DE638245C - Ein aus aneinandergereihten Einzelgliedern, insbesondere Lederstuecken, zusammengesetztes Flaechengebilde - Google Patents

Ein aus aneinandergereihten Einzelgliedern, insbesondere Lederstuecken, zusammengesetztes Flaechengebilde

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DE638245C
DE638245C DED64102D DED0064102D DE638245C DE 638245 C DE638245 C DE 638245C DE D64102 D DED64102 D DE D64102D DE D0064102 D DED0064102 D DE D0064102D DE 638245 C DE638245 C DE 638245C
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DE
Germany
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leather
flat structure
particular pieces
strung together
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Expired
Application number
DED64102D
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JEAN DROBNY
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JEAN DROBNY
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/12Uniting ornamental elements to structures, e.g. mosaic plates

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Ein aus aneinandergereihten Einzelgliedern, insbesondere Lederstücken, zusanunengesetztes Flächengebilde Bei den bekannten aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Flächengebilden werden die einzelnen Flächenglieder derart miteinander verbunden, daß die Zungen des einen Teiles in entsprechende Schlitze des anderen Teiles gesteckt werden. Bei dieser Verbindung wirken dann noch seitliche Ansätze mit. Dabei müssen beim Herstellen der Einzelglieder die genannten Schlitze und Zungen immer nahe am Rand der Fläche ausgestanzt werden, wodurch der Flächenquerschnitt äußerst geschwächt wird. Hierin liegt die Ursache, daß ein aus derart hergestellten Einzelgliedern zusammengesetztes Flächengebilde schon bei verhältnismäßig geringer Zugbeanspruchung reißt.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Es ist bei ihr vom Grundgedanken ausgegangen, beim Ausstanzen der einzelnen Flächenteile deren Flächenquerschnitt möglichst wenig zu schwächen. Die Flächenglieder können auf diese Weise mehr Zugbeanspruchung überwinden. Nach der Erfindung sind zur Erhöhung der Flächenfestigkeit die mittels Zungen und Schlitze miteinander verbundenen Einzelglieder noch mit weiteren Schlitzen versehen, durch welche Verstärkungsbänder kreuzweise flechtartig hindurchgezogen sind.
  • Außerdem können die Riegelansätze zusätzlich noch als Auflageflächen benutzt werden, wenn das Gebilde irgendwie aufgeklebt' oder sonstwie festgemacht werden soll. Auch bei der weiteren Verstärkung des Flächengebildes werden die Riegel benutzt, indem an ihnen die über sie verlaufenden Verstärkungsbänder durch Kleben, Nähen o. dgi. befestigt werden.
  • Bei dem flechtartigen Durchziehen der Verstärkungsbänder ist es weiterhin neu und wesentlich, daß die Bänder die Riegel fest an die Einzelflächen drücken, wodurch ein Herausschlüpfen der Riegel aus den Aussparungen verhütet ist.
  • Um das gesamte Flächengefüge noch fester zu gestalten, können die übereinanderliegenden Stücke je zweier aneinanderstoßender Teilflächen durch einen Steppstich o. dgl. miteinander verbunden werden.
  • Das Flächengebilde bietet in bezug auf die ornamentale Wirkung einen weiteren Vorteil, indem zwischen den einzelnen Teilflächen leere Zwischenräume entstehen, die die Gesamtfläche aufteilen und das Flächenmuster im Aussehen - besonders günstig beleben. Schließlich ist noch eine besonders elastische Verbindung der Teilflächen untereinander erreicht, so daß sich das Flächengebilde ohne weiteres zu jeder gewünschten Verarbeitung eignet, wie für Schuhe, Handschuhe, Taschen, Hüte, Gürtel, Rosetten, Blumen, stoffartige Gewebe für Kleider, Vorhänge, Möbelverzierungen und schließlich für Dekorationen aller Art.
  • Die Formgestaltung der einzelnen Ornamente kann jede beliebige sein; u. a. kann die Riegelform Verwendung finden. Die Flächenwirkung wird schließlich noch durch die verschiedenartige Farbe der einzelnen. Flächenornamente besonders beeinflußt. .
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Der Ornamentteil r ist mit seinem Riegelansatz z in der Aussparung 3 des anliegenden Teiles q. gehalten. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, sind die übrigen Teile auf dieselbe Weise miteinander verbunden. Die Einzelglieder sind mit noch weiteren Schlitzen 7 versehen, durch die" hindurch kreuzweise flechtartig Verstärkungsbänder 5, 6 gezogen sind. An diesen werden die frei aufliegenden Riegelansätze 2 noch zusätzlich befestigt. Weiterhin können noch die genannten Riegelansätze durch Steppstiche o-. dgl. zur weiteren Erhöhung der Festigkeit miteinander verbunden werden. Durch die Bandführung sind die freien Ansätze z von den Bändern überzogen und zwangsweise an die Flächen z angedrückt. Somit ist ein besonders festes Gefüge erreicht. Die Riegel können nicht aus den Spalten herausgleiten. Die Bänder können gegebenenfalls auch in diagonaler Richtung geführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ein aus aneinandergereihten Einzelgliedern, insbesondere Lederstücken, zusammengesetztes Flächengebilde, bei dem die Einzelglieder in bekannter Weise mittels Zungen und Schlitze miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelglieder mit noch weiteren Schlitzen versehen sind, durch welche Verstärkungsbänder kreuzweise flechtartig hindurchgezogen sind.
DED64102D 1932-08-23 1932-08-23 Ein aus aneinandergereihten Einzelgliedern, insbesondere Lederstuecken, zusammengesetztes Flaechengebilde Expired DE638245C (de)

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DE638245C true DE638245C (de) 1936-11-12

Family

ID=7058862

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DE (1) DE638245C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2866081A1 (fr) * 2004-02-06 2005-08-12 Sefair Salomon Rojas Procede d'assemblage de nappes semi-rigides.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2866081A1 (fr) * 2004-02-06 2005-08-12 Sefair Salomon Rojas Procede d'assemblage de nappes semi-rigides.

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