DE640320C - Verfahren und Einrichtung zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven

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DE640320C
DE640320C DEK137457D DEK0137457D DE640320C DE 640320 C DE640320 C DE 640320C DE K137457 D DEK137457 D DE K137457D DE K0137457 D DEK0137457 D DE K0137457D DE 640320 C DE640320 C DE 640320C
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DE
Germany
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air
condenser
exhaust
exhaust steam
steam
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Application number
DEK137457D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Burmeister
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/16—Silencers specially adapted for steam engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/16—Induction apparatus, e.g. steam jet, acting on combustion products beyond the fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Einrichtung zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven.
  • Nach einem bekannten Verfahren wird der gesamte Abdampf mit möglichst kalter Luft gemischt, damit sich ein Teil des Abdampfes tropfbar flüssig ausscheidet und der Rest trocken entweichen kann. Dieses Verfahrenist zunächst einmal nur beschränkt anwendbar, nämlich nur da, wo dem Wasserdampf auf längem Wege Gelegenheit zur Verflüssigung gegeben werden kann. Außerdem bilden sich infolge der Mischung des Dampfes mit der kalten Luft Nebeltröpfchen, die sich nur äußerst schwer von der Luft trennen lassen und; daher u. U. auch trotz langer Wege als sichtbarer Nebelschwaden entweichen.
  • Demgegenüber beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, daß nur ein Teil des Abdampfes mit Luft gemischt wird, und zwar mit solcher Luft, die vor dem Mischen, erhitzt wurde, und daß die Erhitzung dieser Luft durch Wärme erfolgt, die durch Niederschlagen. des anderen Teiles des. Abdampfes frei geworden ist. Durch die hiermit verbundene starke Verdünnung des Abdampfes wird ein Wasserdampf-Luft-Gemisch geschaffen, dessen: Feuchtigkeitsgehalt beim Austritt ins Freie genügend tief unter demjenigen des Taupunktes liegt, so daß der Auspuff unsichtbar bleibt.
  • Vorteilhaft wird der nicht niedergeschlagene Teil des Abdampfes unmittelbar hinter der Austrittsstelle der erwärmten Luft aus der Dampfniederschlagseinrichtung (Kondensator) in den erhitzten Luftstrom geleitet. In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird, wenn, die Dampfanlage mit einer Feuerung ausgestattet ist, der mit dem Warmluftstrom gemischte, restliche Teil des Abdampfes bzw. die feuchte Luft vor dem. Austritt ins Freie noch mit den Abgasen. der Feuerung gemischt. Es ist aber auch möglich, den nicht niedergeschlagenen, gasförmig bleibenden Abdampfteil vorher mit den Rauchgasen . zu mischen und dem Rauchgas-Abdampf-Gemisch die durch das Niederschlagen des verflüssigten Abdampfteiles erhitzte Luft zuzugeben. Dieser letztere Vorschlag hat noch den weiteren Vorteil, daß auch der Rauch stark verdünnt und dadurch weniger sichtbar wird.
  • Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs-. Beispiele des Erfindungsgedankens an .einer Dampflokomotive 'veranschaulicht. Die Abb. i bis 3 erläutern das erste Ausführungsbeispiel; Abb. i zeigt teilweise eine SeitenanAcht der erfindungsgemäß ausgebildeten Lokomotive, .Abb. 2: die zugehörige Stirnansicht; Abb.3 stellt eine Einzelheit der Abb.2 in größerem Maßstabe im. Schnitt dar. Die Abb. 4 und 5 sind .der Abb. i entsprechende, jedoch im Längsschnitte gehaltene Darstellungen von den zwei weiteren Ausführungs, beispielen. Bei sämtlichen Beispielen sind fii'r gleiche Teile dieselben Bezugszeichen benutr>>:, Zunächst wird das erste Beipiel beschrieü ben: Die Abdampfleitungen i der Dampfmaschinen 2 der Lokomotive führen zu einer Abdampfturbine 3, die zum Antriebe eines Saugzuglüfters 4 dient. Die Abdampfturbine 3 verläßt der Dampf durch eine Leitung 5, die sich an der Stelle 6 in zwei Teile 7 und 8 gabelt. Die Leitung 7 führt nach einer an der Stirnseite derLokomotive angeordnetenD ampfniederschlagseinrichtung (Kondensator) 9, in deren lotrechten Rohren io (Abb. 3) sich der Abdampf niederschlägt und das Kondensat nach einem Sammelraum i i gelangt; von dort geht eine Leitung 2i aus, in der das Kondensat entweder unmittelbar zur. Speisepumpe oder in einen anderen Sammelbehälter (nicht dargestellt) fließt. An die Leitung 8 sind mehrere waagerecht übereinander angeordnete Rohre 12 angeschlossen, die an ihrem dem Kondensator 9 abgewandten Teile mit j e drei düsenartigen Austrittsöffnungen 13 versehen. sind (Abb. 3).
  • Quer zu den Rohren io strömt zavischen diesen Luft hindurch, die hierbei die Verdampfungswärme des sich in den Rohren io niederschlagenden Dampfes aufnimmt und sich infolgedessen erwärmt. .
  • Der erwärmten-Luft wird aus den Düsen 13 im Zuge des Luftstromes Abdampf beigemischt. Das hierdurch. entstehende Abdampf-Luft-Gemisch wird dann in einem an den Kondensator 9 anschließenden Kanal 14 allmählich, nach. aufwärts umgelenkt. Aus dem Kanal 14 gelangt das Gemisch ins Freie. Da das Vermögen der Luft, Wasserdampf im gasförmigen Zustande, also unsichtbar, mit sich zu führen, hauptsächlich von der Temperatur der Luft abhängig ist, so hat man es, z. B. an kalten Tagen, weitestgehend in der Hand, durch Niederschlagen eines größeren Abdampfteiles die Luft stärker zu erwärmen und einen geringeren Dampfteil ins Freie zu schicken, so daß aus dem Gemisch bei Berührung mit der Außenluft nicht sofort Wasserdampf ausfällt und den weißen Nebelschwaden bildet.
  • Bei langsam fahrenden Lokomotiven wird es sich empfehlen, noch einen Ventilator für die Förderung der durch den Kondensator 9 strömenden Luft vorzusehen. Der Antrieb dieses Ventilators könnte beispielsweise durch eineDampfturbine, die zwischen dieTurbine 3 für den Saugzuglüfter 4 und den Kondensator 9 oder auch, parallel zur Turbine 3 für den Saugzuglüfter 4- zwischen die Antriebsmaschine z der Lokomotive und den Kondensator 9 geschaltet wird, erfolgen.
  • Die Ausführung nach Abb. 4 unterscheidet ,ich von der vorher erläuterten hauptsächlich 4ädurch, daß die Druckleitung 15 des Saugüglüfters 4 in den Kanal 14 mündet. Zu diesem Zwecke sind der Saugzuglüfter 4 und seine Antriebsturbine 3 am Ende der Rauchkammer 16 etwa in halber Höhe dieser Kammer angeordnet, und es kann auch hier ein besonderer Ventilator für die Förderung der Warmluft vorgesehen werden.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, daß der gasförmig bleibende Teil des Abdampfes zunächst mit den Abgasen der Feuerung gemischt wird und daß der durch den Kondensator 9 strömenden, erwärmten Luft dann dieses Abgas-Abdampf-Gemisch zugesetzt wird. Die technische Durchführung dieses Gedankens zeigt die dritte Ausführung nach Abb. 5. Die Abdampfleitungen i der Dampfmaschinen 2 der Lokomotive münden in ein dreifach unterteiltes Blasrohr 17, das in der Rauchkammer 16 angeordnet ist. Durch dieses werden die Rauchgase abgesaugt. Von dem Blasrohr 17 führt -eine Leitung 7 nach dein Kondensator 9; es strömt daher nur ein Teil des anfallenden Abdampfes aus dem Blasrohr 17 aus. In der Wand des Kanals i4.sind oberhalb der drei Blasrohrdüsen il-drei weitere als Blasrohr 18 wirkende -Düsen vorgesehen. Das aus diesem Blasrohr i8 austretende Abgas-Abdampf-Gemisch erzeugt im Kanal 14 einen Unterdruck, der ausreicht, um die durch den Kondensator 9 strömende Luft anzusaugen. Infolgedessen mischt sich die durch den Kondensator 9 erwärmte Luft mit dem Dampf-Rauch-Gemisch und verläßt die Lokomotive unter Zwischenschaltung von drei weiteren Düsen 19 durch den Schornstein -2o.
