannungskomponente
der Gitterspannung. An die Wicklung 10 sind zu dem Zweck ein Kondensator
13 und ein Widerstand 12 angeschlossen, und zwischen dem Verbmdungspunkt 11 und 'einer
Mittelanzapfung der Wicklung 10 liegt ein Potentiometerwiderstand 8. Das Ende des
Widerstandes 8 bzw. der Verbindungspunkt 11
sind über die Photozelle 16 und einen Vorwiderstand
15 an das Steuergitter des Entladungsgefäßes s angeschlossen. Weiterhin ist
ein Widerstand 14 vorgesehen, welcher einerseits an eine Mittelanzapfung des Widerstandes 8 und andererseits an die Verbindung
zwischen dem Widerstand 15 und der Photozelle 16 angeschlossen ist. Der Widerstand 8
ist noch über einen Schiebekontakt 7 mit dem Endpunkt 6 der Hauptsekundärwicklung des
Transformators verbunden. Dieser Anschluß hat den Zweck, in den Gitterkreis eine mit
der Anodenspannung in Gegenphase liegende Zusatzspannung zu schalten. Die in Fig. 3 dargestellte Schaltung entspricht
in ihnen wesentlichen Bestandteilen der Schaltung nach Fig. 1. Für die gleichen
Bestandteile sind dementsprechend auch die gleichen Bezugszeichen leingesetzt. Der Unterschied
zwischen den beiden Schaltungen besteht darin, daß bei der Schaltung nach Fig. 1
die Kathode der Photozelle 16 mit dem Widerstand ι S verbunden ist, während bei der
Schaltung nach Fig. 3 die Kathode der Photozelle 16 an das Ende des Widerstandes 8 angeschlossen
ist. Ferner sind bei der Schaltung nach Fig. 3 die beiden an die Wicklung 10 angeschlossenen Widerstände, nämlich der
Kondensator 13 und der Ohmsche Widerstandi2,
so mit dem Widerstands verbunden, daß die Spannung zwischen dem oberen
Ende des Widerstandes 8 xtnd dessen unterem Ende gegenüber derjenigen der Schaltung
nach Fig. 1 die entgegengesetzt gerichtete • 35 Phasenlage hat.
Die beiden Schaltungen nach Fig. 1 und 3 werden gewählt, je nachdem es sich darum
handelt, das Entladungsgefäß 5 bei belichteter Photozelle leitend zu machen oder seinen
Stromdurchgang zu sperren.
In den Fig. 2 und 4 sind Vektordiagramme für die Spannungen der Schaltungen nach
Fig. ι und 3 dargestellt, wobei sich das Diagramm der Fig. 2 auf die Schaltung nach
Fig. ι und das Diagramm der Fig. 4 auf die Schaltung nach Fig. 3 bezieht. Der Vektor PS
stellt die von der Sekundärwicklung 10 des Transformators gelieferte Wechselspannung
dar. Die beiden Vektoren PT und ST sind. die Spannungen an dem Widerstand 12 und
dem Kondensator 13, welche bekanntlich miteinander einen Winkel von 900 bilden. Der
Vektor MT ist die Wechselspannung zwischen dem Verbindungspunkt 11 zwischen Kondensator
und Widerstand einerseits 'und der Mittelanzapfung der Sekundärwicklung 10
andererseits. Diese Spannung entspricht, wie sich aus dem Schaltungsschema ergibt, der
an dem Potentiometerwiderstand 8 liegenden Spannung. Die beiden Vektordiagramme der
Fig. 2 und 4 sind so gezeichnet, daß die entgegengesetzte Phasenrichtung des Vektors MT
in den beiden Figuren erkennbar ist.
Der Vektor OA stellt die Ano'denspannung 1 des Entladungsgefäßes 5 dar und ist gegen-'
über dem Vektor MT um einen Winkel von ,praktisch 900 verschoben. Diese Phasenverschiebung
richtet sich in ihrem genauen Wert nach den Induktivitäten und Widerständen im Anoden- und Gitterkreis. Der Vektor OL
ist die Wechselspannung, welche zwischen den Punkten 3 lund 6 an der Hauptwicklung des
Transformators abgegriffen und über den Schiebekontakt 7 an den Potentiometerwiderstand
8 angeschlossen ist. Dieser Vektor ist gegenüber dem Vektor der Anodenspannung tun fast i8o° verschoben. Würde der Schiebekontakt
7 in der Mitte des Widerstandes 8 stehen, so würde der Endpunkt des Vektors OL mit dem Mittelpunkt des Vektors MT
zusammenfallen. Die in dem Schaltungsschema angegebene Abweichung der Stellung des Schiebekontaktes 7 hat den Zweck, die
dem Steuergitter des Entladungsgefäßes 5 zugeführte Spannung genau um i8o° elekirische
Grad gegenüber der Anodenspannung OA zu verschieben und dadurch zu erreichen,
daß das Entladungsgefäß mit Sicherr heit gesperrt ist. Die Spannung zwischen dem
Mittelpunkt des Widerstandes 8 und der 9" Stellung des Schiebekontaktes 7 ist in den
Diagrammen durch den Vektor LO1 gegeben, wobei der Endpunkt G1 in beiden Diagrammen
in der Mitte des Vektors TM liegt.
