DE641303C - Elektronenroehre zur Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen kleiner Amplitude - Google Patents

Elektronenroehre zur Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen kleiner Amplitude

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DE641303C
DE641303C DET39596D DET0039596D DE641303C DE 641303 C DE641303 C DE 641303C DE T39596 D DET39596 D DE T39596D DE T0039596 D DET0039596 D DE T0039596D DE 641303 C DE641303 C DE 641303C
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Germany
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small amplitude
rectifying
voltages
alternating voltages
electrical alternating
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Expired
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DET39596D
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Inventor
Dr Dietrich Prinz
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Elektronenröhre zur Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen kleiner Amplitude Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Entladungsröhre zum Gleichrichten elektrischer Schwingungen.
  • Es ist. bekannt, elektrische Schwingungen dadurch gleichzurichten, daß man auf der Krümmung der sogenannten Anlaufstromcharakteristik arbeitet. Je stärker diese Charakteristik gekrümmt ist, desto besser ist die Gleichrichterwirkung.
  • Die Form der Anlaufstromcharakteristik beruht auf dem Maxwellschen Verteilungsgesetz, das die Anzahl der austretenden Elektronen als Funktion ihrer Austrittsgeschwindigkeit angibt. Würden alle Elektronen die gleiche Austrittsgeschwindigkeit haben, so würde der Anlaufstrom bei einer bestimmten Spannung sprunghaft von Null auf einen endlichen Wert ansteigen, die Krümmung. der Charakteristik in diesem Punkte wäre umendlich groß und die Gleichrichterwirkung ein Maximum. Durch die Verschiedenheit der Austrittsgeschwindigkeiten wird die Anlaufstromcharakteristik abgeflacht, so daß ihre Krümmung nur den tatsächlich vorhandenen endlichen Wert erhält.
  • Erfindungsgemäß wird eine Elektronenröhre für die Zwecke der Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen kleiner Amplitude dadurch besonders geeignet gemacht, daß an sich bekannte Mittel vorgesehen werden, durch deren Wirkung von den die Kathode verlassenden Elektronen nur solche gleicher oder nahezu gleicher Geschwindigkeit in den von der gleichzurichtenden Spannung beeinflußten Raum gelangen und zur Nutzelektrodeübergehen. Auf diese Weise wird erreicht, .daß der @ohenbeschriebene Idealfall annähernd erreicht wird, d. h. der Anlaufstrom in einem sehr kleinen Spannungsintervall von Null auf seinen vollen Wert steigt, und daß die Krümmung am Beginn dieses Intervalls sehr hohe Werte annimmt. Die Gleichrichterwirkung für-sehr kleine hochfrequente Wechselspannungen, d. h. die Empfindlichkeit der Röhre; läßt sich dadurch erheblich steigern.
  • Die Aussortierung von Elektronen eines engen Geschwindigkeitsintervalls ist an sich bekannt und bereits zu Meßzwecken angewandt worden. Sie wird z. B.. in der Weise durchgeführt, daß :ein Elektronenstrahl, der noch Elektronen sämtlicher Geschwindigkeitsstufen enthält, durch elektrische oder magnetische Felder abgelenkt und in ein Strahlenbündel aufgespalten wird, dessen einzelne Teile nur Elektronen der gleichen Geschwindigkeit enthalten. Durch Ausblendung eines schmalen Teiles aus diesem Strahl kann man dann die gewünschten Elektronen von nahezu gleicher Geschwindigkeit erhalten. Ausführungsformen. dieser Methode sind z. B. in der physikalischen Zeitschrift, Jg. 31 (I930), Seite 988 bis 99o, beschrieben worden, so daß sich ein näheres Eingehen hierauf an dieser Stelle erübrigt.
  • Zwischen-Blende und. Anode der Röhre

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre zur Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen kleiner Amplitude, dadurch gekennzeichnet, daß in ihr eine mit konstanten elektrischen oder magnetischen Feldern zusammenwirkende Blende derart vorgesehen ist, daß von den die Kathode verlassenden Elektronen nur solche gleicher oder nahezu gleicher Geschwindigkeit in den von der gleichzurichtenden Spannung beeinflußten Raum gelangen und zu einer Nutzelektrode übergehen.
  2. 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Blende und der Nutzelektrode eine weitere an die gleichzurichtende Spannung anzulegende Elektrode vorgesehen ist.
  3. 3. Schaltung zur Gleichrichtung elektrischer Wechselspannungen unter Verwendung einer Elektronenröhre nach An- , spruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzurichtenden Wechselspannungen über einen Kondensator an eine zwischen der Anode und der Blende befindliche Steuerelektrode gelegt werden.
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