  • Bemerkt sei noch, daß die Erfindung auf alle Dampfanlagen anwendbar ist, bei denen Abdampf ins Freie geleitet wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Abdampfes durch Kühlung mittels Luft niedergeschlagen und der andere Teil mit der in dem Kondensator erhitzten Luft gemischt und mit dieser zusammen ins Freie abgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht niederzuschlagende Teil des Abdampfes unmittelbar hinter der Austrittsstelle der erwärmten Luft aus dem Kondensator (9) in den erhitzten Luftstrom geleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht niederzuschlagende, durch den Warmluftstrom verdünnte Abdampfteil vor dem Austritt ins Freie mit den Abgasen der Feuerung oder einem Teil davon gemischt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase der Feuerung oder ein Teil davon mit dem nicht niederzuschlagenden Teile - des Abdampfes gemischt werden, bevor das Abgas-Abdampf-Gemisch mit dem Warmluftstrom des Kondensators (9) vereinigt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht niederzuschlagende Teil des Abdampfes die Rauchgase oder einen. Teil davon ansaugt, sich mit ihnen mischt, daß das Gemisch seinerseits die Warmluft ansaugt, sich mit dieser mischt und darauf ins Freie strömt.
  6. 6. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, in,sbesondere bei Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abdampfleitung (i) in zwei Teile (7, 8) gabelt, von denen der eine Teil (7) in einem Kondensat6r (9) endet, während der andere Teil (8) mit Austrittsöffnungen (13) versehen ist, die ein Mischen des aus diesen austretenden Abdampfes mit einem durch den Kondensator (9) erwärmten Luftstrom gestatten.
  7. 7. Einrichtung ,nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Warmluftstromes hinter dem Kondensator (9) eine Anzahl Rohre (1a) mit Atfstrittsöffnungen (13) für den nicht, niederzuschlagenden Abdampfteil angeordnet ist, die an den dem Kondensator (9) abgewandten Rohrseiten liegen, so daß der Dampf in der Strömungsrichtung der Warmluft ausritt und dadurch die Förderung der Warmluft unterstützt. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Warmluftstromes an den Kondensator (9) sich ein Kanal (14) anschließt, in den die Abgasleitung der Feuerung, z. B. die Druckleitung des Saugzuglüfters (4), mündet (Abb. 4).
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch. 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasleitung (Rauchkammer 16) der Feuerung mit der Leitung (17) des jenigenAbdampfteiles, der in gasförmigem ,Zustande ins Freie gelangt, unmittelbar in Verbindung steht (Abb. 5). io. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (17) der Abdampfleitung (i), aus dem der Dampf ausströmt, in ein in der Rauchkammer (16) angeordnetes Blasrohr (17) ausläuff, oberhalb dessen in der Wänd des ins Freie führenden Kanals (14) für die Warmluft ein weiteres Blasrohr (18) sitzt, das die Warmluft ansaugt (Abb. 5).
DEK137457D 1935-03-30 1935-03-30 Verfahren und Einrichtung zum Unsichtbarmachen von Abdampf mittels Luftzusatz, insbesondere bei Lokomotiven Expired DE640320C (de)

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