Solange die Pbotozellen 16 in den Schaltungen
nach Fig. 1 lund Fig. 3 nicht belichtet sind, ist der Vektor OG1 maßgebend für die
Spannung am Gitter des Entladungsgefäßes. Das bedeutet, daß bei der Schaltung nach
Fig. ι bei nicht belichteter Photozelle das Entladungsgefäß gesperrt ist, weil Gitterspannung
und Anodenspannung in Gegenphase liegen, während bei der Schaltung nach Fig. 3 bei nicht belichteter Photozelle das Entladungsgefäß
strombereit ist, weil der Vek- l°5
tor OG1 mit dem Vektor der Anodenspannung
einen Winkel bildet, welcher kleiner ist als i8o°. Der Unterschied zwischen den beiden
Schaltungen ist dadurch bedingt, daß, wie oben bereits erwähnt, die Vektoren MT verschiedene im
Phasenlagen haben, so daß der Vektor LG1, welcher in beiden Diagrammen gegenüber der
Anodenspannung OA die gleiche Phasenlage hat, mit Bezug auf die Gitterspannung die entgegengesetzte
Wirkung ausübt. Aus den beiden Diagrammen (Fig. 2 und 4) wird deutlich, daß der gegenüber der Mittelanzapfung des
Widerstandes 8 verschobene Kontakt 7 für den Anschluß der Transformatorwicklung notwendig
ist, um dafür zu sorgen, daß bei ge- lz<>
sperrtem Entladungsgefäß der Gitterspannungsvektor mit Sicherheit um i8o° gegen-
über der Anodenspannung verschoben ist. Die Anordnung nach, der Erfindung hat dabei
den Vorteil, daß man von der Bemessung der verschiedenen zu den Anoden- und Gitterkreisen
gehörenden Apparateteile unabhängig ist.
Nimmt man an, daß in der Schaltung nach Fig. ι die Photozelle i6 leitend wird, so
ändert sich die Gitterspannung, weil der Widerstand 8 jetzt nicht nur über den Widerstand
14, sondern auch noch über die Photozelle 16 mit dem Steuergitter des Entladungsgefäßes verbunden ist. Da die Photoaelle 16
an dem Endpunkt des Widerstandes 8 liegt, der in dem Vektordiagramm dem Punkt T
entspricht, verschiebt sich der Endpunkt des Vektors OG1 nach dem Punkt G. Das Entladungsgefäß
wird gezündet, weil der Vektor OG mit der 'Anodenspannung einen Winkel
bildet, der kleiner ist als i8o°. Bei der Schaltung nach Fig. 3 verschiebt sich der Endpunkt
des Vektors OG1 ebenfalls, sobald die an das Ende des Widerstandes 8 angeschlossene
Photozelle ihren BelichtungszUstand ändert. Der Unterschied besteht nur darin,
daß in diesem Falle bei belichteter PhotozeUe der Vektor OG in Gegenphase zu dem
Vektor OA der Anodenspannung liegt, und daß daher das Entladungsgefäß 5 bei der
Schaltung nach Fig. 5 erlischt, sobald die Photozelle beuchtet wird,
In dem Schaltungsschema der Fig. 1 ist
noch durch strichpunktiert eingezeichnete Leitungen. 18 lünd 19 angedeutet, daß zu der
Photozelle 16 ein Hilfsschalter oder ein Hilfskontakt
parallel geschaltet sein kann, um die Photozelle zu überbrücken !und dadurch das
Entladungsgefäß 5 zum Zünden zu bringen.
Bei der Schaltung nach Fig. 3 sind ebenfalls Hilfsleitungen 18 und 19 eingeschaltet.
