DE641480C - Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere Fahrraddynamo - Google Patents

Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere Fahrraddynamo

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DE641480C
DE641480C DEG85516D DEG0085516D DE641480C DE 641480 C DE641480 C DE 641480C DE G85516 D DEG85516 D DE G85516D DE G0085516 D DEG0085516 D DE G0085516D DE 641480 C DE641480 C DE 641480C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
    • H02K21/34Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine magnetelektrische Kleinmaschine, insbesondere Fahrraddynamo, der an sich bekannten Art, bei der ein Anker innerhalb von parallel zur Drehachse des Ankers angeordneten Magnetschenkeln umläuft und wobei die Magnete aus zwei oder mehr paarweise miteinander verbundenen Magnetschenkeln bestehen. Es können z. B. in an sich bekannter Weise die einzelnen Magnetstücke aus muldenförmig gewölbten Stahlstücken o. dgl. bestehen, in die ein das Magnetstück in zwei voneinander getrennte Magnetschenkel teilender Längsschlrtz eingearbeitet ist.
Erfindungsgemäß liegen nun die Magnete auf der Außenfläche eines kompakten, mit zylindrischer Anlagefläche versehenen Haltekörpers aus Guß-, Spritzguß- oder Kunstharzmaterial. Der die Magnete zentrierende kompakte Haltekörper ist zweckmäßig bis in die Nähe der Unterkante des Ankers vorgezogen und trägt an seinem dem Anker zugekehrten Ende das zweite Lager der den Anker tragenden Welle.
· Bekannt sind magnetelektrische Lichtmaschinen ähnlicher Bauart, bei denen die muldenförmigen und geschlitzten Magnete in Scheiben gelagert sind, die ihrerseits wieder in einer die Scheiben in der Mittelachse durchdringenden Hülse gelagert sind, wobei innerhalb dieser Hülse die Ankerachse umläuft.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Außenflächen der die Magnete. zentrierenden Haltescheiben von verschiedenen Toleranzen abhängig sind, die sich, obgleich jedes der Einzelstücke an sich innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt, in einer solchen Weise addieren können, daß der Abstand der freien Magnetschenkel von dem Anker merklich beeinflußt wird. Dieser Luftspalt zwischen Anker und Magnetschenkel ist jedoch bei dieser Art von Lichtmaschinen nicht regelbar, andererseits für die einwandfreie Wirkungsweise der Lichtmaschine von ausschlaggeben- 45' der Bedeutung, und seine absolute Größe ist so gering, daß die Addition an sich zulässiger Toleranzen, Durchmesser des die Achse aufnehmenden Rohres, Innenlochdurchmesser der Haltescheiben und Außendurchmesser dieser Scheiben, das vorher bestimmte Maß des Luftspaltes in einer das einwandfreie Arbeiten der Lichtmaschine in Frage stellenden Weise beeinflussen kann.
Außerdem ist der Zusammenbau solcher bekannten Lichtmaschinen außerordentlich schwierig, da mittels besonderer Lehrwerkzeuge zunächst die eine Scheibe in Längsrichtung des Rohres .eingerichtet werden muß, dann ihre Lage senkrecht zur Achse des Rohres kontrolliert, darauf der Abstand der zweiten Scheibe von der ersten Scheibe mittels besonderer Lehrwerkzeuge gemessen und dann, auch die senkrechte Lage dieser zweiten Scheibe zur Rohrachse gemessen und kontrolliert werden muß. Alle diese Meß- und Zusammenbauarbeit fällt fort, sobald die Magnete auf der Außenfläche eines kompak-
ten, mit zylindrischer Anlagefläche versehenen Haltekörpers gelagert sind. Auch die Anordnung der Lager vereinfacht sich bei der Lichtmaschine gemäß der Erfindung gegen* über den bekannten Lichtmaschinen, da aü.ck ■ die Stellung der Lager durch den kompakter!' Haltekörper genau festgelegt ist.
Auf der Zeichnung zeigt in einem Ausf ührungsb eispiel
to Fig. ι in schaubildlicher Darstellung die Anordnung der Magnete,
Fig. 2 schematisch den Längsschnitt durch eine magnetelektrische Kleinmaschine gemäß der Erfindung.
Die Magnete bestehen in an sich bekannter Weise aus muldenförmig gebogenen Stahlplatten i, 2, in die Schlitze i", 2," eingearbeitet sind, so daß insgesamt vier Magnetschenkel entstehen; jedoch kann die Anzahl der Magnete beliebig geändert werden. Wie mit gestrichelter Linie angedeutet, rotiert innerhalb der freien Enden der Magnetschenkel der Anker 3, und zwar so, daß er mit seiner der Antriebsrolle 4 abgekehrten Stirnfläche ungefähr mit den freien Enden der Magnetschenkel abschließt. Zweckmäßig überragt der Anker, wie in Fig. 2 dargestellt, die freien Enden der Magnetschenkel um ein Maß A im Betrage von etwa 1 bis 3 mm bei magnetelektrischen Kiemmaschinen, bei denen der Ankerdurchmesser etwa 20 bis 3 5 mm beträgt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Ankerachse 4 in Lagern 5, 6, Kugeloder Gleitlagern, gelagert, und die Lager sind in einen zentralen Haltekörper 7 aus Guß-, Spritzguß-, Kunstharzmaterial ο. dgl. eingebettet. Auf den äußeren Umfang des Haltekörpers 7 werden die Magnete so aufgelegt, daß ihre untereinander verbundenen Enden zur Antriebsrolle 4 hin zeigen, uaid die Magnete werden entweder durch das Gehäuse 8 oder durch auf der Zeichnung nicht dargestellte, die Schlitze l", 2" der Magnete ..äprchdringende und in den Haltekörper 7 ein-/greifende Schrauben festgehalten, wobei die ,Schrauben, die die Magnete festhalten, gleichzeitig auch das Gehäuse 8 mit dem Haltekörper 7 verbinden können. ■
Die Anordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Lagerung der Achse 4 des Ankers in zwei voneinander weit entfernten Lagern ermöglicht wird, ohne daß die gesamte Baulänge der Maschine hierdurch vergrößert wird.
Wird der Haltekörper 7 aus nicht leitendem Werkstoff, z. B. Kunstharz o. dgl., angefertigt, so ist außer der Stromabnahmeeinrichtung 9 noch eine die Ankerachse mit dem Gehäuse 8 und damit mit der Masse in Verbindung bringende Kontakteinrichtung an sich bekannter Art anzuordnen, die z. B. aus einer Kontaktfeder bestehen kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere Fahrraddynamo, deren Anker zwischen den ihn konzentrisch umgebenden Magnetschenkeln umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (1, 2) auf der Außenfläche eines kompakten, mit zylindrischer Anlagefläche versehenen Haltekörpers (7) aus Guß-, Spritzguß- oder Kunstharzmaterial gelagert sind.
2. Lichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Magnete zentrierende Haltekörper (7) bis in die Nähe der Unterkante des Ankers (3) vorgezogen ist und an seinem dem Anker zugekehrten Ende das zweite Lager (5) der den Anker tragenden Welle (4) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG85516D 1933-05-12 1933-05-12 Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere Fahrraddynamo Expired DE641480C (de)

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DE641480C true DE641480C (de) 1937-02-01

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