Jedoch muß in diesem Falle eine etwas andere Schaltung gewählt werden, um durch
Verbindung der Leitungen 18 lund 19 das vorher
gezündete Entladungsgefäß 5 zum Verlöschen zu bringen. Die Leitung 19 ist zu
diesem Zweck über leinen Kondensator 20 mit dem Schiebekontakt 7 bzw. dem Endpunkt
6 der Hauptsekundärwicklung des Transformators und über einen veränderbaren Widerstand 21 mit dem Anschlußpunkt
3 dieser Transf ormatorwicklung verbunden. In dem Diagramm der Fig. 4 ist
das Vektordiagramm für die Gitterspannungen punktiert eingezeichnet, für den Fall,
daß die beiden Leitungen 18 lund 19 miteinander
verbunden sind. Der Vektor OT' stellt in diesem Falle die Gitterspannung des Entladungsgefäßes
dar.
In Abänderung der Schaltungen nach Fig. 1 und 3 kann die Hilfsleitung 19 auch über
einen Schiebekontakt an einen Widerstand angeschlossen sein, welcher zu dem Widerstand
8 im Gitterkreis parallel geschaltet ist, oder es kann für die Leitung 19 auf dem
Widerstand 8 selbst ein besonderer Schiebekontakt angeordnet sein, welcher in seiner
Stellung gegenüber dem Schiebekontakt 7 veränderbar ist.
An Hand der Schaltungen nach Fig. 1 'und 3 und der· entsprechenden Vektordiagramme
nach Fig. 2 und 4 ist gezeigt worden, wie die von der Photozelle oder einem anderen
veränderlichen Widerstand gelieferte Steuerspannung auf eine Spannungskomponente der
Gitterspannung übertragen werden kann, welche gegenüber der Anodenspannung um etwa 90° in der Phase verschoben ist. Der
Vorteil dieser Anordnung wird am deutlichsten, wenn man die Folgerungen' 'untersucht,
die sich ergeben, wenn die Spannung an der Photozelle mit der Aniodenspannung in Phase
ist. Der Strom, welcher durch eine' Photozelle fließt, ist annähernd proportional der
an der Photozelle liegenden Spannung, solange die Spannung klein ist, d.h. bei Wechselspannungen
zu Beginn der positiven Halbwelle. Bei weiterem Anwachsen der Spannung nimmt der Strom einen annähernd konstanten
Wert an und behält diesen Wert bei bis zu einem vorbestimmten Wert vor dem Ende der positiven Wechselspannungshalbwelle.
Beim Kleinerwerden der Spannung am Ende der Halbwelle ist der Strom wieder
annähernd proportional der Spannung.
Zu Beginn der positiven Halbwelle der Spannung ist der Strom der Photozelle daher
klein und außerdem von schwankendem Wert. Der Einfluß dieses Stromes auf den Widerstand 14, welcher zur Photozelle parallel
liegt, ist daher klein und unsicher. Im selben Augenblick ist aber auch die Spanmrng,
welche von der Transformatorwicklung 3, 6 geliefert wird, klein, und da diese
Spannung nicht genau um i8o° gegenüber der Anodenspannung verschoben ist, ist ihr
Wert unsicher. Es folgt daraus, daß Zufallsumstände leicht eine Änderung in dem Stromdurchgang
des Entladungsgefäßes verursachen können, weil das Gitterpotential zu Beginn der Halbwelle aus der Summe von
zwei Spannungen gebildet ist, welche beide klein und unsicher sind. Sehr kleine Änderungen
in der Phase dieser Spannung können .leine starke Änderung in der Belastung
des Entladungsgefäßes hervorrufen.
Eine ähnliche Unsicherheit besteht am Ende der positiven Halbwelle, und wenn das
Entladungsgefäß dadurch nicht, wie vorgesehen, am Ende, sondern schon am Anfang der positiven Halbwelle gezündet wird, so
ist der wirkliche Belastungszustand des Entladungsgefäßes von dem gewünschten Zu-
stand völlig abweichend. Der Umstand, daß die Photozelle nur in einer Richtung leitend
ist und daß ferner eine Phasenverschiebung von 900 zwischen der Photozellenspannung
und der Anodenspannung des Entladungsgefäßes 5 besteht, führt mit Sicherheit zur
Entladungseinleitung erst nahe dem Ende der positiven Halbwelle der Anodenspannung.
Wenn die Photozelle 16 keinen Stnom führt, entsteht kein Spannungsabfall im Widerstand
14. Würde man in der Schaltung nach Fig. 3 die Photozelle 16 durch einen lichtempfindlichen
Selenwiderstand ersetzen, so könnte ein Strom durch den Widerstand 14 fließen
und eine positive Spannungskomponente zu der vorhandenen Gitterspannung hinzufügen.
Der Strom im Widerstand 14 würde diese Richtung haben, weil die Gitterspannung OG1
negativ ist. Die Zusatzspannung würde das resultierende Gitterpotential positiv machen
oder zumindest verhindern, daß es ausreichend negativ ist, um das Entladungsgefäß zu sperren.
Mit einer Einrichtung, die einen Strom durch den Widerstand von rechts nach links
unterbindet, kanu dies verhindert werden.
Wenn die Spannung an der Photozelle gegenüber der Anodenspannung ium 900 verschoben
ist, erhält man einen sicheren Wert des Stromes der Photozelle und entsprechend auch des Spannungsabfalles am Widerstand
14 zu Beginn der positiven Halbwelle der Anode,nspannung. Die Steuerung durch die
Resultierende aus der Spannung zwischen den Punkten 3 und 6 der Hauptsekundärwicklung
des Transformators und der Spannung, welche von der Sekundärwicklung 10
geliefert wird, bestimmt daher mit Sicherheit den Belastungszustand des Entladungsgefäßes 5.
Es sei noch erwähnt, daß bereits Einrichtungen bekanntgeworden sind, bei denen Gas-
oder Dampfentladungsstrecben in Abhängigkeit von der Spannung einer lichtelektrischen
Zelle durch Änderung der Phasenlage einer Gitterwechselspannung gegenüber der Anodenspannung
gesteuert werden. Diesen bekannten Einrichtungen fehlt jedoch das für die Erfindung
wesentliche Merkmal, daß die Photozelle auf Größe und Richtung einer Komponente
der Gitterspannung einwirkt, welche gegenüber der Anodenspannung um einen Winkel von etwa 90 elektrischen Grad verschoben
ist. Die vorstehend ausführlich erläuterten Wirkungen lassen sich daher mit diesen bekannten Anordnungen nicht erzielen.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Steuerung von Gasoder Dampfentladungsstrecken in Abhängigkeit
von der Spannung einer lichtelekirischen Zelle durch Änderung der Phasenlage
einer Gitterwechselspannung gegenüber der Anodenspannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterspannung
aus einer konstanten Spannung und einer mit der Spannung der Zelle veränderlichen
Spannung gebildet wird, und daß der Vektor der mit der Spannung der Zelle veränderlichen Spannung bei allen
Aussteuerungsgraden auf dem Vektor der Anodenspannung zumindest annähernd senkrecht steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergitter
des Entladungsgefäßes einerseits über die lichtelektrische Zelle (16) und
anderseits über einen Festwiderstand (14) an einen Potentiometerwiderstand (8) angeschlossen
ist, der an einer gegenüber der Anodenspannung um etwa 900 verschobenen
Spannung liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, insbesondere für Photozellen mit Ventilwirkung,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Potentiometerwiderstand (8), der an einer der Anodenspannung gegenüber um etwa
900 verschobenen Spannung liegt, mit einer Mittelanzapfung über einen Festwiderstand
(14) und mit seinem einen Endpunkt über die lichtelektrische Zelle
(16), gegebenenfalls unter Vorschaltung eines weiteren Festwiderstandes (15), an
das Steuergitter der zu steuernden Entladungsstrecke (5) angeschlossen ist, und
daß ferner der Potentiometerwiderstand (8) über einen Schiebekontakt (7) an einen Punkt der Schaltung angeschlossen
ist, der gegenüber der Kathode ein zur Anodenspannung in Phase oder Gegenphase befindliches Potential führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US638519A US2033016A (en) | 1932-10-19 | 1932-10-19 | Circuit for photoelectric controllers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE642430C true DE642430C (de) | 1937-03-04 |
Family
ID=24560367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111351D Expired DE642430C (de) | 1932-10-19 | 1933-10-17 | Einrichtung zur Steuerung von Gas- oder Dampfentladungsstrecken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2033016A (de) |
| DE (1) | DE642430C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970020C (de) * | 1951-03-06 | 1958-08-14 | Siemens Ag | Einrichtung zur Gittersteuerung von Stromrichtern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2480000A (en) * | 1946-12-06 | 1949-08-23 | Weltronic Co | Electric control system |
-
1932
- 1932-10-19 US US638519A patent/US2033016A/en not_active Expired - Lifetime
-
1933
- 1933-10-17 DE DES111351D patent/DE642430C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970020C (de) * | 1951-03-06 | 1958-08-14 | Siemens Ag | Einrichtung zur Gittersteuerung von Stromrichtern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2033016A (en) | 1936-03-03 |
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